Von: jochenth
Gesendet: Freitag, 16. November 2001 18:13
An: Freundeskreis-Lorberliste@yahoogroups.ca
Betreff: Re: [Freundeskreis-Lorberliste] Beten - wie ?
Lieber Hans,
eine wichtiger Hinweis, eine gute Zusammenfassung!
Dank für Deine gute Arbeit!
Möchte nur ergänzend auf die STILLE, bzw. die "7/4 Stunden" hinweisen!
jochen
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Original Message -----
To:
Freundeskreis-Lorberliste@yahoogroups.ca
Sent:
Thursday, November 15, 2001 10:09 PM Subject: [Freundeskreis-Lorberliste] Beten - wie ? Liebe Freunde, oft sind wir ohnmächtig, wollen helfen und vermögen
es nicht. Dann brauchen wir Hilfe. Und diese Hilfe ist Das Beten zu Gott Gott ist in Sich ein Geist von höchster
Weisheit und hat den allertiefsten und lichtvollsten Verstand und ist die
ewige Wahrheit selbst. Wer also zu Gott wirksam beten will, der muß im Geiste
und in der Wahrheit beten. Im Geiste und in der Wahrheit aber betet der, der
sich in das stille Liebekämmerlein seines Herzens begibt und darinnen Gott
anbetet und anfleht. Gott, der alle Herzen und Nieren durchforscht, wird auch
in eure Herzen um so mehr schauen und gar wohl erkennen, wie und um was ihr
betet und bittet, und wird euch auch geben, um was ihr also wahrhaft im Geiste
und in der Wahrheit gebetet habt. Das vollends wahrhafte Gebet aber
besteht in dem, daß ihr Gottes Gebote haltet und aus Liebe zu Ihm Seinen
Willen tut. Wer so betet, der betet wahrhaft und betet ohne Unterlaß. So aber
beten auch alle Engel der Himmel Gott ohne Unterlaß an, da sie immer nur den
Willen Gottes tun. Gott will nicht mit lautem
Geplapper, heruntergeleierten Rosenkränzen oder Psalmen und Psaltern und Harfen und Zimbeln und Posaunen,
sondern durch reges und unverdrossenes Handeln nach Seinem Worte und Willen
angebetet, verehrt und gepriesen sein. Wenn ihr Gottes Werke betrachtet
und darin stets mehr und mehr Seine Liebe und Weisheit erforschet und
erkennet, dadurch in der Liebe zu Ihm wachset und selbst in euch weiser und
weiser werdet, so betet ihr auch wahrhaft und bringet Gott ein rechtes Lob
dar. Alles andere aber, was ihr bisher unter Beten verstandet, ist völlig
leer, nichtig und wertlos vor Gott. Es steht einem
jeden Menschen frei, sich in jedem Augenblick an Gott zu wenden und Ihn um
Beistand anzuflehen, und Gott wird Sein Antlitz zu dem Flehenden wenden und
wird ihm helfen aus jeglicher Not! Übrigens ist aber ohnehin einem
jeden Menschen ein unsichtbarer Schutzgeist hinzugegeben, der den Menschen von
seiner Geburt an bis zum Grabe hin zu geleiten hat! Solch ein Schutzgeist
wirkt stets auf das Gewissen des Menschen ein und fängt erst dann an, sich
ferner und ferner von dem ihm anvertrauten Menschen zu halten, so dieser,
durch seine Eigenliebe geleitet, allen Glauben an Gott und alle Liebe zum Nächsten
freiwillig verlassen hat. Der Mensch auf dieser Erde ist
demnach durchaus nicht so verlassen, wie du denkst. Doch es hängt alles von
dessen freiestem Wollen und Handeln ab, ob er von Gott beaufsichtigt und geführt
sein will oder nicht! Will es der Mensch, so wird es auch Gott wollen; will es
aber der Mensch nicht, so ist er völlig frei von Gott aus, und Gott kümmert
Sich weiter nicht um ihn, außer was aus der allgemeinsten Ordnung dem
Naturmenschen zuzukommen bestimmt ist, als da ist das Naturleben und alles,
was als Bedingung für dasselbe nötig ist. Aber weiter läßt Sich Gott mit
dem Menschen nicht ein und darf Sich wegen desselben unantastbarer Freiheit
nicht einlassen! Nur wenn ein Mensch Gott aus dem freien Willen des Herzens
sucht und Ihn bittet, so wird Gott auch dem Bitten und Suchen des Menschen
allzeit auf dem kürzesten Wege entgegenkommen, vorausgesetzt, daß es dem
Menschen mit seinem Suchen und Bitten ein vollkommener Ernst ist. Sucht und bittet aber der Mensch
nur versuchsweise, um sich zu überzeugen, ob an Gott und an dessen Verheißungen
wohl etwas sei, so wird er von Gott auch nicht angesehen und erhört werden!
Denn Gott in Sich Selbst ist die reinste Liebe und kehrt Sein Antlitz nur
denen zu, die ebenfalls in der reinen Liebe ihres Herzens zu Ihm kommen und
Gott Seiner Selbst willen suchen, Ihn als ihren Schöpfer dankbarst wollen
kennenlernen und den heißen Wunsch haben, von Ihm selbst beschützt und geführt
zu werden. Ja, die so kommen, für die weiß
Gott in jedem Augenblick nur zu gut, wie es mit ihnen steht, und Er Selbst
lehrt und leitet sie alle Wege: aber die von Ihm nichts wissen wollen, für
die weiß dann auch Gott im vollsten Ernste nichts! Und wann sie dereinst jenseits
vor Gott hingestellt und noch so sehr rufen und sagen werden: „Herr,
Herr!“, so wird Gott ihnen antworten: „Weichet von Mir, ihr Fremden; denn
Ich habe euch noch nie erkannt!“ Und solche Seelen werden dann viel zu
dulden und zu kämpfen bekommen, bis sie sich als von Gott erkannt Ihm werden
nähern können. Verstehst du nun solches?“
Eine Gebetsformel ist nicht wichtig, auch nicht die Länge eines Gebetes oder gar die Lautstärke. Ebenso sind bezahlte Gebete ein Greuel vor Gott ! – Bete still oder laut, aber auf alle Fälle im Herzen wie zu einem liebsten, besten und allmächtigen Freund. Du musst überhaupt nicht viele Worte machen – Gott weiß, was Dir fehlt.
Du kannst Dich direkt an Gott wenden und brauchst keinen Mittler. Doch kannst Du auch immer noch zusätzlich Deinen Schutzengel einschalten, damit dieser dich unterstützt gegen Angriffe der negativen Wesen, der bösen Geister, beim Gebet. Dann spricht z.B.:
„Mein lieber Schutzengel - ich begebe mich jetzt zum Gebet. Schütze mich vor Störungen durch die dunklen finsteren Geister. Halte sie fern und errichte einen Schutzwall um mich.“
Dann versenke dich vertrauensvoll und ohne Angst in dein Herz, denke an den Allmächtigen, der sich Dein Vater nennt, dich liebt und dir gern weiterhelfen will. Vertraue Dich IHM ganz an, wie dem allerbesten Freund. Glaube und vertraue, dass ER hilft. Das „Wann“ und „Wie“ aber überlasse GOTT. Habe Geduld !
Bedanke Dich auch bei Deinem Schutzgeist. Bitte ihn darum, dass er Dir stets Schutz gewährt vor den schmutzigen, niedrigen Wesen, damit sie dir nicht schaden können. Bete vor allem abends vor dem Schlafengehen und morgens, wenn du aufwachst.
Glaube und vertraue auf die große Macht der himmlischen Mächte !
* * * * * * *
Von: Gerd G
Lieber Norbert, liebe Listenteilnehmer
Warum gibt es Situationen, in denen Gebet (scheinbar)
nicht hilft?
Wir wissen aus den NO, daß wir ständig von Engeln,
aber auch von deren Gegenspielern umgeben werden und diese versuchen, ihrem
Auftrag gemäß uns in Gedanken zu beeinflussen. Daher ist es leider
ziemlich 'normal', daß abgefallene Geister sofort versuchen, wenn man in
einem wichtigen Anliegen beten will, dies zu verhindern. Daher werden beim
Beten die Gedanken meist sofort abgelenkt und alles mögliche soll das Beten
stören. Das kann ich jeden Tag neu erleben.
Dann ist es gut, zunächst
beim Beginn des Betens Jesus darum zu bitten, daß das Gebet nicht gestört
wird.
Da Jesus diese Gebets-Probleme schon zu seiner
Erdenzeit bestens kannte, aber auch am besten wußte, was alles beim Beten zu
beachten ist, daß es erhört wird, hat er immer wieder seinen Anhängern
Hinweise gegeben, damit ihr Gebet erhört werden kann. Mindestens so ausführlich
hat er auch darauf hingewiesen, welche falschen Praktiken unbedingt zu
vermeiden sind.
Die wichtigsten Hinweise, die in der Bibel dazu
vorhanden sind, füge ich als Anhang bei
In Lorbers NO befinden sich noch sehr viel mehr
differenzierte Hinweise, die als eBook über 'erfolgreiches beten'
unter http://www.j-lorber.de/jl/0/gebet/0-gebet.htm
eiinzusehen sind. Es lohnt sich, diese Hinweise und die praktischen Beispiele
dazu gründlich zu studieren und anzuwenden!!
Herzliche Grüße, Gerd