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1.2.3   Die Sehnsucht nach Buddha.........................................................................

1.2.4   Die Sehnsucht zu Gott...................................................................................

1.3      Die Sehnsucht nach einem persönlichen Gott..............................................

1.4      Die leidenschaftliche Sehnsucht  ..................................................................

1.5      Die leidenschaftslose Sehnsucht....................................................................

1.6      Die politische Sehnsucht................................................................................

 

 

 

 

1.2.3 Die Sehnsucht nach Buddha

 

Wenn man mit seinem Leben unzufrieden, von seinem Partner enttäuscht ist, dann bedeutet das, man hat den Zug der Sehnsucht zu seinem Schöpfer verloren. Das Gefühl der Unzufriedenheit zeigt diesen Zustand an. Diese Unzufriedenheit wächst dann in dem Maße, wie man einfach weitermacht, ohne sich um eine Änderung dieser unzufrieden machenden Situation zu kümmern. Zufriedenheit stellt sich automatisch mit der Umkehrung der persönlichen Situation ein. Nun ist es aber sehr schwierig, seine äußere Situation auf die innere Einstellung zurückzuführen. Darauf, inwieweit man sich an seinen inneren Lebenskern orientiert. Das etwas nicht stimmt, ist den meisten schon klar. Jedoch gelingt ihnen die nähere Eingrenzung dieser die Probleme bedingenden Faktoren nicht. Sie kommen nicht zum Kernproblem und können es auch nicht, weil sie als typisch westliche Menschen mehr nach außen gewendet sind und von dort die Lösung ihrer Probleme erwarten.

 

Vielleicht gehen sie auch einfach davon aus, daß man sich dem Unbewußten am Besten gar nicht nähert. Etwas von der psychologischen Terminologie haben sie schon übernommen und kennen die Einteilung in die groben Bereiche des Ich, des Über-Ich, sowie des Unbewußten. Sie wissen dann, dass man die Dose der Pandora, welche das Unbewußte symbolisiert, dann lieber nicht öffnet. Deshalb können sie mit dieser Strategie nicht zum Kern ihrer Probleme kommen. Was aber tun, wenn in ihnen die Sehnsucht zwar verschüttet, trotzdem aber noch rudimentär erhalten ist? In solch einer Lage befinden sich sehr viele Menschen. Sie wollen sich nicht mit dem Christentum auseinandersetzen, weil es ihnen als aufgeklärte Menschen nicht zusagt. Sie stoßen sich dabei nur an das Erscheinungsbild der christlichen Kirchen, haben aber keine tiefergehenden Motive.

Diese Menschen neigen dann zu einem Religionssystem, welches in ihnen die Spannung nach Neuem, nach dem Geheimnisvollen aufrechterhält. Denn sie, die nie an den Kern der Probleme herangehen, können sich deshalb ja auch nur mit dem oberflächlichen, die geistige Tiefe verleugnendem Geheimnisvollen abgeben. Dieses Geheimnisvolle bleibt unklar und mystisch.

Denn das, was sie dem Christentum vorwerfen, nämlich die mangelnde Klarheit der Gedankenführung, die konkrete Äußerung zu praktischen Dingen des Lebens, das alles ist in ihnen selbst begründet. Sie selbst sind innerlich noch unklar, haben Angst vor der tiefergehenden Erkenntnis vor sich selbst, haben deshalb auch Angst, ihre Liebe praktisch anzuwenden!

Warum? Jede Erkenntnis und Liebe, die zum Wesenskern führt, bringt mit sich ein enormes Potential an Steigerungsfähigkeit. Aber nur, wenn man bereit ist sich zu öffnen und die Welt mit Liebe zu umgreifen. Kann doch schon eine in ihrem Partner verliebte Frau aufgrund ihres daraus resultierenden Vertrauens Dinge tun, die sie sich selbst nie zugetraut hätte. Wie viel mehr trifft das dann zu, wenn man seinen Kern entdeckt und in ihm Gott, d.h. Jesus.

Aber mit diesem Vertrauen einher geht eine gewisse scheinbare Entpersonifizierung. Die liebende Frau muß z.B. Strukturen der Begrenzung aufgeben, ohne in diesem Moment zu wissen, was aus ihrer Persönlichkeit wird. Sie muß also so viel Kraft der Liebe besitzen, daß sie sich für eine Vergrößerung, für eine Zunahme ihrer Liebe öffnen kann. Davor aber hat der Mensch eine Hemmschwelle, wenn er noch nicht genügend Liebe angesammelt hat. Er hat dann Angst davor, was aus ihm wird. So, als ob ein Kind so selbstverliebt in sich wäre, daß es nicht erwachsen werden will.

Wenn nun Gott als Wesenskern erkannt wird, dann nimmt einem diese Erkenntnis schlicht und ergreifend gefangen. Man erstarrt sozusagen vor Angst. Also darf das erst geschehen, wenn man bis dahin genügend Liebe für Gott aufgespart hat. Und das ist eben das Problem bei den Menschen, die ihn nicht kennen, die auch ihren Nächsten nicht kennen und lieben. Sie sind dann einfach noch nicht bereit und wenden sich nur deshalb weniger offenbarenden Religionen zu. Religionssystemen, die sie nur oberflächlich beschäftigen. Für sie wäre Gott, wäre die wahre Erkenntnis von Gott einfach noch zu früh.

Für sie ist es dann der Buddhismus, der ihnen das gibt, was sie in diesem Stadium suchen. Siddharta Gautama Buddha (ca. 560 bis 483 v.Chr.), indischer Religionsstifter, Gründer des Buddhismus und der Lehre von den vier edlen Wahrheiten: des Leidens, der Ursache des Leidens, der Aufhebung des Leidens und der Erlösung vom ewigen Kreislauf der Wiedergeburten. Ursprünglich als Prinz geboren, wandte er sich im Laufe seines Lebens den weltlichen Dingen mehr und mehr ab und führte schließlich ein Leben in Enthaltsamkeit und Meditation.

Für den Buddhismus sind also das Leid und seine Ursache, die Begierde, der Urgrund aller menschlichen Probleme. Ziel des Buddhismus ist es darum, das Leid zu überwinden. Dies geschieht durch die Einsicht in die "Vier edlen Wahrheiten" vom Leid, von der Entstehung des Leides, von der Aufhebung des Leides und vom Weg, der zur Aufhebung des Leides führt. Dieser Weg ist der "edle achtgliedrige Pfad" (rechte Ansicht, rechtes Denken, rechte Rede, rechtes Handeln, rechtes Leben, rechtes Streben, rechte Aufmerksamkeit, rechte Versenkung). Das Begehren kann der einzelne Mensch vermeiden, wenn er den "mittleren Weg" zwischen Askese und Sinneslust wählt. Der Mensch erlöst sich aber nicht selbst im individuellen Sinn, sondern vom Karma, der Kette von Ursache und Wirkung seiner Taten. Am Ende steht das Nirwana als Zustand der Erlösung jenseits des Begehrens und des Karmas.

Weil der Buddhismus großen Wert auf die geistige Haltung (die "Achtsamkeit") legt, ist er stark durch innere Sammlung und Meditation bestimmt. Das macht ihn zu einer friedfertigen und sanftmütigen Religion 10. In der Lehre vom Nicht-Selbst wird eine ewige bzw. substantielle Seele verneint. Wegen der karmischen Kräfte gibt es jedoch einen ständigen Strom der Existenz, aus dem Nirvana die einzige Rettung ist. Nirvana bezeichnet das Verlöschen der Flamme des Karma.

Der normale Mensch, der Laie strebt nun aber nicht das Nirvana an, sondern er will sein Karma verbessern, indem er auf bestimmten Wegen, meist auch die Meditation, eine bessere zukünftige Wiedergeburt erreichen will.

 

Für die Wiedergeburt gelten sechs mögliche Bereiche:

 

1. die Welt der Menschen

2. die Welt der himmlischen Wesen (Devas)

3. die Welt der kriegerischen Dämonen (Asuras)

4. die Welt der Tiere

5. die Welt der hungrigen Geister

6. die Welt der Höllen

 

Das zentrale Denken des Buddhisten kreist also um den Begriff des Leidens, des Karmas. Alles Leben sei Leiden. Die Ursache der Leiden sei der Lebensdurst, das Begehren. Davon gebe es eine Befreiung. Diese Befreiung ist die Erlösung, ist Nirvana. (Soweit in aller Kürze der Buddhismus.)

Jene Menschen westlicher Prägung, die sich nun diesem Buddhismus zuwenden, wenden sich damit von der Liebe ab und überbetonen die Leidensfähigkeit. Statt auf die Ursache aller Probleme zu stoßen, rühren sie somit nur an die Symptome. Leiden entstehen ja erst, wenn sich die Liebe zum Nächsten, die Liebe zum Schöpfer nicht mehr artikulieren kann. Man leidet, wenn man von seiner Sehnsucht getrennt wird.

Der große Nachteil des Buddhismus, die Ausrichtung auf das Leiden, nimmt den Menschen die Chance, sich wieder auf das Eigentliche zu besinnen. Wenn die Wiedergeburt sogar in Tieren, etc. passieren kann, dann hat der Buddhist eher mehr Angst davor, als das er dieses Religionssystem lieben kann. Seine mangelnde Liebe gegenüber sich selbst, seiner Familie, seiner Umwelt, produziert dann förmlich sein schlechtes Karma. Es ist deshalb ja auch kein Zufall, daß gerade in buddhistischen Ländern eine Leidensfähigkeit erreicht wird, die unübertroffen auf der Erde ist. Mönche, Fakire, Yogi, etc. nehmen an sich Gewaltmaßnahmen, teilweise Verstümmlungen vor, die kaum zu glauben sind.

Es ist ähnlich wie im Hinduismus, der indischen Abart. Es gibt viele Gemeinsamkeiten, aber auch Unterschiede. So ist im Hinduismus die Trennung in Kasten der Wiedergeburt absolut. Die Liebe ist dort sehr stark reglementiert. Sie nimmt teilweise groteske Formen an. Die Parias, die Unberührten, dürfen nicht von anderen Kasten, z.B. Brahmanen (Priester) berührt werden. Damit verglichen, ist der Buddhismus sehr viel toleranter und auch weiter entwickelt.

Aber bleiben wir beim Buddhisten. Er hat kein konkretes Ziel, weil er über die körperliche Wiedergeburt hinaus eben nur das unerkennbare Nirvana hat. Nirvana ist dabei nicht definiert. Außer, das man dort kein Selbst, also auch keine Seele mehr hat. Das genau ist der Zentralpunkt des buddhistischen Systems. Deshalb wurde die Lehre der Reinkarnation auch so bedeutungsvoll. Der Mensch hat durchaus nicht das Ziel, sich dem Erlöschen, sich der völligen Entpersonalisierung hinzugeben. Wozu denn das alles, wenn am Ende das Nichts steht?

Ist doch selbst im Schöpfer der Drang, sich menschlich darzustellen, um den Menschen als Jesus einen Pfad, einen Weg zu geben. Darum auch ignoriert der Buddhismus die Stellung von Jesus und reduziert Ihn nur zu einem Meister; damit er dessen speziellen Weg nicht nachzueifern braucht, sondern redet nur noch vom allgemeinen Christusweg. Aber genau aus diesem großen Irrtum heraus entsteht das Leiden, weil der einzelne Mensch im tiefsten Innern schon weiß, wer Gott ist. Nur muß diese tiefste Erkenntnis auf die Ebene des Bewußtseins geholt werden. Wenn nicht, bleibt eine innere Leere zurück, das bekannte Nichts vom Nirwana[5] XE "Nirwana" .

 

Das Nirwana konnte und kann keinen befriedigen. Das kann den Menschen noch nicht einmal auf ein höheres sittliches Niveau heben. Es bleibt ihm nur die Angst vor einer Rückstufung in das Reich der Tiere oder Dämonen.

 

Es bleibt vor der völligen Auslöschung nur der Trost, daß man sich wenigstens andauernd wieder inkarnieren kann. Aber wo liegt nun der tiefe Sinn? Das Leben wird hiermit zum ausweglosen Jammertal postuliert. Der Sinn bleibt unerkennbar, weil das Ziel, Nirvana unerkennbar ist. Wie wohltuend hebt sich da das Christentum ab, wo es sich ganz eindeutig nur um die Entwicklung der Seele handelt, die durch Taten der Nächstenliebe immer näher zu Gott gelangt und wo die Seele ganz konkrete Formen annimmt. Die moralisch entwickelte Seele gelangt zu Gott und nimmt dort als Engel Teil an weiteren Entwicklungen, oder aber sie gelangt als unterentwickelte Seele in ein Läuterungsreich, solange, bis sie als reif befunden aus diesem wieder herausgelangt. (Leider haben die Kirchen sehr viel vom ursprünglichen Wesen und Wissen um das Christentum vernebelt)

 

Im Christentum gibt es wenigstens den persönlichen Aspekt Gottes in seinem Sohn, in Jesus. Weiter gibt es dort ein moralisch-sittliches System, welches bei Anwendung den Menschen auf ungeahnte Höhen zieht, immer näher zu Gott hin, immer liebevoller werdend. Im Buddhismus verliert sich alles. Wege der Meditation, Pfade der Erleuchtung etc. werden wichtiger als das Ziel selbst. Hier gilt nicht, wie in anderen Bereichen die Formel: "Der Weg ist das Ziel und führt auch dorthin." Hier ist der Weg von dem Ziel verschieden. Hier ist eine Spaltung zwischen Handeln und Erfüllen.

 

Im Christentum gilt der Weg der Liebe. Das ist anschaulich durch Jesus seine 2 Gebote, mit denen er die 10 Gebote von Moses zusammenfaßte.

 

"Liebe Gott über alles und den Nächsten wie dich selbst!"

 

Daraus leitet sich u. a. folgende Konsequenz ab. "Was du nicht willst was man dir tu, das füg auch keinem anderen zu."

 

Wenn man sich also quält um seine Leidensfähigkeit zu beweisen, wenn man also in einem Wettbewerb der Qualen steht, dann quält man auch den Nächsten, dann quält man auch Gott, weil man unmöglicherweise von Gott bzw. von seinen Nächsten besser behandelt werden kann, als man es sich selbst antut!

 

Wer sich quält, der verachtet sich, der kann sich unmöglich lieben! Die Welt verachten, aber liebevoll handeln ist was anderes. Die Welt verachten, aber sich selbst auch, das ist fast schon eine Gotteslästerung. Denn Gott hat sicherlich keine Stümperei mit der Erschaffung der Menschheit betrieben. Das hat der Mensch aus sich selbst gemacht. Aber dieser sich verachtende Mensch, der in Wirklichkeit Gott verachtet, weil er ihn nicht kennt, nicht kennen will, hat ja leider nichts anderes als seinen Körper, den er dafür quält.

Was man aber verachtet, daß fürchtet man heimlich. Wer seinen Körper durch zahllose Geißelungen quält, der fürchtet sich eigentlich vor ihm. Die Geißelungen dienen dann nur dazu, um die Leidenschaften des Körpers nicht ausufern zu lassen. Diese Selbst-Kasteiungen dienen also nur einzig dem Zweck, dem Körper nicht das große Maß an Aufwendungen, an Verzärtelungen und sonstiger Abwege zukommen zu lassen, die unser westliches System eigen ist. Man fürchtet, von den Trieben des Körpers überschwemmt zu werden. Wenn man dann noch Phantasie hat!

Hören wir zu diesem Komplex einmal, was Raphael 11 anläßlich eines Gesprächs zu einem weitgereisten Essäer sagte:

 

"Du warst wohl in Indien und hast so manche Mißbräuche gesehen, namentlich die starken Bußen. Es ist so etwas für den puren Verstandesmenschen eine offenbare Narrheit, verbunden mit wenigstens einer scheinbar grausamen Willkür der dortigen Priesterkaste. Allein dem ist doch nicht ganz also, wie es gerade den Anschein hat. Dieses Volk lebt in einem Lande, das auf der Erde die größte Vegetationsfähigkeit besitzt für Pflanzen sowohl als für Tiere und Menschen. Gehe du in diesem Lande in die Wälder der Berge, und du wirst tagelang umhergehen können, um auf einem noch so alten Baume auch nur ein dürres Zweiglein zu finden, und brichst du von einem Baume einen Zweig ab und legst ihn ganz frei und offen irgend sogar auf sandigen Boden hin, so kannst du nach einem Jahr kommen, und du wirst den Zweig sicher noch ganz grün antreffen, ja sehr oft sogar mit neu ins Erdreich getriebenen Wurzeln.

Also ist die Lebensfähigkeit, besonders in den Mittelgebirgsregionen, sowohl bei den Pflanzen wie bei den Tieren eine übergroße. Man kann dort einem Tiere oder auch einem Menschen schon eine bedeutende Wunde beibringen, und es wird diese eben keine so großen Schmerzen verursachen, weil die sie deckende Luft dort schon heilsamer wirkt als hier das heilsamste Pflaster.

Versetzt dir hier jemand einen Schlag mit einem Stocke oder mit einer Rute, so wird es dich mehrere Tage lang schmerzen; dort kannst du dir tausend Rutenstreiche geben lassen, und du fühlst kaum einen Streich bis zum nächsten. Versuche dir hier einen Nagel in Fleisch zu stecken, so wirst du schon einen Schmerz fühlen, der unerträglich wird! Du wirst geschwollen werden, eine brennendste Entzündung, ja sogar ein tödlicher Brand kann hinzutreten, oder die Wunde wird zu eitern anfangen und dir unsägliche Schmerzen verursachen; in den vorgenannten Gebieten Indiens gar nicht! Jahrelang kannst du mit einem ins Fleisch gesteckten Nagel umhergehen, so wirst du davon nahe gar keinen Schmerz bald nach dem Hineinstecken mehr wahrnehmen, weil die Luft dort so balsamisch heilsam ist, daß bei Verwundungen nahe gar nie eine Entzündung entstehen kann. Entsteht diese aber nicht, so ist von einem Schmerze, am wenigsten von einem unerträglichen, schon gar keine Rede.

Zugleich aber sind dort die Menschen, weil von zu viel Naturlebenselementen beseelt, immer sehr aufgeregt und würden besonders in der Sphäre des Begattungstriebes in Ausartungen übergehen, die ihresgleichen auf der Erde nicht hätten. Die scharfen Bußwerke halten sie meistens davon ab. Durch die starken Kasteiungen wird ihr Fleisch gewisserart abgetötet, und dazu bewegt sie die ihnen stark eingeprägte Furcht vor dem Feuer der Hölle, das ihnen von den Priestern auf eine so lebendige Weise als nur immer möglich vorgemalt wird, daß es sie schon durch die Beschreibung ordentlich zu brennen anfängt; denn das Feuer fürchtet der Inder am meisten, weil ihm dieses schon hier den größten Schmerz bereitet, den sein Fleisch zu empfinden fähig ist. Durch die scharfen Bußwerke, die Gott der Herr bis jetzt und noch für länger hin bei den Indern zuläßt und duldet, wird doch die Seele dieser Menschen erhalten in ihrer Menschenlebensform und ist dann fürs ewige Jenseits fähig, in eine höhere Lebensvollendung überzugehen.

Du wirst mir dagegen freilich einwenden und sagen: »Man lasse dies Volk nur recht wissenschaftlich bilden, und es wird dann etwa sicher nicht in alle möglichen Unzuchtsausartungen übergehen!«

Tut´s nicht, mein schätzbarster Freund, trotz deiner noch so reinen Vernunft! Völkern, bei denen die Phantasie von Natur aus geweckt ist, ist die Wissenschaft ein wahres Lebensgift! Nehmen wir an, die phantasiereichen und einbildungskräftigen Inder besäßen die Wissenschaften Griechenlands, Roms und Alexandriens, so wäre die ganze Erde nicht sicher vor ihnen! Ihnen würden allerlei Künste und Wissenschaften nur die Mittel in die Hände liefern, eines der furchtbarsten und entartesten Völker der Erde zu werden; denn sie würden bald Dinge ans Tageslicht fördern, die alles, was einst Babylon und Ninive und ganz Ägypten, Athen und Rom gemacht haben, im höchsten Grade überbieten würden. Die Berge würden ihrem Mutwillen weichen müssen, Städte würden sie erbauen, die gleich über ganze fruchtbarste Länder reichten, Flüsse und Ströme würden sie eindämmen, auf daß dann ungeheure Seen entstünden. Kurz und gut, die in alle Wissenschaften eingeweihten Inder würden zu einem fürchterlichsten Volke der ganzen Erde, wenn sie jetzt auch ein noch so sanftmütiges Gemüt und Gesicht besitzen

Raphael weiter: »Übrigens aber wird ein Volk, das eine große Phantasie besitzt, schon auch darum nie zu tief wissenschaftlich gebildet, weil die zu mächtige Einbildungskraft und die daraus hervorgehende Phantasie stets hinderlich dagegen wirken. Es behagt diesen Menschen besser, allerlei läppische Bilder in ihrer Phantasie zu schauen, als logisch richtig über eine oder die andere Erscheinung nachzudenken; übrigens kommen die von dir gesehenen strengen Bußen eben nicht gar so häufig vor, wie du es meinst und man es dir gesagt hat. Denn ein Reicher löst sich auch los, und der Arme wird nur dann dazu berufen, wenn er wirklich ein schon bedeutendes Vergehen wider die bestehenden Gesetze sich hatte zuschulden kommen lassen

 

Nachdem sich Raphael in Folge über die Gründe ausließ, die zum Untergang Ägyptens führten, u.a. durch die Überhandnahme der Sklaven, kehrte er wieder zu den Indern zurück.

 

Raphael: »Da haben die Inder ihre Sache bei weitem klüger eingerichtet! Das Volk bleibt bei seinem an und für sich harmlosen Aberglauben, glaubt aber dabei dennoch an ein allerhöchstes Gottwesen und an dessen weltliche Stellvertreter, die für die Aufrechterhaltung der alten stereotypen Ordnung gleichfort dahin die eifrigste Sorge tragen, daß ja nichts Neues hinzugefügt wird, aber auch nichts hinwegkommen darf, was die alten Bücher enthalten. Und so wird der Inder in tausend Jahren auch noch ganz das sein, was er jetzt ist und schon vor etlichen tausend Jahren war. Das Schlimmste bei ihm sind seine Bußen und das, daß er sich selbst einen Richter zu machen hat.

Gegen sich selbst kann er streng sein über alle menschlichen Begriffe, weil dem selbst Wollenden kein Unrecht geschieht; dafür ist bei den Indern wieder das Gute, daß es bei ihnen keinen bösen Leumund und keinen Verräter gibt. Niemand verklagt seinen Nächsten, und es gibt unter den vielen Millionen Menschen auch nicht einen schadenfrohen! Darin aber liegt auch der Grund, demzufolge die Inder in ihrer Art und Weise ein so altes Volk geworden sind und noch älter werden. Mit den Zeiten, wenn etwa fremde Völker zu ihnen kommen und ihnen eine andere Religion, andere Sitten und Gebräuche beibringen werden, dann werden sie auch unruhiger und unzufriedener werden, werden sich selbst nicht mehr richten und keine Bußen mehr verrichten, dafür werden sie die anderen richten, verfolgen und ihnen die schwersten Bußen auferlegen. Sie werden bald sein wie die Pharisäer zu Jerusalem, die ihren Gläubigern auch die unerträglichsten Lasten aufbürden und jedermann richten; aber über sich dulden sie ja keinen Richter und rühren keine Last und Bürde, auch nicht mit der Spitze des kleinsten Fingers, an! – Findest du das gut oder besser als das, was du bei den harmlosesten Indern also gefunden hast?«

 

 Soweit Raphael vor ca. 2000 Jahren.

 

Die Naturgegebenheiten dieser asiatischen Region sind geblieben, die alten religiösen Bräuche haben sich aber nur noch in der Himalaja-Region erhalten. In Indien selbst, das zu ca. 80 Prozent hinduistisch geprägt ist, hat mit der Übernahme dieses Kastensystems genau das stattgefunden, was Raphael damals prophezeit hatte.

Kern aber aller fernöstlichen Systeme ist und bleibt die Lehre vom Karma, das durch den Kreislauf von ständigen Wiedergeburten abgearbeitet werden kann. Wenn wir die besondere Wirkung dieser geographischen Region berücksichtigen, die außergewöhnliche Vegetationskraft mit der heilskräftigen Balsamsluft, dann können wir uns auch erklären, weshalb dort die Leidensfähigkeit solch eine enorme Stellung hat. Raphael sagt uns damit etwas, was unsere Wissenschaft bisher weder festgestellt, noch psychologisch-physikalisch begreifen würde.

Dieser psychologisch-physikalische Faktor von außen, bewirkt also eine seelische Grundkomponente innerhalb des Metabolismus der dortigen Menschen, die der westliche Mensch, der sich zwar nicht dem Hinduismus anschließt, sondern eher mit der toleranteren Variante des Buddhismus liebäugelt, die dieser westliche Mensch jedoch nicht besitzt, die er sich allerdings aneignen kann, wenn er in diesen Ländern lebt. Deshalb ist die Konzentration auf das Karma, auf das Leiden, ein Reflex der besonderen Situation, die eben nicht in Europa oder Amerika gegeben ist. Deshalb gibt es auch hier keine Fakire. Die Charaktere, die seelische Konfiguration dieser Menschen ist völlig abweichend von der unsrigen.

 

Die Frage ist deshalb unter anderen Gesichtspunkten erneut zu stellen, weshalb sich der westliche Mensch den fernöstlichen Systemen zuwendet, wenn doch dort das Leiden im Vordergrund steht?

 

Es bleibt die Bewegung zum Buddhismus hin, eine Bewegung weg von der Sehnsucht zu Gott, weg von der Liebe. Diese Bewegung ist ein heimlicher Vorwurf an Gott, daß Er diese Menschen mit ihren Leiden alleine läßt. Das er eben nicht der Vater ist, der sich um seine Kinder kümmert.

Der dort in diesen Traditionen verwurzelte Mensch versteht die Anschauungsweise dieser westlichen Menschen genauso wenig, wie es umgekehrt der Fall ist. Der von fernöstlichen Systemen faszinierte Mensch vergißt dabei, daß er ja auch einiges dazu beitragen muß, um seinen Vater zu kennen, zu erkennen. Sonst könnte er ja zum nächstbesten sagen, daß er sein Vater sei. Weil er jedoch weiß, daß dies auch nur eine Ausrede wäre, so macht er sich überhaupt nicht die Mühe, sondern erklärt seinen Vater gleich für nicht existent und begründet seine Geburt nicht mit Liebe, sondern als ein Akt von Grausamkeit.

 

Allerdings sind diese Überlegungen dem typischen Buddhisten genauso fremd, wie demjenigen, der sich aus puren Überdruß und oberflächlichem Modedenken dorthin kehrt. Es gibt Hierarchien von Völkern, genauso wie Hierarchien in der Religion. Die Menschen sind eben nicht gleich, sonst sähen sie ja auch alle gleich aus. So gibt es denn Entwicklungslinien, die zum Höhepunkt kulminieren, diesen überschreiten und sich wieder nach unten bewegen. Genauso verhalten sich deren Religionen.

 

Aber die körperliche Reinkarnation ist nicht dasselbe. Dann könnte man ja auf den Gedanken kommen und sagen, die sich reinkarnierenden Menschen wären eben damals auf einer primitiven Stufe, heute auf einer entwickelteren und morgen in ihrem Höhepunkt. Es wären also immer dieselben Menschen, bzw. Seelen, die zusammen von Epoche zu Epoche springen und das Leben wie aus einem Kaleidoskop mit unterschiedlichsten Bildern betrachten.

 

Darin mag wohl auch die große Anziehungskraft begründet sein, die das buddhistische System auf die intellektuelle westliche Menschheit ausübt. Während für den asiatischen Raum sich in diesem System die höchste Leidensfähigkeit und eine tiefernste Einstellung zum Leben ergibt, die Möglichkeit, die ansonsten überbordende Phantasie zu steuern, so stellt sich das ganze für den intellektuellen, phantasiearmen Westler höchst spielerisch und locker dar. Wie interessant dann wohl die vergangenen Leben unter wechselvollsten Beziehungen waren, wie interessant dann wohl erst die zukünftigen Leben sein mögen?

 

Der Intellekt betrügt sich selbst, denn bei dieser mehr spielerischen Einstellung findet er nicht mehr zum Ernst des Lebens zurück. Er bemerkt dann nicht mehr, daß es die Liebe war, aus der er entstand, der er zu mehr verpflichtet ist. So findet dann bei ihm dieselbe Spaltung statt, die wir oben mit dem Leitsatz: "Der Weg ist nicht das Ziel" formuliert hatten. Er wird an sich bemerken, wie seine spielerische Einstellung zum Leben, zu den interessanten Aspekten der Reinkarnation, sich abwechselt mit depressiven Phasen, in denen er sehr verzweifelt ist und seine Existenz sehr in Frage stellt. Unsere altbekannte Sehnsucht meldet sich wieder und tritt vehementer als vorher auf.

Er hat den Weg der Liebe verlassen, betrat den Weg der Leidenschaft, setzte sich über sie durch seine Neugierde auf die Aussicht von weiteren Leben hinweg, und erlebt nun, wie die Leidenschaft in Form von Ängsten seinen Intellekt erschüttert. Sie macht ihn mitnichten frei.

 

Frei wollte er von einem Leben mit der Verpflichtung auf Gottes Gebote sein, frei wollte er von einer in Teilen unsinnigen Kirche sein, frei von Schuldgefühlen, frei von Ängsten sein. Dagegen tauschte er den Trost der endgültigen Auslöschung im Nichts, dem endgültigen Ende aller Leiden ein. Weil das aber kein Trost ist, sondern höchstens Angst macht, so freut er sich auf die ständige Wiederkehr und somit auf unendliche Leben. Wenn wir daran denken, daß es Madame Blavatzky gewesen war, die den Gedanken der körperlichen Reinkarnation hier im Westen publik gemacht hat, dann sollten wir einmal hören, wie sie es später sah.

 

"Es war einmal mein sehnlichster Wunsch, auf irgendeine Weise Führerin zu sein. Jetzt habe ich nur noch den Wunsch, der Welt die Wahrheit zu bringen.

 

Bei meinen Studien stieß ich auf die Frage der Wiederverkörperung, und dieser Gedanke bestrickte mich eine Zeitlang. Ich empfand es als sehr ungerecht, daß manche Menschen reich waren und es sich wohl gehen ließen, während dagegen andere so arm waren und in Kummer und Sorgen dahinlebten.

 

Mit solchen Empfindungen vertiefte ich mich in die Lehre der Wiederverkörperung und glaubte Wahrheit und Gerechtigkeit darin sehen zu können, daß wir Menschen immer wieder ins Erdenleben zurückmüßten, um zu lernen und immer mehr Erfahrungen zu sammeln. In diesem Sinne lehrte ich, und das wollte ich der Welt und allen Menschen verkünden.

Es war mir so, als könnte ich mich weit in meine Vergangenheit zurückerinnern, als hätte ich eine Erinnerung an alle meine vergangenen Leben. Doch darin täuschte ich mich.

Erinnerungen an "vergangene Leben" werden durch Geister hervorgerufen, die dem Menschen gedankliche Vorstellungen beibringen, in denen sie ihr eigenes vergangenes Erdenleben darstellen. Ein Geist beeindruckt den Menschen mit den Erfahrungen seiner Erdentage. Diese werden dem Menschen so tief eingeprägt, als hätte er sie selbst erlebt. Man glaubt dann steif und fest, es seien Erinnerungen an die eigene Vergangenheit......

 

Die Wiederverkörperungslehre ist eine Irrlehre!!!

 

Nein, Wiederverkörperung gibt es nicht! Ich habe daran geglaubt, habe sie gelehrt, und war mir dessen sicher, daß ich wiederkommen und als irgendein Mensch noch einmal auf Erden leben würde. Und doch wird das nie geschehen.”12

 

Soweit Frau Blavatzky (1831 - 1891), Gründerin der theosophischen Gesellschaft und gründliche Kennerin der östlichen Religionssysteme. Sie hatte mit ihren Werken von der "Entschleierung der Isis" sowie "Die Geheimlehre" 3 Bd. großen Einfluß auf das frühe 19. Jhdt, aber auch auf unsere neuzeitliche Kultur. (New Age)

 

Das Hauptmotiv von Frau Blavatzky, sich der Reinkarnation anzunähern, war also die soziale Ungerechtigkeit. So ähnlich mag es heute den meisten gehen. Ungerechtigkeiten, wenn man sich überlegt, wie behinderte Kinder schon von Geburt an benachteiligt sind. Da kann der Gedanke der Reinkarnation schon einigen Trost und die gewisse Erklärung bieten. Der behinderte, verkrüppelte Junge kann dann schon in einer Vor-Existenz ein bedeutender König gewesen sein. Vielleicht war er sogar eine Königin, denn die Reinkarnation ist nicht auf die Geschlechter festgelegt. Das wäre auch gleichzeitig eine elegante Erklärung für die Homosexualität, die dann durchgekommene Erinnerungen darstellen.

 

Das Motiv von Frau Blavatzky werden wir hier noch näher beleuchten, ohne unseren Faden der Sehnsucht zu verlieren. Wie finden denn von Geburt aus benachteiligte Menschen zu ihrer Würde, zu ihrer Liebe, zu ihrer Sehnsucht zurück? Sicherlich nicht, wenn man sie auf eine bessere Vor- bzw. eine bessere Nachexistenz verweist. Davon haben sie im Moment gar nichts.

 

Der Gedanke der Reinkarnation ist vielmehr für die übrigen Menschen wichtiger. Dadurch haben sie einmal die Rechtfertigung, sich nicht allzu sehr mit diesen Mitmenschen auseinanderzusetzen. "Schlechtes Karma", könnten sie sagen. "Im nächsten Leben habt ihr eben Glück und wir dann Pech!" Auch bietet sie nicht den dringlichen Hinweis auf die Schäden der Seele, hervorgerufen durch unreife und völlig falsche Verhaltensweise während und vor der Schwangerschaft. Die Handlungen der Eltern treten gegenüber dem Karma des Einzelnen zurück. Sehr fatal ist diese Einstellung auch, wenn man bedenkt, daß man wieder nur auf die Leidensfähigkeit, nicht aber auf die Liebe von und zu unserem Schöpfer zu sprechen kommt.

 

Das schlechte Karma bleibt systembedingt, d.h. die Struktur des Leidens, die ja eigentlich nur besteht, wenn man gegen die Direktiven des Schöpfers handelt, nach dem Motto: "Tue das nie wieder!", dieses Karma wird als selbstverständlicher Mangel in einem Leben betrachtet, was man nicht ergründen kann. Solch einem Leben fehlt der Grund. Denn Leiden als Grund anzunehmen ist unsinnig.

 

Wenn man sagt, man lebt um zu leiden, bzw. um diese Leiden zu vermeiden, wenn man weiter ausführt, daß man bei völliger Vermeidung von Leiden sich dann schließlich in den erlösenden und endgültigen Tod auflöst, dann gibt es einfach keinen Trost und keinen Sinn im Leben, dann bleibt das ganze nur auf pragmatische Handlungsanweisungen beschränkt, die einen eine Strategie geben, sich durchs Leben zu bewegen. Diese Strategie hilft dann Leiden zu vermeiden, aber eben keine Liebe zu entwickeln! Dann werden die Wege wichtiger als das Ziel, damit man möglichst nie zum Ziel gelangt. Die Wege sind dann keine Wege der Sehnsucht, sind keine Wege des Herzens, sondern sind schlicht und ergreifend Umwege des Verstandes.

 

Hören wir zum Schluß einmal den gottberufenen Manne Swedenborg[6] XE "Swedenborg" , der als größter Gelehrter seiner Zeit galt (1688 bis 1772) bis er von Gott zur Niederschrift dessen gerufen wurde, was er vor seinem inneren Auge auf Veranlassung Gottes sah. Aus diesem Grunde wurde Swedenborg der Seher genannt und blieb bis zum Auftreten des österreichischen Propheten Lorber 1848, der bis dahin größte Prophet. Zudem war er ein herausragender Vertreter der damaligen Wissenschaften.

 

Emanuel Swedenborg (1688-1772) schwedischer Forscher, Philosoph und Theologe, Gründer der Swedenborg Kirchensektion. Er wurde in Stockholm am 29. Jan 1788 geborgen und studierte an der Universität von Uppsala von 1716 bis 1747. Er wurde Vorsteher der schwedischen Bergbaugesellschaft. Während des großen Krieges 1718 entwickelte er eine Methode um Schiffe übers Land zu transportieren. Dafür erhielt er einen Sitz im Schwedischen House of Peers.

 

Als ein Mensch ungewöhnlicher Geisteskraft, erforschte Swedenborg viele wichtige Zusammenhänge in Mathematik, Chemie, Physik und Biologie. Seine philosophischen und mineralogischen Arbeiten (1734) erweiterten seinen Blickwinkel über die Abstammung der Materie. Seine Studien in Physiologie erforschten das Tierreich, um eine Verbindung zwischen der Materie und der Seele zu finden.

 

1745 schließlich, nachdem er einige übernatürliche Erfahrungen hatte, begann Swedenborg mit dem Studium der Theologie. Er begründete ein religiöses System, welches auf einer Interpretation der Bibel hinauslief, gemäß den Anweisungen, die er direkt von Gott (Jesus) erhielt. 1757 meinte er, daß die christliche Kirche in ihrem geistigen Charakter zu Ende geht und das eine neue Kirche geschaffen werde. Weiter sagte und schrieb er, das die ganze Natur, das die ganze Welt ihre Realität nur der Existenz Gottes verdankte, dessen Erscheinung in Jesus Christus sichtbar geworden ist. Der höchste Zweck, die Nutzwirkung, sei die Verbindung mit Gott durch Liebe und Weisheit.

(zitiert und übersetzt aus der Encyclopedia Britania)

 

»Kein Engel oder Geist darf aus seinem eigenen Gedächtnis heraus mit dem Menschen reden, sondern nur aus dem des Menschen. Spräche ein Geist aus seinem eigenen Gedächtnis heraus mit einem Menschen, so könnte dieser nur meinen, daß es seine eigenen Gedanken seien, was er dann denkt, während sie doch dem Geist angehören. Es gleicht der Rückerinnerung an etwas, das der Mensch doch niemals gehört oder gesehen hat. Diese Tatsache durfte ich aufgrund eigener Erfahrung erkennen. Daher bildeten sich einige der Alten die Meinung, daß sie nach Ablauf einiger tausend Jahre wieder in ihr früheres Leben und alle ihre Taten zurückversetzt würden, ja, daß sie bereits zurückgekehrt seien. Sie schlossen das daraus, daß ihnen zuweilen etwas wie eine Rückerinnerung an Dinge kam, die sie doch (in ihrem jetzigen Leben) niemals gesehen oder gehört haben konnten. Dies war aber geschehen, weil Geister aus ihrem eigenen Gedächtnis heraus in die Vorstellungen ihres Denkens eingedrungen waren (Himmel & Hölle, S 161)

 

Damit stellt auch Swedenborg ganz eindeutig klar, daß es so etwas wie die erwähnte buddhistische Reinkarnationslehre nicht gibt, sondern dies nur wegen eines beabsichtigten oder auch unbeabsichtigten Lecks entgegen der "himmlischen Regeln" passiert. Der betreffende Mensch kann natürlich nicht wissen, wie und warum ein Geist sich in seinen Gedanken einschaltet und eigene Erinnerungen mit denen des Menschen vermischt.

 

Gute Geister jedenfalls dürfen das nicht, aber schlechte! Kommen wir noch mal auf Swedenborg zurück, der auch hier wieder eindeutige Aussagen tätigt:

 

(S 161/257) »Es gibt auch natürliche oder materielle Geister .......« (siehe auch J. Roberts - Seth- Geistchannel, New Age, Kap. Besessenheit)

 

(479/182) »Es gibt gegenwärtig keine Besessenheit des Körpers, wie ehemals. Es gibt aber gegenwärtig innere Besessenheiten, nämlich des Gemüts (mentis), mehr als es ehemals gab. Der Mensch ist innerlich besessen, wenn er schmutzige Gedanken hat und anstößige über Gott und den Nächsten, und wenn er von deren Kundgebung bloß durch äußere Bande zurückgehalten wird, nämlich durch die Furcht vor dem Verlust des guten Rufes, der Ehre, des Gewinnes, vor dem Gesetz und des Lebens.«

 

Ohne hier weiter einzugehen, (siehe Kap. Besessenheit) können wir unsere Betrachtung vorerst beenden und feststellen, daß die Liebe zum Buddhismus, evtl. auch zum Hinduismus in der zu seichten Auffassung der Liebe begründet ist. Sie ist völlig ungeeignet, die Seele mit dem Geist zu verbinden. Die Sehnsucht bleibt unerfüllt, Gott bleibt unerkannt, die Liebe bleibt fremd.

 

 

 

1.2.4 Die Sehnsucht zu Gott

 

Die Sehnsucht zielt auf Gott, weil sie von Ihm in uns eingepflanzt wurde. Man könnte sie auch als Faustpfand betrachten, das Gott eines Tages von uns zurückfordert. Wir haben alle von Ihm das Leben geliehen, denn ohne Ihn gäbe es uns nicht. Somit kehrt unser Leben eines Tages zu Gott zurück.13 Wenn es sich Gott entgegenstellt und nicht zurückkehren will, so bedeutet das die Erlöschung der Existenz. Ein Leben außerhalb Gottes ist unmöglich! Allerdings gewährt Seine unendliche Liebe ein Refugium, wo wir uns frei vor Ihm wähnen. Dort hat Gott scheinbar die Führung seinem Gegenspieler überlassen. Aber das geschieht ja nur aus Rücksichtnahme gegenüber ganz schwachen Seelen.

 

Was will man Gott vorwerfen? Daß das Leben ein barster Stumpfsinn ist? Das es zuviel Ungerechtigkeiten gibt, etc.?

 

Will man sich wegen dieser Vorwürfe von Ihm abwenden? Wenn so, dann wäre es schon besser, man bleibt beim Buddhismus. Dort werden diese Vorwürfe aufgefangen und auf den Menschen zurückgeworfen. Dadurch kann zumindest der ernsthafte Mensch erkennen, daß er es selbst ist, der an seinem Schicksal webt. Der an seinem Stumpfsinn letztlich selbst Schuld ist. Nur warum es so ist, wird er eben nicht herausbekommen. Die Ursachen seiner Leiden, seines Lebens, kann er dann nicht erkennen.

 

Weil Gott jedoch kein statischer Begriff ist, wie man dem Westen jahrhundertelang weismachen wollte, so muß man Ihn mit Liebe ergreifen, damit Er für einen klarer, damit auch dynamischer wird. Wer sich von Gott abwendet, der erwartet einfach eine eindeutige Definition, der erwartet eine feste unbeirrte Größe, der erwartet großartige erhabene Ideen. Was er jedoch vorfindet, entspricht diesem Ideal nicht. Er findet Chaos und Verzweiflung vor. Wie kann Gott so etwas wollen!

 

Mit diesen Erwartungen verhält er sich wie ein Kleinkind, das von seinen Eltern immer wieder das gleiche erwartet. Das Kleinkind weigert sich, erwachsen zu werden. Es fordert tagtäglich seine Versorgung rund um die Uhr. Es kann ohne Eltern noch gar nicht leben. Trotzdem jedoch wirft es ihnen vor, daß ihm ihre Welt absolut nicht gefällt. Damit will es nichts zu tun haben. Mit dieser Einstellung verweigert es die Liebe von und zu seinen Eltern. Es ist nicht mehr entwicklungsfähig. Gut, daß ein Kleinkind noch einen unbändigen Willen zum Leben hat und die Welt der Erwachsenen als ein zu ergründendes Geheimnis betrachtet, was es den Eltern pö a pö entreißen möchte.

 

Diese Einstellung des Kindes, diese Sehnsucht, endlich erwachsen zu werden, genau diese Einstellung ermöglicht seine enorme Entfaltung. Wenn man den Status des Kleinkindes mit dem des jungen Menschen vergleicht, dann kann man nur überwältigt sein. Das alles ist im Kinde noch unentwickelt. Nur die Liebe hat es herausgeholt. Wohlgemerkt nur die Liebe, und nicht die Ausbildung des Verstandes, auf den heute soviel Wert gelegt wird!

 

Warum soll man also Gott leugnen und damit seine eigene Entwicklung negieren? Fühlt man sich im tiefsten Innern vielleicht schuldig?

 

Was macht ein Kind, wenn es seinen Willen nicht bekommt? Es reagiert trotzig! Es bekommt von seinen Eltern den Willen nun deshalb nicht, weil diese erkennen, daß ihm dieser Wille schadet. Das Kind mußte sich nun dem guten Willen seiner Eltern unterwerfen und tut dies, sofern ihm seine Eltern noch als Autoritäten, als Respekt- und Liebespersonen noch etwas bedeuten.

 

Genau in dieser Phase ist jemand, der Gott leugnet. Er will sich dem Willen Gottes nicht unterwerfen. Das Kind, welches sich fügt, kann erst dann die Weisheit und Liebe seiner Eltern bemerken. Es weiß dann etwas später, seine Eltern haben klug, und doch mit viel Liebe gehandelt. Es kann dann seinen Fehler einsehen und ist bereit, neue Entwicklungen entgegen zu sehen.

 

Der Mensch jedoch, der sich Gottes Willen nicht fügt, will und kann nicht einsehen, daß er selbst schuld hat. Zur Beruhigung entwirft er dann das bekannte Szenario der Verzweiflung und schaut um sich herum nur Chaos, weil man außerhalb des Gnadenstromes nur Chaos sieht. etc. Global hat die Menschheit so reagiert und steht nun vor den Trümmern ihrer Handlungsweise. Damit aber nimmt dieser Mensch von sich die enorme Entwicklungsmöglichkeit und verbleibt auf der Stufe des "Tiermenschen".

 

 

1.2  Die Sehnsucht nach einem persönlichen Gott

 

Warum handeln aber die meisten Menschen so, als gäbe es nach ihnen die Sintflut? Warum ist es so schwer für sie, Gott oder dessen Gebote zu begreifen? Weil sie Gott eben nicht greifen, eben nicht begreifen können. Er bleibt ihnen fremd und nichtssagend. Die Sehnsucht, die auf ein konkretes Ziel der Liebe zielt, braucht eben auch ein anschauliches Bild als das Objekt, welches sie lieben kann und soll! Wer sich jedoch mit dem Komplex Gott beschäftigt, der wird automatisch an Jesus verwiesen und findet in ihm das konkrete Bild der Liebe.

 

Wer Gott aber nichts, Jesus schon überhaupt nichts abringen kann, dessen Sehnsucht hat allerdings resigniert. Damit grenzt er aber religiöse Erfahrungen aus seinem Leben aus und betrachtet z.B. die Mystiker, die sich um eine persönliche Anschauung um Gott bemühten, als Phantasten und Spinner. Wer sich hingegen um Gott bemüht, wird sich automatisch mystisch verhalten, weil Gott auf dieser Erkenntnisstufe selbst höchst geheimnisvoll und unerklärbar ist. Für den Mystiker ist es sehr schwer, seine Erfahrungen in einen allgemein-verständlichen Rahmen den Mitmenschen mitzuteilen. Genaugenommen muß er unverständlich bleiben, und das scheint auch das einzige Kriterium für einen richtigen Mystiker zu sein.

 

Wer bei einem hochkarätigen Mystiker, wie z.B. Meister Eckhart (13 Jhdt) Aufschluß über die Seele sucht, über Gott sucht, dem wird ein ziemlich hartes Brot zu essen gegeben.

 

Hier einige Auszüge: Meister Eckhart (1260 – 1328)

 

»Ich dachte neulich darüber nach, ob ich von Gott etwas nehmen oder begehren wollte. Ich will es mir sehr wohl überlegen, denn wenn ich von Gott nehmen würde, so wäre ich unter Gott wie ein Knecht und er im Geben wie ein Herr. So aber soll es mit uns nicht sein im ewigen Leben... Wenn der Mensch etwas von außerhalb seiner selbst bezieht und nimmt, so ist das nicht recht.

 

Man soll Gott nicht als außerhalb von einem selbst erfassen und ansehen, sondern als mein Eigen und als das, was in einem ist...

 

Gott und ich, wir sind eins. Durch das Erkennen nehme ich Gott in mich hinein; durch die Liebe hingegen gehe ich in Gott ein. Manche sagen, die Seligkeit liege nicht im Erkennen, sondern allein im Willen. Die haben unrecht; denn läge sie allein im Willen, so handelte es sich nicht um Eines. Das Wirken und das Werden aber ist eins. Wenn der Zimmermann nicht wirkt, wird auch das Haus nicht. Wo die Axt ruht, ruht auch das Werden. Gott und ich, wir sind eins in solchem Wirken; er wirkt, und ich werde. (Deutsche Predigten. Quint 186f)

 

Darum bitte ich Gott, daß er mich Gottes quitt mache; denn mein wesentliches Sein ist oberhalb von Gott, sofern wir Gott als Beginn der Kreaturen fassen. In jedem Sein Gottes nämlich, wo Gott über allem Sein und über aller Unterschiedenheit ist, dort war ich selbst, da wollte ich mich selber und erkannte mich selber, diesen Menschen zu schaffen. Und darum bin ich Ursache meiner selbst, meinem Sein nach, das ewig ist, nicht aber meinem Werden nach, das zeitlich ist. Und darum bin ich ungeboren, und nach der Weise meiner Ungeborenheit bin ich ewig gewesen und bin jetzt und werde ewig bleiben…wäre aber ich nicht, so wäre auch Gott nicht. Dies zu wissen, ist nicht not.

 

Hier reicht uns Eckhart als Hauptvertreter der deutschen Mystiker vorerst, wir werden jedoch später auf ihn und andere zurückkommen. (Gegen Ende des Buches sollten diese Texte auch leichtverständlich sein) Übrigens finden sich in seiner Mystik Elemente, die dem Zen-Buddhismus japanischer Prägung verwandt sind. Aber das wundert gar nicht, wenn man bedenkt, daß unsere Mystiker und speziell Eckhart sich ausgiebig mit dem Nichts beschäftigen, welches nur deshalb an das "Nichtsein" der Buddhisten 14 erinnert, weil der westlich geprägte Mensch keine innere Anschauung darüber hat, worüber Eckhart so eigentlich spricht.

 

Das ist eben auch die große Abschreckung, die der Mystiker generell auf jemanden hat, der sich zu früh mit Gott beschäftigen will, dadurch automatisch zu den Mystikern gelangt und von ihnen keine Aufhellung bekommt. Alles was der Mystiker sagt, ist die Essenz der eigenen Erfahrung zwischen sich und Gott, jedoch ohne die untere Stufe der verstandesmäßigen Reflektion, die der Suchende so dringend benötigt. Die Mystiker, und damit speziell Meister Eckhart bieten dem Anfänger einfach ein zu hohes seelisches Niveau Für ihn klingt die Mystik einerseits zu geheimnisvoll, zu nichtnachvollziehend, andererseits stößt sie ihn auch wegen ihrer absoluten Diktion in Wort und Schrift ab.

 

Es vermögen nur wenige, ihre Sehnsucht durch die Mystiker zu stillen. Es ist im Grunde für einen Anfänger ja auch ein zu karges Brot, denn wie wir jetzt schon wissen, muß der Gott ein persönlicher sein, damit unsere Liebe wächst und ihn ergreifen kann. Das aber kann uns der Mystiker in diesem Stadium leider noch nicht bieten. Sein Gott bleibt und ist unpersönlich, weil nur er ihn persönlich erfährt, in bruchstückartigen Aspekten sozusagen!

 

Deshalb bleibt auch die Sehnsucht der Mystiker zum großen Teil unerfüllt; es sei denn, sie durchbrechen den Nebel des Mystizismusses und formulieren ihre Sehnsucht neu und klar. Aber dann werden sie sich vom Mystiker Gottes zum Jünger Jesu weiterentwickeln und werden die einsame Klause mit dem lebendigen Leben in dieser Liebe vertauschen wollen, um ihren Geschwistern zu helfen.

 

Weil die meisten Menschen aber so sintflutmäßig handeln, sich schon gar nicht zu den geistigmoralischen Höhen eines Mystikers emporschwingen können, nichts von Gottes Geboten halten, so muß es neben unser altbekannten Sehnsucht zu Gott hin, noch eine andere Sehnsucht geben!

 

Es muß eine Sehnsucht sein, die sich direkt Seinem Willen, dem Willen Gottes, entgegenstemmt.

 

 

 

1.4  Die leidenschaftliche Sehnsucht

 

 

Diese Sehnsucht verursacht Leiden, weil sie von Gott trennt. Andererseits muß sie einen aber befriedigen, denn sonst könnte sie nicht vom Willen des Einzelnen ergriffen werden. Die Frage ist also, wer oder was wird befriedigt.

 

Der Unterschied zwischen beiden ist: Die Sehnsucht zu Gott macht immer seliger und stärkt auch den Körper. Die Sehnsucht weg von Ihm verursacht Leiden, weil sie die Seele schwächt. Sie verursacht Einsamkeit, Depression, Verzweiflung und körperliche Gebrechen. Die Sehnsucht zu Gott hin kann nur mit geistig-seelischer Liebe verwirklicht werden. Diese Liebe muß in Seinem Sinne rein sein.

 

Die Sehnsucht zum Leiden kann dann nur mit einer materiellen Liebe, mit einer körperlichen Liebe, verbunden sein. Mit einer Liebe, die zutiefst unrein, zutiefst irdisch ist.

 

Die Sehnsucht ist also mit der Liebe verknüpft. Die Liebe ist das Vehikel der Sehnsucht, mit dem sie erfüllt wird. Das Pfand, das Gott zurückgegeben wird, setzt sich aus der erfüllten Liebe zusammen. Wenn es also zweierlei Sehnsüchte gibt, so gibt es zweierlei Lieben, wie wir auch zuvor in Zusammenhang mit der Sexualität erfahren haben. Gibt es aber zweierlei Lieben, dann gibt es automatisch zwei Möglichkeiten, wie der Wille tätig wird: entweder im guten- oder im bösen Sinne. Der Mensch hängt zwischen diesen Polaritäten und muß sich mit seinem freien Willen für eine Möglichkeit entscheiden.

 

Pauschal gesagt, gibt es eine Sehnsucht zum Himmel, die uns geistig und moralisch auf ein immer höheres Niveau heben will, weg von der Tierhaftigkeit grober Naturmenschen. Daneben gibt es jedoch die Sehnsucht, die auf Triebbefriedigung des Körpers zielt. Das bleibt eine zutiefst irdische Sehnsucht, sie bleibt tellurisch und kann als höllisch umschrieben werden, weil sie nur der eigenen Genußsucht dient! (siehe oben)

 

Nochmals: Es gibt also eine höhere, eine himmlische Sehnsucht, welche unsere Seele stärkt und nützt. Daneben gibt es leider auch die körperliche Sehnsucht, welche unsere Leiden erhöht und unsere Seele schwächt. Von unseren Entscheidungen hängt die weitere Entwicklung ab. Sie hängt also nicht von Gott oder von sonst wem ab. Nein, es kommt im Endeffekt nur auf den Menschen an, wie er seinen Willen einsetzt, welcher Sehnsucht er nachgeht. Der Mensch schafft sich sein Schicksal selbst, weil es die Qualität seines “Selbst” ist, welches ihn formt und treibt und ihn den Weg finden oder verlassen läßt.

 

Ist sein Weg ein unendlicher, mit unendlicher Liebe und Sehnsucht und Seligkeit bepflastert, dann wählt er die Sehnsucht zu Gott. Ist sein Weg aber endlich, ist er voller Leiden und Verzweiflung, dann befindet er sich auf einem Weg ohne Herzen und wählt den Pfad der körperlichen Triebe, wählt den Pfad der Leidenschaften, wählt den endlichen Weg. Der endliche Weg wird von Menschen ergriffen, die ihr Leben mehr im Diesseits verstehen. Hier im Diesseits ist die Präsenz Gottes sehr schwer auszumachen. Hier ist die Welt der Materie, die Welt der Vergänglichkeit, die Welt des Todes.

 

Ergreift man den Weg der Leiden, egal ob nur einmal bis zum endgültigem Tode, oder eben mehrmals wie von der Reinkarnation souffliert, dann bleibt man auf der Stufe der Vergänglichkeit. Man weigert sich einfach weiterzugehen. Das Jenseits bleibt ein Gespenst. Gott bleibt damit gespenstisch. Man hat Angst davor. Man verbleibt auf der Stufe der Vergänglichkeit, der Endlichkeit, der Stufe des Todes. Unfaßbar, wenn man weiß, auf was man damit verzichtet! Aber die endliche Materie kann das Unendliche nicht fassen.

 

Man verzichtet auf Liebe, Licht, Leben!

 

Nur die Beziehung zu Gott ist es, die die Liebe, das Licht, das Leben bestimmt. Damit nimmt im öffentlichen Leben die Religion einen zentralen Punkt ein. In der Religion eines Volkes ist die globale Beziehung zum Schöpfer geregelt.

 

 

1.5 Die leidenschaftslose Sehnsucht

 

Kann die Sehnsucht wie bei den meisten wissenschaftlich geschulten Menschen nicht mehr direkt artikuliert werden: weil

 

a) das Objekt der Liebe unerkannt

b) diese Sehnsucht überhaupt nicht eingestanden, weil überdeckt wird, dann treten nebulöse und völlig irrationale Vorstellungen über das Leben und über Gott auf.

 

Eine direkt gespürte Sehnsucht hat den Handlungsimpuls in sich, der sie zur Erfüllung treibt. Eine indirekt verspürte Sehnsucht, die sich mit einer Hülle aus falscher leidenschaftsloser Analytik umgibt, hat kein konkretes Ziel um eine gezielte Handlung vorzunehmen, kann eine Reaktion darauf auch überhaupt nicht relevant einordnen. Die derart umnebelte bzw. überdeckte Sehnsucht stößt überall nur auf die Begrenzungen der sterblichen Hülle, welche eben die vergehende Materie darstellt. Alle ihre Fragen stoßen ihren inneren Geist immer mehr ab. Ihm erschauert vor der Sterblichkeit und damit vor der Unsinnigkeit des materiellen Lebens. Um sich als Wesen vor diesen lähmenden Konsequenzen zu schützen verfällt endlich der Verstand, der sich wissenschaftlich geschult hat, auf die glorreiche Idee, es könnte ja noch einen Ausweg aus dieser tristen Möglichkeit der sterbenden Körper geben.

 

Wenn dieser wissenschaftlich geschulte Verstand nicht den Weg zum Buddhismus einschlägt, dann bleiben ihm nur zwei Möglichkeiten offen:

 

Erstens, wenn er keine Hoffnung mehr hat, weil seine Sehnsucht schon zu weit zugedeckt wurde, dann wird er zu einem puren Materialisten, der nur noch das glaubt, das er mit seinen Augen sehen und mit seinen Händen betasten kann. Solch ein Mensch hat Gott verloren und ist wie eine Pflanze, die ohne Feuchtigkeit bald eingehen wird. Denn das Licht alleine reicht nicht zum Leben!

Zweitens, so wie der umnebelten Sehnsucht nur noch das Prinzip Hoffnung bleibt, um den Weg zum unbekannten Schöpfer zu finden, genauso bleibt diesem Verstand nur noch die Wahrscheinlichkeit als letzten Hoffnungsträger. Es könnte ja immerhin wahrscheinlich sein, daß es einen Ausweg aus dem Tode gibt.

 

Aber bevor es soweit ist, daß die Wahrscheinlichkeit als letztes Hoffnungspflänzchen der darniederliegenden Sehnsucht auftritt, muß zuvor der tiefste Punkt der weisheitsvollen Wissenschaft überschritten werden. Er ist erreicht, dann, wenn die Sehnsucht des Menschen völlig von Gott isoliert glaubt, ihr Ziel sei nicht in Gott, sondern nur wieder im Menschen, d.h. in seiner Vernunft zu finden, wie es der Humanismus auch vorschreibt.

 

Aber in dieser Vernunft erkennt der Mensch, wie chaotisch sich das gesamte Leben ausnimmt, und wie wenig er davon begreift. Der tiefste Punkt ist also die Phase der Chaotik, die der suchende Verstand um sich herum erblickt. Weil dem Verstand aber eine gewisse Ordnung eigen ist, so wird er versuchen, in diesem Chaos Regeln aufzustellen. Er entwickelt eine Theorie vom Chaos, er entwickelt also die Chaos-Theorie.

 

Aus der Angst heraus, sich in einem leidenschaftlichen Strudel von Gefühlen zu befinden, die die Urteilskraft und damit auch die Unabhängigkeit des Verstandes bedrohen, begibt er sich in eine leidenschaftslose Analytik, die ihm nicht gefährlich werden kann. Denn die für ihn gefährlichen Emotionen werden außen vorgelassen. Der Verstand mauert sich sozusagen aus Angst vor den handelnden Emotionen ein, um in aller Ruhe die Beschäftigung mit sich selbst zu spielen. (siehe auch Kapitel 3.4.2)

 

Bei dieser intellektuellen Spielerei gerät er dann an das Hauptelement vom Chaos, er gerät an die vielzitierte Wahrscheinlichkeit. Denn wenn es Gott nicht geben kann, der solch ein Chaos schafft, außer er wäre ein chaotischer Gott, dann könnte das nur die gottlose Wahrscheinlichkeit schaffen.

Ein Pendel aus Eisen an einen Faden genau in der Mitte über drei Magneten aufgehängt, kommt am Ende mit einer Wahrscheinlichkeit von 1:3 über einen bestimmten Magneten zum Stillstand. Nun, die Elemente der Versuchsanordnung sind bekannt, nur das Ergebnis unterliegt der Wahrscheinlichkeit. Also soll die Wahrscheinlichkeit das Chaos regeln!

 

Der Schritt vom chaotischen Chaos bis zum geregelten Chaos ist dann auch nicht mehr so weit. Man müßte eben nur genügend Informationen haben, um das Chaos einschätzen zu können. Wenn die Elemente der Anordnung bekannt sind, dann kann das Unbekannte ja nur im umgebenden Raum liegen. In diesem Raum sollen nun die Informationen verschlüsselt sein. Diese Informationen werden damit zum Schlüssel über das Chaos erhoben. Dem unsichtbaren Raum, in welcher sich das Pendel und die drei Magneten aufhalten, liegen unerkannte Informationsmuster zugrunde, nach denen sich das Pendel richten muß. Nun ist der Weg der verirrten Sehnsucht zum Schöpfer zurück ein langer. Wenn er wie hier, von einigen fortschrittlichen Physikern über die Information, über die Struktur der morphogenetischen Felder führt, dann ist er sogar ein sehr langer.

 

Immerhin wird damit jedoch zugegeben, daß es geistige Inhalte sind (Informationen) die letztlich die Materie steuern. Wenn man sich mittels der Theorie 15 der "Morphogenetischen Felder" aus den Verirrungen der Chaos-Theorie herausgewunden hat, dann hat man sich aber in den Abgrund der Wahrscheinlichkeiten hineinbegeben. Denn nach welchen Kriterien sind die Informationen geordnet? Wie und warum sind sie so geknüpft? etc. etc.

 

Hier, in diesem unendlichem Meer der Wahrscheinlichkeiten, wird es für die analytische Sehnsucht, wird es für den leidenschaftslosen Verstand unmöglich, die Fäden zu bestimmen, nach denen das Chaos geregelt wird. Wir für uns wissen wohl an dieser Stelle, daß es nur die Liebe und mit ihr im Gefolge das Licht ist, welches alles regelt. Aber für die Wissenschaftler bleiben das Chimären. Sie müssen den Weg, ihren Weg, bis zum Ende gehen, ohne in diesem Moment zu wissen, daß er ein sehr großer Umweg ist. Der schlichte Mann auf der Straße hat es dort leichter. Ist er doch den Verirrungen seines Verstandes nicht aufgesessen.

 

Im Zuge der Wahrscheinlichkeit stolpern diese intellektuellen Menschen zunächst über Intensitäten von Mustern, die gewisse Knotenpunkte schaffen, nach denen sich diese Felder richten. Sie spüren diesen Intensitätsmustern nach und stellen fest, wie es eine Barriere im realen Raum-Zeit-Kontinuum gibt. Alles, was vor dieser Barriere der Materialisierung existiert, nennen sie die virtuelle Ebene, die noch nicht körperlich manifestiert ist, die jedoch durch die genannten Energie-Intensitäten dann real werde, wenn eine gewisse Energie-Intensitäten dann real werde, wenn eine gewisse Energie-Schwelle überschritten wird. Sie könnten also definierte Wirkungen erzielen, wenn sie die virtuelle Ebene mit einem bestimmten Informationsmuster hoher Energieintensität impfen würden. Und genau an dieser Stelle greifen sie ein. Es gibt schon seit Jahren gewisse Geräte, mit denen man in die biologischen Systeme von Tier und Mensch eingreift, um sie zu deren Nachteil zu stören. Es gibt sogenannte Wetterkriegsgeräte, die auf der Grundlage des Tesla-Verstärkers arbeiten. Diese "psychotronischen" Apparate 16 arbeiten auf der Elf-Frequenz, auf der Extrem (Low) niedrigen Frequenz, also genau dort, wo sich die Wellenlänge der menschlichen Organe befindet. Zwischen 10 und 70 Hertz. Eine Energiewelle von 30 Hz ist dann 10000 km lang. Unser Herz befindet sich z.B. auf der 30 Hz Skala und kann durch eine gewisse Anordnung von ELF Wellen aus dem Rhythmus gebracht werden, etc. (Schumann-Resonanz bei 31,5 Hertz) Alle diese Verfahren greifen die Versuche von Nikolai Tesla, einem rumänischen Erfinder auf, der im Unterschied zu den freischwingenden Hertzschen Wellen, stehende Wellen, sogenannte Wellenskalare, bzw. Tesla-Wellen konstruierte. Eine stehende Welle entsteht laut Al Bielek und T.E. Bearden17:

 

“Wenn man duale elektromagnetische und magnetische Wellen in einem konstruktiven Interferenz- Muster koppelt und mischt, und zwar auf der entgegengesetzten Erde, könnte möglicherweise, wenn diese beiden Wellen sich koppeln, eine sich seitlich bewegende und gleichzeitig vertikalstehende Welle entwickeln. Wenn man die Wiederholungsgeschwindigkeit und die Impulsdauer sorgfältig aufeinander abstimmt, können diese gestrahlten Dual-Wellen an die magnetische Feldlinien der Erde geheftet werden. Die vertikale Welle könnte dann den Weg durch die Erde hindurch und wieder hinaus in den Luftraum nehmen, wobei sie wiederum kinetische Energie von dem natürlichen irdischen Schwingungssystem zusätzlich aufnimmt.”

 

Bearden: “Nikola Tesla entdeckte, was wir heute Hertz-Wellen nennen, einige Jahre vor Hertz, aber als der brillante Experimentator, der er in der Tat war, entdeckte Tesla sofort anschließend eine noch wichtigere Welle, die Skalar-Welle. Dabei handelt es sich um eine Welle mit reinen Feld-Widerstand-Potential im Medium selbst, d.h. in dem Raumzeit-Medium. Diese Art von Welle hat ein seltsames Verhalten, mit dem man stehende Wellen erzeugen kann.

 

Tesla Verstärker: Sie können alles durchdringen. Man muß eine stehende Welle durch die Erde senden, und der geschmolzene Kern derselben beginnt die Welle mit Energie zu beliefern. Wenn einmal eine stehende Welle hergestellt ist, hat man damit eine Triode geschaffen. Man hat damit erreicht, daß der geschmolzene Kern der Erde die Energie liefert und ihrem Signal ähnlich ist, das man einsendet und damit das Gitter der Triode ausblendet.

 

Hiernach muß man die Frequenz ändern. Wenn man die Frequenz in einer Richtung ändert, das heißt, anfängt sie zu entphasen, verlagert man die Energie hoch in der Atmosphäre über dem Standort auf der anderen Seite der Erde, den man als Brennpunkt gewählt hat. Man beginnt sozusagen die Luft zu ionisieren, und man kann den Fluß der Wetterstrukturen (Jetstreams) ändern. Man ändert das alles, wenn man es langsam, wirklich langsam verlagert. Man kann so das Wetter entscheidend beeinflussen. Es handelt sich um eine riesige Wettermaschine.

 

Wenn diese Verlagerung schnell vorgenommen wird, wird man die gewünschte, geringe Ionisierung nicht erhalten, stattdessen entstehen Blitze und Feuerbälle, die auf die Oberfläche der Erde herunterfallen.

 

Wenn man es in die Erde führt und in entgegengesetzter Richtung zurückphasen würde, entlädt man es in den Mantel der Erde – nicht in die Atmosphäre auf der anderen Seite – zurück in den Mantel – und zwar sehr langsam. Wenn man die entgegengesetzte Wirkung erhält -, man führt elektrische Energie ein-, erhält man mechanische Energie und Streß und nicht lange danach wird die nächste Verwerfungszone (Erdbeben) sich aufspalten. Man erlebt dann ein sehr normal erscheinendes Erdbeben. Nichts bei diesem Prozeß wird darauf hinweisen, wie es hierzu kam.

 

Wenn man jedoch überstürzt handelt und die Energie in den Mantel der Erde abrupt entlädt, ist es gleichgültig, ob dort eine Verwerfungszone vorhanden ist oder nicht. Das Gestein wird zermalmt und dieser Umstand stellt so etwas wie eine Unterschrift dar. In diesem Fall kann es gar keinen Zweifel darüber geben, wie dieses Erdbeben erzeugt wurde.” Soweit Bearden, der es als Oberstleutnant und Master of Science auf dem Gebiet der Kerntechnik wissen müßte. Diesen Vortrag hielt er 1981 vor der US Psychotronics Association mit dem Titel: “Die Ausschaltung von Nikola Tesla.”

 

Dr. Michrowski von PACE, dem kanadischen Verband für saubere Energie erklärte 1984 was geschehen könnte, wenn die Sowjets, die diese Technologie in den 80er Jahren wiederbelebt hatten, eine kleine stehende Welle an der Ecke einer bestimmten Straße z.B. in Cincinnati einrichten würden: Motoren würden aufhören zu arbeiten, Sender würden in die Luft fliegen, Computer explodieren und das gesamte elektrische System des Gebietes würde lahmgelegt. Die Menschen würden lethargisch werden und körperliche Schäden sowie psychologischen Veränderungen unterworfen sein, etc.[7]

 

Daß dieses keine Ausgeburt einer phantastischen Phantasie war, erklärte der damalige Sicherheitsberater unter Jimmi Carter; Zbigniew Brzezinksi, dann in seinem Buch: “Zwischen zwei Zeitaltern”. Dort erklärte er u.a. “daß Methoden der Wetterveränderung angewandt werden könnten, um ausgedehnte Trockenperioden oder Stürme zu produzieren und dadurch die Kapazität einer Nation zu schwächen und sie zur Annahme der Forderungen des Gegners zu zwingen. Das All und die Wetterkontrolle haben Suez und Gibraltar als Schlüsselelemente der Strategie ersetzt”.

 

Wie es scheint, wird Teslas US Patent Nr. 787412 vom 18.April 1905 die Menschheit noch sehr lange beschäftigen. In dieser Patentschrift mit dem Titel “Stehende Wellen, die mit Hilfe eines Apparates für die Transmission elektrischer Energie der Erde aufgeprägt werden” heißt es:

 

“Unser Planet verhält sich wie ein absolut glatter, polierter Leiter geringsten Widerstandes, wobei seine Kapazität und Eigeninduktion gleichmäßig über die Symmetrieachse der Wellenausbreitung verteilt sind und langsame elektrische Schwingungen ohne schädliche Verzerrung bzw. Dämpfung übertragen werden. Durch das Aufprägen von zwei oder mehr Schwingungen verschiedener Wellenlänge auf die Erde ist es möglich, eine stehende Welle langsam über den Erdball wandern zu lassen, wodurch eine Reihe von nützlichen Wirkungen erzielt werden können. Wenn man mehrere solcher Generatoren stehender Wellen vorzugsweise verschiedener Wellenlänge, an sorgfältig ausgesuchten Stellen aufbauen würde, könnte der gesamte Erdball in klar abgegrenzte Gebiete elektrischer Aktivität eingeteilt werden.”

 

Der Biograph J. O`Neill schreibt: “Tesla lebte und arbeitete hart dafür, der Welt Frieden zu bringen. Er widmete sein Leben der Erleichterung, die Last von den Schultern der Menschheit zu nehmen und ein neues Zeitalter des Friedens, des Überflusses und des Glücks für die menschliche Rasse herbeizuführen.” Und doch wurden fast alle seine 100 Patente und Entdeckungen zur Kriegsführung benutzt. Tesla starb verarmt und bewußt vergessen, während ein “Minderbegabter” (Einstein) völlig zu Unrecht hochgejubelt wurde, während doch alle seine Erkenntnisse völlig daneben lagen und nur dazu dienten, Tesla unglaubwürdig und vergessen zu machen.

 

Wir erleben gerade gegenwärtig durch das HAARP-Projekt eine gewaltige Renaissance auf diesem Gebiet der Wetterbeinflussung und in der Antarktis steht beispielsweise eine riesenhafte Apparatur, um die Ionenstrahlen aus der Stratossphäre gewisserweise herauszuschneiden und selbst in Berlin Tempelhof hat man Anzeichen für eine solche Anlage entdeckt und all das sind Versuche, die globale Erwärmung herbeizuführen und das Wetter negativ zu beeinflussen.[8]

 

Die moderne Physik bewegt sich damit auf Abwege, die z.B. bei der Kernspaltung dämonische 18 Züge annimmt. Aber wie gesagt, wagt sie sich damit in geistige Bereiche vor, die ähnlich der Magie des Mittelalters sind. War die mittelalterliche Magie eine naturmäßige Variante von Wurzeln und Kräutern, um auf das Leben der Menschen einzuwirken, war Paracelus[9] ein begnadeter Arzt und Christ, so ist die heutige technologische Magie eine apparatemäßige und damit unchristliche geworden, die nichts von Teufeln und bösen Mächten, nichts von mikro- und makrokosmischen Entsprechungen, damit aber auch nichts von Gott wissen will.

 

Und doch liegt verdeckt in dieser wahrscheinlichen Technologie der Weg zu Gott. Nach der Wahrscheinlichkeit kann Gott existieren oder nicht. Jesus kann gekreuzigt worden sein oder nicht. Gott ist also immerhin möglich. Das erinnert an die Fragestellung der UFOs. Sie können möglich sein oder auch nicht. Aber die UFOs haben Gott gegenüber den Vorzug, daß sie auf einer niedrigeren Wahrscheinlichkeitsstufe liegen, und dass sehr viele Menschen sie zu sehen gehabt glauben. Bevor die Wahrscheinlichkeit sich mit dem Thema Gott beschäftigt, wird sie sich eher mit den Außerirdischen befassen.

 

Nur sehr wenige Wissenschaftler wenden sich noch Gott zu. Mehr von ihnen widmen sich dagegen der Frage: ob es Außerirdische gibt und ob sie uns vielleicht geschaffen haben? Und genauso zwiespältig, wie unsere westliche Einstellung zu Gut und Böse ist, insofern man es als Gott und Satan bezeichnet, genauso zwiespältig ist die Einstellung gegenüber der UFO-Thematik. Die Außerirdischen zerfallen dann in dieselbe Kategorie von Gut und Böse und treten in dieser Literatur dann meist als die “Grauen” auf. Also nicht eindeutig schwarz oder weiß, d.h. gut oder böse, sondern mehr lau. Die “Grauen” symbolisieren damit für jene Kreise das Verständnis von Gott, daß nicht mehr klar und rein, sondern zu einem unkenntlichen und sogar gefährlichen Begriff geworden ist. Einige Elemente dieser “Grauen” sind angeblich menschlich, andere dagegen fremd und kalt. Ihnen ist eine gewisse Gefühllosigkeit eigen. Dasselbe kann der oberflächliche Mensch auch von Gott behaupten.

 

Das Problem der Wissenschaftler wird es sein, wie sie mit der Wahrscheinlichkeit fertig werden sollen. Wenn alles wahrscheinlich ist, was ist dann das spezifisch menschliche wert? Die Konturen der Menschlichkeit beginnen sich dadurch aufzulösen. Was ist dann noch normal? Die Psychologen haben evidente Schwierigkeiten einen normalen sexuellen Status anzuerkennen. Wie ordnet man die Homosexualität ein, wie die Genmanipulationen etc. etc.? Wer schreibt also die Regeln vor?

 

Die Wahrscheinlichkeit geht deshalb ganz eindeutig zu Lasten der Menschlichkeit. In ihr liegt auch die drohende Vernichtung der Menschheit. Auch das kann ja wahrscheinlich sein. Damit sich die Waage der Wahrscheinlichkeit wieder dem menschlichen zuwendet, müßte man sie leidenschaftlich zugunsten der Menschheit fortführen und müßte das Menschliche auf den größten Menschen, also auf Gott zurückführen. (“Ich schuf den Menschen nach Meinem Ebenbild...”) Aber genau das ist das Manko dieser Vertreter, die keine Grundwahrheit mehr haben, weil sie Gott nicht kennen. Sie wissen nicht mehr was wahr ist, weshalb sie sich auch nicht zugunsten Gottes entscheiden können. Damit entscheiden sie sich allerdings auch gegen den Menschen, weshalb viele Zweige der Wissenschaft auch dort dämonische Zuge haben. Der Verstand wartet erst einmal ab.

 

Das ist eine sehr fatale Lage und bedroht die Zukunft unseres Planeten!

 

Kommen wir nochmals auf die morphogenetischen Felder zurück, die wie gesagt durch bestimmte

Prägemuster von Energieintensitäten charakterisiert sind, so ist der Ansatz ja nicht grundlegend verkehrt, sofern die Definition dessen was der Raum ist, mehr von diesem Prägemuster als geistige Idee abhängt. Wenn es hier bedeutet, daß die geistige Idee als Informationsträger diesen Raum prägt, dann bedeutet es im Kern, daß am Anfang das Wort war und dieses Wort dann eben den Raum schuf.

 

Dann wäre man folgerichtig bei Gott und bräuchte die Genesis nur richtig interpretieren, um dahin zu kommen, wer oder was denn so eigentlich diese Prägemuster oder diese Energieintensität wäre. Dann könnte man konsequenterweise tatsächlich sagen, daß Gott die Energie ist und Er mithilfe von Elektrizität und Magnetismus diesen Raum so impft, damit er seine charakteristischen Eigenschaften erhält. Der Wille Gottes schuf in einem virtuellen Alles (Ewigkeit) durch gefesselte Energiemuster einen beschränkten Raum, weil er Seine Ideen dorthin lenkte. Gott fixierte also seine Ideen und schuf damit erst den Fall aus der freien Virtualität (Vorstellung = Phantasie) in die gefesselte Materie. Unterliegt dieses virtuelle Gebilde weder Zeit noch Raum, so muß sie sich als gefesselte Materie allerdings der Zeit und dem Raum stellen. Wir bewegen uns übrigens noch immer innerhalb der Vorstellungen der Genesis, wo anstelle des gefesselten Raumes von dem gefallenen Luzifer gesprochen wird, der deshalb gefesselt wurde, weil er zuerst geistig, d.h. moralisch fiel. Dem materiellen Fall ging damit der geistig moralische Fall voraus. (laut Bibel, Lorber, Dudde)

Aber um diesen gefesselten Raum zu überwinden, genügt es natürlich nicht, diesen Raum mit einem neuen Energiemuster zu prägen, wenn dieses Energiemuster nicht dem Willen Gottes und damit nicht dessen höchster Moral entspricht. Der Raum kann im Prinzip nur von der Ewigkeit überwunden werden, weshalb alle Versuche und Überlegungen die Zeitreise betreffend, völlig illusorisch sind. Will man, wie in der sogenannten Psychotronic der Fall, bestimmte Raumstrukturen in dem Hyperraum schaffen, der als Überraum nur die physikalisch-magische Vorstellung der Ewigkeit symbolisiert, dann möchte man das durch ein konkretes Bild schaffen, z.B. ein Foto, welches man mit sehr hohem Elektromagnetismus durch die Konstruktion der stehenden Wellen an einem gewünschten Ort platziert. Durch die Tesla-Verstärker würden diese magischen Physiker, die Psychotroniker, also Gott spielen und Materie erschaffen.

 

Das funktioniert jedoch nicht und erinnert ein wenig an das Phantasie-Gebilde der Kernschmelze, wie sie angeblich in der Sonne geschieht.

 

Obwohl sich der Gedanke vielleicht schlüssig anhört, Materie zu schaffen, indem man mittels Elektromagnetismus die Entstehungszeit innerhalb des Raumes überwindet oder zumindest extrem verkürzt, so erinnert er doch nur an die Versuche der alten Zauberer und Magier. Auch sie wollten Materie schaffen, indem sie imaginäre Vorstellungen mittels ritueller Kraftübertragung aufluden. Aber alles, was sie vermochten, war höchstens, sich die Elementargeister nutzbar zu machen, war räumliche Beeinflussung unterster Stufe.

 

Woran scheitern solche Psychotroniker konkret? Einmal erkennen sie in diesem Enegiemuster noch nicht Gott und selbst wenn, dann müßten sie sich darüber im Klaren sein, daß nur die Absicht höchster Moral diejenige geistige Kraft ist, die auch wirklich den Raum überwinden kann (Gottes Wille). Damit müßten sie also der höchsten Moral die höchste Willenskraft und somit die höchste Energieintensität einräumen, während ihre Versuche doch nur belegen, wie wenig Moral sie haben. Wenn man sich in diesem Zusammenhang einiger Apostel und Heiliger erinnert, die wahrhaft Geistiges in Materielles umgewandelt haben, die also die ersten Pschotroniker waren, dann sieht man daraus, wie nur die geistige Qualität als moralischer Faktor über die Konkretisierung solcher Ideen entscheidet. Wie nur durch eine geistige Entwicklung im Sinne des Schöpfers der begrenzte Raum überwunden werden kann.

Es ist verständlich, daß sich die heutigen Psychotroniker nicht dazu durchringen können, den Raum als gefallene moralische Größe zu betrachten und daraufhin die Erlösung desselben zu versuchen, sondern im Gegenteil, sie wollen ihn noch mehr einkerkern oder aber, sie wollen ihn vor der Zeit gewaltsam befreien (Atomtechnologie).

 

Die Tesla- Verstärker, Moray Transmitter, das HAARP-Projekt und sonstigen Apparate haben tatsächlich unbestritten eine räumliche Wirkung, sofern sie sich der Kombination der stehenden Wellen und der sich daraus ergebenden Interferenzmuster bedienen, aber mit ihrer Hilfe die Zeit zu entkoppeln bzw. die Entstehung realer Gegenstände sofort zu bewirken so wie es Gott möglich ist und solchen, denen Er es erlaubt, ist mit diesen Apparaturen völlig unmöglich und bleibt damit nur eine verblendete virtuelle Phantasie ohne Kern. Man kann nicht Tesla mit Einstein koppeln, d.h. man kann nicht die Vorteile (Tatsachen) von Tesla mit der pseudo-Philosophie (Nachteilen) von Einstein verbinden. Keine materielle Vorstellung innerhalb des gefangenen Raumes vermag die Ewigkeit zu durchdringen. Mit anderen Worten: keine negativen Ideen vermögen den virtuellen Raum und damit einer virtuellen Wahrscheinlichkeitsebene zu einem realen materiellen Durchbruch zu verhelfen, da sie nicht vom Willen des Schöpfers beseelt sind und darum nicht von Seiner geistigen Kraft getragen werden. Es bleiben intellektuelle Spielereien, bleiben leere unbeseelte Hülsen.

 

Man mag einwenden, daß sich ja doch physische Manifestationen böser Kräfte durchaus materialisieren lassen und eine definierte Wirkung haben. Das ist richtig, aber sie gelten auch nur für diejenigen, die sich ihnen in ihrer geistigen Freiheit auch freiwillig unterwerfen[10],  weil sie noch nicht den hohen Stand der göttlichen Moral vertreten. Anders ist es bei den größten Mystikern oder den Aposteln, wenn sie aus freier Überzeugung und aufgrund ihres eigenen freien Willens sich dem absoluten Guten, sich der höchsten Moral Gottes unterwerfen, wie sie von Jesus repräsentiert wird. Sie werden im Namen Jesu überall auf dessen liebevollsten Manifestationen treffen, bzw. diese wirken für sie dann gutmütig und böse Manifestationen vermögen sie höchstens ein wenig irritieren, können ihrer geistigen Moral jedoch keinen Abbruch tun (dem Reinen ist alles Rein!), weshalb das Böse ja auch flieht und sich nur dort hält, wo sich das Unreine befindet.

 

Aus diesem Grund sind psychotronische Versuche, die mit ungeheuren Hyperraumverstärkern arbeiten und die mehr oder weniger materiell unreife Gedanken und Vorstellungen in den Raum schleudern, nicht so sehr eine Gefahr für die Allgemeinheit, sondern mehr für die Erzeuger selbst, die dann auf eine für sie unvorstellbare Art und Weise mit physischen Rückkoppelungen konfrontiert werden, die sie nie für möglich gehalten hätten. Negativ beschleunigte Gedankenmuster können niemals positive Wirkungen für den Verursacher haben, da man den Erzeuger dieser Gebilde nicht vor dessen negativen Auswirkung schützen kann. Als Beispiel mögen die in den 80er Jahren in der ehemaligen Sowjetunion explodierten Waffen- und Atomlager dienen, die für den Westen völlig unerklärlich waren. In primitiven Kulturen wußte man noch, daß ein Zauberer nie vor einem Gegenzauber gefeit war, es sei denn, er handelte aus der größten moralischen Integrität heraus, denn nur die höchste Moral schützt vor der negativen Auswirkung. Eine gute Tat trägt den Lohn in sich, während eine schlechte auch an ihrer schlechten Frucht erkannt wird.

 

Moralisch betrachtet, kann man die Zeit und den Raum durchaus überwinden und muß es auch[11],  siehe Jesus, aber physikalisch betrachtet kann man sie nie überwinden, denn das versucht selbst Luzifer vergebens. Materie kann nicht von Materie überwunden werden, erst der reine Geist vermag solches. Physiker irren, wenn sie ihre geistigen Vorstellungen bezüglich der Psychotronik, der Quantenphysik, der Relativität, der Atomtechnologie, usw. als geistig im Sinne von wahr betrachten und deshalb meinen, diese Vorstellungen seien dann tatsächlich jene Energien, welche die Materie überwindet. Solche Vorstellungen ergeben sich aus dem Dunkel ihrer Seele und erhellen nichts, wie könnten sie deshalb die Zeit überwinden? Daß sie es wie weiland Einstein überhaupt versuchen, bedeutet nur, sie versuchen Luzifer reinzuwaschen.

 

Zeit und Raum sind linear nicht erfaßbar und können auch niemals in exponentialen oder auch in mehrdimensionalen mathematischen Gleichungen erfaßt werden. Zeit und Raum sind in erster Linie moralische Grenzen, sind die Grenzen, die sich ergeben, wenn die Liebe deshalb gefangen ist, weil sie materiell wurde. Sie sind somit Intensitätsgrenzen der Liebe. Die wahre Liebe akzeptiert keine Grenzen, weder zeitlich noch räumlich, denn sie wandelt den Raum um und überwindet die Zeit, wie Liebende zu allen Zeiten beweisen. Jesus, der die Menschen am meisten liebte, überwand die Zeit und ging deshalb aus dem Raum, obwohl er sich natürlich jederzeit wieder in Raum und Zeit versetzen könnte. Solange wir noch eine sehr begrenzte Liebe haben, solange unterliegen wir auch diesen zeitlichen und räumlichen Gesetzen. Physiker, die sich solchen zeit/räumlichen Experimenten verschreiben, verschreiben damit ihre Seele dem Teufel, wollen und können es in der Tragweite aber erst hinterher erfassen.

 

Mag der Zweig der Psychotronik aufgrund seiner magischen Aspekte anrüchig sein, so ist es der andere Zweig nicht, der sich mit der Überwindung der Zeit beschäftigt. Bedeutende Physiker befassen sich damit und träumen unbewußt davon eine Zeitmaschine zu konstruieren, mit deren Hilfe sie letztlich auch den beschränkten Raum überwinden wollen. Sie betrachten diesen Raum mehr unbewußt als geistige Fessel und protestieren gegen den Schöpfer, ohne wahrhaben zu wollen, daß sie diese Fessel doch durch die Nächstenliebe überwinden könnten. Aber diese direkte und konkrete Nächstenliebe liegt ihnen nicht, weshalb sie sich lieber in ihr geistiges Schneckenhaus zurückziehen und mit abstrakten Modellvorstellungen arbeiten. Dadurch fühlen sie sich auch in “seelenhygienischer” Hinsicht sauberer, vorerst jedenfalls, müssen dafür jedoch später den hohen Preis der seelischen Vereinsamung zahlen. Anstatt sich also mit moralischen Fragen zu befassen und zu untersuchen, wie ein erhöhtes Liebespotential die Qualitäten des Raumes[12] und der Zeit umwandelt, befassen sie sich lieber mit der “leeren” Zeit.

 

Wie wir alle wissen, setzte Einstein damals die Relation zwischen Raum, Zeit und Licht und fand in der Lichtgeschwindigkeit eine Größe, die unter gewissen Umständen die Zeit manipuliert. Ein Raumschiff, daß sich auf 99,99999999 Prozent der Lichtgeschwindigkeit beschleunigen ließe, würde nach Einsteins spezieller Relativitätstheorie an Bord um den Faktor 70.000 verlangsamt werden und könnte einen neun Lichtjahre entfernten Planeten in wenigen Stunden erreichen und ebenso schnell wieder zur Erde zurückkehren, während ein daheim gebliebener Freund inzwischen um 18 Jahre gealtert wäre.[13]   Diese Zeitkontraktion, das Zwillingsparadoxon, ist zwar keine Zeitreise im eigentlichen Sinn, aber Einsteins Überlegungen bilden die Grundlage aller dieser Zeitüberwindungstheorien. Aus Einsteins Gleichungen lassen sich Transittunnel zwischen unterschiedlichen Bereichen des Universums ableiten. Diese “Wurmlöcher” sollen nun innerhalb des Gewebes der Raumzeit so vergrößert und gehandhabt werden, daß sie sich wie ein Tunnelbohrer durch die Raumzeit bohren und weit entfernte Gebiete unmittelbar über den Hyperraum verbinden.

 

Es ist verständlich, daß sich die am meisten illuminiertesten Physiker mit solchen Theorien beschäften und ihnen mit einem enormen Aufwand nachgehen, aber realistisch ist das schon lange nicht mehr.

 

Fragen wir uns einmal, wo Einstein irrte, dann kommen wir zu seiner Aussage, die Beschleunigung einer Masse mit nahezu Lichtgeschwindigkeit schüfe zweierlei Zeiten. Einmal eine kontraktierte für die beschleunigte Masse selbst, zum anderen die normale Zeit für die Beobachter. Zu dieser Aussage kam Einstein jedoch nur mit Hilfe einer imaginären Vorstellung, d.h. sie beruht keinesfalls auf experimentelle Grundlagen. Einstein projizierte sich nur jeweils in die Situation eines Beobachters, der zum einen mit der Lichtgeschwindigkeit reist und der zum anderen nur als Beobachter von außerhalb fungiert. Durch diese sehr unwissenschaftliche Betrachtungsweise kam Einstein zu dem Schluß, die Lichtgeschwindigkeit wäre die Bezugsgröße zwischen Zeit und Masse. Wie wir z.T. schon herausgearbeitet haben und es später auch noch weiterhin tun, so ist die einzige Bezugsgröße jedoch nicht das Licht selbst, sondern die Ursache des Lichtes. Wir wissen doch, wie Licht niemals aus sich allein besteht, da es einer Quelle, einer Lichtquelle bedarf. Warum kam Einstein damals jedoch nicht auf diese Quelle zu sprechen, sondern blieb nur bei der Wirkung hängen?

 

Die Ausgangsfrage dieser Physiker ist, wie überwindet man die Zeit und den Raum? Einstein lieferte dazu die Scheinantwort und sagte, diesen Raum und diese Zeit, also diese Raumzeit überwinde man mithilfe der Lichtgeschwindigkeit. Sicherlich überwindet man einen Raum, indem man ihn mit einer definierten Geschwindigkeit durchquert, aber man bleibt immer innerhalb des Raumes und seiner Zeit. Vergrößert man nun die Geschwindigkeit so weit es geht, so bleibt man trotzdem innerhalb des Raumes, da das Licht nur die zeitliche Befähigung einer Strahlenquelle ist, den Raum innerhalb seiner Quelle zu beleuchten. Das Licht kommt in Wahrheit jedoch von außen, es kommt aus der Ewigkeit und nimmt erst innerhalb des Raumes seine spezifischen Eigenschaften an, wo es mehr ein “Schattenlicht” ist. Darum hat das Licht zwei Aspekte:

 

1.  Einmal die Leuchtkraft an der Quelle selbst. Die Quelle wäre im Hyperraum, wäre die Ewigkeit, wäre rein geistig und wäre damit Gott. Die Geschwindigkeit hier ist unendlich, Zeit gibt es nicht, Materie gibt es ebenfalls nicht. Schatten und Dunkelheit kann es ebenfalls nicht geben. Dieses Licht ist also rein geistig und kann als die positive Polarität bezeichnet werden. Es hat keine Begrenzung in der Geschwindigkeit, weil es zeitlos ist, weil es ubiquitär ist.

 

2.   Der Lichtstrahl mit seiner definierten Geschwindigkeit außerhalb dieser Quelle im Raumzeit-Gefüge, ist also innerhalb unseres materiellen Raumes, des dreidimensionalen Schattenreiches. Sowohl die Geschwindigkeit als auch die Zeit sind hier endlich, weil sie sich, sowie sie in den dunklen Raum treten, zu einem gewissen Teil von dem Hyperraum abgrenzen. Das, was den Hyperraum eigentlich bedingt, kann sich hier in der Dunkelheit nicht vollständig auswirken, es bleibt noch unvollständig, will sich jedoch unbedingt vervollständigen (Sehnsucht). Dieses geistige Licht ist im materiellen Raum deshalb materiell; es ist der negative Pol.

 

Das geistige Licht hat sich im materiellen Raum mit einer materiellen Hülle umkleidet, weshalb die Polarität so gestellt ist, daß sie sich wie ein Inneres und Äußeres verhält, wobei der Innere der positive Pol und der Äußere der negative Pol ist. 19

 

Dort im zweiten äußeren Punkt befinden wir uns. Das Licht in unserem Raumzeitgefüge besitzt natürlich im Gegensatz zum Hyperraum eine körperliche Masse, die seine Geschwindigkeit begrenzt, muß jedoch auch, da es vorher diesen Hyperraum verlässt, um zu uns durchzudringen, eine Eigenschaft dieses ewig zeitlosen Hyperraumes mitbringen. Es muß also die Komponente der Zeitlosigkeit und damit die Komponente der Ewigkeit mit sich führen, obwohl sie diese hier nur sehr begrenzt anwenden darf. Die Geschwindigkeit, die im Raum masseabhängig und endlich ist, kann es entgegen Einsteins Vermutungen deshalb niemals sein. Deshalb kann man Zeit und Geschwindigkeit, die sich nur auf das Innere dieses begrenzten Raumzeitgefüges beziehen, niemals benutzen um damit dieses Gefüge zu überwinden, das wäre paradox. Materielles kann die Materie nie überwinden. Und wenn man (körperlich) noch so schnell fliegt, so bleibt man doch innerhalb dieses Raumzeitgefüges. Anders gesprochen, der äußere, endliche, materielle Pol kann den inneren, ewigen, geistigen Pol nie überwinden. (Luziferkonflikt)

 

Was also ist dann diese zeitlose Komponente innerhalb der Materie und damit auch innerhalb dieses materiellen Lichtes, welche die Zeit und auch den Raum überwindet, weil es in sich diesen geistigen Anteil der Ewigkeit trägt?

 

Wir ahnen es: das kann nur immer die ewige Liebe sein, die sich als Gefühl der Wärme spürbar macht. Erst die Wärme als Gefühl der Liebe läßt dieses Licht leuchten und sendet sich mit ihm aus und trifft in dem Raumzeitgefüge auf Gegenstände, die es sammelt, die es zum Leuchten miterregt. Das Licht wird erst dann in Wärme umgewandelt, wenn es auf Gegenstände trifft. Dunkle Gegenstände verschlucken es und behalten es damit in ihrer egoistischen Eigenliebe, dafür werden sie jedoch erwärmt. Sie werden dann solange erwärmt, bis sie seinerzeit die Farbe wechseln und heller werden. Je heller sie werden, desto mehr strahlen sie wieder ab.

 

Warum diese Liebe sich in Wärme verwandelt, liegt im Magnetismus begründet. Ungleiche Pole ziehen sich an, gleiche stoßen sich ab. Die sich anziehenden ungleichen Pole werden jedoch in dem Moment, wo sie in Liebe eins geworden sind, untereinander gleich, während gleiche Pole nie eins werden. Durch diese magnetische Anziehungskraft der Liebe, die alle ungleichen Pole überwindet und die gleichen solange bearbeitet, bis sie ungleich werden, bildet sich die Wärme.

Die höchste Form des Magnetismus ist nun die ewige Liebe. Die ewige Liebe als ewig anziehendes Band, physikalisch in der Wirkung als Magnetismus bezeichnet, wirkt hier bei uns im dreidimensionalen Raum zumeist über die körperliche Anziehungskraft zwischen den Geschlechtern.

 

Mann und Frau als ungleiche Pole ziehen sich magnetisch an. Aber jenseits dieser materiellen Ausprägung des Magnetismus gibt es wiederum diejenige der geistigen Quelle, dort wo uns die Liebe Gottes anziehen soll.

 

Der geistige Magnetismus bezeichnet darum die reine Liebe zu Gott in Jesus.

 

Es ist das Licht deshalb nur das zeitliche Transportmittel, das Medium, um diese ewige Liebe hier für uns im begrenzten Raum zu übermitteln. Klappt diese Übermittlung des positiven magnetischen Pols sogestalt, daß der zuerst negative materielle Pol damit immer mehr positive Energie (Liebe) aufnimmt und sich dadurch in seiner Polarität umkehrt, dann erst hat sich das materielle Zeitlicht in das unendliche Geistlicht verwandelt und kehrt somit zu seinem Ursprung zurück. Es ist das materielle Zeitlicht also niemals die Überwindung der Zeit, egal mit welcher Geschwindigkeit es auch fliegen mag. Es fliegt in erster Linie als negativ geladener Pol von der positiven Quelle hinweg. Erst wenn in ihm der geistige Magnetismus des Schöpfers in Form Seiner Liebe gefunden wird, erst dann wird dieses Licht zeitlos. Einstein in Unkenntnis dieser geistigen Qualität hatte deshalb seinerzeit viele philosophische Irrtümer begangen, die sich natürlich auch auf seine physikalischen Theorien auswirken mußten.

 

Er hatte z.B. nicht beachtet, daß der Begriff der Lichtgeschwindigkeit bei uns immer materiell bleibt, damit immer eine materielle Form ist und damit nur immer innerhalb unseres Raumgefüges angewendet werden kann, während der reine Begriff der Liebe zeitlos ist. Einstein war mit seinen Gedanken jedoch nicht bei der reinen und zeitlosen und damit körperlosen geistigen Liebe, sondern er bevorzugte geistige Vorstellungen von durch den Raum reisenden Kabinen und Menschen. Damit verwob er innerhalb dieser geistigen Vorstellungen nur wieder negativ geladene körperhafte Formen ohne zu beachten, daß diese negativen Formen das Prinzip der Zeitüberwindung blockierten. Einstein nahm also die Gedankenschnelligkeit seiner Vorstellung und reiste mit ihr der Lichtgeschwindigkeit hinterher und mußte sie dann auch einholen und meinte sie zu überholen, weil er anschließend die rein geistige Gedankenschnelligkeit mit der begrenzten Lichtgeschwindigkeit in Beziehung setzte. Dies gelang nur über den Trick mit der Zeit. Da er die Zeit nicht mit der Gedankenschnelligkeit verbinden durfte, denn das sah er wohl ein, verband er sie eben mit der Lichtgeschwindigkeit, was ein verhängnisvoller Irrtum war. Dieser Irrtum führt gerade in unserer Gegenwart zu enorm riskanten physikalischen “Zeitexperimenten”.[14]  Ein reiner Engel könnte allerdings zeitlos reisen, aber eine irdisch materielle Form nie. Durch diese Form bedingt gibt es doch erst die Gradation von Lichtgeschwindigkeit. Sie ist unendlich im ewigen Hyperraum, dort, wo sich rein geistige Formen aufhalten, weil sie sich dort auch der Gleichzeitigkeit des liebenden Gefühls bewußt sind. Innerhalb unseres Raumes, z.B. im freien Weltenraum sind diese vormals geistigen Formen jedoch materiell beschränkt, weshalb auch ihre Geschwindigkeit begrenzt ist. Allerdings ist die Geschwindigkeit immer noch größer als z.B. innerhalb eines Planeten, da die Lichtgeschwindigkeit dieser materiellen Formen eben von der Dichte der sie umgebenden Materie abhängt. Weil nun aber das Licht im freien Weltraum weder abgebremst noch sonst wie aufgehalten werden kann (außer wenn es auf Gegenstände trifft), so muß die Materie des Weltraumes auch weniger massiv sein, als es der Lichtstrahl an sich ist. Dadurch, dass sich diese Lichtstrahlen völlig gleichförmig hinwegbewegen können, muß es so etwas wie einen reinen Weltraum-Äther geben, der es als positiv polare Energie dem sehr viel dichteren Licht erlaubt, ihn widerstandslos zu durchqueren. Aber selbst dieser von Einstein geleugnete Äther ist noch immer ein substantielles Etwas, besitzt eine minimale Masse, eine minimale negative Form und reduziert diese Lichtgeschwindigkeit auf das bekannte Maß. Dieser Äther als das ruhende Bezugssystem ist natürlich eben dasselbe, was Einstein mit seiner Relativität verworfen hat.

Für Einstein gab es nichts Ruhendes und gab es keine physikalische Form oberhalb der Lichtgeschwindigkeit. Das Licht als expandierendes, energetisches Phänomen war für ihn höchst elektrisierend, so daß er in ihm nur den raumdurcheilenden expansiven Charakter sah, der imstande wäre, diese Raumbarrieren zu durchbrechen. Er sah nur in dieser materiellen Form der strahlenförmigen Ausbreitung das Geheimnis Gottes, er übersah einfach den wichtigeren Aspekt der magnetischen (sehnsüchtigen) Rückführung, dadurch übersah er auch den völlig glanzlosen Äther. In seinem Gedankenexperiment mit dem Betrachter innerhalb der Kabine inmitten des Lichtstrahls 20, wo er zwei unterschiedliche Zeiten postulierte, eben weil er zwei unterschiedliche Seinsformen vermischte, bewegte er sich nicht mehr im seriösen Bereich, sondern verwob nur physikalisch nie reproduzierbare imaginäre Vorstellungen mit pseudowissenschaftlichen Vorstellungen, um die Existenz eines Äthers ad absurdum zu führen. Erstaunlicherweise ist ihm das auch noch gelungen.

 

Einsteins unterschiedliche Zeiten mußten sich aufgrund seiner unterschiedlichen Betrachtungsweise seiner unterschiedlichen Formen ergeben. Zum einen ließ er seine Kabine und den in ihr befindlichen Betrachter plötzlich rein geistig werden, postulierte alle materiellen Formen und Gegebenheiten hinweg und setzte diese nun virtuell gewordenen Kunstfiguren innerhalb einer Lichtgeschwindigkeit, die plötzlich im Vergleich dazu, sehr materiell geworden war. Damit stellte er sogar die naturmäßigen Konstanten völlig auf den Kopf. Dann versetzte sich Einstein auch noch in die Lage dieser plötzlich körperlos gewordenen Kabine, später dann sogar in die Lage des in dieser Kabine reisenden und ebenfalls körperlos gewordenen Menschen. Dann spielte Einstein in Gedanken Gott und betrachtete gleichzeitig diesen Kabinenmenschen als auch einen zuhause gebliebenen Freund und sagte daraufhin, daß es keinen Äther geben könne, der diese Lichtgeschwindigkeit begrenze, sondern daß es nur an der Zeit läge. Diese wäre in der Kabine nur abhängig von der Geschwindigkeit nahe bei 300.000 km pro Sekunde.

 

Wenn jedoch eine Geschwindigkeit den Raum überwinden will, dann muß sie natürlich sehr viel größer sein als diese 300.000 km/sec. Beispielsweise wäre die Gedankenschnelligkeit eine geeignetere Größe, da man sich allein mit seinen Gedanken nicht nur in alle zeitlichen, sondern sogar auch in alle möglichen räumlichen Positionen begeben kann. Aber Einstein sprach nicht von dieser Gedankengeschwindigkeit, obwohl er seine Experimente mit den Gedanken ausgeführt hat. Wäre Einstein jedoch konsequent bei den Gedanken geblieben, dann hätte er die Unmöglichkeit seiner lichttheoretischen Erwägungen sofort erkannt, denn in Gedanken kann man nie innerhalb einer Kabine durch den Raum sausen und dann behaupten, es sei für die körperhafte Vorstellung real. Aber indem er seine Gedankenschnelligkeit (Zeitlosigkeit) in dem Moment verließ, wo er sie ins Licht reduzierte, wollte er diese Reduzierung durch die enorme Aufblähung von beschleunigter Materie rückgängig machen und sagte einfach sein bekanntes Paradoxon, Materie könne die Zeit überwinden. Es gibt schon auf unserer Erde nicht ein Beispiel, wo die Materie die Zeit überwunden hätte. Und wenn man Jesus als Beispiel anführt, so sollte man auch hinzusetzen, daß eben gerade Jesus mit dieser Materie starb und erst dann zeitlos wurde, als er sie im geistig positiven Sinne (in Liebe) umgestaltet hatte.

 

Deshalb kann die Materie an sich nie den Raum überwinden, bevor sie sich nicht geistig umgewandelt hat. Darüber, inwiefern es Möglichkeiten zur Materieumwandlung gibt, sollte man sich unterhalten. Bei diesen Erörterungen kommt man dann automatisch auf den Magnetismus zu sprechen, kommt auf eine völlig andere Technik zu sprechen, etwas, was wir später noch einmal berühren werden.

 

Somit sollte jetzt schon erkennbar sein, daß alle von Einstein getroffenen Aussagen über die Zeit und das Licht völlig unsinnig sind, da sie nicht nur dem Ewigkeitsprinzip, sondern sogar jeder wissenschaftlichen Methodik widersprechen.

 

Dadurch, daß Einsteins “Lichtphilosophie” völlig überbewertet wurde, hielt dieses eindeutig falsche Lehrgebäude die Physik bis heute nur auf und läutet in nächster Zukunft die Endphase unseres Fortschrittsglaubens ein.[15] Was spricht denn eigentlich gegen die Existenz eines Äthers, in welchem alle Planeten und Planetensysteme so ähnlich schwimmen, wie es die Fische im Wasser tun?

 

Zum einen wäre der Äther als das Medium des Lichtes auch zugleich dessen Grundlage, da die Qualität des Lichtes von der Beschaffenheit des Äthers abhängt. Der Ätherraum wäre damit die Entsprechung des Hyperraumes im dreidimensionalen Raumfeld, wäre damit der auf das Materielle hin reduzierte Hyperraum. Dadurch wäre der Ätherraum die Verlängerung der ewigen Lichtquelle des Hyperraumes innerhalb der Materie und würde es diesem materiellen Licht überhaupt erst ermöglichen, sich unendlich fortzupflanzen, obwohl es doch von seiner Urquelle getrennt ist. Deshalb wäre die Emanation des Hyperraums der besagte Ätherraum, deshalb wäre das reine Liebeslicht des Hyperraums in das auf die Lichtgeschwindigkeit gebremste materielle Licht reduziert.

Indem also der Ätherraum durch unhaltbare imaginäre philosophische Beschreibungen geleugnet wird, wird die Verbindung zwischen dem Hyperraum und unserem dreidimensionalen Raum-Zeitfeld geleugnet, wird im Prinzip also die Verbindung der göttlichen Emanationen aus der Ewigkeit innerhalb unseres Raumes geleugnet, wird damit die Liebe geleugnet, wird damit Jesus geleugnet und wird damit die Betonung nur noch auf das materielle Licht gesetzt, wird damit das negative[16] gepolte materielle Licht als die einzig verbindende Komponente zur Ewigkeit betrachtet, wird also dieses Licht gottgleich gestellt. Nun, was will Luzifer noch mehr, der ja gegenwärtig mit diesem illuminierten Prinzip die Erde in Schach hält?

 

Über den Kunstgriff der Zeitdilatation, der beschleunigten oder kontraktierten Zeit, soll aus diesem materiellen Licht dann folgerichtig der luziferische Raum- und Zeitüberwinder werden, wobei tatsächlich doch das Gegenteil der Fall ist, wie die Geschichte wohl hinreichend bewiesen hat.

 

Eine unendliche Geschwindigkeit, wie sie im Hyperraum ist, wäre als solches auch keine Geschwindigkeit. Sie wäre eine Gleichzeitigkeit der Zeit, weil dort, in der Ewigkeit, die Zeit deshalb überall gleich ist, weil sie dort nicht als Zeit auftritt, die sich ihres Gefühls erst bewußt werden muß, sondern weil die Zeit hier nur noch das reine Gefühl ihres geeinten Selbst ist. Aber diese Gleichzeitigkeit der Zeit in unserem Raumzeitkontinuum zu versuchen, wie es Einstein mit seiner speziellen Relativitätstheorie von 1905 auch tatsächlich fordert, ist unter Licht- bzw. quantenspezifischen Berechnungen absolut unmöglich, wenn man das in sich selbst bewußte Gefühl, den geistigen Magnetismus (Liebe) außer Acht läßt. Es gibt und gab nur immer die einzig wahre Möglichkeit jener Überwindung von Raum und Zeit, es gibt und gab nur immer die einzig wahre Zeitmaschine, unabhängig davon, was unsere Wissenschaftler behaupten, es gibt und gab nur immer die Ewige Liebe, die höchste Moral als höchstes Gefühl, die größte magnetische Kraft (sicherlich wirkt senkrecht auf diese magnetische Kraft auch das elektrische Feld, aber immer nur in Abhängigkeit von dieser magnetischen   Kraft[17]), aber auch das größte Licht in der Quelle selbst. Das Licht selbst wirkt als materielles Quant partikulär, es bleibt damit eine lineare singuläre Einheit. Erst in Verbindung mit der in sich gefundenen geistigen Liebe mit jener materiellen von außerhalb wirkt es wie eine Welle und biegt dadurch die expandierende Bewegung der anderen Teilchen um (Nächstenliebe), wirkt dadurch rückführend (religiös), wirkt dann unüberwindbar und ist es auch. Dann, wenn sich Lichtquant um Lichtquant in der magnetischen Liebe zusammenfindet (ändert), dann erst kehrt diese Welle zur Ewigkeit zurück und überwindet so den dreidimensional begrenzten Raum, überwindet so erst unser Raumzeitgefüge, weil sie in dieser Rückführung wieder die magnetische Kraft des Schöpfers spürt und mit dieser wirken darf. Darum ist im Licht eine unendliche Steigerungsfähigkeit der Intensität enthalten, die sich nur aus der Möglichkeit der unendlichen Aufnahme dieser geistigen Liebe ergibt. Nur dadurch wird der Hyperraum der Physiker überwunden.

 

Im Licht selbst könnten diese Physiker natürlich auch den Zeit- und Raumüberwinder finden. Dazu bräuchten sie auch keinerlei Apparaturen. Sie müßten nur innerhalb dieses Lichtes den liebemäßigen Anteil Gottes studieren, analysieren, filtrieren, verifizieren, oder einfach gesagt, sie bräuchten nur den Äther akzeptieren, sie müßten die demütige Liebe lieben, die selbst im Licht so klein ist, daß die Wissenschaftler extreme Schwierigkeiten haben, sie zu finden. Sie sollten die Liebe im Licht lieben indem sie das Licht der Nächstenliebe suchen und daraufhin anwenden, um dadurch wahrhaft zu leuchten und erleuchtet zu werden. Sie sollten also nur die sieben Gebote der Nächstenliebe anwenden, nebst den drei anderen, dann würden sie mit den sieben Farben als den sieben Eigenschaften des Lichtes auch besser klarkommen, weil sie die Liebe in ihren Tugenden lieben würden.

 

Aber hören wir zu diesen Licht- und Zeittheorien einmal den renommierten Wissenschaftler Dr. Walter Theimer, der wie folgt ausführt:[18]

 

Die Relativitätstheorie ist mehr ein philosophisches als ein physikalisches Problem. Sie steht und fällt mit Einsteins Auffassung von Zeit, Raum und Erkenntnis. Die schwachen experimentellen Beweise erscheinen nur dann als solche, wenn die relativistischen Begriffe schon vorausgesetzt werden. Ansonsten sind sie auch anderer Deutung fähig. Nach Einstein können die Grundbegriffe der Wissenschaft nicht, wie in der klassischen Physik, aus der Erfahrung abstrahiert werden. Sie müssen intuitiv aufgefunden und nachträglich mit der Erfahrung korreliert werden. Die Relativitätstheorie leitet ihren Wahrheitsanspruch primär aus der behaupteten mathematischen Harmonie der Natur ab, die sie in der Lorentz-Invarianz der Naturgesetze in allen Systemen ausgedrückt findet. Was aus der Invarianz folgt, ist automatisch wahr. Aus der mathematischen Struktur der Welt, die er erschaut zu haben glaubt, leitet Einstein Voraussagen über physikalische Phänomene ab. Die mathematische Physik Einsteins läßt sich bis auf Platon und Pythagoras zurückverfolgen. Das Mittel der Naturerkenntnis ist die Frage nach den mathematischen Beziehungen der Dinge, nicht nach ihrem Wesen. Die Relativitätstheorie wird als die richtige Beschreibung der Natur erklärt.

 

Die Kritik erwidert, daß die Relativitätstheorie keine Natur beschreibt, sondern eine mathematische Konstruktion auf Grund vorgegebener philosophischer Axiome. Sie setzt mathematische Beziehungen mit physikalischen gleich und sieht von den qualitativen Wesenszügen der Dinge ab. Sie macht aus heuristischen Formeln ein philosophisches System. Sie ist mit der Annahme objektiver Dinge nicht vereinbar und öffnet die Tür für ein magisches Denken. Die Relativitätstheorie wimmelt von inneren logischen Widersprüchen. Der Gebrauch von Gedankenexperimenten zur Theorienbildung widerspricht der maturwissenschaftlichen Methode. Die Relativitätstheorie, fährt die Kritik fort, ist formal, spekulativ und phänomenalistisch. Sie ist reiner Mathematismus. Bei seiner Grundthese, daß Raum und Zeit experimentell definiert werden müssen, vergißt Einstein, daß alle denkbaren Experimente schon in Raum und Zeit stattfinden und daher eine Definition von Raum und Zeit voraussetzen. Diese Definition ist Sache der Philosophie und nicht der Physik. Die subjektivistische und impressionistische Erkenntnismethode Einsteins verwischt den Unterschied zwischen Schein und Wirklichkeit. Zum größten Teil ist die Relativitätstheorie eine Physik imaginärer Vorgänge.

 

In Zusammenhang mit einer zum Irrationalen neigenden Zeitströmung hat die Relativitätstheorie dazu beigetragen, den Glauben an die naturwissenschaftliche Sicherheit zu erschüttern. Man hat aus ihr eine Relativierung aller wissenschaftlichen Erkenntnis gefolgert. Unter den Philosophen hat sie Anhänger fast nur in der neopositivistischen Schule. Im Publikum ist sie dank jahrzentelanger Progagierung und durch die von ihrem mystischen Gehalt ausgehende Faszination weithin bekannt geworden. An Kritik hat es von Anbeginn nicht gefehlt. Sie ist neuerdings im Zunehmen, doch findet sie längst nicht die Publizität wie die relativistische Literatur. In die Diskussion um die Relativitätstheorie mischen sich besonders seit 1933 unverkennbar zeitgeschichtliche und weltanschauliche Untertöne. (vergl. W. Theimer, Die Relativitätstheorie. München und Bern 1977)

 

Soweit der berechtigte wissenschaftliche Einwurf gegen eine Theorie, bei der es keinen festen Bezugspunkt mehr gibt, weil eben alles relativ geworden ist. Durch diese Relativierung wurde denn auch einer ungeheuren Abwertung aller festen bestehenden Systeme und vor allem auch der festen unbeugsamen Moral Vorschub geleistet. Es ist daher nicht von ungefähr, daß sich Einstein für den Bau der Atombombe eingesetzt hat.

 

So ähnlich lieblos wie diese Zweige der Physik mit der Licht-, der Raum-, der Hochenergie- und Atomtechnologie-, so ähnlich handeln auch die Biologen und Chemiker, die dasselbe auf ihre Art versuchen, indem sie die menschlichen Gene manipulieren, um letztlich einen Mensch zu klonen. Sie lieben im Licht nicht die geistige und ewige Liebe, sondern sie lieben das Licht nur mehr in seiner materiellen Ausprägung. Sie lieben also die Lichtquelle selbst nicht, wollen auch vom Äther nichts wissen und lieben darum das Licht quellenlos. Sie lieben damit das Transportmittel Gottes innerhalb unseres Raumzeitgefüges mehr als seinen Inhalt, mehr als Gott selbst. Sie lieben diese Illuminationshülle, während sie von Gott selbst nichts halten, weil sie von seiner Nächstenliebe nichts halten, weil sie im Kern noch ziemlich haltlos gegenüber Seiner Liebe sind. Aber das muß nicht immer so sein.

 

Eine wahrhaft nächstenliebende, christliche Wissenschaft würde auf sanfte und umweltschonende Sonnenenergie setzen, die jeweils für den einzelnen Haushalt völlig dezentral eingesetzt würde. Es wäre mithin das genaue Gegenteil einer gigantischen zentralistischen Atomtechnik, welche Energien aus der Zerstörung heraus gewinnt. Ob es nun Verbrennungsmotoren, Kraftwerke oder sonstige großtechnologische Einrichtungen sind, immer basieren sie auf dem Prinzip der zerstörerischen Explosion. Hierbei werden enorme Energien nach außen freigesetzt, die in ihrer zerstörerischen Kraft so stark wirken, daß sie nur mit einem äußersten Aufwand wieder eingedämmt-und davon nur Bruchteile nutzbar gemacht werden können. Dieses Explosionsprinzip ist ebenfalls primitiv und könnte schon längst durch die sanftere Art der Implosion abgelöst sein. Bei der Implosion werden die Ressourcen so angezapft, daß sie die Substanzen, sei es der Atomkern oder dessen Elektronen oder sonst was, nicht gewaltsam erschüttern, zerreißen und hinwegsprengen, sondern sie behutsam aufladen und erregen, um dieses aufgeladene Potential langfristig zu nutzen. Die Solarzellentechnologie z.B. oder die Magnetfeldtechnik, aber auch das Prinzip der Informationsübertragung arbeiten so. Viktor Schauberger hat dies schon vor ca. 60 Jahren mit seinen Wasserversuchen in Österreich und Kanada bewiesen. Ebenso die Grander-Technologie aus Österreich. (belebtes Wasser)

 

Die Implosionstechnik arbeitet nicht gewaltsam, sondern bewegt sich nach innen auf den Kern zu. Wenn Viktor Schauberger seinerzeit sagte: “Ihr bewegt falsch!” so meinte er damit dieses nach außen hinwegschleudernde Prinzip sei falsch, weil es das zerstreuende wäre. Das “richtige Bewegen” sei mehr die sammelnde Funktion, die sich nach innen konzentriert. Erst wenn man gesammelt hat, kann man etwas abgeben. Sammeln kann man alles Mögliche, aber dies soll man nicht im Sinne von behalten auch für sich horten, sondern zum Prinzip soll man für andere sammeln. Richtig bewegen tut man sich, wenn man sammelt, um es für andere zu nutzen. Dann bedeutet das Sammeln die reine Nächstenliebe. Heutzutage gibt es diese nächstenliebende Technik allerdings noch nicht, jedenfalls nicht offiziell. Nikolai Tesla, der ebenfalls diese Sammeltechnik benutzte, ist ja offiziell aus dem wissenschaftlichen Geschichtsbuch gestrichen worden und taucht nur mit ziemlich “banalen” Erfindungen, wie z.B. der Drehstromkraftübertragung oder der Tesla-Spule auf, ihm zu Ehren wird die Magnetkraft in Tesla angegeben, während seine sehr viel wichtigeren Erfindungen für geheim erklärt wurden. Es ist auch kaum bekannt, daß Tesla seinerzeit empört den Nobelpreis ablehnte, weil sein Intimfeind Edison ihn zusammen mit ihm erhalten sollte.

 

Jedenfalls ist das Prinzip des Versammelns, um das Innere zu stärken, kein ausschließlich technisches, sondern betrifft wieder den ganzen Menschen. Man findet es in der Yoga- Technik, im autogenen Training, in der christlichen Kontemplation, in der intellektuellen Konzentration, im Taize ´, in der Lehre vom inneren Wort, kurz man findet es überall dort, wo es um die Steigerung der Moral, der Gesundheit oder der Geisteskraft geht. Aber dort, wo es zur Steigerung des Eigennutzes dient, um es nur für sich zu haben, hortet man es und zerstreut es dadurch geistig, weil man durch Eigennutz seinen inneren Kern nur wieder schwächt. Darum ist der Eigennutz im höchsten Maße zerstreuend. Aber was sammelt oder zerstreut er eigentlich?

 

Bleiben wir bei der Wissenschaft so müssen wir feststellen, wie sie nicht die Liebe, sondern die Weisheit zusammenhanglos sammelt, weil sie nicht mehr an der Liebe Gottes gebunden ist. Das Wissen schafft materielles Licht und beleuchtet damit ihre Objekte der Leidenschaft, die darum trotzdem dunkel und zusammenhanglos bleiben. Leidenschaftslos zwar, soweit es sich um die wahre geistige Liebe handelt, denn die hat sie nicht, aber leidenschaftlich im Sinne des kalten materiellen Weisheitslichtes. Also sammelt sie kaltes Licht und zerstreut dadurch ihre heiße Liebe zu Gott. Sie sammelt Licht und zerstreut ihre Liebe, weil sie ihr gesammeltes Licht nicht mit der darin gefundenen Liebe zusammenbindet. Dadurch zerstreut sie ihr Licht innerhalb des Raumes und der Zeit, stößt endlich an dessen Barrieren, will jedoch, anstatt endlich demütigst zurückzukehren, dann doch lieber in aller Hochmut diese Barrieren einreißen, protestiert gegen Gott und fabuliert sich dann in die schon besprochenen Hypothesen der Zeitreisen hinein. Dadurch erkennt sie Gott nicht mehr, sondern setzt an seine Stelle die geliebte Wissenschaft der kalten Liebe. Dadurch bleibt sie kalt und fremd, dadurch bleibt, wer nicht in Liebe sammelt, um es den Liebenden zu geben, ebenfalls kalt und fremd.

 

Wenn wir nur auf unsere moderne Technik und die anderen wissenschaftlichen Errungenschaften schauen, so sehen wir die Parallele. Wir sehen in den Krankenhäusern die kalten Apparate, die den Menschen fremd bleiben. Wir sehen kalte Mediziner, die vom Herzen weg auf und in die weit entfernten Organe schauen und ebenfalls zerstreuen, da doch alle Krankheiten im Kern Liebesdefizite sind, die aus der Entfernung zum Schöpfer resultieren. Je weiter man sich dabei den Schöpfer und dessen Gebote hinwegphantasiert, desto kranker wird man dadurch. Je mehr man sich und je weniger man den Nächsten sieht, desto mehr zerstreut man sich selbst und schwächt damit seinen seelischen Magnetismus. Das mag uns vorerst genügen. Wir werden auch dieses Thema zu gegebener Zeit vertiefen.

 

Wir können deshalb feststellen, daß sich die leidenschaftslose Vernunft der Wissenschaftler ebenfalls verrannt hat, aus der sie aus eigener Kraft nicht mehr herauskommen. Jemand von außen muß ihnen helfen ihre Liebe zu sammeln. Sie müssen erkennen, daß sie nichts im Griff haben, wie alles so fein von ihnen ausgetüftelte aus den Fugen gerät und explodiert. (Explosionsprinzip) Wie selbst ihre so geliebte Lichtwissenschaft, die angeblich Raum und Zeit überwindet, in Wahrheit doch nur wieder vom eigentlichen Leben wegführt. In dieser Situation stellen sie fest, wie sie ebenfalls ein Experiment entweder der unsinnigen zerstörerischen Natur oder den Außerirdischen XE "Außerirdischen" [19] sein können. Plötzlich wird ihnen bewußt werden, wie sie von Kräften abhängen, denen sie nichts entgegenzusetzen haben. Sie werden eine kolossale Todesangst empfinden, weil sie keinen Sinn im menschlichen Leben sehen. Ab diesem Stadium sind sie reif für die Religion, sind sie reif für Gott. Der sich in dem Strudel der Wahrscheinlichkeit befindende intellektuelle Mensch wird sich ganz am Ende Gott zuwenden, oder sich explosionsartig selbst vernichten.

 

Deshalb stellen wir also gegen Ende des ersten Kapitels unsere Anfangsfrage erneut, ob und inwieweit ein Weg ohne Jesus zum Ziel führt? Anders gefragt: Kann etwas anderes außer Jesus (Liebe) die Materie umwandeln?

 

Unsere Antwort lautet: Ohne Jesus gibt es keine Umwandlung und gibt es keinen Weg diese Umwandlungs-Sehnsucht zu mildern!

 

 

 

1.6 Die politische Sehnsucht

 

Das vorher Erwähnte mag ja einleuchtend sein, aber wir haben es in unserer Realität ja nicht nur mit einzelnen Menschen zu tun. Wir haben es vielmehr mit einer Masse von Menschen zu tun, die in irgendeiner Weise organisiert sind und durch diese Organisation den einzelnen Menschen in eine bestimmte Richtung drängen.

 

Die Religion drängt die Menschen, sie sollten an Gott glauben, die Wissenschaft drängt die Menschen unbewußt, dieser unbewiesenen Religion nicht zu trauen. Der Staat drängt die Menschen dazu, sich ihren Lebensunterhalt zu verdienen, um ihn die nötigen Steuern zu bezahlen, die er wiederum für die Allgemeinheit braucht.

 

Wir haben also drei große Hauptstrukturen, denen der einzelne Mensch unterworfen ist und denen er nicht ausweichen kann. Wählt er die Religion, so hat er sich doch noch dem Staat zu beugen und muß auch vor einem Wissenschaftler bestehen können. Wählt er die Wissenschaft, dann sollte er trotzdem noch religiös sein und muß ebenfalls dem Staat dienen, während ein Staatsdiener beiden dienen sollte, aber nicht die Interessen seines Staates als Körperschaft vernachlässigen darf.

 

Diese drei Institutionen stehen entsprechungsmäßig für den Körper (Staat), der ihm seine Sicherheit garantiert und ihn vor Unbill schützt. Hat der Staat einen fähigen Grenzschutz und ein gut organisiertes Militär, dann ist es ein effizienter Staat, der seine Wissenschaft und Religion auch vor äußeren Angriffen schützen kann. Hat er eine fähige Polizei und eine effiziente Verwaltung und Gerichtssprechung, so kann er ihn auch vor innerer Zersetzung (Insubordination) schützen.

 

Die Wissenschaft steht für den Lichtanteil, steht für die Fähigkeit sinnvoller und logischer Überlegung, die wie das Licht nach außen gerichtet ist. Die Religion steht für die Liebe, die Nächstenliebe und wirkt damit wie die Wärme nach innen, um sie immer weiter zu konzentrieren. Durch diese Wärmekonzentration soll das ausgesendete Licht verstärkt werden, um es letztlich mit seiner Quelle zu verbinden.

 

 

Insgesamt haben wir dann einen Staatskörper, haben die Wärme und das Licht, weshalb dieser Staatskörper denn auch schon lebensfähig ist. Der einzelne Mensch steht also innerhalb dieses Staatsgebildes und hat seine spezifische Funktion. Wenn es, wie wir vorher herausgearbeitet haben, zu allererst auf die Liebe des Einzelnen ankommt, so ist es hier in diesem Staat auch nicht anders. Nur heißt diese Einzelliebe hier Nächstenliebe, obwohl sie im Prinzip eigentlich dasselbe ist. Der Staatskörper lebt also nur aus seiner Nächstenliebe heraus und so wie diese beschaffen ist, so ist der Rest des Staates beschaffen, so sind die Einzelnen beschaffen.

 

Solch ein Staatskörper ist deshalb auch ein höchst lebendiges und offenes Gebilde und darum auch ein höchst dynamischer Prozeß. Damit er jedoch lebensfähig bleibt, braucht er gewisse Regularien, braucht er Prinzipien, braucht er Gesetze, die zur maßgebenden Norm werden und durch entsprechende Sanktionen unterstützt werden.

 

Innerhalb der Staatskörperschaft heißen sie also Gesetze und verköpern damit einen gewissen Zwang. Innerhalb der Wissenschaft heißen sie Axiome und sind nur theoretische Grundlagen, und innerhalb der Religion heißen sie Gebote. Sie sind also in der Staatskörperschaft, also im Körper selbst reine Gesetze, während sie in der Religion nur freiwillige Gebote sind, da der Geist nicht geknebelt werden darf. Der Geist der Wissenschaft dürfte auch nicht geknebelt werden, aber er hat sich von den Geboten schon wieder zu weit entfernt und hat deshalb auch schon mehr den Zwangscharakter von Gesetzen angenommen, er ist mithin dogmatisch geworden. Die Beziehungen aller drei zueinander sollten nicht dogmatisch, sondern harmonisch abgestimmt sein. So sollten die Gesetze (Sittengesetz) natürlich auf die Morallehre und die Prinzipien der Wissenschaftler ebenfalls auf die Nächstenliebe beruhen, so daß es aus nächstenliebender Sicht keine Tierversuche geben kann, da man nicht helfen kann, indem man ein Wesen dafür quält. (Das entspricht nicht der Nächstenliebe, sondern besteht nur aus dem Nutzeffekt heraus, bei welchem der Zweck die Mittel heiligt).

 

Diese trilateralen Beziehungen zwischen Staat, Wissenschaft und Religion würden im Idealfall durch die undogmatische Nächstenliebe geregelt-, werden heutzutage jedoch in der Staatspolitik, der Staatskunst geregelt, die, damit sie erfolgreich ist, auch sehr nächstenliebend sein müßte, um den Nutzen aller vor Augen zu haben. Denn alle zusammen bedingen erst den Staat und werden in ihrer Effektivität nur von der waltenden Nutzwirkung für alle (Nächstenliebe) zusammengehalten. Die Nutzwirkung für einige wenige ist dann der pure Egoismus und ist dann das Gegenteil von dieser Nächstenliebe.

 

Wenn diese Religion aber keine wärmende, sondern nur eine kalte aus dem angewandten Egoismus heraus ist, dann wird die Staatskunst ebenfalls mehr vom egoistischen Nutzdenken als von der hohen Ethik der Nächstenliebe heraus bestimmt. Die Ethik als Gradmesser der Moral ist der Grad der angewandten Nächstenliebe, die natürlich auch der Staat gegenüber seinen Bürgern walten lassen muß. Deshalb sinkt die Ethik, wenn die Religion erkaltet, damit sinkt aber auch die Nutzwirkung für jedermann, damit nimmt der Nutzeffekt für einige wenige zu und dadurch reduziert sich wiederum die trilaterale Beziehung zu einer dualen Beziehung zwischen dem einzelnen Egoisten und dem Staat. Die Gemeinschaft als beseelte Größe fällt in der Betrachtungsweise des Egoisten heraus, damit fällt die Seele heraus, weshalb ihm dann auch die Nächstenliebe als seelenstärkender Faktor nichts mehr gilt. Denn erst die Nächstenliebe ist der Schöpfer der Gemeinschaft, da sie Seele um Seele harmonisiert.

 

In einer trilateralen Beziehung bekommt der Staat (Kaiser) was des Staates (Körper) ist, und die Religion (Seele) was der liebende Geist, was Gott, was also die Nächstenliebe ist. Ist der liebende Geist also vorhanden, dann bekommen beide etwas. Ist er nicht da, so bekommen beide im Grunde genommen nichts, denn der Staat mag zwar Steuern bekommen, aber ohne den nächstenliebenden Anteil sind sie nichts wert, weil diese Steuern dann ja auch nicht mehr für alle, sondern nur noch für einige ausgegeben werden und der Körper, ohne vom Geist gesättigt zu sein, sich im Prinzip übersteuert.

 

Darum hängt die Lebensfähigkeit eines Staatsgebildes von der Nutzwirkung für sein Volk ab, weil nur sein Volk ihm diese Nutzwirkung im Sinne der Nächstenliebe auch freiwillig gibt, während dies fremde Völker innerhalb seines Staatsgebildes nur tun, wenn sie genug Nächstenliebe haben, was allerdings sehr selten der Fall ist. Es wäre nur dann der Fall, wenn die fremden Völker diesen Staat auch lieben könnten.

 

Also muß die Politik als Staatskunst ein Interesse daran haben, daß der Grad der Nächstenliebe nicht erkaltet und muß deshalb auch sehr eng mit der Religion zusammenarbeiten und muß das Volk beseelen können, während sie es mit der Wissenschaft nicht so dringend bräuchte. Vertauscht diese Staatspolitik jedoch die Beziehungen und wendet sich mehr dem Licht der Wissenschaft als der Liebe der Religion zu, so arbeitet sie gegen ihre eigenen Lebensinteressen und reduziert die Nutzwirkung für jedermann. Sie sammelt dann nicht, sondern sie zerstreut! Wäre die Wissenschaft allerdings im Besitz der Liebe Gottes, dann wäre es letztlich egal. Aber so wie es auf Erden ist, können wir das nirgendwo sehen, da diese nächstenliebende Wissenschaft noch nicht existiert.

Wenn der Staat kein ausgesprochen religiöser Staat im Sinne der Nächstenliebe von Jesus ist, dann ist er auch keine Gemeinschaft mehr, und dann kann er keine große zeitliche Wirkung haben und kann niemals lange bestehen. Denn erst in der Gemeinschaft werden die magnetischen Kräfte aller vereinheitlicht und werden wieder an ihre Quelle angeschlossen (Beseligung). Sämtliche Staatsgebilde, die einen langen Bestand hatten, waren und sind auf der Nächstenliebe gegründet gewesen. Erst dann, wenn die Staatskunst als Politik dem nicht mehr Rechnung trug, weil sie die Nutzwirkung für alle zugunsten einiger reduzierte, erst dann wurde der Untergang dieses Staatskörpers eingeläutet, der die Gemeinschaft nicht mehr förderte, der nur noch gemein wirkte.

 

Also gilt für einen Staat genau dasselbe, was für einen einzelnen Menschen gültig ist: Es ist nur die Liebe Gottes, die einen leben läßt.

 

Während der Einzelne seine Lebensführung dahin ausrichten muß, muß es der Staat und dessen Organe durch seine politische Tätigkeit ebenfalls tun. Er muß sich nicht irgendeiner liebekalten Religion unterwerfen, sondern er muß seine Prinzipien fest auf den Boden der Nächstenliebe gegründet haben. Die Nächstenliebe des Staates muß in seinen Gesetzen als der Grund dieser Gesetze verankert sein. Die Nächstenliebe muß damit im Grundgesetz verankert sein, damit sie das Volk beseelen kann.

 

Sollte eines Tages die Zeit kommen, wo die Nächstenliebe innerhalb der Grundgesetze herausgefiltert wird, indem diese Grundgesetze einfach geändert werden, dann kann selbst der höchstentwickeltste Staat nicht mehr lange existieren.

 

Die Nächstenliebe innerhalb der Grundgesetze ist also das Fundament, auf dem das ganze Staatsgebäude gegründet ist. Sinn und Zweck einer geheimen als auch der offenen Staatskunst muß es deshalb sein, diese verfassungsmäßige Nächstenliebe im Mindesten zu erhalten. Dazu sind einige Prinzipien zu verteidigen, welche man als Axiome nicht in Frage stellen darf. Diese Grundprinzipien sind z.B.:

 

1.      Du sollst deinem Staat wohlgesonnen sein.

2.      Du sollst deine Staatsführung so betrachten, wie ein gehorsames Kind seinen Vater betrachtet.

3.      Jeder Staatsbürger ist vor dem Gesetze gleich.

4.      Jede Gesetzesübertretung ist Diebstahl, ist ein Raub der Nächstenliebe und wird durch Strafe sanktioniert.

5.      Du sollst die Staatsdiener nicht töten, weil du damit die Gemeinschaft schwächst.

6.      Die Beziehungen untereinander müssen im Sinne der Nächstenliebe erfolgen (das bedeutet konkret, die Nutzwirkung einer Tat darf nicht dem Einzelnen zugute kommen), weshalb man nicht lügen und stehlen darf.

7.      Die Pflichten müssen im Sinne der Nächstenliebe geregelt sein.

8.      Die Freiheit ergibt sich nur dann, wenn die Pflichten im Sinne der Nächstenliebe auch freiwillig befolgt (bevolkt) werden.

9.      Die Nächstenliebe ist der allgemeine Nutzeffekt, den man aus einer beliebigen Tat schöpft.

10.   Die Familie wird besonders geschützt, da sie die Keimzelle des Staates ist und weil sie sich selbst die Nächsten sind.

 

 

Wir können schon das Schema erkennen, was hinter diesen Grundgesetzen zu stehen hat. Es ist die Nächstenliebe, die darum sehr stark im Kontext zu den Zehn Geboten steht. Bevor die Grundgesetze formuliert werden, müßte erst diese Nächstenliebe definiert werden.

 

Das grundlegende Prinzip dieser Nächstenliebe lautet:

 

Was du nicht willst was man dir tu, das füg auch keinem andern zu! Also alles, von dem du willst, das man dir an Gutem angedeihen lasse, das lasse auch deinem Nächsten angedeihen.

 

Deshalb muß man jemand, der z.B. kriminell wurde und damit gegen diese Nächstenliebe verstoßen hat, dreimal abstrafen.

 

1. Einmal, weil dieser, ein Räuber, ein Lügner, Betrüber, Mörder, etc. die Nächstenliebe der Allgemeinheit stiehlt und deshalb ein staatspolitischer Wille besteht, diesen Frevel zu ahnden. Der Staatskörper kann keine Beschädigung seiner staatlichen Souveränität zulassen.

 

2. Weil dieser Räuber, Betrüger, etc. ganz direkt seinem Nächsten schädigt, um einiger zeitlicher Vorteile willen. Es muß ihm klarwerden, wie dieser kleine zeitliche Vorteil sich im Hinblick auf sein längerfristiges Leben nicht lohnt, da er gegen das höchste und lebenseffizienteste Prinzip überhaupt verstößt: Die Nächstenliebe.

 

3. Im Hinblick auf den Räuber selbst, weil er in sich selbst dieses nächstenliebende Prinzip ermordet und deshalb in der Zeit länger leiden muß. Aus diesem Grunde muß die Strafe so gestellt sein, daß sie ihn vor sich selbst schützt.

 

Diese drei Aspekte müssen bei jeder Straftat berücksichtigt werden, wobei das Hauptaugenmerk natürlich wieder der Gesichtspunkt der Nächstenliebe ist. Und hier gibt es eine prinzipielle Entscheidung zu treffen, wer denn so der Nächste ist, den diese Liebe gilt? Ist es der Täter oder ist es das Opfer?

 

Aus der reinen Nächstenliebe ergibt es sich ganz eindeutig, daß dem Staat das Opfer sehr viel näher steht, als dessen Täter; denn es ist ja das Opfer, das unter dem Täter gelitten hat und nun von dem Staat die Wiedergutmachung eines Unrechts fordert. Der Staat ist deshalb in Zugzwang gegenüber diesem Opfer.

 

Erst, wenn die Verurteilung eines Täters über das sichtliche Maß der Nächstenliebe verstößt, erst dann, wird aus diesem Täter seinerseits wieder ein Opfer. Deshalb muß die Nächstenliebe des Täters bei dessen Strafmaß berücksichtigt werden. Hat er keine, dann wird die Bestrafung eben sehr hart sein. Hat er jedoch welche und zeigt er diese durch seine Reue glaubhaft an, dann mildert das automatisch sein Strafmaß.

 

Beugt sich also der Staat seinem eigenen Grundgesetz, dann beugt er sich auch seinen Gesetzen und wird bei seinem Strafmaß weder das Opfer noch den Täter schädigen. Handelt er nächstenliebend, dann werden weder das Opfer noch der Täter auf Rache sinnen.

 

Ein Staatskörper, der auf die Nächstenliebe gegründet ist, basiert damit in seinen inneren Werten auf das Christentum und kann deshalb auch nur christlich sein. Alle christlichen Prinzipien müssen sich in solch einem Staat auch wiederfinden lassen. Das Geld darf nie wichtiger als die Nächstenliebe sein, Zinsen darf es schon gar nicht geben, weil sie dem Raub der Nächstenliebe Vorschub leisten und zutiefst antichristlich sind. Die Kinder müssen eindeutig christlich erzogen werden, sonst gibt es für diesen Staat keine Rettung mehr (siehe Hitlerdeutschland, wo man nicht nur gegen dieses Prinzip verstoßen hatte). Die Religionsvertreter als die Erzieher der geistig-moralischen Werte müssen in den Schulen tätig sein. Das Hauptlehrfach muß die Nächstenliebe (das Christentum und in ihm die Geschichte und die Bedeutung von Jesus Christus) sein, weil die Geschichte des Christentums natürlich die Geschichte der Nächstenliebe ist und man genau sehen kann, wo es innerhalb der Geschichte an ihr brach, z.B. zur Zeit Luthers, zur Zeit Hitlers.

Die Politiker als die Mittler der äußeren Beziehung der Bürger zueinander müssen solches und noch mehr berücksichtigen, wollen sie nicht arbeitslos werden oder Mächten unterliegen, denen sie dann nicht gewachsen sind. Ebenso müssen die Religionsvertreter als die inneren Mittler der Bürger handeln, wollen sie überhaupt noch ernst genommen werden.

 

Schauen wir uns unter diesen Bedingungen einen beliebigen Staat an, dann müssen wir uns eigentlich schon erschreckt fragen, wie er denn überhaupt noch leben kann? Daß die Staaten noch leben, hat jedoch nichts damit zu tun, daß unsere Prinzipien falsch sind, sondern sie beruhen schlicht und einfach auf den göttlichen Gnadenakt. Bei den staatspolitischen Beziehungen der Staaten untereinander kann man diesen Gnadenakt noch genauer sehen. Der Geldfluß ist der einzige Lebensfluß dieser Staatengemeinde. Da mag man noch so viel Geld austauschen, da mag man neue Währungen postulieren, die alten besseren Werte infiltrieren, da mag man handeln und kaufen wie man will, von einer Nächstenliebe schaut da nirgends etwas heraus, eher schon vom egoistischen Konkurrenzdenken. Es gibt, außer den besagten göttlichen Gnadenakt auch keinerlei Grund, diese die Nächstenliebe raubenden Staaten überhaupt noch bestehen zu lassen.

 

Darum kann man ohne Umschweife sagen, die Staaten untereinander sind nur noch abstrakte Gebilde einer temporären Nutzwirkung, die wohl mehr beim Gelde, als bei den einzelnen Menschen liegt.

 

Daran hat aber nur eine blinde und kurzsichtige Politik Schuld, die von ebenfalls blinden und kurzsichtigen Religionsvertretern beklatscht wurde.[20]

 

Wo ist nun innerhalb dieser Politik unsere Sehnsucht? Ist sie überhaupt noch da oder ist sie schon völlig verschüttet? Kann ein europäisches Gebilde diese Sehnsucht des Einzelnen stillen?

Wenn wir innehalten und uns fragen, wo die Sehnsucht abgetrieben ist, dann kommen wir nicht nur als Wortspiel zur Abtreibung hin. Jedenfalls wurde die Sehnsucht zu einem persönlichen Gott dann blockiert, als die Sehnsucht zu unseren Nächsten, unseren Kindern, so völlig blockiert worden ist. Wenn wir zugunsten eigener Kinder auf Urlaub und Karriere verzichten würden und eigene Kinder zeugten, dann hätten wir auf jeden Fall sehr viel mehr an Nächstenliebe als wir tatsächlich haben. Darum haßt eine Gesellschaft, die die eigenen Kinder der Lust wegen abtreibt, die gezeugten Kinder ebenfalls, weil sie dieselbe Lust stören. Und in diesen unseren ungeliebten Kindern stirbt die Sehnsucht nach einem persönlichen Gott ab, da sie uns (die Kinder) von Ihm als Geschenk dargereicht werden, wenn wir dafür auch genügend Nächstenliebe hätten. Stirbt deshalb die Nächstenliebe des Staates, dann stirbt die Nächstenliebe seiner Bürger und damit sterben die Kinder, d.h. sie werden überhaupt nicht geboren, damit aber stirbt auch unsere Sehnsucht und damit beginnt unser Leiden in der Zeit.

 

Wenn wir nämlich Gott nicht liebten, darum nur für uns selbst lebten, dann hätten wir ja nichts, was wir irgendwem weitergeben könnten. Weil wir aber gottlos sterben müßten, so wollen wir wenigstens, wenn schon nicht geistiges, so doch wenigstens weltliches weitergeben und in dieser Situation sind uns die Kinder dann doch noch lieber als sonst wer. Denn wenn man nichts außer sich selbst liebt, so kann man doch noch seine Kinder deshalb lieben, weil sie einem am meisten an sich selbst erinnern. Man möchte dann unbewußt in seinen Kindern weiterleben.

 

Sterben also die meisten Kinder, weil sie durch die Abtreibung erst gar nicht geboren werden, dann stirbt damit auch die Möglichkeit gottloser Menschen, in einem Kinde weiter zu leben, damit stirbt aber auch deren Sehnsucht überhaupt zu leben.

 

Deshalb nimmt die politischerseits so sanktionierte Abtreibung den Menschen tatsächlich ihre Sehnsucht zum Leben. Daran scheitern sie endlich und wollen sich mit adoptierten Kindern oder mit der Einbürgerung fremder Kinder nur trösten,. Auch wenn dies im Einzelnen sehr lobenswert ist, so es in der Masse nur der völlige moralische Verfall eines Staatsgebildes und untergräbt höchst effizient die Vitalität (Lebensfähigkeit) des Einzelnen. Sie rufen dann in Folge nach noch mehr staatlicher Regelung und Sicherheitsgewährleistung auf, um ihre beschädigte vitale Energie zurückzubekommen.

 

Aber die kann ihnen nur der Schöpfer selbst geben.

 

11.

J. Lorber – Große Evangelium Johannes (GEJ) Bd. 4. Kap. 38 f; Jesus ist mit seinen Jüngern in der Gegend um Cäsarea Phillipi und trifft dort auf

einige Essäer, nachdem dessen Stadt abgebrannt ist. Hier entbrennt ein Disput über die Ungerechtigkeiten der Indischen und Tibetanischen Priester.

Raphael antwortet im Auftrage Jesu darauf..

 

12.

Dr. med. Wickland – Dreißig Jahre unter den Toten – Reichl Verlag. Der Leuchter St. Goar, Seite 431, wo Frau Wickland mit H. Blavatzky spricht.

 

13.

siehe dazu auch bei J. Lorber – Die Fliege – hier wird die Rückkehr zu Gott beschrieben.

 

14.

vergl. Dazu auch Shizuteru Ueda – Die Gottesgeburt in der Seele und der Durchbruch zur Gottheit. In Japan gibt es Bestrebungen, diese mystischen

Erfahrungen im Zen-Buddhismus wiederzuerkennen.

 

15.

Vergl. Rupert Sheldrake – Die Struktur der morphogenetischen Felder

 

16.

Autoren, die sich sehr ausführlich mit diesem Thema (PSI- Waffen etc.) beschäftigen, sind Ernst Meckelburg und Peter Blackwood, T.E. Bearden

 

17.

T.E. Bearden – Teslas Geheimnis und die sowjetischen Waffen

- The Excalibur Statement

 

18.

Johannes Widmann – von der Materie und dem Geist; über die außerordentliche Gefahr der Kernspaltung, wo weit vor der geplanten Zeit äußerst

explosive Substanzen freiwerden.

 

19.

Siehe auch bei Jakob Lorber – Die Fliege, Einblicke in die Wunder der Schöpfung, Seite 53f

 

20.

In dem Buch – Die Evolution der Physik – beschreibt Einstein sehr anschaulich seine Irrtümer

 

 

 

[5]          *  Durch den Glauben an die Reinkarnation XE "Reinkarnation"  ist der Buddhismus XE "Buddhismus"  westl. Prägung sehr stark mit dem UFO- Problem verbunden. Weitaus stärker jedenfalls als das Christentum.

 

[6]

 

Emanuel Swedenborg in Himmel & Hölle, Seite 161 ff

[7]                 das erinnert auch an die Eigenschaften, die man den UFOs zuschreibt

 

 

[8]                 siehe dazu auch unter www. Bunkhale.de, sowie Schriften von R. Hoff, Bad Münstereifel,

                      Kundgabe 13.09.2001 und 01.02.2002

[9]                 siehe u.a. bei G.W. Surya;  Paracelsus – richtig gesehen vom Rohm Verlag

[10]                siehe dazu das Kapitel über den Satanismus

[11]                das werden wir später noch ausführlicher behandeln

 

[12]                der Liebende sieht den Raum rosarot, d.h. in hoffnungsfroher Hinsicht

 

[13]                laut Ernst Meckelburg in Jenseits der Ewigkeit

[14]                siehe dazu auch die “Endzeitprophetin” Bertha Dudde XE "Dudde" , die in ihren umfangreichen

                      Werken auf die extreme Gefährlichkeit dieser Experimente hinweist. (“Experimente der Wissenschaftler

                      rufen eine Katastrophe hervor, die der Mensch nicht mehr beenden kann...”)

                      Kundgabe 3950, 4731, 6081, 8624

[15]                Bertha Dudde XE "Dudde" : So wird es kommen! Siehe S. 40 Kap. Zerstörung der Erde

                      ist Folge von Experimenten

[16]                negativ nur immer im Sinne der Polarität, wobei der positive innen und der negative außen ist.

                      Der negative Pol ist die äußere Materie und der positive Pol der innere Geist als diese Idee

[17]                zur Elektrizität kommen wir noch später

[18]                Walter Theimer – Handbuch naturwissenschaftlicher Grundbegriffe, Seite 450 ff,

                      DTV Verlag[19]             vergl. gegenwärtige UFO-Literatur, z.B. Sternensaat -

                      galaktisches Erbe der Menschheit; Besucher von Innen - Lyssa Royal XE

                      "Lyssa Royal" /Keith Priest XE "Keith Priest" , G. Reichel Verlag

 

[20]               darauf werden wir noch zurückkommen.

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