Von: Dieter U
Gesendet: Mo 08.03.2004 17:27
An:
OffenbarungenZeichenderWiederkunft@yahoogroups.de
Betreff: Re: [OffenbarungenZeichenderWiederkunft] Adam und Eva bei Lorber und Dudde

 

Liebe Myrta,

 

Adam heißt ganz allgemein „der Mensch“, womit die ganze Menschheit gemeint sein kann.

Der Sündenfall geschah auch laut Dudde durch ein Menschenpaar, nämlich den speziellen Adam und Eva.

 

Liebe Grüße

 

Dieter

 

„Der erstgeschaffene Mensch war seinem Leibe nach auch ein Erschaffungsakt Meiner Liebe. Ich mußte dem gefallenen Geistigen dann eine Außenhülle schaffen, als es sich aus der Tiefe wieder so weit emporgearbeitet hatte, daß es also die letzte Willensprobe in aller Freiheit ablegen konnte ...

...Der Sündenfall des ersten Menschen war sonach eine Wiederholung des ersten Falles des Urgeistes. Er folgte Luzifer und riß unzählige Wesen mit hinab zur Tiefe .... wie

nun auch alle Nachkommen des ersten Menschen in den Schwächezustand sündiger Menschen versetzt waren so lange, bis Jesus Christus ihnen zu Hilfe kam, bis Jesus Christus die Willensstärke den Menschen erwarb durch Seinen Tod am Kreuz, bis Jesus Christus Seinen starken Willen den Versuchungen Luzifers entgegensetzte und ihn bezwang ....  Diesem Urgeist gesellte Ich nun ein zweites Wesen zu, das ihm gleichzeitig zur Unterstützung, aber auch zur Erprobung seines Willens dienen sollte. Ein jeder hätte dem anderen beistehen können, das letzte Ziel zu erreichen, Ich legte nicht die Verantwortung auf eine Schulter allein .... beiden gab Ich das Gebot, und beide konnten gemeinsam das Ziel erreichen .... Und dieses zweiten Wesens bediente sich Luzifer, der dessen geschwächten Willen erkannte und durch ihn zum Ziel zu gelangen hoffte .... Die Willensprobe mußte gefordert werden von dem ersten Menschenpaar, und zur Erprobung mußten auch die Gegenkräfte wirken können, denn auch Luzifer kämpfte um seine Geschöpfe, die er nicht hergeben wollte, wenngleich sie auch Mein eigen waren. Sein Plan gelang ihm, hielt Mich aber dennoch nicht ab, unzähligen Wesen in der Folge immer wieder die Möglichkeit zu geben, sich zu verformen in den Menschen auf dieser Erde und also zu immer höherem Reifegrad zu gelangen, wenngleich durch den Fall des ersten Menschenpaares die Pforte zum Lichtreich verschlossen blieb, bis Jesus Christus kam ....

B.D. NR.    5802

 

----- Original Message -----

From: GerdM
To: Freundeskreis-Lorberliste@yahoogroups.ca
Sent: Tuesday, March 09, 2004 9:52 PM
Subject: Re: [Freundeskreis-Lorberliste] Re: Die erweckende Kraft: auch für die <Duale...

 

In einer eMail vom 09.03.04 20:19:27 (MEZ) Mitteleuropäische Zeit schreibt ralf:


 

In Lorber finden wir Hinweise für beides: Bischof Martin darf sich seine Frau frei aus dreien auswählen. (klarer Hinweis gegen die Dual Lehre)
 



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Lieber Ralf,

so, wie du es hier sagst, ist es aber nicht. Das steht ganz anders im Kap. 202. von "Bischof Martin".  Es heißt dort in Ziff. 5:

"O Herr, Du kenntst meine Natur am besten! Was Du mir geben wirst, wird mich endlos selig machen! Chanchah oder Gella, das ist mir gleich; oder wenn's tunlich wäre, so ein Sonnentöchterchen!"

Darauf sagt Jesus zu Martin ( Ziff. 6): "Das steht nun bei dir; du bist frei und darfst sonach auch frei wählen."

Spricht Martin: "O Herr, ganz allein Dein Wille geschehe!"

Darauf erneut Jesus zu Martin:
Nun, so nimm dir die nächste bei dir!" (Das könnte man nach dem äußeren Wortsinne lesen: jene, die am nächsten neben ihm steht.)

Das kann doch nur heißen: Martin darf frei wählen, aber es tut es nicht. (Deine Meinung, lieber Ralf, betrifft nur den ersten Teil des Vorgangs und ist nur die erste Hälfte, nicht die ganze diesbezügliche Mitteilung in "Bischof Martin"). Es ist Jesus, der ihm die Frau gibt, nämlich jene, welche die "nächste bei ihm" ist. Es ist also anders als du sagtest. Ich füge das ganze Kapitel unten an für jene, welche die ganze Geschichte im Zusammenhang lesen möchten. (Es sind oft nur sog. Kleinigkeiten, welche die große Differenz ausmachen.)

Und noch eine kurze Bemerkung zu folgender Mitteilung von dir, die sehr löblich ist:

(Ralf) "Für mich bleibt das Ideal, das auf Erden schon Ehe für die Ewigkeit geschlossen werden. Die zwei Ehepartner sollen eines Sinns werden, sie sollen ein Fleisch werden"

Was würdest du machen,wenn du einer Frau begegnest, deren Erscheinen - z..B. ein nur kurzes Begegnen eurer Blicke, wie ein heftiger Blitz in euch beide einschlägt. Und: ihr von dem Augenblick die tiefe innere Gewissheit habt, dass ihr die fehlende Hälfte des anderen seidn (am hellen Tag, nicht im Traum der Nacht). Solche "Dinge" gibt es im realen Leben. Ab einem solchen Moment, der jederzeit auftreten kann, beginnt ein ganz neues, ein sehr mächtiges Problem und damit eine sehr große Lebensprobe. Eine eingegangene Ehe, von der man auch überzeugt ist, ist nämlich keine Garantie für Bestand, vor allem dann nicht, wenn ein gegengeschlechtlicher Mensch unvermittelt ins eigene Leben tritt und man tief im eigenen Innern spontan "weiß", dass er die "fehlende Hälfte" ist (im Sinne der Swedenborg'schen "ehelichen Liebe", die aus Liebe und Weisheit gebildet ist. Ich meine wirklich "ist", nicht nur "sein könnte".

Die Menschen, die eine Affinität zur Vorstellungen über das "Dual" oder die fehlende Hälfte haben, die haben zumeist Erlebnisse der skizzierten Art selbst gehabt. Es ist kein einfaches Thema und vor allem für jene nicht, die davon "getroffen" (wirklich getroffen) wurden.

Herzlich
Gerd
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202. Kapitel – Der Überwinder Lohn. Himmlische Ehe als höchste Vollendung der göttlichen Ordnung. Vom Wesen des Weibes. Martins gute Wahl und Hingabe in des Herrn Willen. Ein Wink über die himmlische Ehe. Martins himmlische Mission als Vollendeter.

[BM.01_202,01] (Der Herr:) „Nun, Meine Kindlein, aber noch etwas anderes! Martin, Borem und Chorel, tretet näher zu Mir! Ihr habt euch nun durch alle schweren Prüfungen durchgewunden und seid siegreich aus so manchen starken und sehr hitzigen Kämpfen hervorgegangen. Dadurch habt ihr euch völlig tauglich gemacht für Mein Reich aller Himmel!
[BM.01_202,02] Ihr seid nun zu tüchtigen Arbeitern in Meinem Weinberg geworden, und so seid ihr auch eines gerechten Lohnes wert, der euch nun zuteil werden soll. Ich weiß es und lese klar in euren Herzen, daß Ich euer allergrößter Lohn bin und ihr für ewig nach keinem anderen Verlangen tragt. Aber eben diese Gestaltung eurer Herzen macht euch auch für den Empfang jedes anderen Lohnes wert und fähig.
[BM.01_202,03] Meine Ordnung zu eurer höchsten Vollendung aber will es, daß ihr in der Folge nicht außer, sondern in der Ehe der Himmel leben und wirken sollt. Daher muß auch ein jeder von euch, um vollkommen zu sein in allem, ein Weib haben, auf daß da erfeste für ewig seine Weisheit und aufnehme das Licht, das der Flamme der Liebe im eigenen Herzen entströmt!
[BM.01_202,04] Denn ein Weib ist wie ein Gefäß, aber ein geistiges Gefäß zur Aufnahme und Aufbewahrung des Lichtes aus euren Herzen. Zugleich aber ist das Weib eine Magd in der Lebensküche des Herzens und unterhält das heilige Lebensfeuer auf dem Herde, den Ich in euren Herzen erbaut habe. Und so müsset ihr euch nun auch jeder ein Weib nehmen und mit ihm völlig eins sein für ewig! Martin, Ich meine, das wird dir nicht unangenehm sein?“
[BM.01_202,05] Spricht Martin, vor Seligkeit ganz zerknirscht: „O Herr, Du kennst meine Natur am besten! Was Du mir geben wirst, wird mich endlos selig machen! Chanchah oder Gella, das ist mir gleich; oder wenn's tunlich wäre, so ein Sonnentöchterchen! Oh, das wäre schon über alles!“
[BM.01_202,06] Rede Ich: „Das steht nun bei dir; du bist frei und darfst sonach auch frei wählen!“
[BM.01_202,07] Spricht Martin: „O Herr, ganz allein Dein Wille geschehe!“
[BM.01_202,08] Rede Ich: „Nun, so nimm dir die nächste bei dir!“
[BM.01_202,09] Martin, voll Seligkeit sogleich sich umsehend, erschaut schon die Marelisael, die erste und schönste der drei Sonnentöchter, an seiner Seite. Er führt sie vor Mich hin und fragt: „Herr, ist das die Rechte?“
[BM.01_202,10] Ich sage: „Ja!“ und segne ihn für ewig, womit Martin vollendet ist.
[BM.01_202,11] Voll höchster Seligkeit küßt er sein Himmelsweib und erkennt nun, daß dadurch seine Liebe sich mit der Weisheit für ewig vermählt hat. Beide loben und preisen Mich nun aus einem Herzen und einem Munde. Denn so wird aus dem getrennten Adam erst im Himmel wieder ein vollkommener Mensch, aber in gesonderter, persönlich seligster Wesenheit.
[BM.01_202,12] Nach Martin bekommt Borem die Surahil, die zweite der drei Sonnentöchter, und Chorel die Hanial, die dritte der drei, – und beide sind glücklich und selig über die Maßen!
[BM.01_202,13] Martin, sich vor Seligkeit und süßestem Wonnegefühl kaum fassend, spricht: „O Herr, Du bester, heiligster Vater! Hier möchte ich nun wohl auch, wie einst Petrus auf dem Tabor ausrufen: ,Hier ist gut sein!‘ Aber nur allein Dein Wille geschehe!“
[BM.01_202,14] Sage Ich: „Mein lieber, nun vollendeter Martin! Hast du auf der Erde das alte Sprichwort nie gehört: ,Wer die Liebe hat, der führt die Braut heim!‘ Siehe, das wird nun auch bei dir der Fall sein. Daher, da wir nun hier in diesem großen Hause alles geordnet haben, werden wir wieder heimziehen!
[BM.01_202,15] Der Weg aber, den wir gehen werden, soll diesen Meinen neuen Kindern auf dieser großen Lichterde fortan offen bleiben bis in dein und Mein Haus! Alle aber, die du aufgenommen hast in dein Haus, bleiben dein und Mein für ewig. Denn was Mein ist, das ist nun auch dein, und was dein ist, das ist auch Mein für ewig.
[BM.01_202,16] Also wirst du auch für ewig der Schutzengel dieses Hauses und seiner Gemeinde verbleiben in Mir, wie Ich in dir. Aber nicht nur die Gemeinde dieser Erde, sondern auch alle zwölf Tore deines Hauses werden dich in zahllose andere Erdengemeinden führen, wo du erst der Seligkeiten ohne Maß und Zahl finden wirst!
[BM.01_202,17] Nun noch ein Wort an die neuen Kinder dieser Erde! Das aber gehe aus deinem Munde!“

 

----- Original Message -----
From: GerdM
To: Freundeskreis-Lorberliste@yahoogroups.ca
Sent: Wednesday, March 10, 2004 10:46 AM
Subject: [Freundeskreis-Lorberliste] Voraussetzung zum Eingehen in den Liebehimmel und damit der <himml. Ehe> dort.

 

In einer eMail vom 10.03.04 07:21:09 (MEZ) Mitteleuropäische Zeit schreibt ralf:


 

Lieber Gerd,

nur kurz weil ich bald weg muss:

Deine Sicht zur Verheiratung von Bischof Martin ist möglich, das habe ich mir auch schon überlegt, aber man kann es auch so sehen, dass Bischof Martin wirklich die freie Wahl hatte.

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Lieber Ralf,

ja, selbstverständlich hatte der "Bischof Martin" die freie Wahl. Die hat doch jeder bei jeder Gelegenheit, auch auch schon hier auf Erden (= in der natürlichen Welt).

Ist aber jemand in der geistigen Welt und dort so fortgeschritten, wie es "Bischof Martin" ist, dann wendet ein solcher zu Gott hin "entwickelter" Mensch eben nicht mehr seinen freien Willen an, auch wenn er kann. Solche Menschen vor der Himmelstür sind welche, die ganz in der Demut zu leben verstehen. Deshalb hat "Martin" nicht seine "Wahlfreiheit" genutzt.


Jeder tief Gläubige weiß doch tief in seinem Innern, dass Jesus es ist, der alles viel besser weiß als wir (als die von IHM Erschaffenen) es je könnten. "Martin" überlässt es aus tiefer Einsicht dem Herrn, ihm die Frau zu benennen (zu zeigen), die am allerbester zu ihm passt. Magst du und Sandra das denn nicht so sehen?

Das ist doch die uns in "Bischof Martin" vorgestellt Realität und damit auch Vorbild für uns, wenn man sich frei entscheiden könnte, aber aus starkem Glaube, tiefer Demut und großer Liebe zu Gott ja selbst gar nicht mehr will. Solche "reifen" Menschen leben nach der Maxime: <Herr, nur Dein Wille geschehe! in allen Angelegenheiten, die mich selbst betreffen>. Darauf kommt es doch an. Wer das nicht so kann wie "Bischof Martin", der ist ja auch noch nicht an der Tür des Liebehimmels angekommen. Das ist doch Inhalt dieser "Geschichte". Das sagt und auch das Werk "Robert Blum"; hier ist es dem Inhalt nach ebenso: der Herr Selbst verheiratet den "Robert", nur äußerlich ist es eine andere Geschichte. (Übrigens: der "Robert" wurde vor der Himmelstür nicht mit seiner irdischen Ehefrau vom Herrn "verheiratet" sondern mit einer Frau, die auf Erden wie er revolutionär aktiv war.)

Weil du, lieber Ralf, dich auf das Büchlein "Der Mensch als Mann und Weib" beziehst (der Autor ist Prof. Gollwitzer; er hat sehr schöne Passagen aus "Die eheliche Liebe" durch Swedenborg ausgewählt), deshalb will ich mal (allerdings separat) ein paar wichtige Stellen aus "Die eheliche Liebe" beitragen, welche die Situation "Dual-Partnerschaft" sehr gut erhellen können. Wenn es dieses Buch online (als dataset) gäbe,wäre das alles viel leichter. Deshalb bei der Gelegenheit die Frage an alle: Kann man das Werk "Die eheliche Liebe" irgendwo online zugreifen und vielleicht sogar runterladen in den eigenen PC.

Herzlich
Gerd

 

----- Original Message -----
From: GerdFredMueller@aol.com
To: OffenbarungenZeichenderWiederkunft@yahoogroups.de
Cc: Lorber_1800@yahoogroups.ca ; Freundeskreis-Lorberliste@yahoogroups.ca
Sent: Wednesday, March 10, 2004 5:04 PM
Subject: [Freundeskreis-Lorberliste] <eheliche Liebe> auf der natürlichern Ebene (= irdisch möglich!?)

 

Liebe Freunde,

beginnend in der Freundeskreis-Liste wurde darüber gesprochen, was die "eheliche Liebe" sei und ob sie mit der sog. Dual-Partnerschaft (ein Esoterik-Begriff) in Zusammenhang gebracht werden könne. Ich adressiere bevorzugt die Offenbarungen-Liste , weil es stark um Swedenborg geht, nicht so sehr um die NO durch Lorber.

Bekannt ist, dass sowohl im Offenbarungswerk durch Lorber als auch im Offenbarungswerk durch Swedenborg der Begiff "Dual" oder "Dual-Partnerschaft" nicht vorkommt. Die Frage ist demnach, spielt das Thema (ein zentrales Anliegen ist es  für mache(n)) in der Neuoffenbarung keine Rolle oder wird davon gesprochen (vielleicht sogar sehr intensiv), ohne jedoch diesen Begriff "Dual" zu verwenden?

So wird man also fragen dürfen: steht das, was wir aus der NO sehr gut kennen und mit "eheliche Liebe" bezeichnet wird, mit den Vorstellungen vom "Dual" in Verbindung: wenn ja, in welcher Weise und wie weit reichend?

Der Begriff "Dual" ist vielschichtig und vor allem in allen Farben schillernd;. Jeder kann  - seiner Herzensneigung entsprechend - sich darunter etwas eigenes, etwas persönliches vorstellen.

Für diese Betrachtung zentral wird Swedenborg sein, wenn man anerkennt, dass er tatsächlich so intensiv und so umfangreich mit den Engeln in den geistigen Welten (den Himmeln) verkehren durfte, um viele Fragen zu stellen. Mit der Zulassung des Herrn durfte er es, damit diese Kunde durch ihn auf die natürliche Ebene (in unsere Welt) gebracht werden konnte. (= offenbart werden durfte).

Diese jenseitigen Erkenntnisse Swedenborgs für wahr zu erachten setzt jedoch voraus, dass man dies alles, was Swedenborg berichten durfte, für wahr hält: all das im eigenen Innern als eigene (persönlich gültige) oder auch subjektive Wahrheit annehmen kann (= glauben kann).

Swedenborg hat sehr oft (über viele Jahre hinweg) hohe Engel sehr intensiv auch über die "eheliche Liebe der Menschen" befragen dürfen. All das, was ihm hierüber mitgeteilt wurde, ist in vielen Details im Werk "Die eheliche Liebe" festgehalten und sehr klar ausgesprochen.  

Und nun zurück zur Ausgangslage: Steht das, was man durch Swedenborg oder die "eheliche Liebe" erfahren kann in irgendeiner Verbindung mit dem, was man unter "Dual" versteht, bzw. zu verstehen geneigt ist oder auch nicht???

Um sich diesem Thema anzunähern, möchte ich eine Textstelle aus "Die eheliche Liebe" hier einfügen: In der geistigen Welt wurde Swedenborg u.a. durch hohe Engel gestattet, dass er sich mit ehemals irdischen Menschen besprechen durfte. Dabei wurde ihm erlaubt, mit Menschen (jetzt in den Himmeln) zu reden, die im "goldenen, silbernen und kupfernen Zeitalter" auf der Erde gelebt haben.

Das "Goldene Zeitalter" stellt die Zeit ab Adam (bis Noah) vor und ist das Zeitalter, von dem in "Die Haushaltung Gottes" durch Lorber berichtet wird. Das konnte aber Swedenborg noch nicht bekannt sein. Mit diesen Bezeichnugen menschlich-irdischer  Zeitalter durch bestimmte Metalle wird erkenntlich, dass der Trend von Gold über Silber, Kupfer und Eisen geht. Es ist ein starker Abwärtstrend, den wir in unserer Zeit ja so oft beklagen. Das soll aber in diesem Zusammenhang nicht vertieft werden.

Swedenborg unterhielt sich mit Menschen aus dem "Goldenen Zeitalter der Erde" und deren Verständnis von Ehe, die sie damals auf Erden führen konnten. Nun die Zitatenstelle:

"Die eheliche Liebe", Ziff. 75:

"Als ich einst über die eheliche Liebe nachdachte, überkam mich das Verlangen zu erfahren, welchen Charakter diese (eheliche) Liebe bei den Menschen des Goldenen Zeitalters (auf Erden) hatte. ... Weil ich wusste, dass von ihnen alle, die einen guten Lebenswandel geführt hatten, in den Himmeln sind, betete ich zum Herrn, mir die Erlaubnis zu erteilen, mit ihnen zu sprechen und von ihnen belehrt zu werden. Und siehe, ein Engel stand bei mir (Swedenborg wurde durch Gnade des Herrn die innere Sehe sehr oft und sehr lange, sehr weit geöffnet) und sagte: <Ich bin vom Herrn gesandt, dein Führer und Gefährte zu sein. Zuerst will ich dich zu denen führen und begleiten, die im ersten Weltalter (= ab Adam), dem sogenannten Goldenen,gelebt haben. (Nun wird ausführlich der Weg dorthin beschrieben; das lasse ich hier weg.) ........    

"Weil in meinen Gedanken das Verlangen lag, die Ehe der Ältesten (aus dem Goldenen Zeitlater auf Erden) kennenzulernen, blickte ich bald den Mann, bald seine Frau an, wobei ich in ihren Gesichtern die Einheit ihrer Seelen wahrnahm. Darum bemerkte ich: >Ihr beide seid eins>. Der Mann antwortete: <Das sind wir tatsächlich. Ihr Leben ist in mir, und meines in ihr. Wir sind zwei Körper, aber eine Seele. Zwischen uns besteht ein Einklang wie zwischen den beiden Zeltkammern in der Brust, Herz und Lunge genannt. Sie ist mein Herz, und ich bin ihre Lunge. Doch weil wir hier (in dieser himmlischen Sphäre) unter dem Herzen die Liebe verstehen und unter der Lunge die Weisheit, so ist sie die Liebe meiner Weisheit, und ich bin die Weisheit ihrer Liebe. Daher rührt die von dir bemerkte Erscheinung seelischer Einheit in unseren Gesichten.>

Nun fragte ich weiter: <Wenn eine solche Einheit besteht, kannst du dann auch eine andere Frau als deine eigene anblicken?> Darauf antwortete er: <Ich kann es, doch weil
meine Gattin mit meiner Seele vereinigt ist, blicken wir sie beide zugleich an, und so kann nicht das geringste von Begierde eindringen. Sehe ich nämlich die Ehefrauen anderer an, so durch die Augen meiner eigenen (Frau), die allein ich liebe. Und weil sie alle meine Neigungen wahrnehmen kann, leitet sie als Vermittlerin meine Gedanken, entfernt daraus alles Entzweiende und flößt zugleich Abscheu vor aller Unkeuschheit ein. Daher ist es uns hier ebenso unmöglich, die Ehefrau irgend eines anderen mit Begierde anzublicken, wie es unmöglich ist, aus der Finsternis des Tartarus das Licht unseres Himmels zu erblicken. Darum gibt es auch bei uns keine Denkvorstellung, geschweige denn ein Wort für die Reize der wollüstigen Liebe.> Tatsächlich vermochte er das Wort 'Hurerei' nicht auszusprechen,weil dem die Keuschheit ihres Himmels wiederstrebte.

Mein Engel-Führer nahm wieder das Wort und sagte: <Du hörst jetzt die Sprache der Engel dieses Himmels, sie ist die Sprache der Weisheit, weil sie nämlich aus den Ursachen entsteht.> (Die Liebe ist die zentrale Ursache der Weisheit.)  Nun blickte ich mich um und sah, wie ihr Zelt gleichsam mit Gold überzogen war. Nach der Ursache befragt, antwortete er: <Es kommt von dem flammenden Licht, das wie Gold glänzt und auf die Vorhänge des Zeltes fällt, während wir uns über die eheliche Liebe unterhalten. Dann entfaltet sich nämlich die Wärme unserer Sonne, die ja ihrem Wesen nach Liebe ist, und färbt das Licht, das nach seinem Wesen Weisheit ist, mit goldenem Schein. Das geschieht, weil die eheliche Liebe in ihrem Ursprung ein Spiel zwischen Weisheit und Liebe ist,
ist doch der Mann als Verkörperung der Weisheit geboren, die Frau aber als Verkörperung der Liebe zur Weisheit des Mannes. Darin liegt der Ursprung der Wonnen dieses Spiels in der ehelichen Liebe und der daraus fließenden Wonnen zwischen uns (= Engel)  und unseren Gattinnen. Jahrtausende alte Erfahrung hat uns gelehrt, dass diese Wonnen hinsichtlich ihrer Fülle, ihres Grades und ihrer Stärke in dem Maße herrlicher und glänzender sind, wie wir den Herrn Jehovah bei uns anbeten, weil von Ihm her diese himmlische Vereinigung bzw. himmlische Ehe der Liebe und Weisheit einfließt>". (Ende des Zitats)

Man kann zusammenfassen:  

1. Die Frau ist ihrem Wesen nach ganz in ihrem Mann enthalten.

2. Der Mann ist seinem Wesen nach ebenfalls ganz in seiner Frau enthalten.

3. Die völlige Entäußerung des eigenen Seins im Partner (eine einzige Seele bildend) ist die zentrale und beglückende Situation einer himmlischen Ehe.

4. Diese beglückende Situation des <seelsiche-geistig ganz im Partner sein könnens> hat zur Grundlage:

*** Sie (die Frau) ist die Liebe seiner (des Mannes) Weisheit.
*** Er (der Mann) ist die Weisheit ihrer (der Frau) Liebe.

Und das Ergebnis ist das selige Wechselwirken zwischen der Liebe-Betonung der Frau und der Weisheits-Betonung des Mannes.

Wenn man das unter ehelicher Liebe versteht, dann ist man auch recht nahe an dem, was unter "Dual-Partnerschaft" verstanden werden kann.

Um aber dieses weiter zu vertiefen, dann als Nächstes eine kurze Betrachtung darüber, weshalb Adam (vor seinem Fall) in Mann und Weib getrennt wurde: das steht in der Genesisgeschichte der Bibel und betrifft keine historischeTatsache, sondern einen Zustand im Menschen (in uns allen: jeder ist ein "Adam" oder eine "Eva"). Die Teilung des Menschen betrifft jeden Menschen seit es Adam auch geschichtlich gab: seitdem sind wir dem Zustande nach (seelisch) nicht mehr ganz (nicht mehr vollständig als Mensch, ob männlich oder weiblich).

Ich würde mich freuen, wenn man sich durch solche Betrachtungen der Frage <Sind Dual-Partnerschaften überhaupt existent?> oder <Haben "eheliche Liebe" und Dual-Situationen etwas, viel, oder gar nichts gemeinsam?> annähern könnte. Es ist zumindest nicht wie folgt: Weil das Wort "Dual" nicht in NO-Texten von Lorber und oder Swedenborg steht, deshalb gibt es das nicht, was man mit "Dual-Partnerschaft" bezeichnen kann.  Mal sehen, wo wir in dieser Aussprache landen! (Ich will ergebnisoffen sein.)

Herzlich
Gerd

 


 

----- Original Message -----
From: MIchael N
To: OffenbarungenZeichenderWiederkunft@yahoogroups.de
Sent: Wednesday, March 10, 2004 6:41 PM
Subject: [OffenbarungenZeichenderWiederkunft] das Dual mal wieder

 
Ja Gerd, habe da einiges verfolgt und hat mich ja gefreut wie du die Sache dort mit Gutemann gesehen hast, wo der Gutemann tatsächlich mit Kanonen auf Spatzen schießt.
 
Ich will einmal andere Komponenten aufzeigen und sie anzunehmen ist nicht jedermanns Sache.
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Der Josef hat dort so einige Tretminen gelegt und ich glaube, Myrta (he Schwester, ich grüße dich in Liebe) hat da so einiges übernommen oder abbekommen?
 
Josef im persönlichen Kontakt ist echt ein lieber Mensch und mir schien, er hat die Sache einfach zu hoch gehängt aus diesem gewissen puristischen Glauben heraus, nur immer das Reinste und Beste annehmen zu müssen.
 
Das wird auch mit seiner wissenschaftlichen Vergangenheit zu tun haben, die ihm nachhängt und die einen oftmals hindert, die Dinge im Glauben anzunehmen um sie dann verstehen so können, ob nun so oder so.
 
Die Lehre der Dualität ist halt das typische Schwarz-weiß Denken der noch kleinen, die einfach einen Leitfaden brauchen, denn die Liebe ist bunt. Sie richtet einen sehr großen Schaden an und alleine aus diesem Grunde her würde es Jesus niemals in dieser so aufgefaßten Bedeutung sagen können.
 
Es gibt kein Dual im strengen Sinne, da doch alles auf Entwicklung beruht. Über die Esoterik ist einfach nur dieser chinesische Gedanken vom Ying und Yang miteingeflossen, wo beide Seiten die Parität besitzen. Der alte Gedanke Luzifers, der sich im gleichstarken Kampf mit der Gottheit wähnt und der sich deshalb gegenseitig abstößt. Luzifer bemerkt die Inkonsequenz seiner Gedanken ja auch nicht, denn als Gleichstarker könnte er Gott doch niemals entthronen.
 
Wenn man sich die Früchte der Dualität anschaut, so blicke man doch auf Jesus und überlege ob Maria und Josef denn ein Dualpaar gewesen sei. Nein, sicherlich nicht in diesem genannten Sinne. Irhael und der Arzt im GEJ waren auch kein Dual, der Hauptmann und Maria Magdalena ebenfalls nicht, der Oberrichter Faustus und Lydia auch nicht und bei Martin ist es auch ersichtlich, das es mehr auf Jesus selbst, als auf die freie bzw. dualistische Wahl ankommt.
 
Der Hintergrund ist eigentlich so, daß gerade die Liebe zum anderen noch sehr stark vom Gegner besetzt ist, In der Liebe schwingt am Anfang immer die Eigenliebe mit. Verbindet man sich nun auch aus diesem Teil der Eigenliebe heraus, so kommt man dann mit seinem Gegenüber auch nicht mehr klar und hat dann eine sehr bequeme Entschuldigung parat ohne den satanischen Hintergrund dort zu bemerken.
 
Wenn man, wie z.B. Josef, diese Irrlehre also überhöht, so beinhaltet das immer einen Mangel an der Barmherzigkeit und die ist es doch, woran wir reifen. Was sagte uns denn Jesus gerade in den Offenbarungen an Heidi so schön. War da etwas mit einem Dual? Hätte man dort denn nicht klar erkennen können inwieweit Jesus eindeutig gegen diese dualistische Auffassung hinweist, in der ihn eigenen sanften Methodik und der Akzeptanz des freien Willens
 
Liest man diese Kundgabe aufmerksam durch, so hat es sich mit dem Dual schon erklärt. Es gibt es nicht, es ist nur eine Fiktion und Cyrenius hat mit Tullia eben nicht sein Dual erwählt, was sich aus der folgenden Geschichte ganz klar ableiten läßt. Seine Konkubine hingegen wurde von Jesus angenommen, während die Wahl des Cyrenius noch mehr eine Fleischeswahl war.
 
Wäre Josef oder ein anderer Gläubiger ein Kind von un-dualen Eltern, ja, was dann? Aus diesem so unscheinbar erscheinenden Anfangsgedanken wächst dann ein riesiger Komplex an deren Ende Zweifel über Zweifel entstehen. Schauen wir mal weiter.
 
Die Barmherzigkeit als das letzte und schnellste Ausreifungsmittel steht über der Lehre des Duals. Das Dual gilt nur rein menschlich betrachtet bis zur Geduld und hat deshalb bei Versagen einer Partnerschaft auch fast immer dieses Geduldsproblem beinhaltet. Dann kommt die Demut, die ja in der Geduld liegt und anschließend erst die Barmherzigkeit in der also auch die beiden anderen und das vorhergehende liegen und dies alles wirft alle gerechtigkeitsspezifischen Überlegungen über den Haufen.
 
Schaut man auf den Kern der Duallehre, so blickt man auf die in ihr enthaltene Gerechtigkeit und erkennt sodann, das Jesus dort auch nicht ist. Blickt man sich nun die von Jesus geschlossenen Ehen an, so erkennt man keine Gerechtigkeit sondern immer nur die Liebe und der Liebe ist es an sich egal wie man sich verbindet, hauptsache man bleibt in der Liebe und zieht es in der Ordnung Gottes durch.
 
Der Nächste wird so oftmals zum Dual und damit widerspricht er schon völlig dem Ganzen.
 
Bleiben wir bei Josef, der es mir nun verzeihen möge, das er hier herhalten muß.
 
Nach seiner Sichtweise der Dinge hat jedes ein Dual zur Folge, denn in der Ableitung des Menschen ist alles ja lebendig und demzufolge gradiert dualistisch. Unten das Tierreich stehend und oben dann Gott selbst und Satan wäre also dort dessen Dual.
 
Gibt es schonmal nicht und selbst Jesus und Luzifer sind nicht Dualitäten, sondern Luzifer sieht es nur so während Jesus in der Barmherzigkeit schauend ihn nur als armen Gefallenen sieht.
 
Blicken wir auf Lorber und Dudde: und interessant ist auch die Frage ob Josef nicht unbewußt mit der Verwerfung von Dudde sein eigenes Bild vom Dual zerstört hat. Denn nach der Konsequenz seiner Sichtweise heraus hätte er ja auch dem Lorber ein Dual attestieren müssen und Dudde bietet sich automatisch an. Also hat er Dudde verworfen und damit letztlich auch Lorber verurteilt, denn wer die Liebe zum Nächsten tötet (5.Gebot) der tötet damit nur seine eigene Liebe und stolpert letztlich über seinen eigenen Balken.
 
Der duale Gedanke tötet die Barmherzigkeit und bleibt nur auf der Stufe der Geduld stehen. Wer ungeduldig ist, der richtet automatisch und derjenige der richtet, der erhält als Folge eben Versuchungen und wähnt sich dann von ihnen förmlich umzingelt und kämpft dann aus seinem eigenen Selbst heraus dagegen an. Solch ein Kampf ist unsinnig.
 
Wenn Josef also tatsächlich dieser John Dürr? da sein soll, dann zeigt er damit ja die ganze Abfolge der sich selbst richtenden Eigenliebe an. Wer richtet kommt irgendwann in die Wüste seiner Eigenliebe und wird dort erst recht vom Teufel versucht. Verlangt er aus den Steinen dieser Eigenliebe dann, das Jesus ihm daraus Brot macht, so wird es ziemlich dürr in ihm.
 
He, damit will ich die Diskussion aber nicht abwürgen, sondern nur andere Gedanken bringen.
 
Wenn überhaupt, so ist Jesus unser Dual aber das stimmt deshalb nicht, weil wir da kein gleichwertiger Partner sind. Aber die Liebe bestimmt eben und der ist es ziemlich egal was da nun gleichwertig ist.
 
Michael,
 
Ps. habe mein Dual gefunden hihi


 

----- Original Message -----
From: GerdFredMueller@aol.com
To: Lorber_1800@yahoogroups.ca ; OffenbarungenZeichenderWiederkunft@yahoogroups.de
Cc: Freundeskreis-Lorberliste@yahoogroups.com
Sent: Thursday, March 11, 2004 1:59 PM
Subject: [Lorber_1800] Dual-Partnerschaft und Genesis-Geschichte !?

 

Liebe Freunde,

beim Nachdenken über das, worin die  "eheliche Liebe" in ihrem Kern besteht habe ich in meiner ePost vom 10.03. eine Textstelle aus Swedenborg "Die eheliche Liebe" zitiert. Dabei wurde durch Swedenborg offenbart, wie die Menschen des "Goldenen Zeitalters auf Erden" (zur Zeit Adam's) ihre ehe geführt haben und was sie hierüber geistig wussten. Kurz zur Wiederholung:

In einer solchen Ehe ist das Leben lebt der Mann durch seine Frau und die Frau lebt  durch ihren Mann. Sie können beide geistig-seelisch ganz ineinander aufgehen. Der Grund hierfür ist: Sie bilden zusammen eine gemeinsame Seele und dabei ist die Frau die  Liebe der Weisheit des Mannes und der Mann ist die Weisheit der Liebe der Frau. Das heißt: der Mann liebt die Liebe seiner Frau und die Frau liebt die Weisheit ihres Mannes. Auf diese Weise bilden sie zusammen einen Menschen. Auf diese Weise erfüllen sie in sich (in ihrer gemeinsamen Seele) das große Prinzip, das der Schöpfer in sie gelegt hat: die himmlische Ehe (oder Vereinigung) besteht dann, wenn Liebe mit Weisheit in Wechselwirkung zueinander ist.

Daraus kann man auch entnehmen (das sagt der Engel zu Swedenborg) , dass der Mann (das Männliche) die Weisheitsbetonung und die Frau (das Weibliche) die Liebebetonung ist. Und da der eine im andern sein kann und will, bilden sie die Einheit = die Ehe aus Liebe mit Weisheit.

Schaut man sich nun vor diesem Hintergrund an, was in der Bibel (in der Genesis) über den Menschen berichtet wird, kann man u.U. erkennen, weshalb der Mensch in Mann (Adam) und Frau (Eva) geteilt wurde.

Die folgenden Bibel-Zitate sind aus der Einheitsübersetzung, die seit 1980 verfügbar ist.

Gen. 02,07. "Da formte Gott, der Herr, den Menschen aus Erde vom Ackerboden und blies in seine Nase den Lebensatem. So wurde der Mensch  zu einem lebendigen Wesen."
.........
Gen. 02,15: "Gott, der Herr, nahm also den Menschen und setzte ihn in den Garten von Eden, damit er ihn bebaue und hüte."
..........
Gen. 02,18: "Dann sprach Gott, der Herr: Es ist nicht gut, dass de Mensch allein bleibt.
Ich will ihm eine Gehilfin machen, die ihm entspricht."
.........

Gen. 02,22: " Gott, der Herr, baute aus der Rippe, die er vom Menschen genommen hatte, eine Frau und führte sie dem Menschen zu."

Gen.02,19: "Und der Mensch sprach: Das endlich ist Bein von meinem Bein / und Fleisch von meinem Fleisch /
Frau soll sie heißen; denn vom Manne ist sie genommen."

So wird heute (seit 1980) die Genesis-Geschichte in die deutsche Sprache übersetzt. Es ist  die Einheitsübersetzung der gesamten Bibel, an der viele wichtige kirchliche Stellen der Katholischen und der Evangelischen Kirchen im gesamten deutschsprachigen Raum in jahrelanger intensiver Arbeit beteiligt waren.

Das Interessante an dieser Übersetzung ist wohl, dass das Wort "entspricht" verwendet wird und die Aussage "vom Manne ist sie genommen" in diesem Text zum Ausdruck kommt.

Lassen wir diesen Bibel-Text mal einfach auf uns wirken, aber mal auch ohne Kommentierung dazu. Wir wissen allerdings aus der NO sehr genau, dass man die Genesis-Geschichte auf den seelischen Zustand beziehen soll, und dass deshalb z.B. der Ausdruck "aus der Rippe" gemacht, eine Metapher ist. Es ist heute unstreitig, dass die gesamte Schöpfungsgeschichte, vor allem die 6-Tage-Schöpfung eine Wortbild für die innere Entwicklung des Menschen ist und nicht  eine Erschaffung von Welt und Mensch dem äußeren Wortsinne nach. Seit Swedenborg weiß man, dass es sich hier um <Entsprechungsaussagen> für geistige Inhalte handelt. Was Swedenborg offenbaren durfte, das kann man auch durch die Einblicke in die Tiefen der althebräischen Sprache ergründen. Die Thora (die 5 Bücher Mosis) sind ja in dieser Sprache verfasst.     

Schauen wir und zum Vergleich mal an, was in die "Haushaltung Gottes" durch Lorber im Kapitel über "Die Erschaffung Adams und Evas" mitgeteilt wird.  Es wird uns offenbart,  weshalb der Mensch im Garten Eden im Mann und Frau geteilt wurde. Es steht dort:

[HGt.01_007,10] Und siehe, da wehte ihn, unsichtbar seinen noch blinden Augen der Seele, die ewige Liebe an, und er schlief zum ersten Male in der Anmut der erbarmenden Liebe ein. Und die Anmut der erbarmenden Liebe formte im Herzen des Adam, gleichsam wie in einem süßen Traume, eine ihm ähnliche Gestalt von großer Anmut und ebenso großer Schönheit.
[HGt.01_007,11]
Und die ewige Liebe sah, daß der Adam große Freude fand in sich durch die innere Anschauung seines zweiten Ichs. Da rührte ihn die erbarmende Liebe an der Seite, da ihm gegeben ward ein Herz gleich dem Herzen der Gottheit zur Aufnahme der Liebe und des Lebens aus der Liebe in Gott, und nahm ihm dadurch die Eigenliebe, um für Sich Selbst eine Wohnstätte zu bereiten durch das künftige Gesetz der erbarmenden Gnade, und stellte die Eigenliebe, an der er großes Wohlgefallen fand in sich, außer seinem Leibe körperlich und hieß sie ,Caiva' oder, wie ihr schon gewohnt seid zu sagen, ,Eva', das ist soviel als die vorbildende Erlösung von der Selbstsucht und die daraus hervorgehende Wiedergeburt.
[HGt.01_007,12] Und siehe, da rührte ihn die erbarmende Liebe an und weckte ihn zur Anschauung seiner Eigenliebe außer ihm und sah, daß er ein großes Wohlgefallen an der Anschauung seiner Liebe außer ihm hatte und fröhlich war über die Maßen; und die Liebe außer ihm, die nun Eva hieß, ergötzte sich an dem Menschen Adam und neigte sich zu ihm und folgte jeder seiner Bewegung.
[HGt.01_007,13] Und siehe, da sprach die ewige Liebe zum ersten Male den Adam an: "Adam!" - Und er sprach zum ersten Male: "Hier bin ich, Herr der Glorie, der Macht und der Kraft!"
[HGt.01_007,14]
Und die ewige Liebe sprach abermals: "Siehe deine Gehilfin!" - Und die Eva antwortete: "Siehe, Herr, die Magd gehorsam zu den Füßen Deines Sohnes liegen und harren seiner Befehle!"
[HGt.01_007,15] Und siehe, die erbarmende Liebe fand großes Wohlgefallen an den Werken Ihrer Macht und Kraft durch die Gnade Ihrer Erbarmung und sprach ferneres und unterrichtete sie in allem und lehrte sie alle Dinge kennen, benennen und gebrauchen. Und als sie alles verstanden, kannten und gebrauchen konnten, da sprach die erbarmende Liebe wieder zu ihnen: "Nun sehet, ihr erlerntet nun alles, ihr kennet nun alles und könnet den Gebrauch machen von allem bis auf eines, und dieses Letzte will Ich euch jetzt lehren und die Kraft in euch legen zur Fortzeugung und Fortpflanzung euresgleichen; aber ihr dürfet davon erst dann Gebrauch machen, wenn Ich wiederkommen werde, euch bekleidet werde finden mit dem Kleide des Gehorsams, der Demut, der Treue und der gerechten Unschuld. Wehe aber euch, so Ich euch nackt finde; Ich werde euch verstoßen, und der Tod wird die Folge sein!"

So weit aus "Die Haushaltung Gottes". Der Begriff "Haushaltung" ist ja mit großem Bedacht gewählt. Es geht um die Ordnung die im Hause Gottes - in seiner Schöpfung - gelten soll. Und dies Ordnung oder Haushaltung Gottes umfasst auch das, was oben über Adam und Eva durch Lorber offenbart werden durfte. Hiermsind Adam und Eva ja noch nicht aus dem Paradies vertrieben; sie noch im Garten Gottes. (Wie "entspricht" das dem "Goldenen Zeitalter"??)

Auch das will ich nicht kommentieren, sondern nur noch mal hervorheben:

*** Die Bibel-Übersetzung  der Genesis sagt uns, dass der Mensch eine "Gehilfin" erhält und
diese Gehilfin "entspricht" ihm.

*** Die Haushaltung Gottes das uns das ebenso, aber vertiefend dazu:
die Eva ist das zweite Ich des Adam.

*** Und was sagt uns Swedenborg in "Die eheliche Liebe? Er offenbar,
dass die himmlische Ehe eine einzige, eine gemeinsame Seele eines Mannes mit einer (seiner) Frau ist.

Möge der Leser dieser "Fundstellen-Zusammenstellung (Bibel, Lorber- und Swedenborg-Offenbarungen) seine eigene Meinung darüber bilden, ob überhaupt und wenn ja, in welchem Umfang, das hier Aufgezeigte etwas mit der sog. "Dual-Partnerschaft" zu tun hat.

Die große Frage für alle, die hier auf Erden verheiratet(in Ehe)  sind, lautet dann aber: was passiert mit mir und meinem Partner wenn wir nicht die Chance bekommen ganz zusammen wachsen zu können, oder wenn wir nicht so sind, das wir eine gemeinsame (eine vereinte) Seele für die Himmel werden können???

Dazu möchte ich in der nächsten ePost aus Swedenborg's Werk "Die eheliche Liebe"  ein paar wichtige Aussagen (Offenbarungen) aufzeigen.

Herzlich
Gerd



 

----- Original Message -----
From: myrta
To: Freundeskreis-Lorberliste
Sent: Friday, March 12, 2004 6:28 AM
Subject: [Freundeskreis-Lorberliste] Ergaenzung oder zweites Ich

 

Dear Friends and dear Gerd,

Alles was Du schreibst kann ich leicht nachvollziehen und sehe es auch so wie Du, und gefällt mir sehr.
Es gibt viele Menschen die spüren das sie ein zweites ich haben, solche Menschen fühlen wenn man ihnen das ausreden möchte als ob man ihnen ihr halbes Leben wegnimmt.

Nach Swedenborg ist es ganz ok. sich nach der himmlischen Liebe und himmlische Ehe zu sehnen. Das Ziel ist die Wiedervereinigung zu einem vollkommenen Menschen oder Engel im Himmel.

In  Swedenborg habe ich gelesen das er Hinweise gibt, das im Jenseits bei einer gewissen Vollendung die Wahre Ergänzung immer am nächsten ist.
Das war ja auch mit Bischof Martin der Fall. Das fragen des Herrn war ja nur eine Prüfung. Die er auch bestanden hat, denn ergab sich des Willen des Herrn, er hat nicht gewählt, sondern der Herr hat für ihn gewählt.

Ich habe auch letzthin gelesen das die Teilung wie es mit Adam geschah mit allen Menschen geschah. Ja, ich habe mehre male in Lorber gelesen, von der Seelenergaenzung und das zweite Ich, was ja nur ein anderes Wort für Dual ist.
 
Der Herr sagt durch Lorber immer wieder, dass Männer ja nicht heiraten sollen bevor sie nicht halb im Geiste Wiedergeboren sind.

Im Prinzip möchte der Herr schon eine himmlische Ehe auf Erden, aber es ist nicht so leicht möglich weil fast keine Männer mindestens halb im Geiste Wiedergeboren sind.  So ein halb Wiedergeborener  irrt sich nicht mehr bei der Wahl, und wird kein Standesdünkel  mehr haben noch für das Äussere und Reichtum Ausschau halten, sondern nur was das Herz sagt, wahre Liebe und Zuneigung zueinander.

Er wird dann geistig so weit sein, das er mit seinem Herzen denken und fühlen kann und somit das erkennen kann was mal von ihm getrennt wurde.( sein zweites ich)  

Dann kann er wirklich das Haupt der Familie sein, und sein zweites Ich, seine Ehegattin kann zu ihm dann  aufschauen und lieben und solch einem Mann untertan sein ohne zu versklavt werden.

Ohne diese halbe Wiedergeburt, sind wir blind und zu materiell  wahrscheinlich kann ein Mann die himmlische Liebe gar nicht ertragen, laut Swedenborg gibt es ja auch noch besonders bei Männern auch  die natürliche oder buhlerische Liebe. In diesem Zustand ist es nie möglich, die Ergänzung zu erkennen noch eine himmlische Liebe oder himmlische Ehe einzugehen.

Auch sagt Swedenborg wenn ein Mann in der buhlerischen Liebe ist, rennt er weg, wenn er bemerken würde das ein weibliches Wesen ihn sehr liebt. Wie wahr ist dass, das habe ich schon oft gehört von Frauen und Mädchen.
Swedenborg hilft sehr für Mann und Frau für die Selbstbeschauung, und ist eines der wertvollsten psychologischen Bücher über die Geschlechter und ihre himmlischen und höllischen Zustände.
 
Nur Männer die im allgemeinen gläubig und in der Liebe des Herrn sind können wirklich ihre Gemahlin oder zweites ich  lieben, und zwar geistig, alle andere Liebe ist nur die buhlerische und stammt mehr  aus der Hölle. Auch ist ein glaeubiger Mann 
beglueckt von der  himmlischen Liebe  ihrer Gattin ( oder zweites Ich.)

Was zu bemerken ist legt der Herr grösseren Wert darauf dass der Mann halb im Geiste Wiedergeboren ist.  Das die Frau schon Wiedergeboren sein soll erwähnt er nicht.
Die Frau wenn sie noch nicht Wiedergeboren ist, wird durch den Mann dann gesegnet sein.
Weil der Mann den stärkeren Geist hat, wird er das zweite Ich leicht zum geistigen erwecken helfen können.

Immer wieder sagt der Herr wie schon gesagt, durch Lorber das ein Mann nicht heiraten soll bevor er nicht mindesten die halbe Geistige Wiedergeburt erreicht hat. Viele Einzelbotschaften für gewisse Personen gibt er immer wieder  den Rat zu warten bis er den/ die richtige schickt.

Alles in der Schöpfung wurde geteilt, so wie Adam und Eva geteilt wurden, so wurden alle Menschen geteilt. Dieser Text habe ich neulich gelesen, weiss aber nicht mehr wo er war, es könnte in der Geistigen Sonne, Himmelsgaben  oder Haushltung Gottes gewesen sein. Werde danach suchen.


in der neuen Zeit nach der Wiederkunft Christi werden nur noch himmlische Ehen geschlossen  werden auf Erden.
 
 
Betrachtungs Buch  B Lebensgarten                
Ueber Heiraten       (Ueber  das zweite Ich)
L. Mayerhofer am 22. Maerz  1870

Ueber die Ehe       (Ueber  das getrennte zweite Ich)
L. Mayerhofer am 9. April 1870

Der Mann ist des Weibes Haupt
J. Lorber am 6. July 1849

Das Weib
L. Mayerhofer am 1. Nov 1873

Dear Greetings
Myrta  
 



 

 

----- Original Message -----

From: GerdM
To: Freundeskreis-Lorberliste@yahoogroups.ca
Sent: Friday, March 12, 2004 11:32 PM
Subject: Re: [Freundeskreis-Lorberliste] Re: <eheliche Liebe> auf der natürlichern Eb ...

 

In einer eMail vom 12.03.04 19:04:05 (MEZ) Mitteleuropäische Zeit schreibt ralf


 

Entweder können ein Mann und eine Frau eine Einheit werden, oder sie sind seit Adams Schlaf dazu bestimmt eine Einheit zu werden.
 



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Lieber Ralf,

hierauf will ich dir gerne meine subjektive Wahrheit (meine höchst persönliche Glaubensüberzeugung) nennen. Jeder mag das anders für sich sehen: aber dir ist ja bekannt was "subjektive Wahrheit" ist: es ist die tiefen Überzeugung (= Glaube) im eigenen Gemüt.

Ich gehe für mich davon aus, dass es nur eine bestimmte Frau für mich gibt, das rührt von da her, dass wir als Mensch geteilt wurden (die Geschichte von Adam und Eva ist die Parabel hierfür).

Ich will dir auch meine Begründung nennen, die mich subjektiv so sicher macht. In meiner ePost von gestern habe ich es versucht zu skizzieren. Ich nenne es hier noch mal:

1. Die Genesis-Geschichte sagt uns:
Die Frau "entspricht" dem Mann: Es ist die eine Frau,  die aus den einen Adam genommen wird. Es ist seine Frau, es ist seine Hälfte, die in eine eigene (separate) Person transferiert wird. Und er ist demzufolge auch ihr Mann: kein anderer.  
Fazit für mich (subjektiv): Der Mann oder die Frau haben ihre höchst persönlichen Hälften, die abgetrennt sind um eigenständig (als Hälften) ihre eigene Lebensprobe als eigenständige Seelen (Mann bzw. Frau) zu meistern. Sie können und dürfen sich wieder finden, hier schon oder später: sie muss als Frau in ihrer Liebe gereift sein, er muss als Mann in seiner Weisheit gereift sein. Erst wenn sie einen Grad erreicht haben, der gut und hoch genug ist, sollen sie gemeinsam den Weg weitergehen: erst dann sollen sie in Ehe sein. Die Ehen vor diesem Zustand (mit der fehlenden Reife) sind in vielen Fällen kaum mehr als Fortpflanzungs-Kooperationen mit viel oder wenig Zuneigung zueinander. Das soll keine Schelte sein, sondern nur zeigen, dass ich sehr Hohes von der "ehelichen Liebe" halte.  

Du siehst: meine Prämisse ist,: sie sollen sich erst mal selbst (als Hälften) auf einen ausreichenden Liebe- bzw.. Weisheitsstand bringen. Erst ab da sind sie wirklich ehefähig. (Myrta sagte, der Mann soll zur Hälfte wiedergeboren sein, das zeigt es an, wobei allerdings niemand weiß, was ein "halbe Wiedergeburt" sein könnte).

2. "Die Haushaltung Gottes" sagt uns in HGt.01-007:
"Die Eva ist das zweite Ich des Adam". Das ist inhaltlich die gleiche Aussage wie unter Ziffer 1. (siehe oben). Die NO bestätigt uns, was die Genesis-Geschite des AT auch sagt. Es ist deshalb immer hier die Zusatzfrage zu stellen: wurde das AT (die Thora) korrekt in die anderen Sprachen übersetzt? Beziehe ich das mit ein, was ich durch F. Weinreb (dem großen Thora-Kenner) erfahren konnte, dann ist es genau auf der Linie, wie es in der NO durch in HGt.01-007 zum Ausdruck kommt. Weinreb sagt es aber mit seinen eigenen Worten: aber inhaltlich nicht abweichend. Darüber könnte ich dir viel sagen, führt aber hier zu weit.

3. "Die eheliche Liebe" durch Swedenborg sagt:
Der Gesprächspartner aus der Periode des Goldenen Zeitalters teilt mit (siehe meine ePost von vorgestern): "Sie ist mein Herz (= Liebe) und ich bin ihre Lunge (= Weisheit". Das sagt uns sehr deutlich, dass sie alleine (getrennt)  nicht lebensfähig wären. Sie ist nicht irgendein Herz, sondern das gemeinsame Herz, das ihn (ihren Mann) lebensfähig macht. Und weiter: er (der Mann) ist nicht irgendeine Lunge, sondern die gemeinsame Lunge, die auch sie lebensfähig macht. Hier wird nicht von Organtransplantation gesprochen, sondern davon, dass diese Organe (besser Liebe und Weisheit) ursprünglich in dem einen, dem ungeteilten Menschen (Adam Kadmon) beisammen waren. Sie (dieses bestimmte Paar: jedes Paar) wurde aufgeteilt, weil der ursprünglich erschaffene Mensch (= Adam Kadmon), der an die Stelle des Luzifer getreten war, Gefahr lief, eigenliebend zu werden: deshalb hat Gott den einen, den Vollmenschen geteilt (so steht es sehr klar in HGt.01-007) : sie gehören von Anfang an zusammen und sollen sich nach einer Reifung wieder finden, in eine Ehe kommen dürfen, der eine soll die Hälfte des vormalig einen ganzen sein. Da kann nicht eine Frau einem anderen Mann zugeordnet werden. Sie waren ursprünglich "ein Fleisch" (als der Adam Kadmon) und sie sollen wieder ein Vollmensch werden, der aber dann erschaffener Engel genannt wird.

Bedenke bitte- und das wird leider oft übersehen: Der ursprüngliche Mensch (Adam-Kadmon) wurde aus Gnade des Herrn im Paradies geteilt in Adam und Eva (GHt.01-007). Zu diesem Zzeitpunkt (in diesem Zustand) hat der Fall er Fall (das Vergehen von Adam und Eva) noch nicht stattgefunden. Sie sollten als zwei Körper (selisch vereint) den einen Menschen im Paradies bilden. Dann sind sie vertrieben worden und seitdem erst gehen sie getrennte Wege. Ab hier suchen sie sich und dürden sich finden, wenn sie beide eigenständig (inder Welt) und reif füreinander gewoden sind. Wir müssen den Paradiszustand und Außer-Paradieszustand immer sauber trennen: das wird aber fast immer vernachlässigt.

Fazit: alle drei Textstellen (Genesis, "Haushaltung Gottes" (Lorber) und "eheliche Liebe" (Swedenborg)) sagen unabhänig von einander: der Mensch, der geteilt ist, ist ein gefallener Mensch, der in seinen Hälften auf Erden den jeweils eigenen Weg über die Erde geht (da können sie auch schon heiraten), und dabei darf er seine Hälfte wiederfinden. Im Goldenen Zeitalter war das noch meist der Fall, dann in den folgenden Zeitaltern der Erde wurde es immer schwieriger (schlechter, dunkler) auf Erden, so schlecht, dass sich Mann und Frau als wirklich zu einander gehörig nicht mehr erkennen. Den Menschen fehlt heute in aller Regel die Ein-sicht (die Wahrnehmung) für dieses Wiederfinden- oder Erkennen-Können. Sie habn ja auch keijne Ahnung mehr, was Entsprechungen sind: der Fall hinein in die Materie und ihre feste Hülle wird immer stärker, intensiver. In dermateriellen Dunkelheit erkennen sie sich nicht.  Ich gehe davon aus, dass dann, wenn zwei Menschen (Mann und Frau) ihre seelische Wiedergeburt schon erreicht haben, dann erkenne sie sich als die verlorenen  unsprüngliche Hälften des einen (des bestimmten Menschen) und sie werden niemals einen anderen Menchen heiraten wollen. Es ist ein Wieder-erkennen aund kein Sie-Er-könnte-passen-Prozess.

Lieber Ralf, das ist mein Glaube (=innere aber subjektive  Gewissheit) hierzu. Du magst das ganz anders sehen und jeder in anderen Variationen auch. Die drei genannten Textsellen geben mir die hohe subjektive Gewissheit und meine eigene Lebenserfahrung findet sich in dem schon sehr bestätigt.  Das ist aber mein persönliches Erleben, das nicht für Listen bestimmt sein soll, weil es mir zu bedeutend ist, um es an die Wäscheleine zu hängen.

Lieber Ralf, wenn ich nun weiterschreiben würde, dann würde ich mich nur wiederholen. Wichtig ist mir: es ist Wahrheit, aber diese kann immer nur eine subjektive Wahrheit sein: es ist also eigene, persönliche, innere Gewissheit. Eine Gwissheit wie von der Art, die mir sagt: Jesus ist Jehovah, der sich auf Erden inkarniert hat und der in Ewigkeit der EINE ist, Der war, Der ist, Der sein wird in Ewigkeit. Auf dieser subjektiven Gewissheits-Höhe ist für mich auch das, was sich auf Dual-Partnerschaft und ihre nicht vorhandene Austauschbarkeit der verlustig gegangen Hälfte bezieht (es geht im eine Wieder-erkennen-können). Dem vormals ungeteilten Menschen wurde eine Hälfte entfernt (HGt.01-007 nennt den Grund) und es gibt keine andere Hälte mit der er eine himmlische Ehe führen würde, weil es nicht geht. Ein Mensch bestehend aus Liebe und Weisheit wurde getrennt, indem ihm die Liebe (die er in sich hatte) herausgenommen und einer ganz bestimmten (einmaligen, unverwechselbaren) weiblichen Person gegeben wurde. Das kann man als einen Schutz aunsehen, denn der ungeteilte Mensch (Adam Kadmon) lief Gefahr, dass er eigenliebig (narzisstisch: verliebt in die eigene Person) geworden wäre. Es ist die bestimmte Hälfte (nur diese, keine andere Hälfte)  die den bestimmten und individuellen Vollmenschen ausmacht (so wurde er erschaffen; Beispiel Adam Kadmon) und diese Hälfte kann nicht durch eine andere Hälfte, die ähnlich ist, getauscht (ersetzt) werden, wenn es wieder der Vollmensch, dann aber als erschaffener (gewordener) Engel werden soll.

Der Mensch kommt als Unikat, wird geteilt und soll dann als gereifte Teile  wieder das Unikat werden: aber durch die Prüfungen außerhalb des Paradieses erhöht oder besser gesagt: gereift soll er zurückkommen in die Himmel bei Gott:m als vereinigte Seelen von einem unikaten Mann mit seiner unikaten Frau in einem Engelwesen.

Auf englisch kann man es sehr griffig sagen: that's it in my case and believe.

Herzlich
Gerd

P. S.: Die Sehnsucht hin zu Jesus ist davon ganz unabhängig. Ich bin mir sicher, dass ich für mein "Dual" noch nicht wirklich reif bin (ich habe so manche Indizien dafür), deshalb habe ich mir längst angewöhnt zu beten, dass Jesus mal meine Ehe mit ihr (nur mit ihr) stiften möge, wenn ER mich und sie für würdig dafür hält. Ich habe hier keine eigenen Wünsche mehr. Es möge sein wie bei "Bischof Martin" (Kapitel 202): Ich vertraue IHM und ER allein möge es richten.  Sein Wille geschehe, nicht meiner. Allerdings glaube ich, dass ER uns zur rechten Zeit zusammenführen wird. ER kennt also mein geheimes diesbezügliches Sehnen und das ihre ja auch, denn sie und ich gedben uns IHM ganz anheim. Wenn ER es anders sehen sollte, dann ist es auch recht, denn ER weiß, was wirklich richtig für sie und mich sein wird (in alle Ewigkeiten hinein). Auf dieser Erde wünsche ich allerdings schon lange nichts mehr in dieser Hinsicht. Ich vertraue mich IHM an, und das ist ein wunderschönes Gefühl. Immer wenn ich an sie denke, dann denke ich gleichzeitig an IHM und dabei tritt ER in der Vordergrund, denn ER wird es so machen wie es sein soll. No problem!
 

----- Original Message -----
From: Christian
To: anne-lo@onlinehome.de
Sent: Friday, March 12, 2004 11:15 AM
Subject: AW: AW: [OffenbarungenZeichenderWiederkunft] Re: Zeugnis HB

 
Lieber Lothar,,
 
 
wir hatten mal wieder nebenan im Freundeskreis einen kurzen, wenn auch heftigen Streit wegen der HB Kundgaben. Ist aber jetzt Nebensache. Da kam zutage das Heidi Müller, die jetzt auch in der Offenbarungsliste Mitglied ist, ein ergreifendes Erlebniss mit dem Herrn hatte und mit eiener privaten  HB Kundgabe.
 
Weil ich das nun wußte, und sie neu in die O Liste kam, dachte ich es wäre gut sie mal näher zu fragen damit du das mitbekommst. Hab nicht registriert das du Listenmäßig kurz offline warst.
 
ich sende dir deswegen mal die entsprechende Mail von Heidi zu, incl. der Vorgeschichte und der Privatkundgabe unseres Herrn durch HB. Ob du sie allerdings in die HP setzen darfst,....glaub ich eher nicht, .....aber fragen mußt du schon selbst.
 
Viel Freude beim lesen.
 
liebe Grüße an dich und deine Frau
 
christian
-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: HeidiMuell@aol.com [mailto:HeidiMuell@aol.com]
Gesendet: Mittwoch, 3. März 2004 17:28
An: OffenbarungenZeichenderWiederkunft@yahoogroups.de
Betreff: Re: AW: [OffenbarungenZeichenderWiederkunft] Re: Zeugnis HB

 

Liebe Freunde! 

OK, ich werde mein Zeugnis hier in diese Liste setzen, um es zu verstehen, muss ich jedoch auch HB’s Kundgabe mit reinkopieren, was ich am Schluss machen werde....

Ich bin seit 18 Jahren verheiratet, eine Ehe, die von Anfang an mehr aus nützlichen Motiven heraus geschah und keine Liebesheirat war. Auf die näheren Hintergründe möchte ich an dieser Stelle nicht eingehen. Jedenfalls haben mein Mann und ich uns innerlich mehr und mehr voneinander entfernt, hatten kaum gemeinsame Interessen und er interessierte sich niemals für das, was ich dachte, empfand und tat. Trotzdem habe ich es so lange ausgehalten, wie auch immer.... Ich bin etwas genauso lange gläubig.

Vor einem Jahr hat Gott mir einen Mann über den Weg geschickt, das war nach dem plötzlichen und unerwateten Tod meiner geliebten Mutter. Dieser Mann hat mich in Zusammenhang damit mit dem Lorber-Werk bekannt gemacht, und seitdem habe ich die Neuoffenbarung kennen- und liebengelernt. Zwischen diesem Mann G. und mir entwickelte sich eine tiefe Freundschaft und Vertrautheit, und nach etlichen Monaten verliebte ich mich in ihn. Ich gestand ihm meine Liebe, die von einer Art war, wie ich sie noch nie vorher empfunden hatte. Auch er empfand diese besondere Liebe für mich, befand sich jedoch in einem schweren Konflikt, da er sich als Witwer an seine vor vielen Jahren verstorbene Frau noch gebunden fühlte und Angst hatte sie und ihre Liebe zu verraten, wenn er sich einer anderen Frau öffnen würde. Trotzdem spürte er mehr und mehr, dass die Verbundenheit mit mir viel stärker war als die Liebe zu seiner verstorbenen Frau, die ihrerseits seinen Glauben an Gott nicht teilen konnte, mit Lorber nichts zu tun haben wollte und ihm alle möglichen persönlichen Freiheiten nehmen wollte.

Plötzlich hatte ich die Eingebung, HB anzurufen und sie zu bitten, für uns zu beten und zu horchen, ob sie eine Mitteilung für Günther von Jesus empfangen würde.

Nun hat mein Mann vor etwa 4 Monaten begonnen, sich seinerseits mit dem Lorber-Werk zu beschäftigen und ist dadurch auch zum Glauben gekommen (und hat damit angeblich seine Liebe zu mir entdeckt, wiewohl ich darin einen sehr hohen Anteil an Eigenliebe und Besitzenwollen entdecke), das erwähnte ich HB gegenüber, während ich G.’s Konflikt jedoch in den Vordergrund stellte.

Einige Tage später erhielt ich von HB eine Privatkundgabe. G. hat diese Privatkundgabe genauso akzeptiert und im Herzen für richtig befunden wie ich, und wir nehmen sie jetzt und leben danach und vertrauen auf die darin befindliche Verheißung.

Soweit erstmal, die Kundgabe folgt jetzt...

Eure Heidi 

Donnerstag, 15. Januar 2004                  Privat an Heidi

Mein liebes Kind! - Ein kleines Wort zum inneren Anstoß eines sich höher entwickelnden Grades der Nächsten- und Gottesliebe: Das Gedankengut, das deinen geistigen Bruder beschäftigt, stellt dir selbst einen entsprechenden Spiegel vor Augen, mit wieviel Geduld, Nachsicht und äußerster Selbstverleugnung du die geistige Entwicklung, die sich im Herzen deines Ehegatten anbahnt, unterstützen sollst, um ihm den Weg zur selbständigen geistigen Pilgerschaft zu Meinem Herzen zu ebnen. - Deine Treue und Hilfsbereitschaft sind vorerst auf geistiger Ebene für beide Meiner Söhne und Brüder Meines Herzen gefragt. In dem Weibe will Ich die Strahlen der Sonne sammeln, auf daß dem Manne vorgebildet wird das Licht seines Herzens (s.a. Zitat aus HHG unten).

Mein Kind! - Forciere nichts, bleibe Mir treu und vertraue in Geduld der Entwicklung und dem Fortgang der Umstände in deinem jetzigen Leben und vor allem vertraue Mir, deinem Vater Jesus, daß Ich alles zum Guten für jeden einzelnen von euch lenken werde, wollet ihr euren eigenen Willen und eure eigenen Vorstellungen von der Lösung des Konfliktes hintanstellen, um Mir somit mehr Handlungsfreiheit und Lenkungsmöglichkeiten zu oblegen. Das geistige Leben des einen Mannes und beginnenden Geistesbruders ist noch ein gar zu zartes Pflänzchen, das Pflege, Nahrung und vorbildliche Liebe benötigt, um zu wachsen und zu reifen.

Kannst du dich, Mein Kind, in deiner Liebe zu Mir so erheben und selbstverleugnen, so daß deinem Manne zuvor solche Stärke und Weisheit und Macht der göttlichen Liebe innewird, um sich zu erheben über den Dust der Welt und zu gehen Meine vorgezeichneten Bahnen für ihn zum Wohle vieler Menschen und zu seiner eigenen geistigen Erlösung? Ist deine Liebe stark genug, Meinem anderen Sohne eine rein geistige Stütze zu sein? Denn solange du irdischen Rechtes noch gebunden, solange wird auch dein geliebter Bruder nicht glücklich und frei. Was seine Bindungen zum Weibe im Jenseits angeht, so solle er sich keine Sorgen machen. Sie geht ihren Weg und wird unter Meiner Obhut der Wahrheit und der Liebe zu Mir zugeführt und zur rechten Zeit auch ihren Seelenpartner aus Meinen Händen zum vollkommenen Geschenke erhalten. So darf er sich frei fühlen und seine Liebe rein auf Mich konzentrieren.

Liebet euch als Bruder und Schwester und wartet auf die Löse, die euer als Gnadengabe in Bälde - nach Meiner Zeitrechnung, wohlgemerkt - harret. Dies als liebevoller Anstoß zum Nachdenken darüber in euren Herzen.

Amen. Euer guter Vater Jesus, - Amen.

 „Es wird aber eine Zeit kommen, da Ich den Strahl sammeln werde im Weibe, um die erloschene Sonne im Manne zu erleuchten.“

J. Lorber, Haushaltung Gottes Bd 3, Kap 30, 20