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3.3.1   Der Satanismus

 

 

Sie zerstören unsere Seele, zerstören unseren Körper allerdings nur, wenn wir es zulassen, weil wir Gott nicht in unsere Handlungen und Gedanken hineinziehen, weil wir Jesus nicht kennen. Diese Form der Zerstörung ist äußerst vielfältig. Der Willen des Betreffenden wird auf sich selbst fixiert und stellt somit als kleinste Willenseinheit gegenüber jedweder Form von Besessenheit  kein Hindernis mehr dar.

 

Das größte und zugleich unüberwindbare Hindernis zur Besessenheit  ist gegeben, wenn Jesus   als die Person Gottes in uns wirkt und damit auf uns aufpaßt. Unser Willen ist IHM völlig untergeordnet und wird dadurch mit dem Willen des Allmächtigen gestärkt. Kein Satan  oder sonst wer kann solch einem gottesgestärktem Willen etwas anhaben. Das ist dann gegeben, wenn wir die Auferstehung Jesu vollständig in uns nachvollzogen haben und Ihn dann für uns kämpfen lassen.

 

Damit Er in uns wirken kann, müssen wir Seinen Weg gehen und die Pläne Satans durchkreuzen und somit unser Kreuz tragen. Jesu Weg stellt dem Weg Satans ein unüberwindliches Bollwerk   entgegen und durchkreuzt damit die Wege Satans. Es kann keine sonst wie definierte Besessenheit  geben. Der christliche Weg stellt deshalb ein Bollwerk gegenüber Satan  dar. Also ist die Besessenheit  graduell erfaßbar, indem sie ein bestimmtes Liebe-Maß unterschreitet, das man seinen Nächsten und Gott entgegenbringt.

 

Eine Entscheidung gegen Gott wird selten begründet und ist meist auch eine laue Entscheidung. Man bezieht keine eindeutige Stellung und vertagt diese religiöse Grundfrage.  Aber eine Entscheidung gegen die Kirche   fällt einem westlich aufgeklärten Menschen leicht. Genau deswegen jedoch werden die Aversionen gegen die Kirchen verstärkt, um letztlich Gott zu treffen. Damit stärkt man nur den Willen von bestimmten Gruppen, die jedoch eindeutig Stellung gegen Gott und damit gegen Jesus  bezogen haben.

Derjenige, der eine laue Haltung vertritt, stößt nun in seiner Umwelt auf diese Gruppen, die von dieser lauen Haltung profitieren und so, wie die Bären   den Honig riechen, diese laue Einstellung der Menschen riechen. Ja, wir haben es genaugenommen mit einem übergeordneten satanischen Plan zu tun, bei welchem jedes einzelne Element der Lauheit eine unüberschaubare Konsequenz der Verworfenheit und des Lasters nach sich zieht, die eben von diesen Gruppen nicht nur systematisch produziert, sondern auch verführerisch verpackt, den lauen Menschen eingeflößt wird.

 

Dabei wird solch ein Mensch immer weiter von Gott abgenabelt und empfindet irgendwann ein pures Ekelgefühl,   allein schon vor moralischen Vorstellungen. Die Lauheit schlägt mit einem Male um. Die Mehrheit der Menschen wird dann von jemandem, dessen Lauheit in Besessenheit   gegenüber satanischen Vorstellungen umgeschlagen ist, als willfähriges Opfer betrachtet, ohne zu registrieren bzw. es wahrhaben zu wollen, daß man selbst ebenfalls zu einem Opfer gegenüber diesen satanischen Einflüssen geworden ist. Man ist nämlich fest darauf fixiert und kommt allein nicht los. Man ist zum Sklaven seiner Triebe geworden.

 

In diesem Stufenplan   der Lauheit, die konsequent durch manipulierte Umwelteinflüsse herbeigeführt wird, damit sie dann in eine spätere Besessenheit  umschlägt, findet, je weiter der Grad der Besessenheit fortgeschritten ist, eine immer größere Vereinsamung gegenüber dem Guten, gegenüber Gott, gegenüber Jesus   statt.

 

Zuerst wird Gott als unpersönlich und grausam hingestellt. Der Laue sieht und empfindet seine Verbindung mit Gott, mit Jesus nicht mehr. Gott existiert für ihn nicht. Die Umwelt, seine Umwelt, wirkt in diesem Stadium völlig undurchschaubar und völlig chaotisch. Wie kann Gott so etwas wollen, fragt er sich unwillkürlich?

 

Er zieht die Überlegung in Betracht, daß Gott vielleicht selbst nur dieses chaotische Etwas ist, welches über keine Ordnungskriterien verfügt und deshalb den einzelnen Menschen zu einem willkürlichen Opfer innerhalb einer grausamen Umwelt bestimmt. Dieser Opferstatus, der daraufhin in seiner Außenwelt noch verstärkt wird, durch eben dieses perfide abgestimmte System der satanischen Gruppen, gibt ihm nie die Chance, einmal ein Bild vom Ganzen, einmal den festen Standpunkt zu erklimmen. Seine Verwirrung wächst im Gegenteil noch.

 

   Wer kann ihm nun die nötige Orientierung geben, wenn es Gott schon nicht kann?

 

Also sucht er daraufhin nach diesen mächtigen Strukturen, die ihm Sicherheit, die ihm Geborgenheit, die ihm die Macht gewähren, die er in dieser chaotischen Umwelt so dringend braucht. (Siehe die ersten Kapitel) Er sucht z.B. in der Esoterik  , sucht in der Zauberei  , der Kabbalistik  , sucht vielleicht in der New-Age-Bewegung, sucht in der Wissenschaft, der Politik, sucht in der Psychologie, der Parapsychologie  , in der Ufologie, bei den Freimaurern, etc.

 

Weil durch seine eigene Lauheit gegenüber der Thematik Gottes, in seinem Seelengefüge, wie gesagt, schon eine große Lockerung stattgefunden hatte, kann er in der Außenwelt, die eben der Spiegel seiner Seele ist, auch nur diesen mangelnden Zusammenhang vorfinden. Er erblickt dort nur die Löcher seiner Seele! Da diese Lockerung ja durch eine einseitige Versteifung auf körperliche materielle Brennpunkte geschah, wie z.B. die Jagd nach Geld, nach Essen, nach Sex , nach Macht, etc. führt ihn seine Suche genau zu diesen Gruppen, die die Verfügungsgewalt darüber haben, die andererseits aber auch dafür verantwortlich sind, daß diese Menschen sich von Gott ablenken ließen.

 

Wir stehen hier vor der individuellen Situation eines einzelnen Menschen, wo seine Liebesbeziehung zu Jesus über seinen persönlichen Satansgrad entscheidet, was man sehr viel prägnanter mit der Zahl 666 ausdrückt. Liebt man Jesus mit 600, seinen Nächsten mit 60 und sich selbst nur mit einem Anteil von 6, dann ist man geistig “wiedergeboren.” Liebt man jedoch sich selbst mit 600 und mehr, dann ist man ein wahrhafter Teufel. Dieses hier ganz kurz in einem zahlenmäßigen Zusammenhang gebrachte Verhältnis haben wir sehr viel früher, wo es um die Beziehung der Völker, speziell des deutschen Volkes im Mittelalter ging, mit dem Begriff der Glaubensreduktion bezeichnet [1]. Dort gab es die drei Reduktionsstufen des Glaubens, die eine bestimmte gesellschaftliche Ordnung, bzw. Unordnung nach sich zogen, bis zuletzt infolge mangelnder Nächstenliebe die Weltkriege ausbrachen. Diese Reduktionsstufen der Völker könnte man hier auch mit den Verhältnissen von 200, 400 und 600 für sich selbst, also für die Eigenliebe, bezeichnen. Aber um nicht in die abstrakte Mathematik abzugleiten, wollen wir das hier nur ganz kurz einmal angesprochen haben. Hier dreht es sich dagegen um das Schicksal des Einzelnen, der auf der jeweiligen Reduktionsstufe nicht zu verharren braucht, sondern ganz konsequent bis zur dritten hingeführt wird.

 

In diesem satanischen Leitsystem, dem “Hinzuführungs”-System haben natürlich gewisse Gruppen genauso die Verfügungsgewalt über das Wissen, über die Wissenschaft, als auch über die Politik, Medizin  , Religion, etc. Ob der einzelne Laue nun geistig oder sinnlich eingestellt ist, tut nichts zur Sache, sondern leitet ihn nur an verschiedene Gruppen weiter. So findet der sinnliche Mensch, der z.B. mit der Frage nach Macht gegenüber Frauen konfrontiert wird, in dem Bereich Sex  , Prostitution  , Satanismus  etc. genügend vorgegebene Muster, die er mit Leidenschaft ausfüllen kann und meist auch wird.

 

Im Bereich Sex  fängt das so harmlos mit "freier Liebe" an, geht über Partnertausch oder auch gekaufter Liebe von Prostituierten weiter, kommt zu immer neueren Varianten im Modebereich Sex bis hin zu Fetisch-Formen,   zu Sado-Maso-Spielen bis hin zur Homosexualität , die nun völlig von Gott losgekoppelt ist. Am Ende wartet dann die pure Form des Satanismus  , der weder vor Sodomie, Sex   mit Tieren, noch vor Mensch und Tieropfern, noch vor Sex und Mord von Kindern zurückschreckt.

 

Nun findet der Bereich Sex   aber nicht in der Isolation dieses einen Triebes vor den anderen-, sondern hier findet eine Verschmelzung von mehreren Sinnen statt. Je weiter sich die sexuelle Spielart z.B. in den puren Satanismus   verschiebt, desto ärger wird so auch die Qualität der Musik sein (Teufelsmusik), desto schlimmer auch die Qualität der Nahrung. (Exkremente   etc.) Die moralische Umgebung, die Gerüche ändern sich, einfach alles, alle zwischenmenschlichen Beziehungen werden verändert.

 

Die Extremform ist erreicht, wenn z.B. Drogen  geraucht und getrunken-, wenn abartige Sexpraktiken in Zusammenhang mit Ritualmorden praktiziert-, wenn Exkremente   gegessen werden und Kannibalismus   geschieht, wenn Satan   also in reinster Form gehuldigt wird. Solch ein Mensch hat dann natürlich keinen eigenen Willen mehr. Denn der eigene Wille hat die Freiheit seiner Handlungen nur vor Gott, aber nicht in Zusammenhang mit Satan  . Denn Satan beherrscht nun seinen freien Willen. Solch ein Mensch ist deshalb von satanischen Phantasien besessen.

 

Es gibt allerdings die zwei Möglichkeiten des Willens. Ist er aktiv oder ist er passiv? Ist dieser Mensch also das Opfer oder ist er der Täter?

 

Unterstellt er seinen Willen dem Einfluß von Satan  bzw. diesen satanischen Gruppen freiwillig, oder geschieht das, indem sein Wille gebrochen wurde? Es macht gegenüber Satan  keinen großen Unterschied, denn Satan braucht beide. Der Täter braucht seine Opfer. Die Opfer brauchen damit ihre Täter, damit sie durch sie auf ihre Mängel innerhalb ihrer Seele aufmerksam werden.

 

Für beide gibt es keine eindeutige Moralvorstellung mehr. Das Opfer, das ja irgendwann ausbrechen könnte, ist schon so im Dunstkreis des Satanismus  gefangen, daß es seinen eigenen Willen als unmaßgeblich erkannt hat und dann nicht mehr weiß, wie es sich mit Gott verstärken kann und soll. Dieses Opfer lehnt dann alle Angebote seiner Umgebung ab, bzw. versucht aus seiner Position der Schwäche heraus auch gar keine ernsthafte Auseinandersetzung. Wenn es spürt, daß man seinen Anschuldigungen nicht glaubt, weil sie für den Normalbürger einfach unfaßbar sind, dann gibt es entmutigt auf.

 

Indem im Opfer von Anfang an Gefühle der Minderwertigkeit  hervorgerufen werden, traut es sich dann nicht mehr, seinen Willen mit dem seiner Nächsten, seiner Eltern und Verwandten zu verstärken. Es isoliert sich deshalb vor ihnen. Ein junges Mädchen, das z.B. vergewaltigt wurde, fühlt sich u. U. so schlecht und schwach, daß es sich nicht traut, sich irgendeinem zu offenbaren. Sie fühlt sich vor Gott schwach, weil sie innerlich wohl ahnt, dass sie diesen Akt der Vergewaltigung nur ihrer gelockerten Seele zu verdanken hatte. Allerdings muß sie die Verantwortung gegenüber dieser Lockerung nicht auf sich nehmen, denn es kann genauso gut sein, daß sie von Anfang an schon innerhalb ihres Elternhauses bedingt, einfach keine Chance hatte. Vielleicht wurde sie schon sehr frühzeitig von ihrem Vater mißbraucht, während ihre Mutter es einfach nicht wahrhaben wollte, oder aber es wurde von der Mutter bzw. von beiden vielleicht zum Geschlechtsverkehr gezwungen, wie die beiden Fälle in England   und Belgien  dokumentieren, die im Herbst 96 für soviel Schlagzeilen sorgten.

 

Aber darum liebt Jesus   sie umso mehr und läßt nichts unversucht, um sie auf den graden Weg zurückzuführen.  Das Opfer muß jedoch eines Tages erkennen daß Jesus es liebt. Der Satz:  "Jesus  liebt mich!" wird dann zu dem elementarsten Bestandteil seines Lebens und verhilft ihm zum Überleben. Dann wird das Opfer auch eines Tages genug Kraft haben, um mit seinem Opferstatus zu brechen.

 

Wenn das Opfer seinen Tätern aus Überzeugung vergibt, weil es weiß, daß diese Täter ebenfalls nur fehlgeleitete Opfer Satans sind, dann hat es die Liebe Jesu in sich und vollzieht damit einen förmlichen Quantensprung   im Vergleich zu einem normalen lauen Menschen.

 

Deshalb kann jedes Opfer zu einem Triumph für Jesus werden und das, was es an schrecklichem erlebt hat, dazu benutzen, um andere Menschen, die ebenfalls noch im Opferstatus sind, zu bekehren, bzw. sie moralisch aufzurichten und damit deren Willen soweit zu verstärken, bis sie sich endlich mit Jesus zusammenschließen können, indem sie ihn lieben.

 

Damit geschieht für sie etwas Unfaßbares. Waren sie vormals so schwach und isoliert, daß sie gegenüber sich selbst kein Wertgefühl mehr besaßen, fühlten sie sich so schlecht, daß sie nur noch an Selbstmord dachten etc, so spüren sie in der Liebe Jesu mit einem Mal ihre Wichtigkeit und fühlen, wie herrlich und wunderbar es ist, geliebt zu werden und wieder zu lieben. Solch ein ehemaliges Opfer und nunmaliger Gefährte und Jünger  Jesu spürt natürlich anders als der Durchschnittsbürger   sehr sensitiv und geradezu prophylaktisch den Einfluß Satans innerhalb Bereiche, von denen die anderen meinen, sie seien völlig integer und moralisch gut.

 

Wenn wir an das denken, was wir über die Musik vorher aussagten, so wird ein ehemaliger Teufelsmusiker  , der jetzt bekehrt ist, sofort einen falschen Ton, einen falschen Buchstaben, ein satanisches Symbol etc. herauswittern. Solche Menschen wirken damit wie psychologische Seismographen  und können ihre Umgebung rechtzeitig warnen.

 

 Aber wie gesagt, die Mechanismen der Lauheit, die zur Besessenheit   führen, sind sehr komplex, und Satan  ist zäh! Wer vermag schon im esoterischen Bereich klarzulegen, wo der Weg zu Gott verlassen wird, und wo Satans Reich anfängt? Viele Christen   meinen auch, daß der Bereich der UFO`s eine Art von Besessenheit   [i] darstellt und werden in den Schriften von Bertha Dudde, der „Endzeit-Prophetin“ auch darin bestärkt, welche das alles als Machination des Gegners entlarvt.

 

Unser Modell geht davon aus, wie der Satanismus   die höchste Form der Gottvergessenheit   vorlebt, sie praktiziert und in immer neueren Varianten seinen Anhängern verkündet. Weil es sich immer nur um die Fixierung des Willens dreht, der entweder völlig isoliert von Gott wird, um dann die Mächtigkeit Seines Gegners anzuerkennen, oder aber dieser Wille wird durch dämonische Kräfte noch verstärkt, kann diese teuflische Fixierung  , die der wahre Teufelskreis ist, nur mit der Macht Jesu aufgebrochen werden. Das Geheimnis beim Satanismus ist  es, wie die Stellung Jesu allmählich untergraben wird, damit bloß kein Mensch auf die Idee kommt, sich bei IHM Hilfe zu holen.

 

Der Satanismus   stellt die letzte und höchste Form der Besessenheit  dar.

 

Sind z.B. Kinder dem Christen   heilig, weil er ihre Seele, die noch unschuldig ist, schützen will, so sind sie für die Satanisten   das höchste Opfer, das sie Satan   darbieten können. Babys sind in dieser Hierarchie das größte Opfer, mit dem man Satan zu irgendwas bewegen kann.

 

Nun kann jedoch Satan   nichts mit der Seele des Babys anfangen, weil sie wie gesagt, noch rein und unbeschrieben ist. Dafür bindet Satan allerdings den Täter mit dieser Opfergabe an sich mit einem sehr starken Strick und löst eine eventuelle Bindung nun völlig auf, die vielleicht noch zu Gott bestand.

 

Der Täter hat sich damit völlig dem Satan  verschrieben und ist gegenüber Gott nun frei und fühlt sich zu nichts mehr verpflichtet. Er meint dann auch, daß er sich durch diese Tat auch endgültig von Gott getrennt hätte.

 

Der Täter kann auch ein Opfer mit schon gebrochenem Willen sein, wenn man dieses Opfer endgültig an Satan   anbinden will. Dann wird das Opfer gezwungen, einen Babymord [2] zu vollziehen und bricht damit alle Brücken zu Gott ab. (Natürlich nicht zu Jesus , aber das kann das zu dieser ungeheuerlichen Tat gezwungene Opfer nicht wissen).

 

  Die Welt, in welcher der Satanismus  dominiert, wird dadurch ebenfalls ungeheuer häßlich und unmenschlich. Aber wie gesagt, es ist ein langer Weg bis dahin, der nur über die Gottvergessenheit   geht. Aber am Anfang jeder Gottvergessenheit steht eben die Lauheit. Wurde Gott vorher noch gekannt, verkehrte man z.B. noch sichtbar mit seinen Engeln und wußte von ihnen um ihre Aufgabe und um ihre unterschiedliche Stellung zu IHM, wurde man deshalb auch von den Engeln zu Gutes angeleitet und inspiriert, so verwischt sich das im Zuge der Lauheit immer mehr.

 

In der Übergangsphase zum Satanismus maskieren sich dessen Anhänger und geben sich die Form des gefallenen Lichtträgers, d.h. sie brillieren in wissenschaftlichen Abhandlungen, sie illuminieren in gesellschaftspolitischen Situationen, sie haben Einfluß in wichtige wirtschaftliche Entscheidungen, aber stets so, daß sie Sand in die Augen der Christen   streuen, die dadurch nicht mehr Gott sehen. Der Satanismus stellt bildlich betrachtet etwas ungeheuer Häßliches und Unmenschliches dar, weil dies eben das Gegenteil zu Gott ist. In dieser Anfangsphase locken sie die Menschen mit mehr "Freiheit", mit mehr Macht, einfach mit Glanz und Gloria. Sie reduzieren dabei die Stellung Gottes und tun alles, um IHN lächerlich und hilflos hinzustellen. Aber diese Anfangszeit ist um. Sie ist vorbei und der Satanismus tritt im Wissen seiner Dominanz immer ungeschminkter und brutaler auf. Das Bild des Menschen wird häßlicher. Die Gesellschaftsstruktur wird unmoralischer. Die Knechte Satans sind in den Schlüsselpositionen. Selbst Anfeindungen ihrer Feinde, der wenigen noch verbliebenen Aufrechten, können ihnen in der Substanz nicht mehr schaden. Nunmehr treten auch Fälle exzessiver Besessenheit   immer mehr ans Tageslicht. Abscheuliche Ritualmorde  werden bekannt. In den Satanszirkeln treten immer offener Dämonengeister   auf, die von den Zirkelmitgliedern selbst hervorgerufen werden, aber über die sie letztendlich doch keine Macht mehr haben. Die Geister, die sie riefen, können sie dann nicht mehr bannen und wollen es auch nicht. Die Satanszirkel   lassen sich dann ganz eindeutig von diesen Dämonengeistern zu schlechten Taten inspirieren. Was anfangs als dunkles interessantes Mysterium begann, indem man dem Satan   aus Spaß seine Seele opferte, wird bald zum blutigen Ernst und kann von diesen Menschen nicht mehr gesteuert werden. Wenn sie es denn überhaupt noch wollen.

 

Die Hohenpriester  der Satansorden haben uneingeschränkte Gewalt und verfügen über Leben und Tod. Sie handeln nicht nur im Auftrage Satans und haben die Kraft sichtbare Manifestationen des Bösen (Dämonengeister ) herbeizurufen, sondern sie können ihre Opfer durch eben diese Dämonengeister auch disziplinieren oder sie sogar ums Leben bringen lassen.

 

Ehemalige Opfer dieser Satanisten   erzählen von Würgegefühlen, die ihnen die Luft abdrückten, erzählen von Schmerzen in den Eingeweiden , als ob jemand sie von innen zerstören wollte, klagen über Stimmen die sie hören und die ihnen Böses zu tun befehlen.

 

Will sich jemand z.B. von diesen Satanisten  lossagen, hat aber noch keine unmittelbare Anschauung von Jesus , dann kann es durchaus passieren, daß er bei einem ganz normalen Autounfall ums Leben kommt. Aber so normal war dieser Unfall natürlich nicht. Denn auf eine bestimmte Art und Weise war dann das Opfer von der Fahrzeugführung abgelenkt.

 

Hören wir dazu aus dem lesenswerten Tatsachenbericht von Lauren Stratford"  von Laura Stratford [ii]:

 

»Was erzähle ich, was erzähle ich nicht? Wie viel können Sie ertragen? Wie viel kann ich ertragen, wenn ich von ihrem Leid berichte? Auf beiden Seiten wohl nicht viel.

 

Ich habe beschrieben, wie Babys und Kinder sexuell mißbraucht, gefoltert und geopfert wurden, sowohl bei den Aufnahmen für Snuff-Filme  (Filme, in denen tatsächlich gefoltert und mißhandelt, sogar getötet wird) als auch bei rituellen Opferungen. Ich glaube, es ist genug, hier nur das noch einmal zu sagen, was ich berichtet habe: je perverser der sexuelle Mißbrauch, je gräßlicher die Folterung , je lauter die Schreie, je langsamer der Tod, je mehr Körperteile beteiligt sind, desto größer das Wohlgefallen Satans und desto mehr Kraftzuwachs bei denen, die solche Handlungen durchführen.

 

Ich will vermeiden, zuviel in Details zu gehen. Es könnte sein, daß Sie die Einzelheiten nicht vergessen und Sie Ihnen schlaflose Nächte bereiten. Zahllose Mütter, ich selbst eingeschlossen, haben nicht den Luxus, die Schrecknisse als Unbeteiligte zu registrieren. Wir haben nicht die Möglichkeit, einfach die Seite umzublättern. Wir waren Gefangene der Situation und wurden gezwungen, schwanger zu werden.

 

Andere, die freiwillig schwanger waren, zwang man bei der Entbindung, das Neugeborene abzugeben, weil sie Mitglieder des Zirkels waren und Menschenopfer   dargebracht werden sollten. Die Babys wurden ihnen entweder gegen ihren Willen weggenommen, oder sie gaben aufgrund ihrer irregeführten Gedankenwelt ihre Babys freiwillig zum Opfer frei.

 

Ich rede hier nicht von den primitiven Kulturen, sondern von Nordamerika  . Dr. Al Carlisle , Psychologe des Männergefängnisses des Staates Utah und eine anerkannte Autorität, was okkulte Morde betrifft, erzählte mir in einem aufgezeichneten Telefon-Interview: "In einem Gespräch mit einer Person, die schwarzer Magier  oder schwarzer Prinz einer Satansgruppe ist, die Opferungen durchführt, schätzte diese Person, daß in den Vereinigten Staaten jährlich zwischen 40 000 und 60 000 Menschenopfer  gebracht werden."

 

Carlisle fährt dann fort: "Selbst wenn diese Schätzung übertrieben und nur die Hälfte davon wahr ist, zeigt dies, daß wir einfach nicht genug von dem mitbekommen, was geschieht."

 

(Laura)...Die Höllen aller Höllen war die Erinnerung an meinen Joey  . Ich hatte kaum die Gelegenheit, ihn zu sehen und zu halten. Ich wußte, daß er mißbraucht und für ihre Filme gefoltert wurde. Ich wußte, daß seine Schreie während der Folterungen auf Tonband   aufgenommen wurden. Diese Tonbänder wurden von Widerlingen gekauft, die ihren Nervenkitzel und ihre Freude daran hatten, den agonistischen Schreien von Babys zuzuhören.

 

Ein paar Mal wurde es mir erlaubt, Joey  zu sehen. Er sah jedes Mal schlimmer aus. Ich betete Tag und Nacht, daß sein Elend ein Ende nahm  und Gott ihn schnell und schmerzlos zu sich holte. Ich wußte, es gab keine Hoffnung für ihn. Jeder Tag, den Joey weiterlebte, bedeutete nur mehr Peinigung für ihn. Das Schlimmste für mich war, daß ich wußte, wie es mit ihm zu Ende gehen würde.

 

Ich bot mich an Joeys Stelle an: mein Leben für seins. Ich bot an, alles zu tun - keine Handlung ausgeschlossen-, wenn nur Joeys Leben verschont wurde.

 

"Nehmt meinen Joey  und setzt ihn an einer Kirchentreppe aus, bitte!" flehte ich. "Tut ihn in eine Kiste und setzt ihn vor einem Krankenhaus oder vor irgendeinem anderen Haus ab!" bat ich, bis mir die Stimme versagte.

 

Es war nutzlos. Ich war nicht das "vollkommene" Opfer, aber Joey  war es.

 

Ich wollte meine Arme um ihn legen, aber sie ließen es nicht zu. Ich wollte ihm sagen, daß es nicht die Mutti war, die ihm das antat. Daß ihr die Hände gebunden waren und sie ihr Kind nicht so beschützen konnte, wie sie es wollte. Ich wollte ihn um Vergebung bitten, aber ich bekam nie die Möglichkeit dazu.

 

Ich will und kann keinen ausführlichen Bericht darüber geben, wie Joey  geopfert wurde. Ich will ihn nicht seiner Würde berauben, indem ich anderen erlaube, ihn in Gedanken so zu sehen, wie ich ihn sah. Es muß genügen, daß ich Ihnen sage, daß sie während der Opferung etwas darüber sangen, daß Satan  sein Herz  als reines und tadelloses Opfer annehmen solle. Dann wurde Joeys Körper auf ein schwarzes Gewand gelegt. Es stand bald darauf in Flammen, und Joey   war nicht mehr.

 

Als die Flammen das Opfer verzehrten, rief ich: "Satan  , du hast Joey   nicht bekommen. Joey  ging zum Herrn Jesus . Ihr alle täuscht euch. Ihr mögt sein Herz  haben, aber nicht seine Seele.!"

 

(Laura Stratford) Was mit Joey   geschah, geschieht auch heute mit Babys, Kindern und Teenagern in unserem Land. Glauben Sie das Unmögliche! Verschließen Sie sich um Gottes Willen nicht diesen Tatsachen...

 

Kürzlich schrieb ich an dem Tag, an dem mein Sohn Geburtstag hätte, einen Brief an ihn. Dies ist mein eigener persönlicher Weg, mit seinem Leben und Tod zu Rande zu kommen. Ich habe diesen Brief nur ein paar wenigen engen Freundinnen gezeigt. Als ich an diesem Kapitel schrieb, kam der Wunsch in mir auf, der zahllosen Kleinen, die bei ihrem Hiersein auf Erden nicht die Möglichkeit hatten zu spielen, zu lachen oder geliebt zu werden, besonders zu gedenken. So lasse ich Sie nun den Brief lesen, den ich an Joey  schrieb, der ein Andenken an diese kostbaren Kinder sein soll. 

 

                          Mein lieber Joey Babymord ,

 

Worte können nicht ausdrücken, was ich an deinem Geburtstag empfinde. Wenn es in meiner Kraft gestanden hätte, hätte ich dir Liebe, Schutz und Wärme gegeben. Ich weiß, du wärst zu einem guten jungen Mann mit Herz  und Charakter herangewachsen.

 

Ich bin unsagbar betrübt und bekümmert über das Leid, das dir zugefügt wurde. Ich habe die Verletzungen mit dir gespürt. Ich will in meinem Herzen glauben, daß in den besonderen Augenblicken, wo ich dich berühren durfte - obwohl sie nicht sehr zahlreich waren-, du meine Liebe gespürt hast, die Liebe deiner Mutter.

 

Mein Sohn, ich werde dir in meinem Herzen immer in Liebe verbunden sein. Innerlich trage ich eine leere Stelle mit mir, die nur du, mein Joey , ausfüllen kannst. Deine Mutti wird dich nie vergessen. Ich bete, daß du, mein Sohn, mich auch nie vergessen wirst.

 

Ich weiß, daß Jesus   jetzt an meiner Stelle gut für dich sorgt. Ich sehne mich nach dem Tag und warte aufgeregt darauf, daß ich dich aus Jesu Armen nehmen und in meinen halten kann.

 

In zarter Liebe- Deine Mutti

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...(Laura) Jeder, der schon im intensiven Kampf mit Satan  gestanden hat, weiß, daß ich es auf die schwere Weise lernen mußte: Die schlimmsten Zeiten des Kampfes kamen in den langen Nachtstunden. Satan kämpft nachts am besten. Er liebt die Finsternis...

 

...Mag Satan   es tagsüber auf Einschüchterung abgesehen haben, nachts war er auf Täuschung aus. Die Alpträume  schienen so real. Es war schwierig, die Realität von der Täuschung zu trennen. Zuzeiten war ich so irregeführt, daß ich meinte, immer noch von den bösen Personen meiner Vergangenheit mißbraucht zu werden.

 

Oft, und eine Zeitlang sogar jede Nacht, wachte ich auf und hörte Johanna neben mir beten, wie sie den Geistern gebot, die Satan  gesandt hatte, um mich durch sie zu terrorisieren. Ich wurde sehr vertraut mit Johannas Gebeten. , ich gehe gegen dich im Namen Jesu vor. Ich gehe gegen jeden bösen Geist, den du gesandt hast, vor. Ich befehle deinen Helfern der Ungerechtigkeit, die Hände von meiner Schwester zu nehmen und von ihr zu weichen.

 

Ich gehe gegen jeden Verletzungsfluch vor. Herr Jesus  , ich bitte um die Bedeckung und den Schutz Deines Blutes für Lauren, für ihren Geist, ihre Seele, ihren Leib. In Jesu Namen. Amen."

 

Aber Satan   war unnachgiebig. Er und die Geister, die er kommen ließ, zogen sich nicht gleich nach dem ersten Gebet zurück. Sie wollten die Person nicht aufgeben, die sie jahrelang im Griff und in Schranken gehalten hatten. Oft hielt Satan auch in schwierigen Situationen hartnäckig aus, und das mit einem solchen Grimm, daß selbst ein alter Streiter Christi unruhig werden konnte.

 

Satan   griff mich auf verschiedene Weisen an. Manchmal hatte ich das Gefühl, zu Tode gewürgt zu werden. Ich fühlte tatsächlich, wie sich Hände an meine Kehle legten und ich nach Luft schnappen mußte. Ich hörte das scheußliche Lachen böser Geister, und gelegentlich fühlte ich ihre Präsenz.

 

Manchmal kamen von den Geistern Stimmen von Babys, die in Qualen schrien. Wie das Schreien, das ich in Wirklichkeit gehört hatte, als ich bei einem satanischen Ritual Zeuge der Folterung  eines Babys geworden war.

 

...In Mike Warnkes  Buch   "The Satan (Der Agent des Satans) können Sie von ähnlichen Aktivitäten lesen. Er beschreibt, wie böse Geister den Menschen tatsächlich körperliche Verletzungen beibringen können. Er erzählt davon, wie sich an einem Abend eine Frau, eine Botin Satans, in seinem Wohnzimmer direkt vor ihm aus dem Nichts heraus materialisierte. Sie gab eine Botschaft an ihn weiter und dematerialisierte  sich wieder. «

 

Soweit Laura Stratford, die es wenigstens schaffte, sich aus den Klauen Satans zu befreien, indem sie ihre Liebe zu unserem Herrn Jesus   Christus immer weiter intensivierte.

 

Viele Politiker  und andere gesellschaftlich hochgestellte Personen sind z.B. in der Kinderpornographie   verstrickt. Der Weg von hier bis zum Satanismus  ist nicht mehr weit. Ob als Opfer oder Täter. Satan   wird es egal sein. Auch wir unterliegen ständig seiner Verführungskraft und sind unzähligen Gefahren ausgesetzt. In der Welt, in der wir leben, Satanswelt, müssen wir versuchen, den Namen von Jesus   hochzuhalten, um die dunklen Mächte zu bannen. Viele von uns sind auf Abwegen und unterliegen dem bösen Einfluß. Allerdings nur dann, wenn wir es zulassen.

 

Halten wir uns an dieser Stelle nochmals vor Augen und Ohren, was Laura Stratford alles durchgemacht hat und lassen uns, genau wie sie, all der stummen und gequälten Kreatur, all den Babys, den Kindern, Teenagern, Eltern, Erwachsenen und auch den Tieren gedenken, die sich noch in den Klauen dieser satanischen Zirkel befinden.

 

Laßt uns versuchen, unsere auch nicht gerade geringen Probleme angesichts dieser ungeheuer schlimmen Vorkommnisse zu reduzieren, um diesen gequälten Wesen eine Woge der Zuneigung, eine Welle der Liebe zukommen zu lassen, weil wir in genau diesem Moment spüren, wie gering doch all unsere Schmerzen wiegen; denn wir haben Jesus und sind in Seiner Liebe, der die Schmerzen für uns auffängt. Wir sind in der Liebe Jesu und hängen wie die Tautropfen an Seinen Blättern und werden für die Befruchtung Seiner Wiesen   und Wälder   benötigt. Laßt uns in diesem Sinne ein Teil von unserer großen Schuld abtragen, die unser Herr, Gott und Vater auf sich genommen hat, indem wir frei aus uns heraus die Liebe Jesu allen gequälten, allen versklavten, allen mißbrauchten Geschöpfen zufließen lassen.

 

"Jesus  möge Euch Frieden und Ruhe geben und euch vom Bösen erlösen."

 

 Um dieser Besessenheit  -, um diesen Feinden zu entgehen, hat uns Gott Seine Gebote gebracht, hat uns Propheten als Seine Stellvertreter geschickt, die uns Seinen Willen kundtun, die uns damit vor unseren Feinden schützen.

 

»Führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen! «

 

Wir brauchen das nur zu akzeptieren und uns gegen diese Feinde zu entscheiden, schon haben wir uns für Gott entschieden. Heutzutage jedoch entscheiden sich die meisten gegen die Kirche  und tun nichts mehr für Gott. Sie trennen Gott und Kirche nicht und haben sich deshalb gegen Gott entschieden. Es ist natürlich nicht leicht, den Einfluß Satans zu erkennen, wenn man ein typischer Durchschnittsbürger   ist. Wie will man die ständigen Insinuierungen erkennen? Ein Merkmal, unser Hauptmerkmal ist die Sehnsucht  nach Gott, die Sehnsucht zum Paradies. Aber diese wird ja vom täglichen Einerlei überdeckt. Deshalb wollen wir an dieser Stelle einmal zeigen, wie sich der satanische Einfluß auf Kreise zeigt, die sich, als aufgeklärt, weit über diese Thematik stellen und doch schon von ihr gefangen sind.

 


 

[1]                  Siehe Kapitel 2.3  im ersten Teil des Buches

[2]                  siehe Lauren Stratford  - In Satans Griff, Seite 148


 

[i]                   Siehe J. Weldon/Z. Levitt in “Ufos und Okkultismus ”; die Autoren folgern anhand biblischer Aussagen (Epheser 6,12) daß es sich bei den Ufos um die “Fürsten der Finsternis” handelt.

 

[ii]                  Laura Stratford – In Satans Griff – Leuchter Verlag, Lauren beschreibt darin ihren Werdegang vom Kindesmißbrauch zum Satanskult  bis zurück zu Jesus Christus. Sie war ein unschuldiges Opfer, daß von ihren Eltern niemals die Liebe bekommen hatte und anschließend zu Schrecklichem gezwungen wurde.

 

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