2

 

 

3.2  Der Wille

 

Bevor der Wille handelnd auftreten kann, muß er erst beabsichtigt werden. Die Absicht ist die Vorstufe des handelnden Willen. Die Absicht beabsichtigt zwar zu handeln, sie muß es aber nicht. Sie kann noch leichter als der Willen selbst zurückgenommen werden. Sie ist die Vorstufe des Willens und lenkt ihn. Ist die Absicht gut, ist der Wille auch gut und umgekehrt. Die Absicht ist derjenige Teil des Willens, der in die Zukunft greift und den gegenwärtigen Zustand des Menschen daraufhin verändern will. Die Absicht ist also das Ziel des Willens. Die Absicht ist das getroffene Ziel, die getroffene Entscheidung. Der Wille ist dann das Mittel, mit dem das Ziel anvisiert- und getroffen wird. Je nach der Absicht stellt sich dann eine entsprechende Reaktion ein.

 

1. War die Absicht gut, der Wille stark, dann wird die Wirkung so sein, wie die Absicht sie haben wollte. Die Absicht hat sich dann in den Willen verwandelt und die Tat ist vollauf geglückt.

 

2. War die Absicht weniger gut, der Wille deshalb weniger stark, dann wird die Wirkung ebenfalls weniger gut sein. Die Absicht hat sich dann nicht vollständig in den Willen verwandelt.

 

3. Bei ziemlich schlechter Absicht war der Wille ziemlich schwach, die Wirkung wird dann eine unvorhergesehene sein. Die Konsequenzen dieser Tat sind entsprechend unbeabsichtigt. Die Absicht konnte sich nicht in den Willen verwandeln.

 

 Eine gute Absicht kann nur wirken, weil sie der Absicht des Schöpfers nicht zuwiderläuft. Dann wirkt in ihr der Wille des Schöpfers mit. Der starke menschliche Wille wird dann mit dem noch viel stärkeren göttlichen Geist verbunden. Der menschliche Wille schmiegt sich dem göttlichen Willen an. Eine schlechte Absicht hat nur die Stärke des eigenen Willens. Sie wird nicht mit dem Schöpfer verbunden, weshalb ihre Konsequenzen schlecht sind. Eine schlechte Absicht wird höchstens von niederen und bösen Elementen (Satan) unterstützt.

 

Energetisch-technisch ausgedrückt könnte man es so formulieren:

 

Man hat ein Gefühlsdefizit. Ein Mangel bedrückt einen  Menschen. Dieser Mangel zieht die Aufmerksamkeit des Betreffenden in den Brennpunkt des Denkens. Durch dieses Denken im Brennpunkt wird die Absicht aufgeladen. Man sinnt auf Mittel und Wege der Abhilfe.  Man muß eine bestimmte Menge an Gefühlen in Form von Energien (Photonen) investieren, damit sich diese Absicht realisiert. Dabei gilt, je mehr Energie man aufbringt, desto schneller realisiert sich die betreffende Absicht. Es gilt, mit seiner begrenzten Energie ein möglichst großes Energiefeld so anzuzapfen, daß es in definierte Bahnen läuft!

 

Allerdings ist die eigene Absicht nicht immer entscheidend. Es gibt äußere Umstände, die sich trennend zwischen dem eigenem Willen und der Realisierung der Absicht stellen. Der persönliche Willen ist dann nicht groß genug, um die Absicht realisieren zu können. Kurz: Die persönlichen Energien reichen dafür nicht aus, bzw. das universelle Energiefeld kann nicht gesteuert werden. Soweit ganz gut. Was aber sind äußere Umstände? Ist es nur die böse Schwiegermutter, die sich gegen das Eheglück des jungen Paares stemmt, ist es nur der geldgierige Chef, der seine armen Angestellten ausbeutet?

 

 

Nein, die Strukturen liegen natürlich sehr viel tiefer. Es ist im Wesentlichen nur ein Grund:

 

Die Absicht unseres Schöpfers drückt sich in unseren seelischen Funktionen aus. Handeln wir so, wie wir auch geschaffen sind, handeln wir also gemäß den Direktiven unseres Schöpfers, dann stimmen wir ja mit Seinem Willen überein und haben keinen Widerstand zu erwarten. Unser Wille ist dann von Ihm sanktioniert, unsere Handlungen sind es dann auch, die Absicht realisiert sich. Die Absicht des Schöpfers will uns zu Ihm hinziehen! Das Zugmittel dabei ist Seine Liebe. Handeln wir aber gegen die Direktiven unseres Schöpfers, so handeln wir zugleich gegen unsere Lebensinteressen. Dadurch kollidiert unser Wille mit dem unseres Schöpfers und wir müssen unterliegen. Wer aber damit hadert, der kann sich auch mit der niederen Absicht des Gegners verbünden und betrügt sich damit selbst, weil er nun meint, durch des Gegners Hilfe seien seine Vorhaben zu realisieren, aber er vergißt dabei das höllische Pfand, was er dafür zahlen muß, er vergißt die Versklavung seiner Seele. Die Folgerung daraus lautet: Wir müssen den Willen unseres Schöpfers erkennen und danach handeln.

 

Erkennen wir diesen Willen nicht und handeln nach unseren eigenen Absichten, dann schaffen wir eine Kette von Konsequenzen, die nicht mehr unserem Willen unterliegt, die wir nicht beabsichtigt hatten. Mit diesem Wissen können wir die technisch-energetische Definition, die eigentlich nur die Hülle der Absicht darstellt, tief erfassen:

 

Jemand hat ein Gefühlsdefizit   und deshalb bedrückt ihn ein Mangelgefühl, heißt es etwas holprig. Dies ist die Artikulationsweise der Hülle, aber in deren Verpackung liegt der Kern. Der Kern aber ist die Seele mit dem in ihrem webenden Geist.

 

Seelengemäß formuliert hieße es:

 

Die Seele ist in Teilbereichen finster weil durch die mangelhafte Umsetzung der Ordnung des Schöpfers, die 10 Gebote + 2 Liebesgebote, zuwenig Liebeslicht (Photonen) in ihr ist. Dadurch erkennt sie sich nicht in ihren von der Dunkelheit betroffenen Teilen und diese müssen sich sodann aus der Nevensubstanz des Körpers absättigen, was den Körper erschöpft. Die Seele weiß dann nichts von sich und ihren Reaktionen bei diesen dunklen Stellen, erlebt als Konsequenz einen Druck des Fleisches dort, wo die Seele über die Nerven zu viel Energien herausgezogen hat und davor hat sie Angst. "Angst essen Seele" heißt es z.B. in einem Film von R. W. Faßbinder  . Man hat generell vor der Dunkelheit Angst. Diese Seelenangst vor der Finsternis wird auf die körperliche Realität projiziert.

 

Diese Finsternis drückt die Seelensubstanz, die mit der betroffenen Körperregion über das Nervensystem korrespondiert, näher zum Fleisch hin. Das Fleisch hat dadurch eine größere Anziehungskraft erhalten. Angst zieht bekanntlich zusammen. Mit dieser größer werdenden Anziehungskraft des Fleisches geht die Schwächung der Nerven einher und dadurch geschieht ein erhöhter Leidensdruck. Die Leidensbereitschaft hängt also von dem Grad der Finsternis einer Seele ab und je finsterer, desto mehr Nervensubstanz wird dem Körper entzogen und der schon leidenden Seele zugeführt mit der Folge, daß die Seele dann immer mehr und mehr verlangt. Je dunkler, desto mehr wird gelitten. Anstatt Lichtquanten (Photonen) in die Seele durch die Einhaltung der Gebote des Schöpfers aufzunehmen, nimmt sie deshalb die mehr körperlich dunklen Nervensubstanzen, den Nervenäther auf und wird anstatt heller nur wieder dunkler. Die Seele hat dann eine stärkere Bindung an das Fleisch, weil der vermittelnde Nervenäther immer weniger wird, sich andererseits dafür immer mehr in der Seele ausbreitet und so die Seele allmählich immer körperlicher wird. Dieser Prozeß der Vermaterialisierung einer Seele ist sehr schmerzhaft, da zwei ganz extreme Polaritäten sich wie in einem Kurzschluß berühren. So ist z.B. auch Krebs auf einen Kurzschluß der Seele mit dem Fleisch zurückzuführen und kann in der Computertomographie im Gehirn nachgewiesen werden.[a] 

 

Die Schwächung der Seele aufgrund der mangelhaften Substitution über die Nervennahrung hat allerdings auch eine Schwächung des Willens zur Folge. Der Wille hängt unmittelbar mit der Aufladekapazität der Photonen ab und fehlen diese und müssen deshalb durch den Nervenäther ersetzt werden, so fehlt dem Willen letztlich die Kraft zum Handeln. Daraus folgt automatisch, daß ein schwacher Wille niemals mit einem Nerventonikum kuriert werden kann, sondern nur durch die Erhöhung der Aufnahmekapazität seitens der Photonen. Wie man diese wieder bekommt ist in der Ordnung Gottes ausführlich beschrieben und als Kurzform kann es mit Fasten und Beten umschrieben werden.

 

Das Mangelgefühl bedeutet der Mangel an Licht, an Liebe, an Zusammenhalt, an Freiheit. Das Bedrücktsein bedeutet der Druck des Fleisches auf die dortige Seelensubstanz. Die feingeistigen Seelenspezifika (Photonen) werden vom grobstofflichen Fleisch durch den Nervenäther mangels Licht immer weiter herangezogen, herangedrückt. Dieser Druck wird von der Seele umso stärker empfunden, weil die Seele in ihren lichtvollen gesunden Bereichen eine Handlungsfreiheit hat, die sich in ihrem starken Willen zeigt. Diese Freiheit hier wird mit dem Druck dort verglichen. Die Seele wird dann unglücklich da sie nicht so kann wie sie eigentlich will.

 

Die Absicht unseres Schöpfers ist es nun, diese dunklen Bereiche der Seele zu vermeiden helfen. Sie haben für uns Menschen keinen Vorteil. Sie verursachen Depressionen  , allerlei Krankheiten, auch Unfälle. Die Aufmerksamkeit solch einer Seele kreist dann ständig um die gestörten Bereiche und blockiert die weitere Ausbildung dieser Seele. Um die dunklen Bereiche zu vermeiden, hat uns der Schöpfer wie schon angesprochen seine 12 Gebote gegeben. Einmal die 10 Gebote, die Er Moses  gab, dann die 2 Hauptgebote von Jesus :

 

"Du sollst Gott, Deinen Herrn und Vater über alles lieben und den Nächsten wie dich selbst."

 

Es gibt darüber hinaus detaillierte Speisegebote, eine Schlafordnung , kurz und gut, alles, was der Mensch zum leben wissen, beherzigen muß. Nur eine lichthelle Seele kann sich Jesus  nähern und in den weiteren Zyklus der Ausbildung zum Kind   Gottes vordringen. Eine stark gedrückte Seele leugnet das Vorhandensein eines Schöpfers, sie hat dagegen allerlei rationale Begründungen.

 

 

                                                                 3.3   Die Besessenheit

 

 Nun ist es an der Zeit, unsere verschiedenen Elemente der Betrachtung miteinander zu verbinden.

 

Wir kennen den Willen, kennen die Absicht, wissen, wie beides der Seele entweder zum Vorteil- oder auch zum Nachteil gereichen kann. Wir wissen darüber hinaus, wie unsere Absicht, die mit Gottes Willen übereinstimmt, durch Seinen Willen ergriffen wird und sich dann erfolgreich umsetzt. Weiter wissen wir auch, daß eine Absicht, die derjenigen unseres Schöpfers zuwiderläuft, nicht von Seinem Willen ergriffen werden wird, weil sie, wie mehrfach ausgeführt, unsere Seele schädigt. Solch eine negative Absicht könnte aber nie umgesetzt werden, wenn uns der Schöpfer nicht den "Freien Willen" gelassen hätte. Unser freier Wille allein entscheidet, ob wir einer guten bzw. einer schlechten Absicht für unsere Seele (nicht unseren Körper!) nachgehen.

 

Der Hauptbestandteil, der unsere Absicht lenkt, ist jedoch die Phantasie  . Die Phantasie ist die geistige Vorstellungskraft, die einen vorgaukelt, das praktisch nachzuvollziehen, was man sich theoretisch wünscht. Also lenkt unsere Vorstellungskraft (Phantasie ) die Absicht; der Wille entscheidet nur über die Realisierung. Hier stoßen wir wieder auf unsere altbekannte Dreiteilung:

 

1. Die Phantasie   projiziert Träume und schafft einen theoretischen Bezugsrahmen, der mal mehr mal weniger praktikabel ist, der für die Seele deshalb mal mehr oder mal weniger wahr ist.

 

2. Die Absicht muß dann entscheiden, ob sie diesen theoretischen Bezugsrahmen akzeptiert, oder ob es ihn als zu unrealistisch (unmoralisch) verwirft.

 

3. Der Wille lädt die daraufhin getroffene Absicht nur auf, indem er sie ergreift und entweder mit dem Willen Gottes koppelt, oder sie mit dem Wollen seiner körperlichen Triebe verwirklicht, die Gottes Willen genau entgegengesetzt sind.

 

Erkennt die Absicht die Chance der praktischen Umsetzung, so wird der Wille dies auch so oder so versuchen. Dabei ruft die Ausrichtung auf Gott den Willen zur geistigen Disziplin auf, indem er das Falsche von dem Guten ausscheidet. Die gewisse geistige Ordnung ist deshalb von großer Wichtigkeit. Wir sehen daran, wie jede Handlung in diese drei Bestandteile zerfällt. Bei einer wahren Handlung geht die Handlungskette von einer herzhaften, von einer moralischen (ordentlichen) Phantasie  zu einer herzhaften Absicht in eine herzliche Handlung über. Alles bleibt herzlich, bleibt moralisch, bleibt ordentlich, bleibt mithin praktisch nachzuvollziehen und erhöht die Liebe. (Siehe auch Kap. Priester und Propheten, hier im Anschluß)

 

Gott ist von Anfang an enthalten. Deshalb ist es auch moralisch und realistisch. Ohne Gott kann es nur unmoralisch und unrealistisch sein! Also ist es für unsere Seele lebenswichtig, daß unsere Phantasie in dem Dienste Gottes steht, damit die daraus resultierenden Taten (Folgen) nächstenliebend sind. Wenn der Initiator jedoch keine herzliche Phantasie   hat, wenn also Gott nicht dabei ist, wer ist dann dafür verantwortlich, daß eine Handlung, in dem Fall eine böse, entsteht?

 

Wenn nicht Gott, wer dann?

 

Warum können sich in unserer Phantasie  Gedanken und Gefühle schleichen, die uns eine Wichtigkeit vorgaukeln, die überhaupt nicht gegeben ist, die uns jedoch zwingen soll, alle Hebel in Bewegung zu setzen, um diese unmoralischen, weil unrealistischen gottlosen Gefühle zu befriedigen? Warum können z.B. der Sextrieb  , der Eßtrieb, der Alkohol, der Modetrieb, der Reisetrieb etc.  mit einem Mal so eminent wichtig werden, daß der Betreffende mit all seiner Phantasie  nur noch in diesen Bereichen schwelgt und z.B. keine Gedanken mehr an Gesundheit, Hygiene, Arbeit, Familie

"verschwendet?"

 

Ganzheitlich betrachtet wird hier ein winziger Teilaspekt im menschlichen Zusammenleben derartig wichtig, wird derart aufgebläht, daß alle anderen Bereiche darunter leiden müssen. Allerdings geschieht dieser Prozeß nicht plötzlich, sondern schleichend. Allmählich bauen sich über die Jahre hinweg der süchtige Beischläfer, der Völlerer, der Alkoholiker, der Drogensüchtige auf, um nur einige zu nennen. Ganz am Anfang steht eine "harmlose Phantasie ", der jedoch nachgegangen wird. Bei dieser Anfangsphantasie wird nicht das Veto von Seiten des Gewissens beachtet. Es wird mit Absicht gegen das Gewissen entschieden. Die Absicht wird irgendwie vom Verstand begründet.

 

Der Verstand entscheidet dann, daß diese Phantasie  gut ist, weil sie z.B. für das Ego oder für das Selbst gut ist, obwohl sie für die Seele tödlich sein kann. Die Seele wird dadurch immer weiter verdunkelt, löst sich immer weiter auf. (Alkohol  ) "Angst essen Seele![1]" Der Verstand weiß zwar wohl um die Nachteile dieses Handelns, meint jedoch, dass in einer einmaligen Handlung noch keine Gefahr läge, daß man darüber hinaus zumindest alles einmal ausprobieren sollte. Aber in dem Körper eines Jeden gibt es gewisse Substanzen[2], die eine Anziehungskraft auf ähnliche Substanzen von außen kommend ausüben. Diese äußeren Substanzen überladen jedoch den Körper des Betreffenden und schädigen damit seine Seele.

 

Der Verstand, der den betreffenden Genuß vielleicht einmal zu steuern vermochte, vermag es ein zweites, ein drittes Mal usw. eben nicht mehr. Die Gefühle, die mit dem Genuß des "verbotenen Mittels" gereizt werden, verstärken dann die Anfangsphantasie umso mehr. Die Phantasie  ist dann durch sich selbst fixiert und setzt den Verstand dann nur noch dazu ein, um die gewissen Gefühle zu bekommen. Der Verstand wird damit zum Gehilfen einer süchtigen Phantasie, welche ihre Suche, welche ihre Sucht nach Gott sofort einstellt und sich nur noch mit der Suche und der Befriedigung dieses Genusses zufriedengibt. Gott wird dadurch zu einem bloßen Genußmittel reduziert. Die Schüssel (hier der Körper, bzw. Seele) erhält damit einen kleinen Anfangssprung  , der sich alsbald vergrößert. Denn die Phantasie, die nicht in dem Dienste Gottes gestellt wird, die nicht damit beschäftigt ist, wie sie Gutes für den Nächsten tut, wie sie Böses verhindert, diese Phantasie kennt nur das eigene Selbst, kennt nur das eigene Ego, kennt damit nur sich und ist nicht mehr über die Liebe mit allen anderen verbunden. Aus diesem Grund zerfällt die seelische, zerfällt die körperliche Struktur zunehmend. Diese Phantasie koppelt sich aus der Unendlichkeit Gottes ab und wendet sich nur dem begrenzten Selbst zu. Damit ist sie lebensuntauglich!

 

Deshalb müßte für jeden ganz eindeutig sein, wie und warum unsere Seele von der Einhaltung des Reglements unseres Schöpfers abhängt. Wenn schon derjenige, der hier auf Erden eine Maschine entwirft, gleichzeitig eine Gebrauchsanweisung mitliefert, um eine lange Nutzungsdauer zu gewährleisten und um Mißbrauch vorzubeugen, um wie viel mehr dann Gott, der mit uns sogar eine "lebendige" Maschine entwarf und auf die Einhaltung der insgesamt 12 Gebote (10 von Moses    und 2 von Jesus ) besteht, damit unsere Körpermaschine   Mensch nicht die Seele in uns zu sehr schädigt und in ihrer Ausbildung deshalb behindert, weil sie den Körper als Grundlage der Seele zerstört. So zerstört, wie ein Mensch sein Haus zerstört und darum nicht mehr darin wohnen kann und deshalb den Unbilden der Natur ausgesetzt ist und dafür Gott die Schuld gibt.

 

Die Seele in uns wird aber geschädigt, wenn die Körpermaschine  zuviel und falsch ißt, trinkt, schläft, beischläft, etc. Dieses zuviel und völlig falsche geschieht nur als Ausdruck einer Phantasie , die von Gott gelöst ist, die sich vom Denken und Fühlen her von IHM befreit, bzw. gelockert hat. Wer sich vom Denken und Fühlen her von Gott lockert, der lockert damit seine Seele, der lockert damit seinen körperlichen Zusammenhalt, der dezimiert dadurch seine Lebenserwartung beträchtlich. Ein Umstand, dem sich der zivilisierte Bürger nicht oder kaum entziehen kann.

 

Denn nur allein durch eine völlig falsche Nahrung wie Schweinefleisch, Kaffee, Alkohol, Wildbraten, Mikrowellennahrung  etc. werden Körper und Seele geschädigt.

 

Warum?

 

1. Kaffee  z.B. ist ein Anregungsmittel für Pferde , Kamele  , Esel  und stellt für den Menschen ein starkes Nervengift   dar[3]. Das Nervenkostüm wird überreizt und der Mensch bleibt nur deshalb wach, weil er sich selbst bekriegt, um das Nervengift wieder herauszutreiben. Durch den Kaffeegenuß verstumpft das Nervenkostüm, veröden die feineren Nerven, so daß die seelischen Substanzen, die im ständigen Austausch und Zusammenhalt mit sich selbst sind, nur mehr durch gröbere Nervenstränge zirkulieren können.

 

Der abfällige Spruch vom Kaffeeklatsch der Weiber kommt so nicht von ungefähr, weil eben die Themen, derer sich die Kaffeerunde bedient, nur oberflächliche Körper- und Gesundheitsthemen sind, die von einer Seele, die von Gott nichts wissen und nichts wissen wollen und können. Denn die feingeistigen Substanzen der Seele, die im Herzen des Menschen für die Sprache des Gewissens empfänglich sind, werden durch den Genuß dieser gebrannten "Kamelbohnen" abgewürgt. Deshalb können alle Kaffee -Themen nur oberflächlich-neugierig sein, aber nie tiefgründig schöpfend!

 

2. Schweinefleisch   wurde schon den Juden verboten, weil es Fleisch von einem unreinen Tier  ist und es beim Genuß die Tendenz der Unreinheit im Menschen vergrößert. Denn es ist Fleisch von einem Tier, das sich mit dem größten Vergnügen im eigenen Kote wälzt. Gewisse seelisch-körperliche Substanzen, die durch den Einfluß Gottes zum Guten hin geläutert werden sollen, werden durch Schweinefleisch noch gestärkt. Sämtliche Infektionskrankheiten   wie die Grippewelle etc. können leichter eintreten und länger verweilen.

 

Nicht von ungefähr kommt deshalb Jesu Befehl an die Besessenen Gardarener , daß deren Quälgeister in die Schweine fahren sollten, weil sie als geistig-seelische Schmutzgeister sich im unreinen Fleisch der Schweine am wohlsten fühlen.[4]

 

3. Alkohol  ist deshalb gefährlich, weil sich in diesem hitzigen Getränk unreine Substanzen befinden, die sich in der Gegend der Geschlechtsorgane niederlassen und diese durch allerlei Zwickereien und Juckreize nötigen, sich eine Erleichterung durch den Geschlechtsakt zu verschaffen. Darüber hinaus verstärkt Alkohol die Grundtendenz des seelischen Ausgangszustandes. Bei einem Weingenuß kann ein eventuelles gutes Seelengefühl sogar zu einem Hochgefühl verstärkt werden, wenn der Wein rein und gut ist.[5] Bei gebrannten Wässern wie Schnaps , Branntwein, Korn, etc. aber ist die Potenz der Spezifika schon so stark, daß ein vorhandenes gutes Grundgefühl schon bald in negatives Katzenjammern umschlägt.

 

Ist die seelische Ausgangsposition jedoch von vornherein negativ, dann zerfällt die Seele, und damit die körperliche Koordinationsfähigkeit enorm. Das müßte eigentlich jeder für sich schon erfahren haben. Das Gestammele, Gestiere, Gestikuliere, Gejammere der An- und Volltrunkenen, der Wegfall sämtlicher moralischer Grenzen etc. dürfte allseits bekannt sein. Solch ein Mensch reduziert sich zum Tier!

 

Alkohol  , besonders die stark gebrannten Alkoholika, sind deshalb der Ausdruck von Verzweiflung, von Enttäuschung, von Einsamkeit, von Vereinsamung des Herzens, die auftreten, wenn man sich von Gott getrennt fühlt. Das Selbst, daß sich mutwillig von Gott getrennt hat, braucht dann einen Grund, um seine Existenz zu rechtfertigen. Dieser Grund ist dann nur noch die körperliche Genußbefriedigung. Wie toll doch das Essen geschmeckt haben mag, wie wunderbar die Feier gewesen sei, wie phantastisch der Beischlaf, etc. Und doch kann das nicht so toll, kann nicht so wunderbar gewesen sein, weil in den genannten Handlungen sich die Seele nicht mit dem Geist von Gott verbunden hatte. Die Seele hatte sich z.B. im Beischlaf eben nicht bei Gott gefunden und sich damit nicht aus der körperlichen Triebhaftigkeit zu Gott hin erhoben, sich damit eben nicht selig gemacht.

 

Das phantastische dieser Genüsse erscheint nur in der Phantasie  vorher phantastisch. Wie phantastisch gut wohl das nächste Menü schmecken würde, wie phantastisch gut wohl der nächste Beischlaf wäre? Wird die Phantasie dann später in die entsprechende Handlung umgemünzt, dann bleibt von den wunderbaren Vorgefühlen nichts mehr übrig. Dann reagiert allein der Körper und zwingt die Seele auf ihr tiefstes Niveau. Hinterher kommen dann erst recht Gewissensbisse. Sie entstehen, weil sich das Herz  des Menschen durch diese Tat selbst verengt. Angst macht eng! (Kap. Das moralische Herz)

 

Denn jede egoistische Tat, die das Selbst stärkt, schwächt das Grundleben der Seele, schwächt mithin das Herz   als das Organ des Lebens! Hier bei der Nahrung greift also auch der zentrale Punkt der Moral ein, der sie, die Nahrung, überhaupt erst so gewichtig werden läßt. Wenn nämlich das körperliche Wohlbefinden von der Qualität der Nahrungsmittel, der Lebensmittel, abhängt, dann bedeutet diese Qualität den Grad der Liebe von Gott, die Er indirekt über die Sonne und den Regen unseren künftigen Lebensmitteln zukommen läßt. Auch hier sind die schon kurz besprochenen Photonen tätig, die man so als Liebeslichtquanten bezeichnen könnte.

 

4. Dann ist Mikrowellen- Nahrung geradezu teuflisch perfide. Diese Nahrungsmittel werden schon frühzeitig Gottes Einfluß entzogen und mit Hilfe einer seelenlosen Maschine künstlich nachgereift. Wo bleibt da die Qualität, wo bleibt Gott, wo bleibt Sein Einfluß?

 

Weil der Körper jedoch die Nahrungsmittel braucht, damit sein Fortbestand nicht gefährdet ist, muß er qualitativ hochwertige Lebensmittel einsetzen, die anteilig umgearbeitet und in die Seelensubstanz eingearbeitet werden. Je näher an Gott, desto hochwertiger. Je natürlicher die Nahrung, wie z.B. das Brot der Bäcker, desto besser für den Körper und damit für die Seele.

 

Je raffinierter ein Nahrungsmittel wie. z.B. Mehl, Zucker, desto schädlicher ist es für uns, weil aus diesem ehemaligen Lebensmittel ein Nahrungsmittel, daraus dann ein Tötungsmittel  wird. Je mehr es der Mensch dem Einfluß Gottes entzieht und der Maxime der Gewinnoptimierung unterzieht (runterzieht), desto mehr wird aus dem Lebensmittel ein Tötungsmittel. Diese Körper müssen natürlich krank werden, mit ihnen die Seele. Denn:

 

Der Körper ist als Fleisch zwar tot und lebt bzw. reagiert nur über den Einfluß der Seele. Aber jedem spezifischen Stück Fleisch oder Materie wohnt eine adäquate Seelensubstanz inne. Diese Seelensubstanz muß die Materie ja koordinieren, indem sie für die Atome   und Moleküle , die eigentlich für sich getrennt sind, ein lebendiges übergeordnetes Ganzes schafft, das über ein Reizleitungssystem (Nervensystem) einen ständigen Molekularaustausch vornimmt und die gewisse Materie- Struktur innerhalb einer begrenzten Zeit aufrechterhält.

 

Denn ein Stück Fleisch ist nicht deshalb Fleisch, weil es aus den bestimmten Molekülgruppen, den Eiweißgruppen z.B. besteht. Um bestehen zu können braucht es eine geistige Idee, braucht es einen geistigen Plan als Grundgerüst. Oder könnte eine Ansammlung von Baumaterial ohne geistigen Plan zu einem sinnvollen Haus zusammengesetzt werden? Diese geistige Idee, diese geistige Koordination übernimmt nun die Seele und webt ständig neue Atome  und Moleküle  in die bestehende Substanz ein, um sie zu verändern. Die Substanz rostet jedoch. Hier in unserem Beispiel rostet das Fleisch nun nicht. aber es verwest, wenn die Seele nicht mehr in ihm wirken kann, weil es eben tot ist.

 

Je besser die Seele auskonfiguriert ist, weil sie mehr von Gott weiß, desto mehr lebt dann das betreffende Fleisch und desto besser wird es von ihrem “Nervenkostüm” unterstützt. Nun leben z.B. eine Leber oder eine Lunge primär für ihre eigentliche Aufgabe, müssen aber darüberhinaus im Dienste des gesamten Körpers tätig sein, müssen sich also dem Gesamtkonzept fügen. Was wäre das wohl für eine Lunge, wenn sie  nur das machte, was sie für richtig hielte. Mit der Lebensfähigkeit des Körpers wäre es bald dahin. Also muß die Seele als geistiges Steuerorgan dafür sorgen, daß das Fleisch eben nicht zu schnell "rostet", daß das Fleisch sich in dem Dienste der Seele stellt und nicht umgekehrt!

 

Natürlich wird die Struktur des Körpers gestört, wenn die Seele nicht mehr qualitativ hochwertiges Material in den Körper einbinden kann, sondern nur noch minderwertige Lebensmittel vorfindet (Mikrowelle). Das Niveau der Seelensubstanz reduziert sich dann erheblich und kann den Trieben der körperlichen Phantasie , die auf kurzfristige Triebbefriedigung ausgerichtet ist, keinen geistigen Widerstand mehr entgegensetzen. Der Körper wird leicht süchtig gegenüber seelenreduzierendes Material, weil schon eine bestimmte Affinität zu gewissen Genußmitteln besteht. Dies soll die Weisheit der Seele ja verhindern. Denn wenn der Körper so dürfte wie er wollte und könnte, dann würde er sich sofort totsaufen, totfressen, tothuren , etc.

Also muß die Seele als Kontrollorgan stark genug sein, um diesen Todestrieb des Körpers den Lebenstrieb von Gott entgegenzusetzen. Die Seele muß sehr viel stärker sein!

 

Geistige Substanzen, die direkt von Gott kommen, stärken also die Seele und hindern den Körper an der vorzeitigen Verwesung. Darüber ist der Körper natürlich nicht  erfreut, will er doch in all seinen Wünschen und Genüssen schwelgen. Deshalb findet schon über die Phantasie  ein Kampf innerhalb des Körpers statt. Diesen Kampf könnte nun kein Mensch gegen seinen Körper gewinnen und verliert ihn letztendlich auch. Aber bei diesem Kampf ist es von lebensrettender Bedeutung, wie stark die Seele ist und bleibt. Wie stark also das Verhältnis zu unserem Schöpfer ist, wie stark unsere Sehnsucht   zu Ihm ist. Gewonnen hat diesen Kampf nur Jesus, aber indem er ihn gewann, hat er ihn doch für uns gewonnen und somit kommen wir erst dann, wenn wir diese Erlöserfunktion Jesu in uns anerkennen und vollgläubig annehmen, aus diesem Todeskampf heraus, indem sich unsere Seele aus dem Grab des Körpers befreit. (siehe spätere Kapitel)

 

Aber warum ist dieser Kampf, der entweder die Seele schwächt oder stärkt, so eminent wichtig und warum das alles?

 

Jeder kennt nun die Schöpfungsgeschichte und weiß, daß Gott einen Gegenspieler hat. In Wirklichkeit hat Gott natürlich keinen Gegenspieler, weil außer Gott nichts ist und nichts sein kann. Aber für uns, als die Gedanken Gottes, die wir aus Gott entstanden sind und uns moralisch entwickeln sollen, muß ja irgendwann in unserer Entwicklungsperiode eine Phase kommen, in der wir geprüft werden, ob wir stark genug sind, um unseren Schöpfer erkennen und lieben zu können, obwohl Er in uns ist und unser Leben ausmacht.

 

Das ist ein äußerst heikler Punkt. Denn:

 

Hat man bis dahin viel Liebe, so wird man die Liebe Gottes verstehen und wird wissen, daß Gott uns nie zerstört, weil er damit sich selbst zerstören würde. Dann lieben wir unser Leben in uns, weil wir Gott in uns lieben und verzweifeln deshalb nicht.

 

Haben wir jedoch noch nicht genügend Liebe angesammelt, dann verzweifeln wir so, wie Satan  verzweifelt und tun alles, um unser körperliches Leben zu erhalten, weil wir letztendlich Gott mißtrauen. Irgendwann einmal jedoch kommt in einen jeden Lebenwesen diese Periode der Selbsterkennung. Man wird erkennen, daß man eigentlich Gott ist, weil man aus Gott und in Gott ist. Diese Selbsterkenntnis, die das eigene Selbst als so unbegrenzt wie Gott selbst erkennt, darf jedoch nicht in Hochmut und in egoistisches Gebaren umschlagen, weil man sich damit sofort wieder reduzieren würde. Denn wenn Gott alles in allem ist und man sich in seiner Gotteserkenntnis als einzigartig erleben würde, so trennte man sich dadurch wieder vom anderen und damit auch von Gott in anderen und die Gotteserkenntnis der Unsterblichkeit der Seele würde umschlagen zu einer Unsterblichkeit des Körpers, da nur der Körper das Getrennte symbolisiert, denn die Seele an sich weiß schon, das sie mit allem zusammenhängt. Es ist also der Reifegrad wichtig, der zu der Erkenntnis führt, das das alte Ich an sich mit dem Körper stirbt, der alte Adam stirbt, während der neue Gottmensch Jesus in einem aufersteht.

 

In dieser Phase der Erkenntnis könnte man mit Paulus  sprechen: "Jetzt lebe nicht mehr ich, sondern Christus in mir!"

 

Um uns für diese Prüfung vorzubereiten ob wir in der Lage sind, ein „Gottesleben“ zu führen, mußte jedoch ein Satan   her, der uns sofort den augenblicklichen Stand unserer Seele anzeigt und uns motiviert, im Sinne unseres Schöpfers zu funktionieren. Ausschlaggebend ist dabei nur, ob wir über einen freien Willen der Entscheidung verfügen. Daß wir diesen haben, steht außer Zweifel. Also muß unsere Seele zwischen Gott und Satan hängen, um sich im Guten zu konsolidieren und um dadurch so stark zu werden, daß sie freiwillig Gott lieben kann, um mit IHM bis zur Unendlichkeit fortzuschreiten. Das ist dann der Status Seiner Kinder, der Kinder Gottes. Vorher ist man ein Geschöpf  Gottes, aber nun ist man Sein Kind.

 

Allerdings ist Gottes Herrschaftsgebiet überall und endlos, genau so endlos, wie sich das Geistige weit erstreckt. Satans Herrschaftsgebiet dagegen ist gänzlich unbedeutend und freiwillig von Gott aus den o.a. Gründen geräumt worden. Aber es ist für uns in unserer gegenwärtigen Prüfungsphase äußerst bedeutend.

 

Wir stehen jetzt an einem Punkt in der menschlichen Entwicklungsphase, wo wir von der unbedeutenden körperlichen Ebene in die unbegrenzte geistige Welt übertreten können und auch sollen. Nur deshalb ist die begrenzte Welt des Satans so bedeutend für uns, weil sie uns in unserer geistigen Entwicklung so extrem behindern, bzw. beschleunigen kann.

 

Die Welt von Satan  ist die Materie, ist der dreidimensional begrenzte Körper. Gott hat sich auf eine gewisse Zeit von hier zurückgezogen, um uns, als die körperlichen Stellvertreter von Satan (resultierend aus dem damaligen Fall) auch die Chance zu lassen, uns unbeeinflußt von Seiner Präsenz hier zu entwickeln, obwohl wir, auch wenn wir es leugneten, ohne Gott nicht lebensfähig wären, ja, wir existierten erst gar nicht.

 

Gott hat also einen Kunstgriff getätigt um uns die Möglichkeit zur Reife zu lassen.

 

Würden wir gleich mit Gott in Seiner sichtbaren Person als Jesus  Christus aufwachsen, dann wären wir unfrei und ständig zu Gutem genötigt. Das jedoch ist der Status Seiner Engel, während Seine Kinder sich frei für das Gute entscheiden sollen. Denn hier in einem dunklen Körper als Kerker vor Ihm geschützt, können wir so unbeeinflußt wie möglich zu einer freien Entscheidung kommen und IHN aus freien Stücken lieben!

 

Diese freien Stücke sind jene, die schon seelenstark sind und von Gottes Geist durchdrungen. Die unfreien Stücke sind die dunklen Bezirke, die von dem süchtigen und deshalb sündigem Fleisch als Satans Herrschaftsgebiet herrühren. Sündig, weil von süchtig, weil von Satan . Satan  manifestiert sich jedoch nicht nur über die körperliche Begierde, nicht nur über die Nahrungsmittel. "Der Teufel  hat den Schnaps  gemacht, um uns zu verderben, hört nur wie der Teufel lacht, wenn wir am Schnaps einmal sterben [c]."

 

Viel schlimmer ist, der Teufel  schleicht in unserer Phantasie  herum. Denn wenn alle körperlichen, also alle materiellen Bereiche seinem Einfluß unterliegen, dann unterliegt mithin auch die spezifische seelische Steuerungskomponente dieser Materie ebenfalls seinem Einfluß. Dann gelangen über die Nahrungsmittel Legionen von minderwertigen Seelenkomponenten, von Naturgeistern, bzw. auch von Seelen schon Verstorbener in unser Fleisch und machen es erst recht sündig, machen es überhaupt erst anfällig gegenüber phantastischen Anwandlungen. Da diese Wesen auch nicht über hochgradig photonenaufgeladene Seelen verfügen, verschlechtert sich das „Photonengerüst“ unserer Seele äußerst dramatisch. Wie gesagt, der Einzige, der mit Seiner höchsten Liebeslichtenergie dagegen hält ist Jesus, den wir somit in unsere Seele über die Liebe aufnehmen. Deshalb auch sollte man bei der Nahrungsaufnahme beten, um Gottes Segen zu erbitten. Einfach, damit diese minderwertigen Seelenkomponenten der Nahrungsmittel gereinigt werden und ganz "böse" Substanzen vertrieben werden.

 

Also schleicht nicht nur in unseren materiellen Genußmitteln, sondern auch in unsere geistige Vorstellungswelt Satan   mit seinen Legionen herum. In den Filmen, die unsere Phantasie  prägen, in den Büchern, in der Musik, in der Mode, etc. Überall schleichen diese minderwertigen seelenreduzierenden Vorstellungen herum und führen uns ständig in Versuchung. Sie geistern herum. Darum ist eine Disziplin in Gedanken und Gefühlen angebracht und nicht nur in der Handlung.

 

Als konkretes Beispiel diente uns im vorherigen Kapitel die Musik. Hier auf der Erde ist der Einfluß allgegenwärtig. Auf allen anderen Planeten (siehe Kap. 8, Buch III, wo wir auf UFO`s eingehen ?) ist es anders. Satan  als übergeordneter Begriff all dieser negativen Tendenzen hat sein Herrschaftsgebiet unter uns Menschen enorm ausgeweitet. Mittlerweile ist er fest in der menschlichen Phantasie  etabliert, wenn auch unerkannt.

 

Das Fernsehen  ist sein Hauptmedium. Damit fixiert er die Massen und brennt uns damit sein Bild ein. Die Vorstellungskraft der Menschen hängt fest auf Bereiche seiner Herrschaft. Auf Sport, Mode, Medizin , Wissenschaft, Politik, Kunst, Religion, Sex etc.... Keiner kann sich ihm entziehen. Nur mit Gott hat man eine Chance, nur mit Jesus   gelingt es!

 

Hinter all dem steht das Geld. Entweder Geld oder Liebe. Es geht nur eines. Man kann nur einem Herrn dienen. Unsere Welt hat sich allerdings für den Mammon, hat sich für Satan  entschieden. Wenn die Phantasie   der Massen gelenkt wird, diese dann in triebhafte Bahnen läuft, dann wird die Seele gezwungen, diesen Süchten hinterher zu hecheln. Der Körper wird krank, weil die Seele schwach ist. Gott kennt dann keiner mehr, die Sehnsucht  zu IHM resigniert.

 

Wenn die Menschen aus dem Gefüge Gottes gelockert werden, über die Aufklärung (die Dokumentation der Triebe) die Industrialisierung (die fleißige Beschäftigung mit Satans Waren) die Emanzipation  (Jesus   ist gleich wie du, Mann ist gleich wie Frau, es gibt keinen Gott), dann ist es sehr einfach, sie erfolgreich zu manipulieren, so, daß deren Absicht festhängt, weil die Phantasie  festhängt. Dann ist auch der Wille schwach.

 

So, wie Gott mit uns als seinen Kindern einen Plan hat und ihn seit undenkbaren Zeiten verfolgt und diesen Plan den Propheten offenbart hat [d], so hat auch Satan  seinen Plan und hat ihn seinen Illuminierten, seinen Erleuchteten offenbart. Dieser Plan Satans ist heute wohlbekannt und ist seit ca. 1875 schriftlich dokumentiert, als einem Kurier der Illuminaten ein merkwürdiger Unfall passierte. Die Geschichte berichtet, daß ein berittener Kurier der Illuminaten mit Namen Lanze von Frankfurt nach Paris jagte, um Dokumente über Aktivitäten der Illuminaten im allgemeinen und ins Einzelne gehende Instruktionen für die geplante französische Revolution im besonderen zu überbringen. Die Dokumente stammten von den Illuminaten in Deutschland und waren für den Großmeister der Großloge von Frankreich in Paris bestimmt. Der Kurier wurde von einem Blitz getroffen. Alle Papiere fielen in die Hand der Polizei, die sie an die bayerische Regierung weiterleitete. Diese ordnete eine Razzia des Illuminaten Hauptquartiers an, bei der weitere Dokumente sichergestellt wurden. So wurde entdeckt, daß die Verschwörer weltweite Ziele hatten.

 

Die Richtlinien der Illuminaten besagen, daß sie hinter den Kulissen zu arbeiten hatten und ihre Identität sowie ihre Verbindungen zu den revolutionären Kräften niemals bekannt werden durften. Sie beschlossen darum, den Historikern ein neues Dokument verfügbar zu machen. Es war so abgefaßt, daß der Verdacht von den Illuminatenführern abgelenkt und auf die Führer der jüdischen Revolutionsbewegung in Rußland übertragen werden sollte. Die beauftragten Schreiber verwendeten den bei dem toten Kurier gefundenen Plan, aber sie änderten bestimmte Wörter und Sätze, um die Leser des neuen Dokuments glauben zu machen, es handele sich um die jüdische Kabale zur Erringung der Weltherrschaft in Übereinstimmung mit den Richtlinien des politischen Zionismus, so wie sie 1897 von Herzl verkündet wurde.

 

Dieser Plan wurde denn auch einem untadeligen Historiker, Prof. Sergei Nilus, zugespielt, der sie umgehend prüfte und für echt befand. Unter dem Titel. “Das Große im Kleinen und der Antichrist als nahe liegende staatsrechtliche Möglichkeit” im Jahr 1905 tat Professor Nilus genau das, was die Illuminaten von ihm erwartet hatten. Der Glaube an die Authentizität der Dokumente wurde durch Vorwürfe wie “tollwütiger Antisemitismus”, “Judenhetze”, “Rassismus” und ähnliche Vorhaltungen unterdrückt, durch die Menschen von der Wahrheit abgelenkt wurden. Es handelte sich ganz eindeutig um eine satanische Verschwörung.[6]  Selbst Adolf Hitler  glaubte später daran und ließ sich bei der Niederschrift seines Buches >Mein Kampf< davon beeinflussen.[e]

 

Der Plan hat viele Namen. Mal heißt er Rakowski Papiere, mal Satans Protokolle, mal die Illuminaten - Papiere, mal die Protokolle Zions [f]; aber immer dreht es sich um denselben Plan, bei dem es inhaltlich nur um das Eine geht:

 

Wie löst man die Menschen von Gott los, indem man Gott von Jesus  "Jesus"  trennt. Wie fixiert man also die Vorstellungskraft der Menschen so, daß sie in Jesus nicht mehr Gott erkennen. Wie schafft man es also, sie zu Besessenen zu machen, aber ohne dass sie das merken! Alles dreht sich nur um die Beherrschung der Absicht der Menschen, damit man deren Willen umso leichter lenken kann. Damit sie Satan  leichter lenken kann. Der Mensch soll zum Tier reduziert werden, indem Jesus lächerlich gemacht wird. Alle diese Maßnahmen zielen darauf ab, einen Weltenherrscher zu installieren, der auch nur Gefäß von Luzifers Offenbarungen ist.

 

 

Hören wir dazu einmal kurz in die unten zitierte Kundgabe vom R. Hoff Verlag hinein, wo Jesus folgendes zu bedenken gibt :

.....Dieser Staat (Israel) der von Menschen künstlich und ohne Meine Segenszusage geschaffen wurde, ist von Mächten geplant, die bewußt Zonen schaffen, in welchen Menschen verschiedener Kultur, Gemüts- und Glaubenseinstellung zusammengepfercht werden, um geradewegs Konfliktmeilen zu schaffen, die beständig mit teuren, geldschaffenden Kriegsgütern versorgt werden, aus geheimen wie auch aus offenen Quellen einerseits, um vom wahren Ziel Meiner Liebe abzulenken und die Falschheit und Bosheit auf Erden zu mehren, daß die Weltmenschen – blind und dumm gehalten – nach der einen Lösung schreien, eine gemeinsame Weltregierung und Weltpolizei zuzulassen, die zu Beginn zwar verspricht für Ruhe, Ordnung und Frieden zu sorgen, doch das Diktat der Satansreligionen einführt, welches die Erleuchteten Meines gefallenen Sohnes schon lange planen und mit Hilfe von Machtkapital auch durchzusetzen meinen.......

 

Darum werden auch Bedürfnisse des Körpers geschaffen, die die Seele schwächen. Darum werden körperliche Ereignisse aufgebläht wie Sport, Mode, die das Fleisch aufregen und uns so empfänglich machen für die satanischen Einflüsse. Darum werden die Kinder in der Vorschule, den Kindergarten , der Schule, manipuliert, um deren Gemüt zu schädigen und ihren Verstand zu dominieren. Der Verstand sieht Gott nicht.

 

Darum werden die Jugendlichen über Musik (Techno), über Erziehung manipuliert und auf die körperliche Lust getrimmt. Darum werden die Erwachsenen von Geld, von Arbeit abhängig gemacht, so daß sie nur an die Macht des Geldes, aber nicht mehr an die Macht Gottes bzw. an die Macht des Namen Jesu glauben. Darum werden alte Menschen in bezahlbare Altenheime  fern ihrer Familien gesteckt, meistens von den Kindern, die sie vorher in die Vorschule oder den Kindergarten gezwängt hatten. Das alte Ägypten   läßt grüßen. Und und und...

 

Zugleich sind alle diese satanischen Pläne von einer hierarchischen Struktur gekennzeichnet, die nur von oben nach unten durchlässig sind, also völlig entgegengesetzt zu dem wie es im Plan Gottes vorgesehen ist. Dort kann selbst der kleinste und Ärmste mit dem Höchsten und Größten über die Liebe in Kontakt treten, ja der Geringste wird sodann zum König über alle erhoben, während es in der satanischen Weltordnung genau andersherum ist.

 

Diese hierarchische Gliederung bedeutet jedoch auf der Ebene eines Staates, daß ein sehr starker Zentralismus gefördert wird, das unabhängige und lokale Kommunen nicht entstehen dürfen. Es müssen also globale Energienetze, Verkehrssysteme, Kommunikationssysteme, das Internet, Erziehungs- und Krankensysteme usw. geschaffen und gefördert werden. Alles, was dem nicht entspricht, z.B. wie die Solarzellentechnologie, wird zugunsten dieser Großprojekte wie z.B. der Atomtechnologie, wenn schon nicht zerstört, so doch extrem behindert werden.

 

Dieses System wird überall angewendet und findet sich deshalb auch in der Politik wieder, die geradezu das ausführende Organ dieser Großmanssucht wurde. Große Banken entstanden und große Konzerne. Das Zeitalter der Globalisierung war deshalb von Anfang an in dieser hierarchischen Struktur angelegt. Die Politik soll hierbei das ausführende Organ sein, das die entsprechenden Gesetze schafft, um dem Ganzen einen Anstrich von Legalität zu geben. Diese Politik wird als die geheime Staatskunst   bezeichnet. Aber wer setzt diese Politik dazu ein?

 

Diese Frage ist auch nicht schwer zu beantworten, wenn man sich überlegt, in welchen Händen die meiste Macht konzentriert ist, und wer die Mittel hat, diese Macht auch zu finanzieren. Es sind nur einige wenige international tätige Super-Banker, die sich leider auf die Seite Satans gestellt haben und den Geld- und Machtstrom über den Zinsmechanismus hin und herlenken. Schauen wir einmal ganz kurz in diese satanischen Pläne hinein und hören, was über die Staatskunst geoffenbart wird: (im Grunde ist das nicht mehr nötig, man kann es sich dann schon selbst ausmalen!)

 

“Die Staatskunst  hat mit dem Sittengesetz nichts gemein. Ein Herrscher, der an der Hand des Sittengesetzes regieren will, versteht nichts von der Staatskunst und ist daher keinen Augenblick auf seinem Thron sicher. Wer regieren will, muß mit List und Heuchelei arbeiten. Hohe völkische Eigenschaften – Ehrbarkeit und Offenheit – sind Klippen für die Staatskunst, denn sie stürzen besser und sicherer vom Thron als der stärkste Feind. Diese Eigenschaften mögen die Kennzeichen der nicht illuminierten Reiche sein. Wir dürfen uns niemals von ihnen leiten lassen....der Zweck heiligt die Mittel...unsere Lösung ist: Gewalt und Heuchelei...”

 

Nun, das ist jedenfalls eine Staatskunst , die eher für die Hölle als für uns taugt, und doch hat man dabei das Gefühl, daß sie z.T. schon etabliert wurde.

 

An anderer Stelle heißt es:  ...“Die nicht von Illuminaten (Erleuchteten) beherrschten Regierungen können sich nur mühsam am Ruder behaupten. Sie sind von einer Gesellschaft umgeben, die wir so weit entsittlichten, daß sie jeden Glauben an Gott verloren hat.....”

 

Es ist nicht nötig, sich noch mehr davon anzuhören, denn nirgends gibt es nächstenliebende Aussagen im Sinne Jesu, nirgends finden wir etwas Erbauliches vor.

 

Jedenfalls sind das alles Mechanismen, die von Gott entfernen und die sich in diesen satanischen Plänen wiederfinden und genau befolgt worden sind. Wir alle sind davon bedroht, sind davon besetzt, sind besessen, weil es uns von Gott trennt, bzw. getrennt hat. Etwas besetzt uns. Etwas hält uns im Zuge unserer moralischen Entwicklung auf und blockiert unsere Sehnsucht   zu Gott. Dieses Etwas schleicht sich in unsere Phantasie   und gelangt über die Nahrungsmittel, gelangt über Fernsehen  , Mode, Schule, Diskotheken   etc. in uns und reduziert unsere Seelenqualität erheblich, so sehr jedenfalls, daß wir keinen freien Willen mehr haben und nur noch reagieren können. Dieses Etwas hält uns gefangen und verfügt über eine sehr große Bandbreite an Möglichkeiten der Gefangennahme.

 

Dieses Etwas ist der Gegenspieler Gottes, sind seine Legionen, sind unsere Feinde, sind Feinde unserer Seele und zerstören unser Glück, zerstören unseren Körper und damit unsere Seele, zerstören unser Glück und unsere Zukunft!

 

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[b]             Siehe z.B. die Neue Medizin von Dr. Dr. Ryke Geerd Hamer in www.pilhar.com

                  und www.NeueMedizin.de

 

[c]             heißt es z.B. in einem Lied von Udo Jürgens XE "Udo Jürgens"

 

                             

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