Liebe Myrta,
Adam heißt ganz allgemein „der Mensch“, womit die ganze Menschheit gemeint sein kann.
Der Sündenfall geschah auch laut Dudde durch ein Menschenpaar, nämlich den speziellen Adam und Eva.
Liebe Grüße
Dieter
„Der erstgeschaffene Mensch war seinem Leibe nach auch ein Erschaffungsakt Meiner Liebe. Ich mußte dem gefallenen Geistigen dann eine Außenhülle schaffen, als es sich aus der Tiefe wieder so weit emporgearbeitet hatte, daß es also die letzte Willensprobe in aller Freiheit ablegen konnte ...
...Der Sündenfall des ersten Menschen war sonach eine Wiederholung des ersten Falles des Urgeistes. Er folgte Luzifer und riß unzählige Wesen mit hinab zur Tiefe .... wie
nun auch alle Nachkommen des ersten Menschen in den Schwächezustand sündiger Menschen versetzt waren so lange, bis Jesus Christus ihnen zu Hilfe kam, bis Jesus Christus die Willensstärke den Menschen erwarb durch Seinen Tod am Kreuz, bis Jesus Christus Seinen starken Willen den Versuchungen Luzifers entgegensetzte und ihn bezwang .... Diesem Urgeist gesellte Ich nun ein zweites Wesen zu, das ihm gleichzeitig zur Unterstützung, aber auch zur Erprobung seines Willens dienen sollte. Ein jeder hätte dem anderen beistehen können, das letzte Ziel zu erreichen, Ich legte nicht die Verantwortung auf eine Schulter allein .... beiden gab Ich das Gebot, und beide konnten gemeinsam das Ziel erreichen .... Und dieses zweiten Wesens bediente sich Luzifer, der dessen geschwächten Willen erkannte und durch ihn zum Ziel zu gelangen hoffte .... Die Willensprobe mußte gefordert werden von dem ersten Menschenpaar, und zur Erprobung mußten auch die Gegenkräfte wirken können, denn auch Luzifer kämpfte um seine Geschöpfe, die er nicht hergeben wollte, wenngleich sie auch Mein eigen waren. Sein Plan gelang ihm, hielt Mich aber dennoch nicht ab, unzähligen Wesen in der Folge immer wieder die Möglichkeit zu geben, sich zu verformen in den Menschen auf dieser Erde und also zu immer höherem Reifegrad zu gelangen, wenngleich durch den Fall des ersten Menschenpaares die Pforte zum Lichtreich verschlossen blieb, bis Jesus Christus kam ....
B.D. NR. 5802
----- Original Message -----
In einer eMail vom 09.03.04 20:19:27 (MEZ) Mitteleuropäische Zeit schreibt
ralf:
In Lorber finden wir Hinweise für beides: Bischof Martin darf sich seine Frau frei aus dreien auswählen. (klarer Hinweis gegen die Dual Lehre)
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Lieber Ralf,
so, wie du es hier sagst, ist es aber nicht. Das steht ganz anders im Kap.
202. von "Bischof Martin". Es heißt dort in Ziff. 5:
"O Herr, Du kenntst meine Natur am besten! Was Du mir geben wirst, wird mich
endlos selig machen! Chanchah oder Gella, das ist mir gleich; oder wenn's
tunlich wäre, so ein Sonnentöchterchen!"
Darauf sagt Jesus zu Martin ( Ziff. 6): "Das steht nun bei dir; du bist frei
und darfst sonach auch frei wählen."
Spricht Martin: "O Herr, ganz allein Dein Wille geschehe!"
Darauf erneut Jesus zu Martin:
Nun, so nimm dir die nächste bei dir!"
(Das könnte man nach dem äußeren Wortsinne lesen: jene, die am nächsten
neben ihm steht.)
Das kann doch nur heißen: Martin darf frei wählen, aber es tut es nicht.
(Deine Meinung, lieber Ralf, betrifft nur den ersten Teil des Vorgangs und ist
nur die erste Hälfte, nicht die ganze diesbezügliche Mitteilung in "Bischof
Martin"). Es ist Jesus, der ihm die Frau gibt, nämlich jene, welche die
"nächste bei ihm" ist. Es ist also anders als du sagtest. Ich füge das ganze
Kapitel unten an für jene, welche die ganze Geschichte im Zusammenhang lesen
möchten. (Es sind oft nur sog. Kleinigkeiten, welche die große Differenz
ausmachen.)
Und noch eine kurze Bemerkung zu folgender Mitteilung von dir, die sehr
löblich ist:
(Ralf) "Für mich bleibt das Ideal, das auf Erden schon Ehe für die Ewigkeit
geschlossen werden. Die zwei Ehepartner sollen eines Sinns werden, sie sollen
ein Fleisch werden"
Was würdest du machen,wenn du einer Frau begegnest, deren Erscheinen - z..B.
ein nur kurzes Begegnen eurer Blicke, wie ein heftiger Blitz in euch beide
einschlägt. Und: ihr von dem Augenblick die tiefe innere Gewissheit habt, dass
ihr die fehlende Hälfte des anderen seidn (am hellen Tag, nicht im Traum der
Nacht). Solche "Dinge" gibt es im realen Leben. Ab einem solchen Moment, der
jederzeit auftreten kann, beginnt ein ganz neues, ein sehr mächtiges Problem
und damit eine sehr große Lebensprobe. Eine eingegangene Ehe, von der man auch
überzeugt ist, ist nämlich keine Garantie für Bestand, vor allem dann nicht,
wenn ein gegengeschlechtlicher Mensch unvermittelt ins eigene Leben tritt und
man tief im eigenen Innern spontan "weiß", dass er die "fehlende Hälfte" ist
(im Sinne der Swedenborg'schen "ehelichen Liebe", die aus Liebe und Weisheit
gebildet ist. Ich meine wirklich "ist", nicht nur "sein könnte".
Die Menschen, die eine Affinität zur Vorstellungen über das "Dual" oder die
fehlende Hälfte haben, die haben zumeist Erlebnisse der skizzierten Art selbst
gehabt. Es ist kein einfaches Thema und vor allem für jene nicht, die davon
"getroffen" (wirklich getroffen) wurden.
Herzlich
Gerd
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202. Kapitel – Der Überwinder Lohn. Himmlische Ehe als höchste Vollendung der
göttlichen Ordnung. Vom Wesen des Weibes. Martins gute Wahl und Hingabe in des
Herrn Willen. Ein Wink über die himmlische Ehe. Martins himmlische Mission als
Vollendeter.
[BM.01_202,01] (Der Herr:) „Nun, Meine Kindlein, aber noch etwas anderes!
Martin, Borem und Chorel, tretet näher zu Mir! Ihr habt euch nun durch alle
schweren Prüfungen durchgewunden und seid siegreich aus so manchen starken und
sehr hitzigen Kämpfen hervorgegangen. Dadurch habt ihr euch völlig tauglich
gemacht für Mein Reich aller Himmel!
[BM.01_202,02] Ihr seid nun zu tüchtigen Arbeitern in Meinem Weinberg
geworden, und so seid ihr auch eines gerechten Lohnes wert, der euch nun
zuteil werden soll. Ich weiß es und lese klar in euren Herzen, daß Ich euer
allergrößter Lohn bin und ihr für ewig nach keinem anderen Verlangen tragt.
Aber eben diese Gestaltung eurer Herzen macht euch auch für den Empfang jedes
anderen Lohnes wert und fähig.
[BM.01_202,03] Meine Ordnung zu eurer höchsten Vollendung aber will es, daß
ihr in der Folge nicht außer, sondern in der Ehe der Himmel leben und wirken
sollt. Daher muß auch ein jeder von euch, um vollkommen zu sein in allem, ein
Weib haben, auf daß da erfeste für ewig seine Weisheit und aufnehme das Licht,
das der Flamme der Liebe im eigenen Herzen entströmt!
[BM.01_202,04] Denn ein Weib ist wie ein Gefäß, aber ein geistiges Gefäß zur
Aufnahme und Aufbewahrung des Lichtes aus euren Herzen. Zugleich aber ist das
Weib eine Magd in der Lebensküche des Herzens und unterhält das heilige
Lebensfeuer auf dem Herde, den Ich in euren Herzen erbaut habe. Und so müsset
ihr euch nun auch jeder ein Weib nehmen und mit ihm völlig eins sein für ewig!
Martin, Ich meine, das wird dir nicht unangenehm sein?“
[BM.01_202,05] Spricht Martin, vor Seligkeit ganz zerknirscht: „O Herr, Du
kennst meine Natur am besten! Was Du mir geben wirst, wird mich endlos selig
machen! Chanchah oder Gella, das ist mir gleich; oder wenn's tunlich wäre, so
ein Sonnentöchterchen! Oh, das wäre schon über alles!“
[BM.01_202,06] Rede Ich: „Das steht nun bei dir; du bist frei und darfst
sonach auch frei wählen!“
[BM.01_202,07] Spricht Martin: „O Herr, ganz allein Dein Wille geschehe!“
[BM.01_202,08] Rede Ich: „Nun, so nimm dir die nächste bei dir!“
[BM.01_202,09] Martin, voll Seligkeit sogleich sich umsehend, erschaut schon
die Marelisael, die erste und schönste der drei Sonnentöchter, an seiner
Seite. Er führt sie vor Mich hin und fragt: „Herr, ist das die Rechte?“
[BM.01_202,10] Ich sage: „Ja!“ und segne ihn für ewig, womit Martin vollendet
ist.
[BM.01_202,11] Voll höchster Seligkeit küßt er sein Himmelsweib und erkennt
nun, daß dadurch seine Liebe sich mit der Weisheit für ewig vermählt hat.
Beide loben und preisen Mich nun aus einem Herzen und einem Munde. Denn so
wird aus dem getrennten Adam erst im Himmel wieder ein vollkommener Mensch,
aber in gesonderter, persönlich seligster Wesenheit.
[BM.01_202,12] Nach Martin bekommt Borem die Surahil, die zweite der drei
Sonnentöchter, und Chorel die Hanial, die dritte der drei, – und beide sind
glücklich und selig über die Maßen!
[BM.01_202,13] Martin, sich vor Seligkeit und süßestem Wonnegefühl kaum
fassend, spricht: „O Herr, Du bester, heiligster Vater! Hier möchte ich nun
wohl auch, wie einst Petrus auf dem Tabor ausrufen: ,Hier ist gut sein!‘ Aber
nur allein Dein Wille geschehe!“
[BM.01_202,14] Sage Ich: „Mein lieber, nun vollendeter Martin! Hast du auf der
Erde das alte Sprichwort nie gehört: ,Wer die Liebe hat, der führt die Braut
heim!‘ Siehe, das wird nun auch bei dir der Fall sein. Daher, da wir nun hier
in diesem großen Hause alles geordnet haben, werden wir wieder heimziehen!
[BM.01_202,15] Der Weg aber, den wir gehen werden, soll diesen Meinen neuen
Kindern auf dieser großen Lichterde fortan offen bleiben bis in dein und Mein
Haus! Alle aber, die du aufgenommen hast in dein Haus, bleiben dein und Mein
für ewig. Denn was Mein ist, das ist nun auch dein, und was dein ist, das ist
auch Mein für ewig.
[BM.01_202,16] Also wirst du auch für ewig der Schutzengel dieses Hauses und
seiner Gemeinde verbleiben in Mir, wie Ich in dir. Aber nicht nur die Gemeinde
dieser Erde, sondern auch alle zwölf Tore deines Hauses werden dich in
zahllose andere Erdengemeinden führen, wo du erst der Seligkeiten ohne Maß und
Zahl finden wirst!
[BM.01_202,17] Nun noch ein Wort an die neuen Kinder dieser Erde! Das aber
gehe aus deinem Munde!“
In einer eMail vom 10.03.04 07:21:09 (MEZ) Mitteleuropäische Zeit schreibt
ralf:
Lieber Gerd,
nur kurz weil ich bald weg muss:
Deine Sicht zur Verheiratung von Bischof Martin ist möglich, das habe ich mir auch schon überlegt, aber man kann es auch so sehen, dass Bischof Martin wirklich die freie Wahl hatte.
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Lieber Ralf,
ja, selbstverständlich hatte der "Bischof Martin" die freie Wahl. Die hat doch
jeder bei jeder Gelegenheit, auch auch schon hier auf Erden (= in der
natürlichen Welt).
Ist aber jemand in der geistigen Welt und dort so fortgeschritten, wie es
"Bischof Martin" ist, dann wendet ein solcher zu Gott hin "entwickelter"
Mensch eben nicht mehr seinen freien Willen an, auch wenn er kann. Solche
Menschen vor der Himmelstür sind welche, die ganz in der Demut zu leben
verstehen. Deshalb hat "Martin" nicht seine "Wahlfreiheit" genutzt.
Jeder tief Gläubige weiß doch tief in seinem Innern, dass Jesus es ist, der
alles viel besser weiß als wir (als die von IHM Erschaffenen) es je könnten.
"Martin" überlässt es aus tiefer Einsicht dem Herrn, ihm die Frau zu benennen
(zu zeigen), die am allerbester zu ihm passt. Magst du und Sandra das denn
nicht so sehen?
Das ist doch die uns in "Bischof Martin" vorgestellt Realität und damit auch
Vorbild für uns, wenn man sich frei entscheiden könnte, aber aus starkem
Glaube, tiefer Demut und großer Liebe zu Gott ja selbst gar nicht mehr will.
Solche "reifen" Menschen leben nach der Maxime: <Herr, nur Dein Wille
geschehe! in allen Angelegenheiten, die mich selbst betreffen>. Darauf kommt
es doch an. Wer das nicht so kann wie "Bischof Martin", der ist ja auch noch
nicht an der Tür des Liebehimmels angekommen. Das ist doch Inhalt dieser
"Geschichte". Das sagt und auch das Werk "Robert Blum"; hier ist es dem Inhalt
nach ebenso: der Herr Selbst verheiratet den "Robert", nur äußerlich ist es
eine andere Geschichte. (Übrigens: der "Robert" wurde vor der Himmelstür nicht
mit seiner irdischen Ehefrau vom Herrn "verheiratet" sondern mit einer Frau,
die auf Erden wie er revolutionär aktiv war.)
Weil du, lieber Ralf, dich auf das Büchlein "Der Mensch als Mann und Weib"
beziehst (der Autor ist Prof. Gollwitzer; er hat sehr schöne Passagen aus "Die
eheliche Liebe" durch Swedenborg ausgewählt), deshalb will ich mal (allerdings
separat) ein paar wichtige Stellen aus "Die eheliche Liebe" beitragen, welche
die Situation "Dual-Partnerschaft" sehr gut erhellen können. Wenn es dieses
Buch online (als dataset) gäbe,wäre das alles viel leichter. Deshalb bei der
Gelegenheit die Frage an alle: Kann man das Werk "Die eheliche Liebe" irgendwo
online zugreifen und vielleicht sogar runterladen in den eigenen PC.
Herzlich
Gerd
Liebe Freunde,
beginnend in der Freundeskreis-Liste wurde darüber gesprochen, was die
"eheliche Liebe" sei und ob sie mit der sog. Dual-Partnerschaft (ein
Esoterik-Begriff) in Zusammenhang gebracht werden könne. Ich adressiere
bevorzugt die Offenbarungen-Liste , weil es stark um Swedenborg geht, nicht so
sehr um die NO durch Lorber.
Bekannt ist, dass sowohl im Offenbarungswerk durch Lorber als auch im
Offenbarungswerk durch Swedenborg der Begiff "Dual" oder "Dual-Partnerschaft"
nicht vorkommt. Die Frage ist demnach, spielt das Thema (ein zentrales
Anliegen ist es für mache(n)) in der Neuoffenbarung keine Rolle oder wird
davon gesprochen (vielleicht sogar sehr intensiv), ohne jedoch diesen Begriff
"Dual" zu verwenden?
So wird man also fragen dürfen: steht das, was wir aus der NO sehr gut kennen
und mit "eheliche Liebe" bezeichnet wird, mit den Vorstellungen vom "Dual" in
Verbindung: wenn ja, in welcher Weise und wie weit reichend?
Der Begriff "Dual" ist vielschichtig und vor allem in allen Farben
schillernd;. Jeder kann - seiner Herzensneigung entsprechend - sich darunter
etwas eigenes, etwas persönliches vorstellen.
Für diese Betrachtung zentral wird Swedenborg sein, wenn man anerkennt, dass
er tatsächlich so intensiv und so umfangreich mit den Engeln in den geistigen
Welten (den Himmeln) verkehren durfte, um viele Fragen zu stellen. Mit der
Zulassung des Herrn durfte er es, damit diese Kunde durch ihn auf die
natürliche Ebene (in unsere Welt) gebracht werden konnte. (= offenbart werden
durfte).
Diese jenseitigen Erkenntnisse Swedenborgs für wahr zu erachten setzt jedoch
voraus, dass man dies alles, was Swedenborg berichten durfte, für wahr hält:
all das im eigenen Innern als eigene (persönlich gültige) oder auch subjektive
Wahrheit annehmen kann (= glauben kann).
Swedenborg hat sehr oft (über viele Jahre hinweg) hohe Engel sehr intensiv
auch über die "eheliche Liebe der Menschen" befragen dürfen. All das, was ihm
hierüber mitgeteilt wurde, ist in vielen Details im Werk "Die eheliche Liebe"
festgehalten und sehr klar ausgesprochen.
Und nun zurück zur Ausgangslage: Steht das, was man durch Swedenborg oder die
"eheliche Liebe" erfahren kann in irgendeiner Verbindung mit dem, was man
unter "Dual" versteht, bzw. zu verstehen geneigt ist oder auch nicht???
Um sich diesem Thema anzunähern, möchte ich eine Textstelle aus "Die eheliche
Liebe" hier einfügen: In der geistigen Welt wurde Swedenborg u.a. durch hohe
Engel gestattet, dass er sich mit ehemals irdischen Menschen besprechen
durfte. Dabei wurde ihm erlaubt, mit Menschen (jetzt in den Himmeln) zu reden,
die im "goldenen, silbernen und kupfernen Zeitalter" auf der Erde gelebt
haben.
Das "Goldene Zeitalter" stellt die Zeit ab Adam (bis Noah) vor und ist das
Zeitalter, von dem in "Die Haushaltung Gottes" durch Lorber berichtet wird.
Das konnte aber Swedenborg noch nicht bekannt sein. Mit diesen Bezeichnugen
menschlich-irdischer Zeitalter durch bestimmte Metalle wird erkenntlich, dass
der Trend von Gold über Silber, Kupfer und Eisen geht. Es ist ein starker
Abwärtstrend, den wir in unserer Zeit ja so oft beklagen. Das soll aber in
diesem Zusammenhang nicht vertieft werden.
Swedenborg unterhielt sich mit Menschen aus dem "Goldenen Zeitalter der Erde"
und deren Verständnis von Ehe, die sie damals auf Erden führen konnten. Nun
die Zitatenstelle:
"Die eheliche Liebe", Ziff. 75:
"Als ich einst über die eheliche Liebe nachdachte, überkam mich das Verlangen
zu erfahren, welchen Charakter diese (eheliche) Liebe bei den Menschen des
Goldenen Zeitalters (auf Erden) hatte. ... Weil ich wusste, dass von ihnen
alle, die einen guten Lebenswandel geführt hatten, in den Himmeln sind, betete
ich zum Herrn, mir die Erlaubnis zu erteilen, mit ihnen zu sprechen und von
ihnen belehrt zu werden. Und siehe, ein Engel stand bei mir (Swedenborg wurde
durch Gnade des Herrn die innere Sehe sehr oft und sehr lange, sehr weit
geöffnet) und sagte: <Ich bin vom Herrn gesandt, dein Führer und Gefährte zu
sein. Zuerst will ich dich zu denen führen und begleiten, die im ersten
Weltalter (= ab Adam), dem sogenannten Goldenen,gelebt haben. (Nun wird
ausführlich der Weg dorthin beschrieben; das lasse ich hier weg.) ........
"Weil in meinen Gedanken das Verlangen lag, die Ehe der Ältesten (aus dem
Goldenen Zeitlater auf Erden) kennenzulernen, blickte ich bald den Mann, bald
seine Frau an, wobei ich in ihren Gesichtern die Einheit ihrer Seelen
wahrnahm. Darum bemerkte ich: >Ihr beide seid eins>. Der Mann antwortete: <Das
sind wir tatsächlich. Ihr Leben ist in mir, und meines in ihr. Wir sind zwei
Körper, aber eine Seele. Zwischen uns besteht ein Einklang wie zwischen den
beiden Zeltkammern in der Brust, Herz und Lunge genannt. Sie ist mein Herz,
und ich bin ihre Lunge. Doch weil wir hier (in dieser himmlischen Sphäre)
unter dem Herzen die Liebe verstehen und unter der Lunge die Weisheit, so ist
sie die Liebe meiner Weisheit, und ich bin die Weisheit ihrer Liebe. Daher
rührt die von dir bemerkte Erscheinung seelischer Einheit in unseren
Gesichten.>
Nun fragte ich weiter: <Wenn eine solche Einheit besteht, kannst du dann auch
eine andere Frau als deine eigene anblicken?> Darauf antwortete er: <Ich kann
es, doch weil
meine Gattin mit meiner Seele vereinigt ist,
blicken wir sie beide zugleich an, und so kann nicht das geringste von
Begierde eindringen. Sehe ich nämlich die Ehefrauen anderer an, so durch die
Augen meiner eigenen (Frau), die allein ich liebe. Und weil sie alle meine
Neigungen wahrnehmen kann, leitet sie als Vermittlerin meine Gedanken,
entfernt daraus alles Entzweiende und flößt zugleich Abscheu vor aller
Unkeuschheit ein. Daher ist es uns hier ebenso unmöglich, die Ehefrau irgend
eines anderen mit Begierde anzublicken, wie es unmöglich ist, aus der
Finsternis des Tartarus das Licht unseres Himmels zu erblicken. Darum gibt es
auch bei uns keine Denkvorstellung, geschweige denn ein Wort für die Reize der
wollüstigen Liebe.> Tatsächlich vermochte er das Wort 'Hurerei' nicht
auszusprechen,weil dem die Keuschheit ihres Himmels wiederstrebte.
Mein Engel-Führer nahm wieder das Wort und sagte: <Du hörst jetzt die Sprache
der Engel dieses Himmels, sie ist die Sprache der Weisheit, weil sie nämlich
aus den Ursachen entsteht.> (Die Liebe ist die zentrale Ursache der
Weisheit.) Nun blickte ich mich um und sah, wie ihr Zelt gleichsam mit Gold
überzogen war. Nach der Ursache befragt, antwortete er: <Es kommt von dem
flammenden Licht, das wie Gold glänzt und auf die Vorhänge des Zeltes fällt,
während wir uns über die eheliche Liebe unterhalten. Dann entfaltet sich
nämlich die Wärme unserer Sonne, die ja ihrem Wesen nach Liebe ist, und färbt
das Licht, das nach seinem Wesen Weisheit ist, mit goldenem Schein. Das
geschieht, weil die eheliche Liebe in ihrem Ursprung ein Spiel zwischen
Weisheit und Liebe ist,
ist doch der Mann als Verkörperung der Weisheit geboren, die Frau aber als
Verkörperung der Liebe zur Weisheit des Mannes.
Darin liegt der Ursprung der Wonnen dieses Spiels in der ehelichen Liebe
und der daraus fließenden Wonnen zwischen uns (= Engel) und unseren
Gattinnen. Jahrtausende alte Erfahrung hat uns gelehrt, dass diese Wonnen
hinsichtlich ihrer Fülle, ihres Grades und ihrer Stärke in dem Maße herrlicher
und glänzender sind, wie wir den Herrn Jehovah bei uns anbeten, weil von Ihm
her diese himmlische Vereinigung bzw. himmlische Ehe der Liebe und Weisheit
einfließt>". (Ende des Zitats)
Man kann zusammenfassen:
1. Die Frau ist ihrem Wesen nach ganz in ihrem Mann enthalten.
2. Der Mann ist seinem Wesen nach ebenfalls ganz in seiner Frau enthalten.
3. Die völlige Entäußerung des eigenen Seins im Partner (eine einzige Seele
bildend) ist die zentrale und beglückende Situation einer himmlischen Ehe.
4. Diese beglückende Situation des <seelsiche-geistig ganz im Partner sein
könnens> hat zur Grundlage:
*** Sie (die Frau) ist die Liebe seiner (des Mannes) Weisheit.
*** Er (der Mann) ist die Weisheit ihrer (der Frau) Liebe.
Und das Ergebnis ist das selige Wechselwirken zwischen der Liebe-Betonung der
Frau und der Weisheits-Betonung des Mannes.
Wenn man das unter ehelicher Liebe versteht, dann ist man auch recht nahe an
dem, was unter "Dual-Partnerschaft" verstanden werden kann.
Um aber dieses weiter zu vertiefen, dann als Nächstes eine kurze Betrachtung
darüber, weshalb Adam (vor seinem Fall) in Mann und Weib getrennt wurde: das
steht in der Genesisgeschichte der Bibel und betrifft keine
historischeTatsache, sondern einen Zustand im Menschen (in uns allen: jeder
ist ein "Adam" oder eine "Eva"). Die Teilung des Menschen betrifft jeden
Menschen seit es Adam auch geschichtlich gab: seitdem sind wir dem Zustande
nach (seelisch) nicht mehr ganz (nicht mehr vollständig als Mensch, ob
männlich oder weiblich).
Ich würde mich freuen, wenn man sich durch solche Betrachtungen der Frage
<Sind Dual-Partnerschaften überhaupt existent?> oder <Haben "eheliche Liebe"
und Dual-Situationen etwas, viel, oder gar nichts gemeinsam?> annähern könnte.
Es ist zumindest nicht wie folgt: Weil das Wort "Dual" nicht in NO-Texten von
Lorber und oder Swedenborg steht, deshalb gibt es das nicht, was man mit
"Dual-Partnerschaft" bezeichnen kann. Mal sehen, wo wir in dieser Aussprache
landen! (Ich will ergebnisoffen sein.)
Herzlich
Gerd
Liebe Freunde,
beim Nachdenken über das, worin die "eheliche Liebe" in ihrem Kern besteht
habe ich in meiner ePost vom 10.03. eine Textstelle aus Swedenborg "Die
eheliche Liebe" zitiert. Dabei wurde durch Swedenborg offenbart, wie die
Menschen des "Goldenen Zeitalters auf Erden" (zur Zeit Adam's) ihre ehe
geführt haben und was sie hierüber geistig wussten. Kurz zur Wiederholung:
In einer solchen Ehe ist das Leben lebt der Mann durch seine Frau und die Frau
lebt durch ihren Mann. Sie können beide geistig-seelisch ganz ineinander
aufgehen. Der Grund hierfür ist: Sie bilden zusammen eine gemeinsame Seele und
dabei ist die Frau die Liebe der Weisheit des Mannes und der Mann ist die
Weisheit der Liebe der Frau. Das heißt: der Mann liebt die Liebe seiner Frau
und die Frau liebt die Weisheit ihres Mannes. Auf diese Weise bilden sie
zusammen einen Menschen. Auf diese Weise erfüllen sie in sich (in ihrer
gemeinsamen Seele) das große Prinzip, das der Schöpfer in sie gelegt hat: die
himmlische Ehe (oder Vereinigung) besteht dann, wenn Liebe mit Weisheit in
Wechselwirkung zueinander ist.
Daraus kann man auch entnehmen (das sagt der Engel zu Swedenborg) , dass der
Mann (das Männliche) die Weisheitsbetonung und die Frau (das Weibliche) die
Liebebetonung ist. Und da der eine im andern sein kann und will, bilden sie
die Einheit = die Ehe aus Liebe mit Weisheit.
Schaut man sich nun vor diesem Hintergrund an, was in der Bibel (in der
Genesis) über den Menschen berichtet wird, kann man u.U. erkennen, weshalb der
Mensch in Mann (Adam) und Frau (Eva) geteilt wurde.
Die folgenden Bibel-Zitate sind aus der Einheitsübersetzung, die seit 1980
verfügbar ist.
Gen. 02,07. "Da formte Gott, der Herr, den Menschen aus Erde vom Ackerboden
und blies in seine Nase den Lebensatem. So wurde der Mensch zu einem
lebendigen Wesen."
.........
Gen. 02,15: "Gott, der Herr, nahm also den Menschen und setzte ihn in den
Garten von Eden, damit er ihn bebaue und hüte."
..........
Gen. 02,18: "Dann sprach Gott, der Herr: Es ist nicht gut, dass de Mensch
allein bleibt.
Ich will ihm eine Gehilfin machen, die ihm entspricht."
.........
Gen. 02,22: " Gott, der Herr, baute aus der Rippe, die er vom Menschen
genommen hatte, eine Frau und führte sie dem Menschen zu."
Gen.02,19: "Und der Mensch sprach: Das endlich ist Bein von meinem Bein / und
Fleisch von meinem Fleisch /
Frau soll sie heißen; denn vom Manne ist sie genommen."
So wird heute (seit 1980) die Genesis-Geschichte in die deutsche Sprache
übersetzt. Es ist die Einheitsübersetzung der gesamten Bibel, an der viele
wichtige kirchliche Stellen der Katholischen und der Evangelischen Kirchen im
gesamten deutschsprachigen Raum in jahrelanger intensiver Arbeit beteiligt
waren.
Das Interessante an dieser Übersetzung ist wohl, dass das Wort "entspricht"
verwendet wird und die Aussage "vom Manne ist sie genommen" in diesem Text zum
Ausdruck kommt.
Lassen wir diesen Bibel-Text mal einfach auf uns wirken, aber mal auch ohne
Kommentierung dazu. Wir wissen allerdings aus der NO sehr genau, dass man die
Genesis-Geschichte auf den seelischen Zustand beziehen soll, und dass deshalb
z.B. der Ausdruck "aus der Rippe" gemacht, eine Metapher ist. Es ist heute
unstreitig, dass die gesamte Schöpfungsgeschichte, vor allem die
6-Tage-Schöpfung eine Wortbild für die innere Entwicklung des Menschen ist und
nicht eine Erschaffung von Welt und Mensch dem äußeren Wortsinne nach. Seit
Swedenborg weiß man, dass es sich hier um <Entsprechungsaussagen> für geistige
Inhalte handelt. Was Swedenborg offenbaren durfte, das kann man auch durch die
Einblicke in die Tiefen der althebräischen Sprache ergründen. Die Thora (die 5
Bücher Mosis) sind ja in dieser Sprache verfasst.
Schauen wir und zum Vergleich mal an, was in die "Haushaltung Gottes" durch
Lorber im Kapitel über "Die Erschaffung Adams und Evas" mitgeteilt wird. Es
wird uns offenbart, weshalb der Mensch im Garten Eden im Mann und Frau
geteilt wurde. Es steht dort:
[HGt.01_007,10] Und siehe, da wehte ihn, unsichtbar seinen noch blinden Augen
der Seele, die ewige Liebe an, und er schlief zum ersten Male in der Anmut der
erbarmenden Liebe ein. Und die Anmut der erbarmenden Liebe formte im Herzen
des Adam, gleichsam wie in einem süßen Traume, eine ihm ähnliche Gestalt von
großer Anmut und ebenso großer Schönheit.
[HGt.01_007,11]
Und die ewige Liebe sah, daß der Adam große Freude fand in sich durch die
innere Anschauung seines zweiten Ichs.
Da rührte ihn die erbarmende Liebe an der Seite, da ihm gegeben ward ein Herz
gleich dem Herzen der Gottheit zur Aufnahme der Liebe und des Lebens aus der
Liebe in Gott,
und nahm ihm dadurch die Eigenliebe, um für Sich Selbst eine Wohnstätte zu
bereiten durch das künftige Gesetz der erbarmenden Gnade, und stellte die
Eigenliebe, an der er großes Wohlgefallen fand in sich, außer seinem Leibe
körperlich und hieß sie ,Caiva' oder, wie ihr schon gewohnt seid zu sagen,
,Eva', das ist soviel als die vorbildende Erlösung von der Selbstsucht und die
daraus hervorgehende Wiedergeburt.
[HGt.01_007,12] Und siehe, da rührte ihn die erbarmende Liebe an und weckte
ihn zur Anschauung seiner Eigenliebe außer ihm und sah, daß er ein großes
Wohlgefallen an der Anschauung seiner Liebe außer ihm hatte und fröhlich war
über die Maßen; und die Liebe außer ihm, die nun Eva hieß, ergötzte sich an
dem Menschen Adam und neigte sich zu ihm und folgte jeder seiner Bewegung.
[HGt.01_007,13] Und siehe, da sprach die ewige Liebe zum ersten Male den Adam
an: "Adam!" - Und er sprach zum ersten Male: "Hier bin ich, Herr der Glorie,
der Macht und der Kraft!"
[HGt.01_007,14]
Und die ewige Liebe sprach abermals: "Siehe deine Gehilfin!" - Und die Eva
antwortete: "Siehe, Herr, die Magd gehorsam zu den Füßen Deines Sohnes liegen
und harren seiner Befehle!"
[HGt.01_007,15] Und siehe, die erbarmende Liebe fand großes Wohlgefallen an
den Werken Ihrer Macht und Kraft durch die Gnade Ihrer Erbarmung und sprach
ferneres und unterrichtete sie in allem und lehrte sie alle Dinge kennen,
benennen und gebrauchen. Und als sie alles verstanden, kannten und gebrauchen
konnten, da sprach die erbarmende Liebe wieder zu ihnen: "Nun sehet, ihr
erlerntet nun alles, ihr kennet nun alles und könnet den Gebrauch machen von
allem bis auf eines, und dieses Letzte will Ich euch jetzt lehren und die
Kraft in euch legen zur Fortzeugung und Fortpflanzung euresgleichen; aber ihr
dürfet davon erst dann Gebrauch machen, wenn Ich wiederkommen werde, euch
bekleidet werde finden mit dem Kleide des Gehorsams, der Demut, der Treue und
der gerechten Unschuld. Wehe aber euch, so Ich euch nackt finde; Ich werde
euch verstoßen, und der Tod wird die Folge sein!"
So weit aus "Die Haushaltung Gottes". Der Begriff "Haushaltung" ist ja mit
großem Bedacht gewählt. Es geht um die Ordnung die im Hause Gottes - in seiner
Schöpfung - gelten soll. Und dies Ordnung oder Haushaltung Gottes umfasst auch
das, was oben über Adam und Eva durch Lorber offenbart werden durfte.
Hiermsind Adam und Eva ja noch nicht aus dem Paradies vertrieben; sie noch im
Garten Gottes. (Wie "entspricht" das dem "Goldenen Zeitalter"??)
Auch das will ich nicht kommentieren, sondern nur noch mal hervorheben:
*** Die Bibel-Übersetzung der Genesis sagt uns, dass der Mensch eine
"Gehilfin" erhält und
diese Gehilfin "entspricht" ihm.
*** Die Haushaltung Gottes das uns das ebenso, aber vertiefend dazu:
die Eva ist das zweite Ich des Adam.
*** Und was sagt uns Swedenborg in "Die eheliche Liebe? Er offenbar,
dass die himmlische Ehe eine einzige,
eine gemeinsame Seele eines Mannes mit einer (seiner) Frau
ist.
Möge der Leser dieser "Fundstellen-Zusammenstellung (Bibel, Lorber- und
Swedenborg-Offenbarungen) seine eigene Meinung darüber bilden, ob überhaupt
und wenn ja, in welchem Umfang, das hier Aufgezeigte etwas mit der sog.
"Dual-Partnerschaft" zu tun hat.
Die große Frage für alle, die hier auf Erden verheiratet(in Ehe) sind, lautet
dann aber: was passiert mit mir und meinem Partner wenn wir nicht die Chance
bekommen ganz zusammen wachsen zu können, oder wenn wir nicht so sind, das wir
eine gemeinsame (eine vereinte) Seele für die Himmel werden können???
Dazu möchte ich in der nächsten ePost aus Swedenborg's Werk "Die eheliche
Liebe" ein paar wichtige Aussagen (Offenbarungen) aufzeigen.
Herzlich
Gerd
Dear Friends and dear Gerd,
Alles was Du schreibst kann ich leicht nachvollziehen und sehe es auch so wie
Du, und gefällt mir sehr.
Es gibt viele Menschen die spüren das sie ein zweites ich haben, solche
Menschen fühlen wenn man ihnen das ausreden möchte als ob man ihnen ihr halbes
Leben wegnimmt.
Nach Swedenborg ist es ganz ok. sich nach der himmlischen Liebe und himmlische
Ehe zu sehnen. Das Ziel ist die Wiedervereinigung zu einem vollkommenen
Menschen oder Engel im Himmel.
In Swedenborg habe ich gelesen das er Hinweise gibt, das im Jenseits bei
einer gewissen Vollendung die Wahre Ergänzung immer am nächsten ist.
Das war ja auch mit Bischof Martin der Fall. Das fragen des Herrn war ja nur
eine Prüfung. Die er auch bestanden hat, denn ergab sich des Willen des Herrn,
er hat nicht gewählt, sondern der Herr hat für ihn gewählt.
Ich habe auch letzthin gelesen das die Teilung wie es mit Adam geschah mit
allen Menschen geschah. Ja, ich habe mehre male in Lorber gelesen, von der
Seelenergaenzung und das zweite Ich, was ja nur ein anderes Wort für Dual ist.
Der Herr sagt durch Lorber immer wieder, dass Männer ja
nicht heiraten sollen bevor sie nicht halb im Geiste Wiedergeboren sind.
Im Prinzip möchte der Herr schon eine himmlische Ehe auf Erden, aber es ist
nicht so leicht möglich weil fast keine Männer mindestens halb im Geiste
Wiedergeboren sind. So ein halb Wiedergeborener irrt sich nicht mehr bei der
Wahl, und wird kein Standesdünkel mehr haben noch für das Äussere und
Reichtum Ausschau halten, sondern nur was das Herz sagt, wahre Liebe und
Zuneigung zueinander.
Er wird dann geistig so weit sein, das er mit seinem Herzen denken und fühlen
kann und somit das erkennen kann was mal von ihm getrennt wurde.( sein zweites
ich)
Dann kann er wirklich das Haupt der Familie sein, und sein zweites Ich, seine
Ehegattin kann zu ihm dann aufschauen und lieben und solch einem Mann
untertan sein ohne zu versklavt werden.
Ohne diese halbe Wiedergeburt, sind wir blind und zu materiell wahrscheinlich
kann ein Mann die himmlische Liebe gar nicht ertragen, laut Swedenborg gibt es
ja auch noch besonders bei Männern auch die natürliche oder buhlerische
Liebe. In diesem Zustand ist es nie möglich, die Ergänzung zu erkennen noch
eine himmlische Liebe oder himmlische Ehe einzugehen.
Auch sagt Swedenborg wenn ein Mann in der buhlerischen Liebe ist, rennt er
weg, wenn er bemerken würde das ein weibliches Wesen ihn sehr liebt. Wie
wahr ist dass, das habe ich schon oft gehört von Frauen und Mädchen.
Swedenborg hilft sehr für Mann und Frau für die Selbstbeschauung, und ist
eines der wertvollsten psychologischen Bücher über die Geschlechter und ihre
himmlischen und höllischen Zustände.
Nur Männer die im allgemeinen gläubig und in der Liebe des Herrn sind können
wirklich ihre Gemahlin oder zweites ich lieben, und zwar geistig, alle andere
Liebe ist nur die buhlerische und stammt mehr aus der Hölle. Auch ist ein
glaeubiger Mann beglueckt
von der himmlischen Liebe ihrer Gattin
( oder zweites Ich.)
Was zu bemerken ist legt der Herr grösseren Wert darauf dass der Mann halb im
Geiste Wiedergeboren ist. Das die Frau schon Wiedergeboren sein soll erwähnt
er nicht.
Die Frau wenn sie noch nicht Wiedergeboren ist, wird durch den Mann dann
gesegnet sein.
Weil der Mann den stärkeren Geist hat, wird er das zweite Ich leicht zum
geistigen erwecken helfen können.
Immer wieder sagt der Herr wie schon gesagt, durch Lorber das ein Mann nicht
heiraten soll bevor er nicht mindesten die halbe Geistige Wiedergeburt
erreicht hat. Viele Einzelbotschaften für gewisse Personen gibt er immer
wieder den Rat zu warten bis er den/ die richtige schickt.
Alles in der Schöpfung wurde geteilt, so wie Adam und Eva geteilt wurden, so
wurden alle Menschen geteilt. Dieser Text habe ich neulich gelesen, weiss aber
nicht mehr wo er war, es könnte in der Geistigen Sonne, Himmelsgaben oder
Haushltung Gottes gewesen sein. Werde danach suchen.
in der neuen Zeit nach der Wiederkunft Christi werden nur noch himmlische Ehen
geschlossen werden auf Erden.
Betrachtungs Buch B Lebensgarten
Ueber Heiraten (Ueber das zweite Ich)
L. Mayerhofer am 22. Maerz 1870
Ueber die Ehe (Ueber das getrennte zweite Ich)
L. Mayerhofer am 9. April 1870
Der Mann ist des Weibes Haupt
J. Lorber am 6. July 1849
Das Weib
L. Mayerhofer am 1. Nov 1873
Dear Greetings
Myrta
----- Original Message -----
In einer eMail vom 12.03.04 19:04:05 (MEZ) Mitteleuropäische Zeit schreibt
ralf
Entweder können ein Mann und eine Frau eine Einheit werden, oder sie sind seit Adams Schlaf dazu bestimmt eine Einheit zu werden.
------------------
Lieber Ralf,
hierauf will ich dir gerne meine subjektive Wahrheit (meine höchst persönliche
Glaubensüberzeugung) nennen. Jeder mag das anders für sich sehen: aber dir ist
ja bekannt was "subjektive Wahrheit" ist: es ist die tiefen Überzeugung (=
Glaube) im eigenen Gemüt.
Ich gehe für mich davon aus, dass es nur eine bestimmte Frau für mich gibt, das
rührt von da her, dass wir als Mensch geteilt wurden (die Geschichte von Adam
und Eva ist die Parabel hierfür).
Ich will dir auch meine Begründung nennen, die mich subjektiv so sicher macht.
In meiner ePost von gestern habe ich es versucht zu skizzieren. Ich nenne es
hier noch mal:
1. Die Genesis-Geschichte sagt uns:
Die Frau "entspricht" dem Mann: Es ist die eine Frau, die aus den einen Adam
genommen wird. Es ist seine Frau, es ist seine Hälfte, die in eine eigene
(separate) Person transferiert wird. Und er ist demzufolge auch ihr Mann: kein
anderer.
Fazit für mich (subjektiv): Der Mann oder die Frau haben ihre höchst
persönlichen Hälften, die abgetrennt sind um eigenständig (als Hälften) ihre
eigene Lebensprobe als eigenständige Seelen (Mann bzw. Frau) zu meistern. Sie
können und dürfen sich wieder finden, hier schon oder später: sie muss als Frau
in ihrer Liebe gereift sein, er muss als Mann in seiner Weisheit gereift sein.
Erst wenn sie einen Grad erreicht haben, der gut und hoch genug ist, sollen sie
gemeinsam den Weg weitergehen: erst dann sollen sie in Ehe sein. Die Ehen vor
diesem Zustand (mit der fehlenden Reife) sind in vielen Fällen kaum mehr als
Fortpflanzungs-Kooperationen mit viel oder wenig Zuneigung zueinander. Das soll
keine Schelte sein, sondern nur zeigen, dass ich sehr Hohes von der "ehelichen
Liebe" halte.
Du siehst: meine Prämisse ist,: sie sollen sich erst mal selbst (als Hälften)
auf einen ausreichenden Liebe- bzw.. Weisheitsstand bringen. Erst ab da sind sie
wirklich ehefähig. (Myrta sagte, der Mann soll zur Hälfte wiedergeboren sein,
das zeigt es an, wobei allerdings niemand weiß, was ein "halbe Wiedergeburt"
sein könnte).
2. "Die Haushaltung Gottes" sagt uns in HGt.01-007:
"Die Eva ist das zweite Ich des Adam". Das ist inhaltlich die gleiche Aussage
wie unter Ziffer 1. (siehe oben). Die NO bestätigt uns, was die Genesis-Geschite
des AT auch sagt. Es ist deshalb immer hier die Zusatzfrage zu stellen: wurde
das AT (die Thora) korrekt in die anderen Sprachen übersetzt? Beziehe ich das
mit ein, was ich durch F. Weinreb (dem großen Thora-Kenner) erfahren konnte,
dann ist es genau auf der Linie, wie es in der NO durch in HGt.01-007 zum
Ausdruck kommt. Weinreb sagt es aber mit seinen eigenen Worten: aber inhaltlich
nicht abweichend. Darüber könnte ich dir viel sagen, führt aber hier zu weit.
3. "Die eheliche Liebe" durch Swedenborg sagt:
Der Gesprächspartner aus der Periode des Goldenen Zeitalters teilt mit (siehe
meine ePost von vorgestern): "Sie ist mein Herz (= Liebe) und ich bin ihre Lunge
(= Weisheit". Das sagt uns sehr deutlich, dass sie alleine (getrennt) nicht
lebensfähig wären. Sie ist nicht irgendein Herz, sondern das gemeinsame Herz,
das ihn (ihren Mann) lebensfähig macht. Und weiter: er (der Mann) ist nicht
irgendeine Lunge, sondern die gemeinsame Lunge, die auch sie lebensfähig macht.
Hier wird nicht von Organtransplantation gesprochen, sondern davon, dass diese
Organe (besser Liebe und Weisheit) ursprünglich in dem einen, dem ungeteilten
Menschen (Adam Kadmon) beisammen waren. Sie (dieses bestimmte Paar: jedes Paar)
wurde aufgeteilt, weil der ursprünglich erschaffene Mensch (= Adam Kadmon), der
an die Stelle des Luzifer getreten war, Gefahr lief, eigenliebend zu werden:
deshalb hat Gott den einen, den Vollmenschen geteilt (so steht es sehr klar in
HGt.01-007) : sie gehören von Anfang an zusammen und sollen sich nach einer
Reifung wieder finden, in eine Ehe kommen dürfen, der eine soll die Hälfte des
vormalig einen ganzen sein. Da kann nicht eine Frau einem anderen Mann
zugeordnet werden. Sie waren ursprünglich "ein Fleisch" (als der Adam Kadmon)
und sie sollen wieder ein Vollmensch werden, der aber dann erschaffener Engel
genannt wird.
Bedenke bitte- und das wird leider oft übersehen: Der ursprüngliche Mensch (Adam-Kadmon)
wurde aus Gnade des Herrn im Paradies geteilt in Adam und Eva (GHt.01-007). Zu
diesem Zzeitpunkt (in diesem Zustand) hat der Fall er Fall (das Vergehen von
Adam und Eva) noch nicht stattgefunden. Sie sollten als zwei Körper (selisch
vereint) den einen Menschen im Paradies bilden. Dann sind sie vertrieben worden
und seitdem erst gehen sie getrennte Wege. Ab hier suchen sie sich und dürden
sich finden, wenn sie beide eigenständig (inder Welt) und reif füreinander
gewoden sind. Wir müssen den Paradiszustand und Außer-Paradieszustand immer
sauber trennen: das wird aber fast immer vernachlässigt.
Fazit: alle drei Textstellen (Genesis, "Haushaltung Gottes" (Lorber) und
"eheliche Liebe" (Swedenborg)) sagen unabhänig von einander: der Mensch, der
geteilt ist, ist ein gefallener Mensch, der in seinen Hälften auf Erden den
jeweils eigenen Weg über die Erde geht (da können sie auch schon heiraten), und
dabei darf er seine Hälfte wiederfinden. Im Goldenen Zeitalter war das noch
meist der Fall, dann in den folgenden Zeitaltern der Erde wurde es immer
schwieriger (schlechter, dunkler) auf Erden, so schlecht, dass sich Mann und
Frau als wirklich zu einander gehörig nicht mehr erkennen. Den Menschen fehlt
heute in aller Regel die Ein-sicht (die Wahrnehmung) für dieses Wiederfinden-
oder Erkennen-Können. Sie habn ja auch keijne Ahnung mehr, was Entsprechungen
sind: der Fall hinein in die Materie und ihre feste Hülle wird immer stärker,
intensiver. In dermateriellen Dunkelheit erkennen sie sich nicht. Ich gehe
davon aus, dass dann, wenn zwei Menschen (Mann und Frau) ihre seelische
Wiedergeburt schon erreicht haben, dann erkenne sie sich als die verlorenen
unsprüngliche Hälften des einen (des bestimmten Menschen) und sie werden niemals
einen anderen Menchen heiraten wollen. Es ist ein Wieder-erkennen aund kein
Sie-Er-könnte-passen-Prozess.
Lieber Ralf, das ist mein Glaube (=innere aber subjektive Gewissheit) hierzu.
Du magst das ganz anders sehen und jeder in anderen Variationen auch. Die drei
genannten Textsellen geben mir die hohe subjektive Gewissheit und meine eigene
Lebenserfahrung findet sich in dem schon sehr bestätigt. Das ist aber mein
persönliches Erleben, das nicht für Listen bestimmt sein soll, weil es mir zu
bedeutend ist, um es an die Wäscheleine zu hängen.
Lieber Ralf, wenn ich nun weiterschreiben würde, dann würde ich mich nur
wiederholen. Wichtig ist mir: es ist Wahrheit, aber diese kann immer nur eine
subjektive Wahrheit sein: es ist also eigene, persönliche, innere Gewissheit.
Eine Gwissheit wie von der Art, die mir sagt: Jesus ist Jehovah, der sich auf
Erden inkarniert hat und der in Ewigkeit der EINE ist, Der war, Der ist, Der
sein wird in Ewigkeit. Auf dieser subjektiven Gewissheits-Höhe ist für mich auch
das, was sich auf Dual-Partnerschaft und ihre nicht vorhandene Austauschbarkeit
der verlustig gegangen Hälfte bezieht (es geht im eine Wieder-erkennen-können).
Dem vormals ungeteilten Menschen wurde eine Hälfte entfernt (HGt.01-007 nennt
den Grund) und es gibt keine andere Hälte mit der er eine himmlische Ehe führen
würde, weil es nicht geht. Ein Mensch bestehend aus Liebe und Weisheit wurde
getrennt, indem ihm die Liebe (die er in sich hatte) herausgenommen und einer
ganz bestimmten (einmaligen, unverwechselbaren) weiblichen Person gegeben wurde.
Das kann man als einen Schutz aunsehen, denn der ungeteilte Mensch (Adam Kadmon)
lief Gefahr, dass er eigenliebig (narzisstisch: verliebt in die eigene Person)
geworden wäre. Es ist die bestimmte Hälfte (nur diese, keine andere Hälfte) die
den bestimmten und individuellen Vollmenschen ausmacht (so wurde er erschaffen;
Beispiel Adam Kadmon) und diese Hälfte kann nicht durch eine andere Hälfte, die
ähnlich ist, getauscht (ersetzt) werden, wenn es wieder der Vollmensch, dann
aber als erschaffener (gewordener) Engel werden soll.
Der Mensch kommt als Unikat, wird geteilt und soll dann als gereifte Teile
wieder das Unikat werden: aber durch die Prüfungen außerhalb des Paradieses
erhöht oder besser gesagt: gereift soll er zurückkommen in die Himmel bei Gott:m
als vereinigte Seelen von einem unikaten Mann mit seiner unikaten Frau in einem
Engelwesen.
Auf englisch kann man es sehr griffig sagen: that's it in my case and believe.
Herzlich
Gerd
P. S.: Die Sehnsucht hin zu Jesus ist davon ganz unabhängig. Ich bin mir sicher,
dass ich für mein "Dual" noch nicht wirklich reif bin (ich habe so manche
Indizien dafür), deshalb habe ich mir längst angewöhnt zu beten, dass Jesus mal
meine Ehe mit ihr (nur mit ihr) stiften möge, wenn ER mich und sie für würdig
dafür hält. Ich habe hier keine eigenen Wünsche mehr. Es möge sein wie bei
"Bischof Martin" (Kapitel 202): Ich vertraue IHM und ER allein möge es richten.
Sein Wille geschehe, nicht meiner. Allerdings glaube ich, dass ER uns zur
rechten Zeit zusammenführen wird. ER kennt also mein geheimes diesbezügliches
Sehnen und das ihre ja auch, denn sie und ich gedben uns IHM ganz anheim. Wenn
ER es anders sehen sollte, dann ist es auch recht, denn ER weiß, was wirklich
richtig für sie und mich sein wird (in alle Ewigkeiten hinein). Auf dieser Erde
wünsche ich allerdings schon lange nichts mehr in dieser Hinsicht. Ich vertraue
mich IHM an, und das ist ein wunderschönes Gefühl. Immer wenn ich an sie denke,
dann denke ich gleichzeitig an IHM und dabei tritt ER in der Vordergrund, denn
ER wird es so machen wie es sein soll. No problem!
-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: HeidiMuell@aol.com [mailto:HeidiMuell@aol.com]
Gesendet: Mittwoch, 3. März 2004 17:28
An: OffenbarungenZeichenderWiederkunft@yahoogroups.de
Betreff: Re: AW: [OffenbarungenZeichenderWiederkunft] Re: Zeugnis HB
Liebe Freunde!
OK, ich werde mein Zeugnis hier in diese Liste setzen, um es zu verstehen, muss ich jedoch auch HB’s Kundgabe mit reinkopieren, was ich am Schluss machen werde....
Ich bin seit 18 Jahren verheiratet, eine Ehe, die von Anfang an mehr aus nützlichen Motiven heraus geschah und keine Liebesheirat war. Auf die näheren Hintergründe möchte ich an dieser Stelle nicht eingehen. Jedenfalls haben mein Mann und ich uns innerlich mehr und mehr voneinander entfernt, hatten kaum gemeinsame Interessen und er interessierte sich niemals für das, was ich dachte, empfand und tat. Trotzdem habe ich es so lange ausgehalten, wie auch immer.... Ich bin etwas genauso lange gläubig.
Vor einem Jahr hat Gott mir einen Mann über den Weg geschickt, das war nach dem plötzlichen und unerwateten Tod meiner geliebten Mutter. Dieser Mann hat mich in Zusammenhang damit mit dem Lorber-Werk bekannt gemacht, und seitdem habe ich die Neuoffenbarung kennen- und liebengelernt. Zwischen diesem Mann G. und mir entwickelte sich eine tiefe Freundschaft und Vertrautheit, und nach etlichen Monaten verliebte ich mich in ihn. Ich gestand ihm meine Liebe, die von einer Art war, wie ich sie noch nie vorher empfunden hatte. Auch er empfand diese besondere Liebe für mich, befand sich jedoch in einem schweren Konflikt, da er sich als Witwer an seine vor vielen Jahren verstorbene Frau noch gebunden fühlte und Angst hatte sie und ihre Liebe zu verraten, wenn er sich einer anderen Frau öffnen würde. Trotzdem spürte er mehr und mehr, dass die Verbundenheit mit mir viel stärker war als die Liebe zu seiner verstorbenen Frau, die ihrerseits seinen Glauben an Gott nicht teilen konnte, mit Lorber nichts zu tun haben wollte und ihm alle möglichen persönlichen Freiheiten nehmen wollte.
Plötzlich hatte ich die Eingebung, HB anzurufen und sie zu bitten, für uns zu beten und zu horchen, ob sie eine Mitteilung für Günther von Jesus empfangen würde.
Nun hat mein Mann vor etwa 4 Monaten begonnen, sich seinerseits mit dem Lorber-Werk zu beschäftigen und ist dadurch auch zum Glauben gekommen (und hat damit angeblich seine Liebe zu mir entdeckt, wiewohl ich darin einen sehr hohen Anteil an Eigenliebe und Besitzenwollen entdecke), das erwähnte ich HB gegenüber, während ich G.’s Konflikt jedoch in den Vordergrund stellte.
Einige Tage später erhielt ich von HB eine Privatkundgabe. G. hat diese Privatkundgabe genauso akzeptiert und im Herzen für richtig befunden wie ich, und wir nehmen sie jetzt und leben danach und vertrauen auf die darin befindliche Verheißung.
Soweit erstmal, die Kundgabe folgt jetzt...
Eure Heidi
Donnerstag, 15. Januar 2004 Privat an Heidi
Mein liebes Kind! - Ein kleines Wort zum inneren Anstoß eines sich höher entwickelnden Grades der Nächsten- und Gottesliebe: Das Gedankengut, das deinen geistigen Bruder beschäftigt, stellt dir selbst einen entsprechenden Spiegel vor Augen, mit wieviel Geduld, Nachsicht und äußerster Selbstverleugnung du die geistige Entwicklung, die sich im Herzen deines Ehegatten anbahnt, unterstützen sollst, um ihm den Weg zur selbständigen geistigen Pilgerschaft zu Meinem Herzen zu ebnen. - Deine Treue und Hilfsbereitschaft sind vorerst auf geistiger Ebene für beide Meiner Söhne und Brüder Meines Herzen gefragt. In dem Weibe will Ich die Strahlen der Sonne sammeln, auf daß dem Manne vorgebildet wird das Licht seines Herzens (s.a. Zitat aus HHG unten).
Mein Kind! - Forciere nichts, bleibe Mir treu und vertraue in Geduld der Entwicklung und dem Fortgang der Umstände in deinem jetzigen Leben und vor allem vertraue Mir, deinem Vater Jesus, daß Ich alles zum Guten für jeden einzelnen von euch lenken werde, wollet ihr euren eigenen Willen und eure eigenen Vorstellungen von der Lösung des Konfliktes hintanstellen, um Mir somit mehr Handlungsfreiheit und Lenkungsmöglichkeiten zu oblegen. Das geistige Leben des einen Mannes und beginnenden Geistesbruders ist noch ein gar zu zartes Pflänzchen, das Pflege, Nahrung und vorbildliche Liebe benötigt, um zu wachsen und zu reifen.
Kannst du dich, Mein Kind, in deiner Liebe zu Mir so erheben und selbstverleugnen, so daß deinem Manne zuvor solche Stärke und Weisheit und Macht der göttlichen Liebe innewird, um sich zu erheben über den Dust der Welt und zu gehen Meine vorgezeichneten Bahnen für ihn zum Wohle vieler Menschen und zu seiner eigenen geistigen Erlösung? Ist deine Liebe stark genug, Meinem anderen Sohne eine rein geistige Stütze zu sein? Denn solange du irdischen Rechtes noch gebunden, solange wird auch dein geliebter Bruder nicht glücklich und frei. Was seine Bindungen zum Weibe im Jenseits angeht, so solle er sich keine Sorgen machen. Sie geht ihren Weg und wird unter Meiner Obhut der Wahrheit und der Liebe zu Mir zugeführt und zur rechten Zeit auch ihren Seelenpartner aus Meinen Händen zum vollkommenen Geschenke erhalten. So darf er sich frei fühlen und seine Liebe rein auf Mich konzentrieren.
Liebet euch als Bruder und Schwester und wartet auf die Löse, die euer als Gnadengabe in Bälde - nach Meiner Zeitrechnung, wohlgemerkt - harret. Dies als liebevoller Anstoß zum Nachdenken darüber in euren Herzen.
Amen. Euer guter Vater Jesus, - Amen.
„Es wird aber eine Zeit kommen, da Ich den Strahl sammeln werde im Weibe, um die erloschene Sonne im Manne zu erleuchten.“
J. Lorber, Haushaltung Gottes Bd 3, Kap 30, 20