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6.0  Das Christentum

 

6.1   Die Nächstenliebe

 

 

Das Christentum hat das Judentum beerbt und besitzt als die Weiterentwicklung des Judentums demgemäß die höchste Liebe. Es ist deshalb kein Zufall, daß hier die Wissenschaften herausbrachen. Aber man muß dabei beachten, daß es das reine Christentum fast kaum gegeben hat. Es unterlag von Anfang an Infiltrationen (z. B. die Flavius Papiere von J. Flavius, dem römischen Geschichtsschreiber, darin wird die frühe Unterwanderung der Urchristen durch die Juden beschrieben, siehe dazu auch Diagnosen  12/87 ) aus dem Judentum , später aus der hellenistischen Epoche. Und genau diese Infiltrationen haben im Laufe der Zeit dazu geführt, daß bei uns im Westen “solche” Wissenschaften entstanden sind, haben dazu geführt, daß das Wort allmählich zugunsten des formalen Aspektes geändert wurde.

 

Das reine Christentum als der Kern wurde, wie wir schon sahen, von Anfang an mit einer Hülle aus dem Judentum  und aus dem Heidentum  umgeben. Beispielsweise entstammt der Trinitätsgedanke, aus dem später nicht die Einheit, sondern die Dreifaltigkeit bevorzugt wurde und Gott in Vater, Sohn und Heiligen Geist trennte, aus dem Isiskult , wenn er dort auch matriarchalisch verwendet wurde. Auch das Symbol des Schlüssels, mit welchem Petrus  das Himmelstor öffnet, kommt von den heidnischen Petrie-Göttern, kommt von dem Gott Janus. Ähnlich wie der doppelköpfige Janus schauen denn auch der wahre Simon Petrus und der falsche Simon Magus (siehe Band I ) wie ein und derselbe aus, wobei sich das Christentum mehrheitlich für den falschen Petrus entschied. Nachweislich ist Petrus auch nie in Rom   gewesen und konnte deshalb diesen "päpstlichen Stuhl" auch nie vergeben, andererseits trat damals auch ein Simon Petrus auf, der als Magier  galt (der schwarze Peter, den die Kinder heute noch in Spielen anwenden) und großen Einfluß in Rom hatte und von den Aposteln geschult werden wollte, was diese natürlich ablehnten. Dieser Magier war der Urheber des "Simonismus  " und wurde unter Kaiser Nero mit dem Kopf nach unten aufgehängt. (vergl. Kap. Die Phase der Frühzeit in Band I.)

 

Der personale Aspekt von Jesus   wurde also ständig aufgeweicht, bis er schließlich im Konzil von Nizäa (Nähe Konstantinopel ) 325 n. Chr. durch die Lehre von der Dreifaltigkeit Gottes (Trinität) völlig verwässert wurde. Augustinus  brachte diese nebulöse Lehre von der Dreifaltigkeit auf. Gott ist demzufolge der Heilige Geist, der Sohn und der Vater. Gott ist also Drei. Dieser Einfluß und noch vieles mehr ist dem ständigen Insinuieren des Judentums zu verdanken.

 

Dabei blieb es jedoch nicht aus, daß beide Seiten befruchtet wurden. Das Christentum besaß dadurch zwar weniger an Liebe, bekam dafür ein mehr an Licht. Die betreffenden Juden bekamen dafür ein mehr an Liebe, ein weniger an Licht. Es fand in den folgenden Jahrhunderten eine Symbiose zwischen dem Judentum   und Völkerschaften des Christentums statt. Dabei pirschte sich das Judentum geographisch immer weiter zum Herzen Europas, immer näher zum Kern des Christentums heran. Spanien verdankte ihnen seinen weltlichen Aufschwung. Aber dadurch verhärtete sich auch der spanische Zweig der Habsburger, die in ihren Kolonien kaum Nächstenliebe walten ließen. Als sie dann immer hochmütiger und weniger nächstenliebend wurden, vertrieben sie schließlich diese Juden, denen sie diese weltliche Stellung zu verdanken hatten und dieser spanische Zweig wurde zusehends bedeutungslos. Allerdings wurde er nicht deshalb bedeutungslos, wie die Juden gerne kolportieren, weil sie die Juden herausschmissen, sondern, wie bei J. Lorber nachzulesen, weil sie einfach schon zu herrschsüchtig und grausam waren. Sie hatten keine Nächstenliebe mehr. Wie wir in den vorhergehenden Kapiteln sahen und noch sehen werden, stellte das Haus Habsburg, bzw. Österreich   , bzw. später Deutschland , stellte das Deutsche Volk die Herzlandmenschen dar. Von dem spanischen Zweig dieser Habsburger kamen die Juden dann zum österreichischen Teil und sorgten hier ebenfalls für mehr Handel und Wandel.

 

Deshalb ist es zwingend, daß sich der Zweig der Juden, der sich mit dem Schöpfer und Seiner Liebe befaßte auch bis zum Herzen vorarbeiten mußte, genauso zwingend, wie diejenigen Juden, die sich mit Welteroberungspläne beschäftigen, hier im Herzen eine Abteilung aus dem Gehirn bilden mußte. Das Herz  mußte also genötigt werden, im Interesse des Gehirns tätig zu sein, um dieses Herz in ihrem Sinne zu beherrschen, während es doch, seelisch betrachtet, eigentlich umgedreht sein sollte.

 

Von daher erklärt sich auch, warum zu Anfang des 18. Jhdts. viele Juden nach Deutschland und hier besonders nach Frankfurt  kamen und dort eine gewisse Assimilierung versuchten, während andere wiederum nach England und Amerika auswanderten.

 

Die Befruchtung zwischen Deutschen und Juden fand leider zu selten innerhalb eines religiösen Rahmens statt. Davon grenzten sich diese Juden weiterhin ab und konnten Jesus  deshalb nichts abverlangen. Viele einflußreiche Juden wollten diese religiöse Annäherung auch gar nicht und waren heilfroh, als Hitler   mit dem Heidentum liebäugelte, konnten sie deshalb auf ganz natürliche Art und Weise mit diesem heidnischen Deutschland brechen und die Beziehungen höchstens auf die wirtschaftlichen Aspekte reduzieren. Es kam ihnen dann sehr gelegen, daß der an sich gutmütige Deutsche zum primitiven Barbaren verkam, der Gog und Magog diente. Da es noch zuwenig Juden gab, die damals zum Christentum konvertierten, ging dieses Prinzip auch auf.  Unter den Konvertiten war allerdings die herausragende Persönlichkeit, Edith Stein  , die am 11. Oktober 1998 durch Papst Johannes Paul II heilig gesprochen wurde.

 

Edith Stein wurde 1891 als jüngstes von 11 Kindern in Breslau als Jüdin geboren und fand auf ihrer Suche nach Wahrheit zum christlichen Glauben. 1942 wurde sie zusammen mit Tausenden anderen in Auschwitz ermordet.

 

   In ihren Kreisen und besonders von ihrer frommen Mutter, deren gesetzestreue Lebensart sie später auch als Christin stets hoch achtete und respektierte, wurde ihr Schritt nicht verstanden. Man sah in dieser “Konversion einer hochbegabten intellektuellen jungen Frau so­wohl einen geistigen wie gesellschaftlichen Abstieg" (P. Gordan). Man betrachtete in jenen Jahren eine Konversion noch als etwas Abwegiges und Ungeheuerliches. “Es gab noch keine Ökumene im heu­tigen Sinn, eine Annäherung der Religionen war nicht spürbar. Edith Stein   hatte, ehe sie ihre Konversion ihrer Familie mitteilte, mit dem Schlimmsten gerechnet, sogar mit einem Verstoß aus der Familie. Aber die Reaktion ihrer Mutter war überraschend. Sie weinte.'" (W. Herbstrith, Edith Stein. Ein Lebensbild. S. 126) “Es spricht für die Toleranz der Familie Stein", schreibt W. Herbstrith, “daß sie Edith Stein keinen Skandal machte, sondern nur ihre Trauer zum Ausdruck brachte" (ebd. S. 127).

 

  Edith Stein  schmerzte es tief, daß ihre Angehörigen ihr nicht fol­gen, nicht auch den Überschritt vom Alten zum Neuen Bund vollzie­hen konnten. “Juden und Christen verehren schließlich denselben Gott... Christus ist von Gott geschickt worden, um mit ihm den alten jüdischen Bund zu erneuern - aber die Partner auf der Erde sollten diesmal alle Menschen sein und nicht nur die Juden! Der Geist dieses Neuen Bundes ist nicht nur die barmherzige Vergeltung, sondern die Liebe Gottes, auf der jeder Mensch aufbauen kann, der Gott wirklich sucht. Liebe und Versöhnung und damit die Überwindung der Todesangst, das ist unendlich menschlich und für mich so überzeugend, daß ich erst als Christin wieder an den jüdischen Gott glauben kann" (Edith Stein, zit. i. d. Fernsehsendung v. l. 5. 1987). (Bildnachweis: Aus dem hervorragenden Buch von W. J. Bekh – Therese von Konnersreuth Text aus – Das Wort – Zeitschrift für ein vertieftes Christentum, Ausgabe Nov./Dez. 98, S. 409)

       

Jedoch klappte diese Befruchtung in der oberflächlichen Wissenschaft, der oberflächlichen Kunst und Literatur besonders gut. Einstein , Freud, Werfel, um nur einige zu nennen. Albert Einstein  (geb. 14.3.1879 Ulm, gest. 18.4.1955 Princeton/New Jersey), deutscher, später amerikanischer, Physiker und Nobelpreisträger. Einstein ist vor allem durch die Schöpfung der Relativitätstheorie bekannt geworden. Er leistete aber auch bedeutende Beiträge zur Fortentwicklung der Quantentheorie, nicht zuletzt durch seine Erklärung des photoelektrischen Effekts.

 

  Einstein  blieb jedoch Zeit seines Lebens Zionist, d.h. er wollte für die Juden einen eigenen Staat in Palästina. Die Juden erhielten schließlich ihr Land von den Briten durch die Balfour-Erklärung denn auch, wobei sich die Juden verpflichten mußten, die Alliierten im Kampf gegen Hitlerdeutschland zu unterstützen. Mit der Verfolgung der Juden unter Hitler  setzte denn auch eine breite Unterstützung des Zionismus ein. Einstein, der zuerst ein überzeugter Pazifist war, änderte später seine Ansicht und vertrat die Meinung, die Intellektuellen müßten zur Erreichung ihres Ziels jedes Mittel unternehmen. Zudem setzte er sich maßgeblich für den Bau der Atombombe ein.

 

  Anhand von Einstein , der auch die Existenz des “Äthers” leugnete, und sich verstärkt dem Licht sowie der Zeit als vierte Bezugsgröße neben den drei bekannten zuwendete, sehen wir das andere Extrem. Konnte Edith Stein noch über den Schatten des Mosis hin zu Jesus Christus springen, so hatte Einstein dazu keine innere Kraft. Er, der schon zu sehr nach außen zur Welt hin gekehrt war, beschäftigte sich anstatt mit Fragen der Moral viel lieber mit denen der Politik und Wissenschaft. Da er sein gesamtes Leben dem Licht und der Zeit, sowie den Relationen beider zueinander widmete, so suchte er auch die Antwort auf alle wichtigen Fragen nicht im ewigen Sein, sondern im vergänglichen Werden. Das brachte ihm den Ruhm, der einer Edith Stein vorenthalten blieb, das brachte ihn jedoch auf einen enormen Abweg, der ihn zuletzt bei dem Bau an der satanischen Atombombe mitwirken ließ. Aber Einstein und nicht Edith Stein blieb das Symbol für die meisten Juden, weshalb sie ihn auch als ersten Präsidenten des neuen Judenstaates vorschlugen.

 

Franz Werfel (geb. 10.9.1890, gest. 26.8.1945), deutscher Dichter. Nach dem Ersten Weltkrieg trat er vor allem als Erzähler und Romancier in Erscheinung. Mit psychologischen Feingefühl zeichnete er zum einen die Erschütterungen im Sozialgefüge der Nachkriegsgesellschaft nach ("Nicht der Mörder, der Ermordete ist schuldig", 1920; "Der Tod eines Kleinbürgers", 1927), zum anderen erwies er sich als gekonnter Schilderer von historischen Stoffen ("Verdi. Roman einer Oper", 1924), was ihm beim Lesepublikum einen großen Anhang verschaffte.

 

Als einer der  bedeutendsten Vertreter des Expressionismus verurteilte er in seinen Gedichten die aus Machtkalkül der Herrschenden resultierenden Grausamkeiten des Krieges und rief mit appelativen Gestus zu Liebe und Völkerverständigung auf. Werfel, der als Sohn eines jüdischen Kaufmanns in Prag aufwuchs, studierte zunächst in Prag, Leipzig und Hamburg, bevor er sich als Verlagslektor in München niederließ. Nach dem Ersten Weltkrieg, an dem Werfel als Soldat teilnahm, lebte er in Berlin und Wien als freischaffender Schriftsteller. Mit der Machtergreifung Hitlers 1933 in Deutschland wurde er zu einem der verbotenen Autoren und emigrierte 1938, nach dem gewaltsamen Anschluß Österreichs an Deutschland, über Frankreich in die USA, wo er bis zu seinem frühen Tode lebte. Seine literarische Karriere begann Werfel als Lyriker.

 

Der 1934 erschienene Roman "Die vierzig Tage des Musa Dagh" kann als sein Hauptwerk bezeichnet werden. In ihm schildert er den Völkermord der Türken an den Armeniern während des Ersten Weltkrieges und warnte damit vor den Gefahren eines Nationalismus, der in seiner Aggressivität vor keiner Grausamkeit zurückschreckt. Angesichts des Völkermordes der deutschen Nationalsozialisten (Nationalsozialismus) im Zweiten Weltkrieg wirkt diese Mahnung geradezu prophetisch.

 

Obwohl Werfel auch in seinen Folgewerken explizit gegen die Hitler  -Barbarei Stellung bezog - die Erzählung "Die arge Legende vom gerissenen Galgenstrick" (1937) und das Stück "Jacobowsky und der Oberst" (1944) sind Beleg dafür - nahm er aus Resignation in seinen späten Werken, die in den USA kommerziell sehr erfolgreich waren, zunehmend zu einem mystischen Erlösungsglauben Zuflucht ("Das Lied der Bernadette", Roman 1941).

 

Weitere Werke: "Der Abituriententag" (Roman, 1928), "Die Geschwister von Neapel" (Roman, 1931), "Der veruntreute Himmel" (Roman, 1939).(aus dem Großen Lexikon auf CD von Data Becker)

 

Werfel lebte spürbar in der Spannung zwischen dem Judentum und dem Christentum und steht somit genau zwischen Edith Stein und Einstein . Während Einstein letztlich das Christentum (seine Nächstenliebe) ablegte und mosaisch blieb, blieb Werfel unschlüssig. Aber aus diesem Spannungsfeld resultierte immerhin eine fruchtbare Auseinandersetzung mit dem Christentum, etwas, was Einstein nicht vorweisen konnte.

 

Diese drei unterschiedlichen Wege erinnern ein wenig an unsere drei Anfangsgedichte. Edith Stein konnte sich letztlich der Sehnsucht stellen und fand ihre Erfüllung, auch wenn sie dafür im KZ der unchristlichen Hitler -Deutschen sterben mußte. Einstein  wurde dagegen machiavellistisch und meinte, der Zweck heilige die Mittel (Atombombe). Damit erinnert er an Ramon Jimenez, dem spanischen Dichter. Nicht etwa, daß der Nobelpreisträger Jimenez machiavellistisch war, sondern das bezieht sich nur auf das am Anfang zitierte Gedicht, daß in seiner Aussage zu einer Sinnlosigkeit in materiellen Dingen kommt. Werfel indes erinnert etwas an das Gedicht der Sehnsucht von Schiller, ohne das er es so konkretisieren konnte. Als Werfel die letzten Jahre in Hollywood Komödien schrieb, da hatte er sich von seiner Sehnsucht schon wieder weit weg bewegt, da war er letztlich schon gescheitert.

 

Das diese Verbindung zwischen den beiden Völkern keine bleibende sein konnte, ist aufgrund der religiösen Abgrenzung seitens der Juden, sowie des falsch verstandenen Deutsch-Heidentums der Deutschen verständlich. Die Versöhnung des älteren mit dem jüngeren Bruder fand leider nur ganz kurz und oberflächlich statt, weil sie nicht über Jesus lief, weil sie nicht genug Nächstenliebe hatte.

Das Judentum  hatte im Deutschland   des frühen 19. Jhdts. seine große Blüte. Die Bankiers Rothschild, Warburg waren die Symbole dieser herausragenden Stellung und waren schon eng mit den illuminatorischen Bestrebungen verknüpft. Aber diese sehr weltlich eingestellten Juden wußten noch nicht genau, sollten sie im Herzland bleiben oder sollten sie die kontrollierende Funktion des Gehirns bevorzugen. Diese jüdischen Gruppen konnten sich nicht eindeutig entscheiden und waren andererseits enttäuscht darüber, daß viele gläubige Juden begannen, mit dem Christentum von Jesus zu liebäugeln. Diese Tendenz war in den anderen Ländern nicht so stark als wie in Deutschland. Die politischen Führer dieser Juden wurden darüber sehr unruhig und meinten, diese konvertierenden Juden würden ihren Glauben und ihren Gott, würden Moses und die Thora verraten. Sie hätten es viel lieber gesehen, wenn ihnen irgendein Land eine Zufluchtsstätte geben würde, wo man sie unbehelligt ließ. England war nun dieses Land und versprach den zionistischen Juden, daß sie im alten Palästina eine bleibende Zuflucht finden würden. Dafür verlangte es von diesen Juden jedoch einige Zugeständnisse, welche das Hauptkonkurrenzland Deutschland betrafen. Die Mehrheit dieser zionistischen Juden war damit einverstanden, nur war dieses Palästina leider noch bewohnt, waren die Araber nicht bereit den Juden freiwillig Platz zu machen, waren andererseits in Deutschland auch nicht viele Juden bereit, dieses neu gewählte Vaterland zu verlassen.

 

Nun, wie die weitere Geschichte zeigte, wurden diese weltlichen Probleme im Sinne der Juden zu Lasten Deutschlands gelöst. Aber die Juden wurden ebenfalls betrogen. Ihre neue Heimat war das Land palästinensischer Bauern, die niemals daran dachten, ihr Land freiwillig zu räumen, also mußten sie gezwungen werden. Dieses Land war außerdem ähnlich wüst und unfruchtbar wie es die Wüste Bethabara zur Zeit des Täufers Johannes war. Sie hatten zwar Jerusalem, aber sie hatten trotzdem nicht den geistigen Tempel der seelischen Befruchtung der Völker. Alles was ihnen neben dem unfruchtbaren Land Israel blieb, waren ihr Geld und die amerikanisch-englische Zusicherung, sie zu beschützen und das “ewig” deutsche Schuldbekenntnis, Israel in jeder Hinsicht zu subventionieren.

 

  Wenn sie durch solche Zusicherung auch in gewissem materiellem Wohlstand leben konnten, so waren sie doch auf seelischer Ebene, auf der nächstenliebenden Ebene sehr anfällig. Sie hatten keinen äußeren Frieden, weil sie das Land gewaltsam genommen hatten. Sie hatten keinen inneren Frieden, weil die Assimilationsfähigkeit der Juden sehr stark abgenommen hatte und sie in zu viele jüdische Gruppierungen zerfallen sind.

 

Es sei an dieser Stelle betont, daß die Juden keinesfalls mehr das homogene israelische Volk sind, welches sie damals waren. Sie gliedern sich in mehrere untereinander verfeindete Zweige. (Sephardim, Askenazim) Die Askenazim stammen aus den Steppen Russland und haben sich in etwa um das 13.Jhdt. zum Judentum bekehrt.

 

Die Mehrzahl der Juden ist genauso politisch unbedarft wie z.B. der Deutsche, aber eine Minderheit versucht Einfluß auf das Weltgeschehen zu nehmen und benutzt alle anderen Nationalitäten für ihre Zwecke und so auch die normalen Juden.(Siehe dazu die Kundgabe vom 28.03.2004 aus dem R. Hoff Verlag ) Dies ist natürlich ein legitimes Recht jeden Staates, aber dieser „Geheimstaat“ der Superreichen Wucherer arbeitet multinational und mißbraucht dazu auch den künstliche geschaffenen Staat Israel und seine Handlanger sitzen an den Hebeln der Medien und Nachrichtendienste die alles unternehmen, das die Hintergrundmächte anonym bleiben.

 

Aber weil auf Veranlassung dieser Dunkelmänner die Gründung Israels auf Bombenterror und Vertreibung beruhte, weil sie sich also ähnlicher Mechanismen wie jener der totalitären Staaten bediente, so ist der Bestand dieses Staates solange gefährdet, bis er sich wieder in Nächstenliebe mit seinen Nachbarn trifft. Aber als es die Israelis in Gestalt von Rabin (ermordet) und anderer versuchten, da trat die Dunkelseite wieder vehement dazwischen und eskalierte den Konflikt soweit, bis er sehr bald zum Anlaß wird, eine neue Weltordnung zu installieren. Durch ein in den nächsten Jahren immer stärker inszeniertes Chaos versucht man dann, eine Art Weltregierung zu schaffen, welche unter dem Vorwand Frieden zu bringen, dann doch nur die satanische und sklavische Ordnung zementiert, die wir jetzt nur in Auszügen erleben.

 

Also anstatt dieser Nächstenliebe auch Rechnung zu tragen, hörten die Israelis vermehrt auf  die falschen Versprechungen der Dunkelmänner, die ihnen Sicherheit versprachen und segnen ihre Sanktionen damit ab, indem sie Amerika auf ihre Seite zogen. Für den Außenstehenden ist es sehr schwer zu durchschauen, daß hier eigentlich eine dritte und höchst satanische Macht die Zügel in der Hand hält und die Israelis ebenso benutzt werden wie die Araber, die Amerikaner oder die Europäer.

 

Aber dieser jüdische Keil zwischen der arabischen und der amerikanischen Seite, schafft allmählich eine zunehmende islamistische Tendenz der arabischen Völker, woraus u.a. eine immer größer werdende Unterstützung des Regimes von Sadam Hussein resultierte und die Hintergrundmächte Rockefeller und Rothschild & Co, diese Gunst der Stunde nutzend, ihn dann durch die USA haftieren und aufhängen ließ, um das arabische Volk weiter zu demütigen. Die Sprengung der WTC Türme in NewYork 2001 war denn auch gewissen Kreisen ein willkommener Anlaß, um die Schuld auf die arabische Welt zu lenken und erinnert im Ablauf ziemlich stark an Pearl Harbour, wo die Amerikaner alles getan hatten, um endlich einen Grund zu finden, um gegen die Achse Deutschland – Japan loszuschlagen. So betrachtet, ergibt dieser Insider – Job der CIA und ihrer Unterorgane auch Sinn.

 

Denken wir in diesem Zusammenhang einmal an das Adrenalin und halten uns vor Augen, daß viele Juden (nicht Israeli) den Arabern auch wirklich einen Adrenalinstoß versetzen. Besiedlung der Golanhöhen, Bau der Mauer, etc.

 

An dieser Stelle sei nochmals hinzugefügt, daß wir uns nur an dem Bild des Menschen orientieren, ein Bild, das Gott entwarf. Dieser Gott ist auch der Gott der Juden. Nur haben die Juden mit der Kreuzigung   von Jesus   eine andere organische Struktur erhalten und wurden aus dem Status des befruchtenden Herzlandmenschen herausgetrieben, bzw. sie selbst verursachten diese Degradierung und wurden in Folge mit dem Verräter Judas identifiziert und so haftet ihnen bis in der Gegenwart der Makel eines Verräters an, der des Geldes wegen sein Heil verkauft und genau dieses alte Bild nehmen die „neuen Hintergrundmächte“ der superreichen Wucherer zum Anlaß, um die Juden erneut zu stigmatisieren. Es ist also zwischen den beiden Brüdervölkern der Deutschen und der Juden eine ähnliche Stigmatisierung geschaffen, die sich in einer gewissen Psychose äußert. Den Deutschen wird ein Schuldkomplex eingeredet, der bis in Ewigkeit reichen soll und den Juden soll die Opferrolle ebenfalls bis in Ewigkeit aufgezwungen werden und doch stimmt dieses Bild nicht, da es nur eine Strategie hinter einem zutiefst satanischen Kalkül ist.

 

Hier soll jedoch keine moralische Wertung und Verteufelung betrieben werden. Nur hat sich eben der politische und religiöse Status dieses Volkes ebenso nachteilig verändert, wie sich der Charakter des Deutschen Volkes zum Negativen verändert hat und die Hintergrundmächte reiben sich die Hände.

 

Die Juden, die Deutschen, oder andere Völker sind mitnichten der Eckstein, an dem andere Völkerschaften zerschellten. Dieser Eckstein bezieht sich nur auf Jesus, an dem die hochmütigen Juden genauso wie die hochmütigen Deutschen oder andere hochmütige Menschen zerschellten und zerschellen werden. Der Charakter eines Volkes muß in der Liebe zu Jesus reifen: tut er es nicht, dann verliert dieser Volkscharakter seine moralische und organische Integrität.

 

Damit einher geht natürlich die oben erwähnte biologische Migration innerhalb der verschiedenen Organe, wie z.B. das Gehirn  oder auch das Herz . Die Juden sind deshalb nicht nur überall, sondern sie müssen sogar überall sein!

 

Wie wir später noch ausarbeiten werden, helfen sie damit langfristig, den Baum des Wissens zu segnen. Das rückt sie Anfangs scheinbar in die Nähe Satans, später jedoch in die Nähe ihres Messias .

 

Das also gehört alles zum Umweg des Ersten. (Siehe auch Kapitel 8.1.2. Der Erste geht verloren)

 

Luzifer, Adam und Eva, Kain, die Juden, etc. die Ersten gingen also verloren und können nur über viel Mühen zur Umkehr bewegt werden. Der verlorene Sohn....

 

Durch diesen Fall des ersten, gibt es für die Nachfolgenden nichts wirklich Reines mehr, sondern alles scheint in einer Grauzone verwoben, jedenfalls solange, bis man den Weg wieder zurückgefunden hat. Aber erst wenn der einzelne den Weg den einzigen Ersten erkennt, des Jesus Christus erkennt, der zwar gestorben ist, aber als Gott selbst auferstand, erst dann kann er diesen Defekt überwinden. Aber wie wir an anderer Stelle noch bemerken, kommt die Zeit, wo der reine Abel  ebenso wie Jesus sichtbar erscheinen wird. Genauso sichtbar wird dann das reine Christentum auftreten und wird die verschiedenen Völker versöhnen.

Der Gedanke der Versöhnung liegt schon deshalb im Christentum, nur im Christentum, weil nur Jesus  der Sohn ist, der mit dem Vater versöhnen kann.

 

Die Versöhnung mit dem Judentum  kann sobald geschehen, spätestens dann, wenn die Juden ihren Messias   endlich bei seiner zweiten Ankunft erkennen, dann auch, wenn die Deutschen wieder zu Jesus zurückgefunden haben. Wir können nur hoffen, daß die Rückkehr auch freiwillig und baldmöglichst geschieht. Aber aus unserer gegenwärtig globalpolitischen Überlegung heraus sehen wir dazu keinen Anhaltspunkt.

 

Wann sind die beiden ältesten Brüder wieder vereint? Der Jude als erste Keimzelle und als Herzmensch der frühen Zeit wird dann endlich mit dem Christen  , letztendlich auch mit dem Deutschen als dem späteren Herzmenschen  und Pseudo-Juden brüderlich vereint sein.

 

Man sollte hier vielleicht noch darauf hinweisen, daß weder der Deutsche noch der Jude sich vom Wesen her so groß unterscheiden, daß beide als Völker und als Organe des Gesamtmenschen ähnliche Phasen durchlebten und das beide ihre Aufgabe mehr oder weniger schlecht ausführten. Wenn auch die frühen Juden mehr eine bewahrende (Wird im Großen Evangelium Johannes von Jakob Lorber noch genauer ausgeführt) und damit eine sehr sture Tendenz hatten, wie man am zähen Festhalten an Moses sieht, während die Deutschen genau entgegengesetzt sind, da sie schon in ihrer Frühzeit von Rom veredelt wurden, und somit das Fremde in ihrem Wesen fast bis zur Selbstaufgabe einschlossen und anziehen, so sind das doch nur die beiden Prinzipien des Magneten, der insgesamt die Liebe darstellt. Deshalb ziehen sich die Juden und die Germanen gegenseitig an, darum auch fügten sich diese beiden Völker soviel Leid und Freude zu.

 

Wie das Judentum aus der Sichtweise der geheimen Wucherer in etwa aussieht, das wissen wir aus der Erkenntnis heraus, daß sie den Messias ums Geld verrieten und gekreuzigt haben. Als Pontius Pilatus Jesus freilassen wollte, da  entschieden sie sich stattdessen für den Nationalisten und Fanatiker Barrabas. Deshalb pendelt, egal wo es sich auch befindet, das jüdische Volk immer nur zwischen Judas und dem Hohepriester Kaiphas, sowie Jesus und Barrabas, meint aber in völliger Verkennung der Tatsachen, daß es sich auf den Boden von Moses befindet. Der eine ein Verräter aus falscher nationaler Gesinnung heraus (Judas). Der andere der Verräter aus falschen materiellen geldpolitischen Erwägungen heraus (Kaiphas). Der dritte ein Mörder aus Gesinnung heraus (Barrabas) Und Jesus das scheinbare Opfer von allen diesen, während Moses von ihnen uminterpretiert wurde.

 

Daß Josef und Maria als die „Eltern“ von Jesus damit quasi auch unsere Eltern sind, das die Apostel eigentlich unsere Brüder sind und das so viele edle Juden wie z.B. Lazarus, Martha und Maria etc. unsere Freunde sind, das verschweigen uns diese Wucherer und lassen im durchschnittlichen Deutschen ein böses Bild des anderen Volkes entstehen, das doch nur dessen älterer Bruder ist.

 

So, wie man dem Deutschen aus mangelnder Nächstenliebe einen Hitlerkomplex unterstellt, in ihnen eine Rasse von viehisch Entarteten sieht und selbst heutzutage sehr argwöhnisch auf nur harmloseste nationale Regungen schaut, statt auf Jesus zu schauen, genauso und mit demselben  Recht könnte man natürlich den einzelnen Juden betrachten und sich fragen: verrät er noch immer den Messias? Verkauft er ihn noch immer des Geldes wegen? Paktiert er lieber mit Mördern und fanatischen Nationalisten als mit der reinen Nächstenliebe?  Genau solche Überlegungen werden im jeweils anderen induziert und damit werden die Freundschaft und das tiefe Verständnis für den anderen, den Bruder, abgetötet. So ist es vom Gegner geplant und wird leider sehr effektiv umgesetzt.

 

Aber so zu fragen ist natürlich äußerst primitiv und bedeutet, man sieht in ihnen dann auch nicht mehr das Gute, man sieht in ihnen Jesus nicht mehr, was völlig unmöglich ist, da ein jeder Mensch auf Erden auch Gutes hat. Der wahre Christ vergibt und hält sich nicht mit solchen unchristlichen Gedanken auf.

 

Und doch wird gerade heutzutage mit zweierlei Maß gemessen, weil man die Deutschen tatsächlich aus dieser unchristlichen Perspektive betrachtet. Der Jude, der auf dieses Bild vom Deutschen hereingefallen ist, macht dann allerdings denselben Fehler und betrachtet den Araber auch nur wieder aus der Sicht der Hintermächte und die Araber betrachten den Juden wiederum feindlich und so bekommt jeder an sich sein Fett weg und niemand scheint zu bemerken, wer nun davon profitiert, während die an sich wahnsinnigen Strategen des Hintergrundes in Amerika sitzen und sich ungestört und abgeschirmt ihren satanischen Spielen hingeben können und sich die Politiker und Wirtschaftsmächtigen kaufen, sich die Presse kaufen und sich eigentlich alles kaufen, was man eben so kaufen kann. (außer die Jesus-Liebe)

 

Es war an sich schockierend zu sehen, wie frech man seinerzeit Busch Junior (George W. Busch, der spätere Präsident der USA, der es seinem Vater George Busch gleichtat) gekauft hat, der die Wahl ja schon verloren hatte und doch sind diese Mächte durchgekommen.

 

Diese völlig schiefe Betrachtungsweise, die man dem Volke bzw. jedweder Nation aufzwingt, muß uns allerdings gleichgültig lassen. Die Liebe war und ist zu allen Zeiten kompromittiert. Wenn dies auf unseren Schöpfer zutrifft, so trifft es auf uns als seine mehr oder weniger schlechten Kinder umso mehr zu. Wer sonst als die Deutschen Christen könnte denn den Gedanken der Nächstenliebe verstehen und umsetzen? Sicherlich haben auch wir als Land des Herrn diesen Herrn Jesus des Geldes wegen verraten, haben ihn im nationalen Trubel vergessen und haben mit Mördern paktiert und im Stich gelassen. Aber wir können und wollen ihn nicht zum wiederholten Mal kreuzigen, sondern wir kennen ihn zumindest und können endlich bereuen und damit auf seine Gnade hoffen, die er denen, die ihn lieben, noch nie vorenthalten hat.

 

Als der damalige Petrus zu Jesus sagte, daß er immer bei ihm bleibe, da lief er dann doch hinweg und bereute es später bitterlich. Dieses Bild trifft sowohl auf die Juden als auch auf uns zu. Beide sind weggelaufen und beide mußten es bitter bereuen, obwohl beide einen unbändigen Glauben haben. So wie Petrus in der Nacht den Herrn dreimal verleugnete, als der Hahn zweimal krähte, so haben beide Völker in ihrer geistigen Nacht den Herrn geleugnet. Es blieben nur Johannes und Maria bei ihm. Die himmlische Liebe des Johannes stärkte die irdisch reine Liebe der Maria. Die christliche Kirche ist symbolisch betrachtet diese Maria, die ohne den festen Petrusglauben sich einen falschen weltlichen simonitischen Glauben angeeignet hat (Babel) und nur durch die himmlische Liebe eines Johannes zurückgeführt werden kann. Darum kann das Christentum nur durch himmlische Liebe, aber niemals durch die Jungfrau alleine oder durch die Beziehung zu Petrus als dessen Stellvertreter geheilt werden.

 

Die katholische Kirche als die Mutter der Christen muß sich über Johannes und nicht über Petrus mit den Protestanten, mit den Juden und mit dem Islam treffen. Genau das jedoch hat sie die ganzen Jahre versäumt. Auch wenn der gegenwärtige Papst in unbewußter Kenntnis dieses Sachverhaltes sich Johannes Paul II nennt, so hat er sich doch zu sehr mit und über Maria getroffen. (Leser, die angesichts dieser ständigen Vergleiche unruhig geworden sind, bitten wir um Verständnis. Gerade in geistig-seelischer Beziehung kann man nur bildnishaft sprechen, da jede exakte logische Erklärung zum einen zu ungenau und zum anderen einfach zu langwierig wäre).

 

Dazu tragen auch die vielen Maria-Offenbarungen bei, die, wie damals bei Fatima zu völlig übersteigerten falschen religiösen Anschauungen führen und die dadurch von Jesus ablenken. Die Kirchen sind also mitsamt ihrer Schar der Gläubigen schon so weit von Jesus entfernt, daß sie ihr Heil nur noch in Maria sehen können und völlig hilflos stammeln: “Komm Maria und hilf!”(Bemerkenswert dazu die französische Prophetin JNXS in www.fatima.ch).

 

Das im Februar 1984 beschlossene Konkordat zwischen der italienischen Regierung und dem Vatikan zeigte die permanente Auflösung des christlichen Glaubens in Italien sehr deutlich. Mit diesem Konkordat war der römische Katholizismus nicht mehr Staatsreligion, Rom verlor die Bezeichnung “Heilige Stadt”, der Zwang zum Besuch des Religionsunterrichts wurde ebenfalls aufgehoben. Unter Papst Wojtyla wurde folgerichtig schon vorher am 27.11.83 im neuen kanonischen Recht der Passus von der Zugehörigkeit zum Freimaurertum gestrichen, so daß es jetzt einerlei ist, ob man Freimaurer ist oder nicht. Die Exkommunikation wurde also aufgehoben, der alte Kanon 2235, das Verbot der Freimaurerei, gestrichen. Dazu paßt es dann auch, daß die römische Kirche keine eindeutige Stellung gegen das Zinsverbot einnimmt.

 

So soll es außerdem einen geheimen Vertrag (siehe zu diesem Geheim-Vertrag bei Veronika Lueken – Die Seherin von Bayside ) zwischen dem Vatikan und Rußland geben, der nur von freimaurerischen Kardinälen unterschrieben wurde. In diesem Vertrag geht es darum, die Funktion und das Wissen um Jesus aus der christlichen Geschichte zu leugnen. Soweit es nur irgend geht, soll der Name Jesus ausgemerzt werden. An dessen Stelle sollen dann Maria und die Bezeichnung Christus für Jesus gesetzt werden.

 

Dazu paßt dann auch wieder das sogenannte Kruzifix-Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom August 95 hier bei uns in Deutschland. In dem umstrittenen Urteilsspruch befanden die Verfassungsrichter mit fünf zu drei Stimmen, daß das behördlich angewendete Anbringen von Kreuzen in Klassenzimmern gegen die Religionsfreiheit verstoße und somit grundgesetzwidrig sei. Sie gaben damit einer Beschwerde eines bayerischen Ehepaares statt, das seit Jahren dagegen kämpfte, daß seine drei Kinder in Klassenzimmern mit Kruzifixen sitzen mußten.

 

Nun, das muß aber auch wehtun, wenn die armen Kinder so etwas aushalten mußten, wo es doch Millionen von Kindern gleichgültig oder zum Teil auch freudig ertragen haben. Aber es waren wohl eher die Eltern, die mit dieser antichristlichen Einstellung einer Freiheit hinterherhecheln, bei der sie dann später, wenn es mit dieser Freiheit nach hinten losgegangen ist, denselben Herrn am Kreuz, den sie so unsäglich verunglimpfen, um Hilfe anbetteln werden. Jesus, der verächtliche Jesus, muß also sogar als unscheinbarstes Kreuz aus den Schulen verschwinden. Egal wo, überall finden wir diese Tendenz wieder, der sogar gestandene Historiker nicht widerstehen können, geschweige denn “normale” Schriftsteller. Wenn man sich die politischen Bücher der einzelnen Verlage anschaut, dann wurde diese Verbannung sehr erfolgreich umgesetzt. Der politische Autor wird natürlich fragen, was Jesus denn hier zu suchen hätte. Damit ist ihm aber nicht bewußt, daß er dadurch seine eigene Nächstenliebe ausgrenzt, sie aus seinen Werken bewußt ausgrenzt und damit andeutet, daß zumindest in seinen Schriften nicht mehr viel von Liebe ist. Wenn es so ist, warum schrieb er überhaupt?

 

Dann bleibt es doch nur Geschreibsel, völlig sinnlos und dient nur dem eigenen egoistischen Verstand und hat damit nur die Funktion zu blenden und zu illuminieren. Solche Bücher gibt es in der Politik nur noch. Und in der Theologie wird dieser Trend, wie gesehen, zusehends verschärft. Selbst der Papst handelt so. Wir haben deshalb die Zeit, wo die Bücher im Sinne der Nächstenliebe so umgeschrieben werden, daß sie weitgehend aus ihr verbannt ist, weil Jesus der Verbannte ist. Allerdings könnte man im Sinne der Nächstenliebe schreiben, ohne Jesus beim Namen zu nennen, aber dann wäre auch keine besondere Wirkung vorhanden. Warum?

 

Das hört sich doch nicht gerade verwerflich an und mag für den reinen Intellekt auch nichts besonderes sein, aber wenn wir uns ein wenig vergegenwärtigen, wer oder was Jesus ist und was sein Name, der als einziger heilig ist auch an Kraft alles entfaltet, dann können wir den Lieblingsjünger des Herrn, dann können wir Johannes verstehen, der diese Zusammenhänge erklärt:

(Johannes in der Geistigen Sonne von J. Lorber, Teil 2 , Kap. 13 Abs. 3)

 

“Ich sage euch: Jesus ist etwas so ungeheuer Großes, daß, so dieser Name ausgesprochen wird, die ganze Unendlichkeit von zu großer Ehrfurcht erbebt. Saget ihr: Gott, so nennt ihr zwar auch das allerhöchste Wesen; aber ihr nennt es in seiner Unendlichkeit, da Es ist erfüllend das unendliche All und wirkt mit Seiner unendlichen Kraft von Ewigkeit zu Ewigkeit. Aber in dem Namen Jesus bezeichnet ihr das vollkommene, mächtige, wesenhafte Zentrum Gottes, oder noch deutlicher gesprochen: Jesus ist der wahrhaftigste, allereigentlichste, wesenhafte Gott als Mensch, aus dem erst alle Gottheit, welche die Unendlichkeit erfüllt, als der Geist Seiner unendlichen Macht, Kraft und Gewalt gleich den Strahlen aus der Sonne hervorgeht. – Jesus ist demnach der Inbegriff der gänzlichen Fülle der Gottheit oder: In Jesu wohnt die Gottheit in Ihrer allerunendlichsten Fülle wahrhaft körperlich wesenhaft; darum denn auch allezeit die ganze göttliche Unendlichkeit angeregt wird, so dieser unendlich heiligst erhabene Name ausgesprochen wird.”

 

Die Kraft und Macht Gottes liegt also im Namen Jesus, und nur in diesem Namen kann man etwas bewirken und heilen. Darum ist es auch kein Wunder, daß es einem normalen Naturmenschen sehr schwer fällt, diesen heiligsten Namen mit aller Kraft und Verehrung auszusprechen. Ein reiner Verstandesmensch wird da noch sehr viel mehr Schwierigkeiten haben. Das erklärt in unserer verstandesorientierten Gesellschaft denn auch diesen Eiertanz um seinen Namen. Wenn man ihn denn überhaupt noch ausspricht, dann höchstens als Ausruf des Erschreckens, aber kaum noch in dem Bewußtsein seiner göttlichen Allmacht und Kraft.

 

Von einem Christus zu sprechen bedeutet eigentlich nur, man spricht von der Wirkung Jesu hier in unserer Zeit, wobei man die Elemente der Ewigkeit, wobei man seinen göttlichen Status außer Acht läßt. Aber wenn man im Sinne des Seins, wenn man im Sinne der Ewigkeit hier in unserer Vergänglichkeit diesen heiligen Namen ausspricht, so hält in diese Vergänglichkeit die Ewigkeit so Einzug, wie sie im vollsten Bewußtsein um diese Wahrheit ausgesprochen wurde. Weil nur dieser Name die Kraft der Erlösung hat und das Böse im Prinzip nicht erlöst werden will, so erklären sich die große Angst und Scheu und die Vertuschung um dieses große Geheimnis der Erkenntnis, das der wahre Stein der Weisen ist. Das Böse schreit auf vor Wut und Pein, wenn es die Seligkeit spürt, die allein schon die Nennung dieses heiligen Namens ausübt. Für den Bösen äußert die Seligkeit so ähnlich, wie sich die Hölle für die Guten anfühlt.[pp]

 

Das Christentum in Kenntnis dieser Funktion und Fähigkeit, ist für Feinde dann schon nahezu unüberwindbar. Weil jedoch die Ehrfurcht und die Kraft, diesen Namen in vollster Liebe mit dem größten Glauben in dem höchsten Vertrauen auszusprechen im Verlaufe der Zeit versiegte, so versiegte die Kraft dieses Christentums. Anstatt der vollsten Liebe und dem petrihaften Glauben traten nur zu oft die irdische Teil-Liebe und der simonitische Glaube auf. Beide zusammen bewirkten und bewirken nur eine lokale Intellektualisierung eines von seinem Herzen losgelösten Verstandes. Diese lokale Intellektualisierung der einzelnen Menschen, die den Gnadenfunken der Liebe in seinem Herzen nicht zündet und ihn dort isoliert, muß aber andererseits auch wieder eine Art von Liebe haben, um diese lokale Inselfunktion des Verstandes mit derjenigen gleichdenkender Menschen gleichzuschalten. Es muß also eine Art von Brüderlichkeit geben, die dieses lokale Bewußtsein zu einem globalen Netzwerk zusammenflechtet, um es aus seiner selbstgewählten Isolation in die Freiheit zu führen, wo es auch zeitlich bleiben kann.

 

1.      Es muß damit eine verstandesmäßige Gleichheit, es muß also ein Protestpotential vorhanden sein. Einmal ist die Gleichheit seelisch, da sie die Dominanz des Herzens in Frage stellt, dann ist sie gleich, weil sie die Gefühle mit den Gedanken gleichsetzt und so aus ihr die unendliche Tiefe verbannt.

 

2.      Es muß damit auch eine Brüderlichkeit unter Gleichgesinnten vorhanden sein, damit sich diese Gleichheit auch nach außen erkennt und sich dort mit Gleichgesinnten angleichen kann. Das ist dann im Gegensatz zu Jesus nicht die Brüderlichkeit von Ungleichen, die erst in Jesus gleichwerden, sondern das hier ist die Brüderlichkeit von gleichen, die sich im Protest gleichen, weil sie frei werden wollen.

 

3.      Aus dieser Protestfunktion der gleichen Brüder ergibt sich automatisch das erstrebte Ziel. Dieses Ziel ist die Freiheit des Verstandes von seinen Herzensregungen, soweit sie von Jesus kommen. Dann ist es die Freiheit von Moral, soweit sie seinem Verstand Beschränkungen auferlegt, denn gegen Beschränkungen protestiert er ja. Zuguterletzt ist es das Böse Prinzip an sich, das freigesetzt werden will um die Guten zu vernichten, die es mit ihrer Form der himmlischen Seligkeit bedrohen. Wenn dann aber das letzte Ziel der Freiheit erreicht ist, dann bricht diese ganze illuminierte Protestbewegung in sich zusammen. Sie hat ja nur auf diese Freiheit hingearbeitet.

 

  In einem Bild können wir es besser verstehen. Es ist die Gleichheit der Hüllenpartikel, die jeder für sich die Hülle aufbauen, die dann aber nicht mehr an ihren Kern gebunden sein wollen. Der Kern gibt ihnen aber diese Hüllenfunktion vor, damit sie lebensfähig bleiben können. Sie wollen also dieses Leben nicht und verbrüdern sich mit den anderen Hüllenpartikeln. Haben sie das in ihrer ganzen Kraft erreicht, so gehen sie dazu über, den Inhalt umzugestalten, indem sie ihn mit sich gleichmachen. Dadurch hat der Inhalt nicht mehr die Kraft, die Hülle festzuhalten. Die völlige Freiheit der Hülle beginnt, die auch schon ihren Tod einschließt. Die Hülle explodiert und gibt den Inhalt frei. Bei dieser Explosion erlebt sie für eine ganz kurze Zeit ihre solange angestrebte Freiheit und erkennt in ihr den materiellen und den geistigen Tod.

 

  Ist also das Ziel der Freiheit erreicht, dann ist auch schon das Ende erreicht. Aber bevor nicht ein großer Anteil des Inneren zum Äußeren umgestaltet wurde, kann sich die Hülle nicht selbst zerstören. Alle Religionen sind in ihrer Art nun dieser Inhalt, der die äußere Hülle zusammenhält, aber insbesondere das Christentum und innerhalb dieses Christentums insbesondere die katholische Kirche als die Mutter dieser Christen sind jener innere Kern, weil nur im Kern das Wissen um Jesus konzentriert erhalten ist. Geht dieses Kernwissen dann verloren, dann geht die Lebensfähigkeit der Staatengemeinschaft verloren, dann geht ihre innere und äußere Ordnung verloren, dann geht auch ihre individuelle und seelische Freiheit verloren, dann gibt es nur noch den Zwang zur Explosion. 

 

Da es also nicht die reine und wahre und freie Liebe zu Jesus sein kann, die sie antreibt, so bleibt nur der Zwang von manisch depressiven-, sowie die völlige Verblendung von nichtigen und kernlosen, rein hülsenhaften Gedankengebäuden, den fixen Ideen, sodann weiter, nur noch die reine Gier nach diesen leeren Illuminationshüllen, sei es Geld, sei es Macht, sei es Magie, übrig. Das erklärt auch immer wieder diese Abtrünnigkeit innerhalb dieser zwanghaften, manisch-depressiven leeren Illuminationshüllen. Wer sich einmal, wer sich nur einmal dem wahren Jesus geöffnet hat, der wird niemals wieder abtrünnig werden können.

 

Angesichts der ständigen Linksbewegung der letzten Jahre, die wie schon gesagt, eigentlich nur ein Synonym für diese gewisse verstandesmäßige Verhärtung darstellt, mit der gegen diesen Jesus-Inhalt protestiert wird, bei der alles, was von Gott und Jesus kommt wie ein rotes Tuch betrachtet wird, wird das Protestpotential innerhalb des Westens gegenüber der Kirche  immer stärker ausgebaut. Es ist dann später sehr leicht, dieses zu gegebenem Anlaß gleichzuschalten und dann explodieren zu lassen. Diese Explosion, die in Wahrheit mehr eine Revolution, d.h. eine mehr von luziferischen Kräften gelenkte verstandesmäßige (Weishaupt) Bewegung darstellt, will dadurch die letzten Bindungen, die die Menschen zu Gott über das Christentum überhaupt noch haben, gewaltsam zerreißen, weil der Verstand endlich von der moralischen Beschränkung des Herzens frei sein will. (vergl. dazu auch das Kapitel über den Satanismus)

 

Das innere Symbol im Herzen dieser Menschheit ist zumeist nur noch Maria, das äußere dagegen die reine Verstandestätigkeit, die sich der Materie unterworfen hat und in Form von globalen Banken und Versicherungen, die sich mit der Großindustrie verbündet hat, ein gewaltiges Spektakel der Ablenkung fabriziert. Darum wird diese innere Maria entheiligt, indem man zum Höhepunkt dieser verstandesmäßigen Revolution eine Prostituierte, eine Hure auf dem Hochaltar im Petersdom innerhalb des Vatikans zu Rom setzen wird, dort wo jetzt der Tabernakel steht. Dann kommt es zu dieser angekündigten Explosion, wo sämtliche tierischen Triebe freiwerden. Dieses Sinnbild bezeichnet dann die Stellung der römischen Kirche, die sie innerhalb des dann extrem verstandesbewußten und damit von Dämonen besessenen Aufrührertums noch hat. Dann heißt es tatsächlich “die Hure Roms”.

 

Das eben skizzierte mag völlig unglaublich klingen, ist allerdings nichts Neues und gab es zuletzt bei der Französischen Revolution im November 1793 in Paris in der Notre Dame Kirche, nachzulesen u.a. bei dem Geschichtsschreiber Schuck, der jenes Ereignis als “eines der schauerlichsten der Weltgeschichte” nennt. (die Französische Revolution ist auch nachzulesen bei Manfred Adler in “Die antichristliche Revolution der Freimaurer” ).

 

 Um einen Vorgeschmack davon zu bekommen, wozu eine extreme Verstandesbewegung vom Herzen weg so alles fähig ist, hören wir einmal kurz in das ausgezeichnete Buch von Manfred Adler über die antichristliche Freimaurerrevolution herein.

 

“Nach der Ermordung Marats am 13. Juli 1793 übernahm Robespierre die Herrschaft des Grauens. Die Guillotine liquidierte die Gegner der Republik. Opfer wurden massenweise erschossen oder ertränkt, die Ehescheidung ist erleichtert, die obligatorische Zivilehe ist eingeführt, das Zölibatsgesetz ist aufgehoben, die christliche Zeitrechnung ist abgeschafft und durch den Republikanischen Kalender verdrängt worden. An die Stelle der Sonntagsfeier wurde die Dekade gesetzt und die christlichen Feste sind durch republikanische ersetzt worden.

 

Mit blindem und durchdachtem Haß versuchten die antichristlichen Revolutionäre, das Christentum und seine Geschichte radikal und total auszulöschen. Durch Dekret wurde schließlich am 10. November 1793 das Christentum offiziell abgeschafft und der Kult der Vernunft und Natur eingeführt. Die Verwirklichung von Voltaires “Ecrasez l´infame!” durch die entfesselte Revolution schien greifbar nahe.

 

Damals geschah in Paris etwas Ungeheuerliches. Extreme Revolutionäre, die von dämonischem Wahnsinn besessen zu sein schienen, führten die Hure und Schauspielerin Madama Maillard in gotteslästerlicher Prozesssion zum altehrwürdigen Gotteshaus “Notre Dame” und setzten sie mitten auf den Hochaltar, genau dorthin, wo früher der Tabernakel stand. Hier empfing sie die Huldigung der Republik..”

 

Damit schien damals zumindest  in Frankreich das Ende des Christentums eingeläutet worden zu sein, was sich unter Napoleon, der die Kirchen als Reitställe benutzte, dann konsequent fortsetzte. Als England dann jedoch die Schlacht von Waterloo gewann und Napoleon besiegte, wurde diese antichristliche Vormacht gestoppt, aber nichts war mehr so wie vorher. Unter Napoleon war damals schon ein Vorläufer der Weltkriege geschehen. Napoleon mit seinem Heer stellte den sichtbaren Teil der sich außen strebende Hülle dar, die weg von ihrem Kern die Unendlichkeit umklammern will und es doch nicht vermag. Aber Napoleon war sich genauso wenig wie Hitler  bewußt, daß er eigentlich nur Werkzeug in den Händen anderer war. Als Napoleon, als Hitler und als Stalin scheiterten, da wurden im Grunde genommen nur einzelne Phasen in Vorbereitung auf den Generalplan geprobt. Die Hülle war bei ihnen lediglich teilweise durchbrochen worden und hatte deshalb auch nur einen Teil seines Inhalts entäußert. Aber wehe, wenn die globale Religion sich auf einen solchen Tiefpunkt befindet, daß es ein völliger Durchbruch und die totale Explosion wird.

 

Natürlich laufen für diesen Generalplan schon die Vorbereitungen.

 

War das Christentum damals zumindest noch in den anderen Ländern mehr oder weniger präsent, so wird diese Präsenz in der Zukunft sehr stark abnehmen. Deutschland, als ehemals strenggläubiges Land, Deutschland als das Petrus-Land schlechthin, obwohl der wahre Petrus eher ein Apostel der Juden und Paulus jener der Heiden war, dieses Deutschland kann in der Gegenwart die Stellen seiner Diozösen nicht mehr besetzen und muß Pfarrkreis um Pfarrkreis zusammenlegen. Der christliche Glaube in Deutschland, scheint mehr nur ein Altweiber-Glaube geworden zu sein, der sich noch eine gewisse Zeitlang hält und eine kommende Wärme vorgaukelt. In Wirklichkeit kommt anschließend jedoch die Kälte aus dem Osten, wenn sich nicht der germanische Saulus zum Paulus bekehren läßt. 

 

Rom, das müde Weltherz, konnte und kann den Osten eben keinen seelischen Impuls mehr einhauchen. Es ist wirklich so, wie das Dritte Geheimnis von Fatima aussagt (In der diplomatischen Fassung, die auch Johannes Paul II erwähnte, wird von unzähligen Toten gesprochen, vom Untergang ganzer Länder, wenn sich Rußland nicht zu Jesus bekehrt. Rußland hat sich jedoch nur für eine kurze Zeit der Maria zugewendet, aber das war der katholischen Kirche schon genug. Allerdings muß Fatima insgesamt angezweifelt werden. Dazu später mehr. ). Die Deutschen, die es hätten können, wurden davon leider gewaltsam abgehalten und ließen sich auch gerne abhalten. Deutschland kann so nur mit materiellen Gütern dienen und verstärkt den Heißunger der östlichen Staaten nur, die sich dann später alles gewaltsam holen. Durch unsere völlig überdrehte Fernstenliebe werden darüber hinaus auch weitere Länder mit dieser materiellen Einstellung angelockt und veröden ihre Seele damit nur weiter. Unser Christentum ist unter seelenspezifischen Aspekten kaum noch vorhanden. Es versteckt sich in seiner illuministischen Hülle und wird letztendlich von dieser Hülle geblendet auch von ihr zerstört und aufgelöst werden.

 

Nachdem diese rote Verstandesbewegung dann den extremsten Gegenpol zum Christentum eingenommen hat und in Rom ihre Triumphe feiert, indem sie deren Priester erschlägt, will diese luziferische Geldhülle eine andere Hülle, d.h. eine neue Weltordnung etablieren, ohne zu realisieren, daß sie überhaupt keinen Inhalt mehr hat und das ihre Hülle fortfliegt, da sie keine Nächstenliebe mehr hat, da sie Jesus nicht mehr hat. Eine rein verstandesmäßige Ordnung, ohne an die Nächstenliebe des Herzens gekoppelt zu sein, hat allerdings keine Existenzberechtigung und wird sich nach einer sehr kurzen Irritationsphase von selbst eliminieren. Denn die ewige Grundwahrheit ist: die Nächstenliebe regiert auch die Welt, es schien eben nur so, als ob das Geld die Welt beherrscht hätte. Das mußte so erscheinen, damit sich die luziferischen Lichtelemente von selbst gefangen nehmen.

 

Das Geld beherrscht die Welt nur auf Zulassung der Nächstenliebe, die um der Liebe zum Nächsten willen, diese Geld- und Wuchergeier auf eine vorherbestimmte Zeit gewähren läßt. Ist diese Zeit um, ohne daß sie im Sinne der Nächstenliebe genutzt wurde, dann ist das Geld verrostet oder, um mit einem Bild aus der Johannesappokalypse zu sprechen, dann ist die Zornschale voll und wird über dieselben ausgeschüttet.

 

Es ist nicht so, als ob es außer diesem unseligen Fatima-Rummel (Fatima, mit dem der unselige Maria-Rummel begann, erscheint aus vielen Gründen heraus mehr das Blendwerk Satans gegenüber unschuldigen Kindern zu sein, als das es auf der Grundlage Jesus Liebe beruht. Jesus würde sich niemals unmündiger Kinder annehmen, um uns zu warnen. ) oder der für den Durchschnittsmenschen kryptischen Johannesoffenbarung nicht noch andere prophetische Stimmen gibt, die das noch präziser ausführen. Natürlich gibt es sie und wird es immer geben, weil Jesus lebendig ist, weil sein Wort lebendig ist und er es darum zu allen Zeiten verkünden wird um die Menschheit rechtzeitig zu warnen. Die Buchhandlungen sind voll von Untergangsprophezeiungen, Nostradamus ist überall.

 

Aber in Bezug auf die Verwertbarkeit dieser Aussagen gibt es zu Recht Zweifel. Haderte doch damals selbst Jonas, daß seine Prophezeiungen betreffend des Untergangs von Ninive nicht eingetreten sind, weil die Bewohner sich wieder auf ihre Nächstenliebe besonnen hatten. Dieser Freie Wille zur Änderung darf nie außer Acht gelassen werden. Aber eines ist trotzdem klar: wird ein Mensch älter, so stirbt er. Übertragen wir diesen Tod allerdings auf unser Hüllenmodell, dann können wir sagen, er stirbt mit hoher Wahrscheinlichkeit, weil seine Hülle alt und rissig geworden ist und dem Druck seiner nach außen drängenden Seele nicht mehr Einhalt gebieten kann und will.

 

Wenn man aus dieser Erkenntnis heraus nun wüßte, wie lange die globale Menschheit als “einzelner Mensch” so ungefähr leben könnte, d.h. wenn man überhaupt diesen Vergleich wagen darf, dann hätte man natürlich ein geeignetes Instrumentarium zur Bestimmung der Auflösung parat. Man könnte zwar nicht genau den Todestag ansagen, aber man könnte immerhin eine Diagnose stellen. Damit haben wir schon mehr in der Hand, als es eine noch zu gute Prophezeiung vermag.

 

Darum müssen wir also den irdischen Zustand diagnostizieren lernen und müssen schauen, wo es so etwas schon gab, bzw. ob das überhaupt im Einklang mit unserem Schöpfer steht. Erinnern wir uns nochmals an die Kapitel 5.1 und 5.2, wo wir diese Modellvorstellung  schon ansatzweise herausgearbeitet hatten und sie auf das Bild Gottes und damit auf die menschlich-medizinische Betrachtungsweise übertrugen. Diese Betrachtungsweise ist also im Sinne unseres Schöpfers legitim und bedeutet auch nur die Entsprechung zwischen dem Mikrokosmos Mensch, mit dem Makrokosmos Erde, Weltall. Damit haben wir zumindest die Möglichkeit, das Ende eines weltlichen Zeitalters mit dem Ende eines Menschen zu vergleichen.

 

Schauen wir nach, wo solch ein Modell zur Anwendung kam, dann müssen wir erstaunt feststellen, daß es nichts Neues ist, sondern schon zu allen Zeiten und Epochen Gang und Gäbe war. Paracelsus sprach davon, Hildegard von Bingen, Jakob Böhme, Swedenborg, Lorber, etc. Sicherlich waren die jeweilige Sprache und das jeweilige Bild immer den damaligen Verhältnissen angepaßt, aber es bleibt trotzdem deutlich.

 

Wir suchen uns der Deutlichkeit halber einfach Hildegard von Bingen aus, deren Glaubwürdigkeit hinreichend bewiesen ist. Was sagte Hildegard über unser Modell?: (Scivias, wisse die Wege!)

 

(S. 581)“Zur Endzeit löst sich die Welt unter viel Unheil wie ein Mensch in der Todesstunde auf”!

...Die letzten Zeiten werden nämlich von vielen Gefahren erschwert werden und viele Anzeichen werden auf den Untergang der Welt hinweisen. Denn wie du siehst, wird an jenem Jüngsten Tag der ganze Erdkreis von Schrecknissen erschüttert und von Unwettern zerrüttet, so daß alles, was auf ihm hinfällig und sterblich ist, durch dieses Unheil das Ende finde. Denn da der Weltenlauf bereits vollendet ist, kann er nicht länger bestehen, sondern wird nach göttlichem Ratschluß zerstört. Wie nämlich ein Mensch, der seinem Ende entgegensieht, von vielen Krankheiten heimgesucht und niedergestreckt wird, so daß er sich in seiner Todesstunde sogar unter großem Schmerz vollends auflöst, so werden dem Ende der Welt große Widerwärtigkeiten voraneilen und sie an ihrem Ende unter verschiedenen Schrecknissen auflösen.

 

Solche Gleichnisse gibt es oft. Wir müssen noch verstehen, warum die Wahrheit nur in Gleichnissen auftreten kann, sonst urteilen wir falsch. Ein Gleichnis ist eine Gleichung, die wie in der Mathematik auch auf beiden Seiten gleich ist. Es ist diese “Wenn” “Dann” Beziehung, z.B. da (wenn) der Weltenlauf bereits vollendet ist, (dann) kann er nicht länger bestehen. Wenn also der Krebs im Endstadium ist, dann wird dieser Mensch sterben. Hier ist also keine Aussage über die Zeit gemacht, sondern ein entsprechendes Bild wird in Beziehung zum Ziel gesetzt.

 

Wenn also der Tod die Auflösung des Körpers ist, dann muß man wissen, wer oder was über diese Auflösung bestimmt. Wenn wir überlegen, wie unser Leben aus der Liebe, aus der Nächstenliebe geboren wurde, dann kann die Auflösung nur in einem Mangel davon begründet sein. Das ist auch kein Widerspruch, selbst wenn ein liebender Mensch von uns scheidet, weil dieser Mangel als Verfallsdatum in unseren Körper bei der Geburt miteingelegt wurde. Jemand, der sein Fleisch und nicht die Seele als den Nächsten liebt, der wird an dieser Fleischeslust zugrunde gehen, weil er damit seine Seele zerstört hat. Denn er lebt ja nur aus dem Geist der Seele heraus und nicht aus dem toten Fleisch. Jemand anderer, der seine Seele als Nächsten liebt, der wird sein Fleisch allerdings verachten und wird aus dieser mangelnden Fleischesliebe heraus ebenfalls sterben, nur ist der Unterschied zum ersten natürlich ein immens großer. Kann der erste sogar völlig, d.h. auch mit seiner Seele absterben, so wird der Zweite ewig leben, da das Leben wie gesagt in der Seele ist und die Seele ewig lebt.

 

Der Körper  als materielle Hülle und damit auch die übergeordnete Form aller Menschen auf Erden, die eine ebensolche Hüllenform ausmachen, ist ja nur zeitlich begrenzt. Also wird folgerichtig jede übergeordnete politisch-religiöse Staatskörperschaft irgendwann auch zerfallen müssen, obwohl der einzelne Mensch innerhalb dessen überleben kann. Er kann, muß es aber nicht. Das “Muß” hängt dann nur davon ab, inwieweit er mit dieser übergeordneten Staatskörperschaft auch körperlich, d.h. materiell und nicht seelisch mit Jesus, verbunden war.

 

Und diese Weltzeit ist laut Bingen, Swedenborg, Lorber, Böhme u.a. auf ca. 2000 Jahre begrenzt, weil es ca. 2000 Menschenjahre (66 Generationen) dauert, bis solch ein übergeordnetes Staatsgefüge als globaler Erdmensch geboren wird (Jesus am See Genezareth), zum Kind und Jugendlichen wird (Römerreich und Germanenreich) erwachsen wird (Englisches Weltreich) und schließlich als Greis stirbt (Amerika, Europa, Asien)

 

Wenn er also stirbt, dann stirbt er logischerweise als ganzes und damit sind fast alle irdischen Kontinente mehr oder weniger betroffen. Später, im 3. Büchlein, werden wir das noch sehr viel präziser herausarbeiten. Hier genügt ein kleiner Überblick. Das, was uns Menschen als auch den globalen Erdmenschen am Leben erhält, der bei Bingen “Weltmensch” heißt, weil seine Hülle als übergeordnete Organisationsstruktur materiell ist, ja nur der tiefste Kern im Christentum, ist Jesus.

 

Weil aber in jeder sterblichen Form der Jesus-Gehalt abnehmen muß, sonst wäre sie ja nicht sterblich, weil nur dadurch der seelisch – geistige Anteil freiwerden kann, so nimmt denn auch unweigerlich das Wissen und die Liebe um Jesus innerhalb dieser Hüllen-Form ab. Das bedeutet nicht, das das Wissen und die Liebe von und zu Jesus überhaupt abnimmt, sie kann sogar zunehmen, wie wir z.B. bei einer Edith von Stein gesehen haben, aber innerhalb der körperlichen Form nimmt sie ab und muß es auch. Natürlich wäre es weitaus sinnvoller, wenn das Wissen um die Liebe Jesu in der Hülle zunehmen würde, soweit, daß sich diese Hülle (Hölle) dann materiell soweit umgestalten würde, daß sie nicht in einer maßlosen Empörung mehr explosionsartig zerreißt, sondern der Übergang ein sanfter wäre, weil die so umgewandelte Hülle die Seele freiwillig scheiden läßt. Aber das ist ziemlich illusorisch, da die Hölle ihre Bewohner wohl nie freiwillig entläßt, und weil das Himmlische Reich nur durch ein gewaltsames seelisches Bekenntnis zu Jesus hin erreicht werden kann.

 

Insoweit, wie die Wissenschaft, die Politik, die Religion der übergeordneten Form, der Hülle den Gehalt an Körperlichkeit spenden, insoweit sie also der negative Schaft wird und es in der Form der Wissenschaft, der Politikwissenschaft und der Religionswissenschaft, der Theologie auch wirklich geworden ist, nur insoweit stirbt sie als freiwillig negativ gewordene Polarität ab, während der positiv auf Jesus eingestimmte Pol natürlich überdauert, um die sich dann daraus ergebende neugeborene Körperstruktur auch wieder neu zu beleben. Diese dann neugeschaffene Körperstruktur wird allerdings eine völlig andere Religion, Wissenschaft und damit auch eine völlig andere Politik haben. Der Zerfall dieser alten Körperstruktur läßt sich auch nur im Hinblick auf die Nächstenliebe konstatieren.

 

Und auch nur das läßt sich per Diagnose analysieren. Nimmt also die Verhärtung der Hülle (Hölle) mangels Nächstenliebe zu, so reißen natürlich innerhalb dieser Illuminationshülle auch einige Löcher auf und geben die Seele frei, einige Organe werden nicht mehr ordentlich arbeiten, etc. Das sind alles mehr medizinisch biologische Fakten und man könnte sich, wie wir später tatsächlich auch machen, die Frage stellen, stirbt dieser globale Erdmensch am Hirnschlag oder stirbt er am Herzschlag oder woran stirbt er überhaupt?

 

Diese Frage ist für uns hier nicht relevant. Wir haben genug damit zu tun, den oben angeführten Vergleich zu glauben, haben genug damit zu tun, unser Christentum und damit unsere eigene Nächstenliebe zu diagnostizieren, haben genug damit zu tun, uns in nächstenliebender Hinsicht wieder zu reorganisieren; denn wir sollten innerlich nicht verhärten, sollten nicht in der Hülle (Hölle) bleiben.

 

Aus diesem ewigen Grund, der in die Zeit hineinragt und sie durchdringt, bitten wir alle Zweifelnden, alle Suchenden, alle Kränkelnden und Resignierenden, bitten wir einfach alle seelisch nicht ganz abgetöteten Menschen sich auf unsere Nächstenliebe in Jesus zu besinnen und ihm die Stange zu halten und ihn nicht zugunsten einer kurzen Periode des Werdens abtrünnig zu werden, denn dann werden wir nur wie Satan werden und explodieren in der Zeit und verlieren dadurch unsere Ewigkeit.

 

 Denn das wahre Christentum ist ewig, weil es aus der Ewigkeit des Seins in unsere dunkle Zeit hineinragt. Würde sie dies nicht, dann wären wir schon lange verloren.

 

Was suchst du Blinder in der Zeit,

was suchst du in der Not?

Bist du denn gar nicht mehr gescheit,

du suchst und findest nur den Tod.

 

Laß dich umwehen von der Ewigkeit,

höre wie sie in Raum und Zeit um Hilfe schreit

aber nicht für sich und ihre Not,

sondern für Dich und gegen deinen Tod.

 

Hör auf die Stimme deines Herzen

Hör auf deine Ewigkeit

Hör auf mit deinen tödlich Scherzen

kämpfe um deine Seligkeit

 

 Wir wissen es nicht, ob sich jemand überhaupt warnen läßt, aber alles was wir wissen ist, im Leben eines jeden Geschöpfes gibt es die Möglichkeit, Ihn zu erkennen und Ihn zu lieben oder aber Ihn zu verwerfen.

 

Aber dieser Verworfene, dieser arme demutsvolle Jesus wird dann der Eckstein, der einen aufhält, an dem der Tod zerschellt. Es ist nicht nur das Christentum oder die Kirche, die in Zukunft um ihr Leben schreit, denn sie können trotz alledem noch gerettet werden. Es sind in Wahrheit die Abtrünnigen, es sind die Kains und Antichristen, es sind die von Luzifers Gnaden so hoch illuminierten, der er zuguterletzt doch alle nur im Stiche läßt. Es ist der extreme Verstand, der sich ganz nach links außen begeben hat und nun die rote Karte erhält und erleben muß, wie ihm weder sein Geld und dessen Kinder, der Zins, noch seine Macht und dessen Vater, Luzifer, helfen können. Er wird sich beugen müssen oder als Spreu im Winde verwehen.

 

Wir können nur beten, daß jemand sich im Herzen doch noch besinnt und zu sich spricht:

 

“Ich hör die Ströme Deiner Wasser rauschen,

hin durch die Tiefen meiner Seligkeit.

Die Seele ruht, all ihre Sinne lauschen,

der Stimme der ewigen Herrlichkeit.

 

Ich bin so arm und doch in Deiner Fülle,

so schwach und trag die Urkraft in der Zeit.

Es neige sich mein Sinn in Deine Stille,

und gibt sich hin und ist für Dich bereit.

 

Ich trage Dich auf allen meinen Wegen,

ich finde Dich in jedem stillen Grund

und fahr auf weiten Meeren Dir entgegen

und hör Dein Wort aus jedem Kindermund.

 

   Ich muß nur immer Dir entgegengehen-

Und immer führt mein Weg in dich hinein –

Und alle Winde mich zu Dir hinwehen,

durch alle Tore kehr ich zu Dir ein.

 

   Ich gehe hin und Du bist schon am Ort,

   oh, selig süßes Wunder der Begegnung,

   ich trage Dich und Du trägst mich hinfort

   in urgewalt´ger, königlicher Stimmung.

 

   O Heil, mein Heil, wer kann dies Glück erfassen!

   Ich senk mich tief und tiefer in Dich ein,

   umfasse Dich und kann Dich nimmer lassen,

   o heil´ge Liebe, heil´ges Leben mein.

 

                                                                                         Johannes Fischedick

 

 

Meine Sehnsucht trieb mich zu Dir.

Endlich habe ich Dich, oh mein Jesus, erkannt.

 

Du bist meine Liebe und mir wird bei Dir nichts fehlen!

Du läßt mich rasten und gibst mir wieder Hoffnung,

so daß ich mich dankbar bei Dir ausruhe.

Nur Du gewährst meiner Seele Erquickung,

und führst sie weiter auf rechten Wegen

um Deines heiligen Namens willen...... (abgewandelter 23. Psalm Davids)

 

Und wenn ich mich auch in der tiefsten Trübsal befinde,

so beirrt es mich nicht, denn Du bist bei mir.

Dein Kreuz und deine Auferstehung,

sie geben mir Zuversicht.

 

Du ernährst mich sogar im Angesicht derer,

die mich als Feinde meiner Seele bedrängen,

und stärkst mich mit Deiner unendlichen Liebe,

so daß meine Seele nicht erschöpft werden kann.

 

Dadurch gehen mir Deine Huld und Gnade nach,

solange ich in Deiner Liebe bleibe,

und deshalb darf ich solange bei Dir wohnen.

 

 

7.1  Der Auferstandene Jesus

 

Dieses Kapitel ist an sich alleine schon ein ganzes Buch wert und doch sollte es schon hier im 2. Teil erfolgen, damit der Leser einen Maßstab seines Fühlens und Handelns hat.

 

Wie erkennt man den auferstandenen Jesus in sich? Gerade wenn man sich anhand der vorliegenden Thematik so in die dunkle Geschichte der Politik und Religion verwoben hat und gerade ein wenig den Faden verlor, so ist es dann von eminenter Bedeutung, daß man wieder auf den Boden der Ruhe und Sicherheit zurückkehrt und so sollen und wollen diese folgenden Zeilen den Ausgleich zwischen Himmel und Erde schaffen.

 

Jesus ist der Mittler zwischen Himmel und Erde und dadurch, dass Er den Tod überwand, zeigte Er uns den Weg zum Vater. Jesus durchlitt die Kreuzigung und im ganz Kleinen hat sie bestimmt auch der Leser dieses Büchleins durchleidet. Er weiß bestimmt was Leiden sind.

 

Du als Leser wirst deine Lebenserfahrungen im Kreuzestragen haben, denn sonst würde dich der Herr nicht soweit geführt haben können. Was bedeutet das Kreuz, wirst du dich schon oft gefragt haben, und so gibt dir der Herr die folgende Antwort:

 

Mein Kind, das Kreuz besteht aus dem eigenen Gefühl heraus, daß man ein Wesen ist und sich deshalb mit Bewußtsein ausgestattet, einen Weg durchs Leben sucht. Dieser Weg pendelt zwischen Liebe und Leiden, zwischen Glück und Drangsal zwischen Unruhe und Frieden, Gesundheit und Krankheit, Leben und Tod, und doch sehnt man sich nach der goldenen Mitte, die sich im Schnittpunkt der zwei Kreuzesarme befindet.

 

Dort ist der Punkt der Ruhe, wo man sich in Mir befindet. Also trage du auch dein Kreuz solange, bis du zu diesem Punkt der Ruhe kommst und nicht mehr zweifelst, nicht mehr haderst, nicht mehr einen anderen Partner oder eine andere Familie, eine andere Arbeit, Gesundheit, mehr Geld oder überhaupt etwas anderes wünschst, denn Ich, dein Jesus, habe doch auch nur den Willen Meines Vaters zu erfüllen gewünscht und habe dafür enorme Qualen ausgestanden.

 

Habe Ich sie etwa für Mich ausgestanden? Nein, du weißt es schon, das diese Leiden doch für dich, für euch geschahen und daß Ich schuldlos verurteilt wurde.

 

So betrachtet euch aber nicht als schuldlos, denn am Kreuze seid ihr es nicht, da euch doch eure Zweifel und Sorgen und eure stets im eigenen Guten gemeinten Bestrebungen dorthin gebracht haben. So tragt doch nun am Kreuze auch die Missetaten anderer, leidet doch geduldig und still und vergebt den anderen ihre Schuld und nehmt doch Meine Erziehung dankbar an. Je ruhiger ihr am Kreuze werdet, desto mehr gelangt ihr in die Mitte, dorthin, wo sich Mein Heiliger Wille befindet und wo ihr mit Mir zusammen verschmelzen könnt.

 

Tragt euer Schicksal, das ihr euch doch selbst bereitet habt, denn  euer freier Wille wird von Mir niemals angetastet, seid geduldig und werdet in Demut ruhig.

 

Nun seid ihr in der Mitte des Kreuzes angekommen und ihr spüret Mich. Ihr habt euren Kelch der Eigenliebe getrunken und habt ihn mit Blut und Wasser ausgeschwitzt und offenbar wurden auch an euch die Wundmale eurer unverstandenen Liebe und diese könnt ihr nun als die Zeichen eurer Liebe zu eurer Familie, den Geschwistern, den Freunden, den Menschen betrachten. Dies sind eure Triumphmale, sind eure Siegeszeichen, denn still habt ihr nun euer Leid  zu Mir getragen, habt es Mir übergeben in der Mitte eurer Eigenliebe, im Mittelpunkt eures Seins, dort wo Ich Mich zu euch hinabgebeugt habe.

 

Ich habe euch nun ergriffen. Ja, Ich ergreife dich und ziehe dich zu Mir an Mein Herz und lasse dich kosten Meine große und erbarmende Vaterliebe, denn du hast ja ähnlich wie Ich nun auch für andere gelitten und bist gekreuzigt worden, bist in der Liebe zu Mir standhaft geblieben und nun mit Mir zusammen schenke Ich dir Meinen Siegeswillen, Meine Gewißheit, daß Ich die Auferstehung doch schon vor 2000 Jahren vollzogen habe und das sie auch für dich gilt, für dich du Mein unter vielen Mühsalen nun erwachsen werden wollendes Kind. Ich habe dich damals schon erlöst und schenke dir jetzt in der Nabe des Kreuzes Meinen Siegeswillen, da durch dich nun mit deinem Willen vollkommen an Mich geschmiegt hast.

 

Fühlst du nun, wie dein eigener Wille nicht mehr sein will? Fühlst du, wie sich dein eigener Wille Mir freiwillig hingegeben hat, weil du dich Mir freiwillig hingegeben hast und du erlebst nun, wie Mein göttlicher Wille von deinem Willen der nur immer zu Mir, zu Jesus strebt, aufgenommen wird und wie Ich dich deshalb selbst aufnehme?

 

Ja, du fühlst Mich nun in dir und dich überkommt Meine Stärke und alle Anfeindungen und Versuchungen des Gegners werden von Mir abgeschirmt, da du nur in Mir verbleiben möchtest.

 

Bleibe dort mit Mir zusammen und halte solange aus, bis der Gegner zu seinem Todesstoß ausholt der doch in Wahrheit dein altes und zerbrochenes Leben deshalb tötet, damit du ein Neues Leben aus Mir erhältst, denn in der Mitte des Kreuzes erhältst du dein Leben von Mir.

 

Aber du mußt es auch annehmen und deshalb gehen wir beide nun vom Kreuz hinweg. Die Furcht, die Pein, die Schmerzen, die Sorgen, der Kummer, die Krankheit, all das ist nun durch den Tod deines alten Selbst in dir abgestorben. Es ist tot, hörst du, dein altes Ego ist nicht mehr und deshalb mußt du ihm auch nicht nachtrauern.

 

Gehe weiter mit Mir und verbleibe einige Zeit im starken Willen zu Mir, daß du nun Mein Neues Leben lebst. Du mußt Mir nun in allem vertrauen, in allem. Nach kurzer Zeit erhältst du so Meinen Überwindergeist mit dem du alle Versuchungen und Anfechtungen leicht überwinden wirst. Dein Siegeswillen zu Mir zu kommen und auch dorthin gelangt zu sein hat dir Meinen Überwindergeist geschenkt und damit hast du nun das Kreuz überwunden.

 

Fühlst du nun die Macht und Stärke Meines Überwindergeistes in dir? Ja, du fühlst ihn, du fühlst Mich in dir. Bleibe in diesem Überwindergeist der aus der Auferstehung von Jesus Christus in dir resultiert. Ich bin in dir auferstanden Mein Kind, Ich liebe dich aus vollstem Herzen und deine Schuld ist in den Sand geschrieben. Oh jubele, oh freue dich. Ja, danke und lobe Mich dafür, daß du Mich nun in und aus dir leben kannst.

 

Ja, Ich bin in dir auferstanden und du benötigst nun keine Sühne, keine Buße mehr, denn deine Sünden sind nicht mehr. Ich, dein Jesus, habe sie auf Mich genommen und getilgt wurde deine Schuld und erneuert deine Seele durch Mich.

 

So bleibst du auch in der Auferstehung und handele stets aus Meinem Überwindergeist heraus. Es wird nicht solange dauern und du wirst Meinen Pfingstgeist, den Tröster, Meine Kraft des Heiligen Geistes in dir vernehmen und damit ist es dir möglich, so zu wirken wie Ich selbst es tat und dies nun in dir tue.

 

Der Weg des Kreuzes bis zur Auferstehung ist ein Weg der Liebe. Je stärker die Sehnsucht des Kindes zu Mir, desto stärker Meiner Liebe zu ihm und desto kürzer ist der Weg zur geistigen Wiedergeburt.

 

Haltet das Kreuz aus, haltet die Drangsalen aus und ihr erhaltet Meinen Siegeswillen mit dem ihr zu Meinem Überwindergeist gelangt. Durch ihn fühlt ihr sodann Meine Auferstehung in euch so daß die Kraft Meines Heiligen Geistes in euch wirken wird.

 

Ihr seid dann Ich, weil Ich in euch bin. Dann lebt nicht mehr ihr, sondern Ich lebe in euch.

 

Das ist die Auferstehung und das ist der Weg zu geistigen Wiedergeburt. Das ist dein Weg zu Mir und es ist unser gemeinsamer Weg.

 

Amen. So sei es. Amen.

 

 

 

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