Gesendet: Dienstag, 21. August 2001 17:29
An: Freundeskreis-Lorberliste@yahoogroups.com
Betreff: [Freundeskreis-Lorberliste] Anleitung für stille Stunden Meiner
Kinder...........5.Februar 2001
Wie wird dieses bewerkstelligt?", fragen
sich viele. "Wie werden wir stark?- Was können wir in unserer menschlichen
Schwäche tun für Dich, oh Herr und Vater?", so fraget ihr.
Wie könnt ihr in die Stille zur inneren Gemeinschaft kommen, wenn
eure Gedanken noch allzu sehr in Sorgen und weltlichen Organisationsgedanken
herumirren. So will Ich euch nun eine einfache Anleitung schenken, wie ihr in
der Stille näher an Mich und Meine Liebe heranrücken könnet, ohne allzu sehr
von den lästigen Gedankenfliegen aus dem Alltag belästigt zu werden.
Zu allererst denkt an Meinen Namen Jesus. Lasset ruhig Gedanken zu,
die jedoch auch wieder vergehen wie die Wolken im heißen Sommerwind, denn Mein
Name ist höher und stärker als alles andere und schmilzt im Laufe der Zeit
jeden Unrat an weltlichem Geschmeiße in eurem Herzen hinweg.
Nun verbindet mit diesem Namen Jesus auch noch die Vorstellung an
Mich als euren Vater oder auch Geliebten oder Bruder oder Freund oder auch als mütterliche
Amme. Verbindet ihn mit dem Attribut an Vorstellung, die in euch die meiste
Liebe und Hingabe hervorruft.
Dann atmet in die Vorstellung und in das Gedankenbild Meiner
lebendigen Gegenwart all eure Liebe und Zuneigung langsam und gleichmäßig
hinein, so daß in euch eine Welle entsteht, die alles Alte und Unbrauchbare,
alles Sorgenvolle und Belastende mit dem Ausatmen hinwegfließen läßt in Meine
Brust hinein, euch entlastet und Mich bereichert.
Ihr fragt euch nun,wie Mich all euer Schrott bereichern kann? Doch
ist nicht alles und jedes gut, von euch genommen und Mir geschenkt, frei
geopfert zu werden als geringe Gabe eurer Dankbarkeit und eures Vertrauens?
So kann Mich dieses wachsende und stets stärkere Vertrauen schon
bereichern und glücklich machen, denn Meine Kinder wenden sich auf diese Weise
- wenn auch zaghaft Schritt für Schritt - Meinem Antlitz zu und erkennen, wie
gut und liebevoll Ich für sie alles regeln und leiten kann. - Ich wandle Blei
in Gold und Kot in Erde.
So ist also dieses Ausatmen in Mich hinein ein Loslassen eures
eigenen Ego, eures Unguten, eures Belastenden. Selbstverständlich dürft ihr
auf diese Weise auch alle eure Freude, euer Glück und eure Liebe in Mich
hineingeben.
Schenkt Mir so eure Liebe zu den Mitmenschen, zum Partner, zu Freunden oder
euren Söhnen und Töchtern, ob sie ferne oder nah von Mir auch seien, und gebet
Mir so euer anscheinend eigen Leben, das aber allzeit aus Mir euch
geschenkt ist, zur Verwaltung und Versorgung.
Habt ihr euch auf diese Weise entleert, so atmet im gleichen Rhythmus
aus, und im Einatmen geschieht nun das Wunder Meiner Liebe in euch.
Im Einatmen - körperlich wie auch geistig -
fließt Mein Segen, Mein Licht in euch hinein und füllt die Leere, die das
Ausatmen, das Abgeben bewirkt hat. Nun kann Ich die Tasse füllen, die ihr
freiwillig geleert, den Inhalt Mir gegeben.
Und was fülle Ich in euch hinein? - Nichts, was nicht schon in aller Fülle
wartend in euch läge! - Mich selbst!
Meine Liebesfülle, ob euch nun fühlbar oder nicht, werde Ich in euch
ergießen, und ihr dürft Meinen Nektar an Liebe und Weisheit tief in
euch aufsaugen, damit er nähre alle Glieder und Teile eurer ausgehungerten und
verdurstenden Seelen, die täglich nun danach lechzen sollten, wenigstens ein
Viertelstündchen - wenn nicht mehr - genährt und gelabt zu werden. Speiset ihr
doch mindestens dreimal täglich, warum setzet ihr nicht ein Viertelstündchen
Ruhe davor? So kann die Nahrung viel besser ausgewertet und verarbeitet werden.
Nun fragt ihr euch noch, wie es sich wohl anfühlen
muß, wenn Mein
Name, Meine Gegenwart, Meine väterliche Liebe sich in euch auch so reichlich
ergießt. Ob da nicht euphorische Zustände euch hinweg schmelzen lassen? - Oder
ob stoische Ruhe und Kraft eure Glieder und Eingeweide erfüllt? Oder ob eine
stille Glut in euch erbrennt zu verzehrendem Liebesfeuer?
Es ist ganz verschieden. Steht ein Kind noch am Anfang seiner
Liebesbeziehung mit Mir, so werde Ich ihm manche gute Stücke Liebesbrot in
reichlicherem Maße zukommen lassen, um es erst einmal aufzupäppeln und zu Kräften
kommen zu lassen. Steht es aber erst einmal halbwegs auf festen Beinen und
wackelt und wankt nicht mehr bei jedem Windstoß, aus den prüfenden Weltreizen
kommend, so lege Ich in es sanfte Ruhe und eine stille Zufriedenheit, die sich
im
Alltag in allen Handlungen und Entscheidungen wohl bemerkbar machen und Mein
Kind festigen in seinem Verstand und seiner Vernunft, ja auch alle
Entscheidungen und Gedanken auf Mich und Meinen Willen auszurichten.
Dann wird in seinem Dienen allezeit Meine Führung und Weisung zum
Ausdruck kommen, und Mitmenschen werden sich verwundern über die innere
Wandlung dieses Menschen, die sich in ihm vollzogen hat durch Mein stetes
Einfließen und Meine sanfte Wirkung in ihm. Dann wird die Lust und der Hunger
nach Mir sich täglich steigern, und wie von selbst wird das Kind sich in die
Stille und auch allezeit in allen Handlungen des Alltags an Mich wenden wollen,
um noch mehr des guten Brotes, des süßen Weines der Liebe aus Meinen Vaterhänden
zu erhalten.
Es wird sich ein allgemeiner Schutzfilm um seine Habe, seine Kinder,
seine Freunde und seine Umgebung legen, der, gebildet aus Meiner
Ausstrahlung, die Aura und die Schutzschicht seines Wesens umgibt, verstärkt
und widerstandsfähiger macht als tausend Stahlwände, denn der Gedanke - aus
Meinem Geiste geschöpft - durchdringt alles und schützt alles, was ihm lieb
und teuer ist.
Alle seine Bedürfnisse werden sich im Laufe der Zeit nur noch dahin
ausrichten, ja so viel Zeit mit Mir im Herzen verbringen zu dürfen
wie möglich und wie es die Pflichten des Alltags zulassen. All sein
Wollen wird dahin gehen, seine Handlungen und seinen Willen nur im Guten und aus
Meiner göttlichen Wahrheit gespeist zu wissen, und die Verhältnisse in seinem
Leben werden sich dahingehend verändern, daß er diese Zeit bekommt, mit Mir zu
verbringen, und daß seine Aufgaben sich so gestalten, letztendlich Mir zu
dienen.
Oft werden neue Freunde, geistige Freunde in sein Leben treten, die
von Mir aus dazu bestimmt sind, seiner Lebensrichtung eine Wendung zu geben,
sich nach Meinen Worten auszurichten und sein Leben neu zu gestalten, so daß er
mehr und mehr zum Sammelpunkt Meiner großen Liebe für die Menschheit werden
kann.
Ist ein Kind einmal soweit gediehen, so werden ihm -wie von selbst -
Aufgaben, sogenannte kleine Missionen, geschenkt werden, diees
freudig in meinen Dienst stellt und mit Meiner Hilfe und mit höchstem Beistand
zu erfüllen und auszuführen vermag.
Und oft bestehen diese Aufgaben auch "nur" darin, seine leiblichen
Kinder dahingehend zu erziehen, daß sie Meine Worte gerne hören, Auszüge aus
dem großen Werk der Neuoffenbarung gerne selber lesen und so in ihnen der
Hunger nach geistiger Kost geweckt wird.
Ihnen die Freiheit zu schenken, zu entscheiden, wie sie ihren
Lebensweg ausrichten wollen, ist noch so eine "schwere" Aufgabe, doch
- die Bitte an Mich gerichtet - erleichtert,daß Ich die Kinder in Meine Obhut
nehme und durch Engel und gute Schutzgeister ihren Sinn dahingehend ausrichten
lasse, daß sie weiterhin aus den guten Früchten der Erziehung Lehre ziehen und
Konsequenzen schaffen, die ihr Leben ebenfalls wiederum in Meine Dienste
stellt, damit ein großes Volk Gottes aus ihnen hervorsprieße.
So gesehen kann jeder einzelne von euch im Stillen Großes bewirken,
ja, wie Ich einstmals sagte, Größeres tun, als Ich es zu Meinen Erdenzeiten
sogar am Kreuze für euch tun konnte, denn ich eröffnete euch den Himmel, doch
ihr müsset selbst hineinschreiten, und das ist die größere Tat, die Mir das
Herz als himmlischer Vater nun füllen kann.
Darum befleißigt euchin eurem Streben. Lebt die stille, stille Glut
der Hingabe, und atmet in der Ruhe all Meine Allmacht und Liebe in euch
hinein, auf daß stark werde euer innerer Geist, euer Inneres durchdrungen werde
vom Verständnis für Mein Werk und ihr ganz und gar verwandelt, vervollkommnet,
jeden kleinsten Wink Meiner Liebe und Weisheit in euch verstehen lernet, um Mir
vollkommene Werkzeuge und Jünger zu werden; bestrebt zu sein wie der Meister,
damit ihr meisterliche Arbeit an Meiner Seite zu vollbringen fähig seid.
Und dieses unterstütze Ich in euch in unseren Zusammenkünften in der
Stille und dann auch in den Treffen unter euch als Geistesgeschwister.
Ihr werdet euch austauschen und so - im Geiste gestärkt - wieder
voneinander gehen, auf daß ein jeder auf seinem Platze seine vorerst noch
einsame Arbeit eines äußerlich anscheinend kleinen Einzelkämpfers für das
Gottesreich auf Erden verrichten kann.
Doch tröstet euch! Während der Aussaat kann niemand schon Früchte
erwarten.
Doch gehen die Früchte einmal auf, so ist genug für alle da, und die
Himmel werden sich senken auf die Felder der Arbeit, um zu segnen und zu
vermehren die Früchte eurer Arbeit. Dann werden Engel die weitere Führung übernehmen,
und euch sei eine kleine Erholungspause an Meiner Brust gegönnt, damit ihr euer
Tun weiter fortsetzen könnet in Meinen ewigen Reichen.
Amen, euer Vater Jesus. - Amen
Von:
Ulrich S.
Gesendet:
Samstag, 1. Dezember 2001 19:36
An: Freundeskreis-Lorberliste@yahoogroups.ca
Betreff: [Freundeskreis-Lorberliste] Fw: HIM3-062 7 Viertelstunden (aus
schnellstem Weg zur Wiedergeburt)
Lieber Dirk, liebe Listenfreunde ! aus Him3.62
43] Dann muß er sich ganz
fest vornehmen, mit der Welt ganz zu brechen, und sich ganz Mir übergeben und
in seiner Liebe eine große Sehnsucht haben nach Mir - und muß in dieser großen
Sehnsucht tagtäglich sich von der Welt und allen Geschäften in ihr zurückziehen
und wenigstens 7 Viertelstunden lang bei
verschlossenen Türen und Fenstern weder beten noch etwas lesen, sondern er muß
diese Zeit in der völligen Ruhe, bloß nur sich in seinem Innersten mit Mir
beschäftigend, zubringen. - Und allzeit aber, sooft sich jemand in diese Ruhe
begeben hat, soll er folgende kleine anregende Rede halten in seinem Herzen an
Mich im allerfestesten Ernste und sagen:
44] Herr! - Hier bin ich. Ich
ließ Dich, o liebevollster heiliger Vater, lange warten, da Du mir schon seit
meiner Kindheit unablässig zugerufen hast: Komm zu Mir, Ich will dich
erquicken! - Nun, o Vater, ist die Zeit gekommen, daß sich mein Ohr geöffnet
und mein sonst starrer Wille ganz in den Deinigen ergeben hat voll Demut und
Gehorsam vor Dir, wie auch nach Deinem Willen zu allen meinen besseren Brüdern.
Daher komme Du, mein allerliebster Jesus, zu mir und erquicke meine kranke Seele
mit dem Balsam Deiner unendlichen Liebe; laß mich finden meine große Unbild
(Unrecht, d. Hg.) in Deinem bitteren Leiden und Sterben; lasse mich sehen die
heiligen fünf Wundmale und erkennen darinnen meine große Missetat! O Jesus, Du
Überwinder des Todes und der Hölle, komme zu mir und lehre mich Deinen Willen
erst recht verstehen; lehre mich erkennen mein völliges Nichts und Dein Alles!
45] O Du mein süßester,
liebevollster Jesus, Du Herr aller Heerscharen, komme zu mir Armem, - komme zu
mir Schwachem, - komme zu mir Blindem, - komme zu mir Taubem, - komme zu mir
Aussätzigem, - komme zu mir Gichtbrüchigem, - komme zu mir Lahmem, - komme zu
mir Krummem, - komme zu mir Besessenem, - ja o mein, mein, mein allerliebster
Jesus! komme, komme, komme zu mir Totem und laß mich nur anrühren Dein heilig
Kleid, so werde ich leben. - Herr, lasse Dir ja nicht Zeit, denn ich habe Deiner
unendlich nötig; ich kann ja nicht mehr ohne Dich sein, da Du mir Alles und
alles andere aus Liebe zu Dir zunichte geworden ist! Ohne Dich kann ich nicht
mehr leben; daher, o mein liebster Jesus, komme alsobald zu mir! - Doch wie
allezeit, so geschehe auch diesmal Dein heiliger Wille Amen. -
46] Nach dem begebet euch zur
Ruhe und wachset in der Sehnsucht und Liebe zu Mir. So ihr das nur eine kurze
Zeit üben werdet, so sage Ich: Ihr werdet bald blitzen sehen und donnern hören;
aber dann erschrecket nicht, und werdet auch nicht ängstlich, denn nun komme zu
jedem Ich erst als Richter unter Sturm, Blitz und Donner, und hernach erst in
sanftem, heiligen Wehen als Vater! -
Viele Grüße
Ulrich
* * * * * * *
Von: Hans-Dieter U
Gesendet: Montag, 3. Dezember 2001 13:38
An: Freundeskreis-Lorberliste@yahoogroups.ca
Betreff: [Freundeskreis-Lorberliste] Chakras und die sieben Geister
Gottes
Lieber Norbert,
ein paar Hinweise auf geistiges Üben (die sieben Viertelstunden und das
Sichselbstbeschauen [GEJ.01_224,08] kamen ja schon zur Sprache) und auf den
Zusammenhang zwischen den sieben Geistern Gottes und den sieben Chakras.
Auch der Böhme Schüler Johann Georg Gichtel stellt diese Zusammenhänge dar.
[HiG.03_42.08.19,27] Daher auch übet ihr beständig all die Kräfte des
Geistes, so wird er einst in der Fülle der ewigen Lebenskraft dastehen und wird
auf seinen Schultern die größten Lasten Meiner Liebe, Gnade und Erbarmung gar
wohl zu tragen imstande sein.
[GEJ.07_019,10] Und also ist das wahre, vollkommene Leben in Gott, im Engel und
im Menschen gleichfort ein Kampf der dir nun gezeigten sieben Geister. Aber
dieser Kampf ist in Gott wie im Engel kein solcher, als wäre in einem oder dem
andern der sieben Geister ein Bestreben, die anderen Geister zu unterdrücken
und untätig zu machen, sondern der Kampf geht ewig dahinaus, daß ein Geist den
andern gleichfort nach aller seiner Kraft und Macht unterstützt und sonach ein
jeder Geist in dem andern vollkommen enthalten ist. Es ist also die Liebe in
allen den anderen sechs Geistern und ebenso das Licht oder die Weisheit in der
Liebe und in den anderen fünf Geistern und also fort, so daß in jedem
einzelnen Geiste auch alle anderen ganz vollauf wirken und stets wirkend gegenwärtig
sind und sich fort und fort im schönsten Ebenmaße unterstützen.“
[GEJ.07_020,01] (Raphael:) „Also sollte es auch im Menschen sein; aber es ist
leider nicht so. Wohl ist diese Fähigkeit jedem Menschen gegeben, jedoch ohne
je völlig ausgebildet und
durchgeübt (!!!)
zu werden. Nur wenige Menschen gibt es, die alle die sieben Geister in sich zur
vollen und gleichen Tätigkeit bringen und dadurch wahrhaft Gott und uns Engeln
Gottes gleich werden; aber, wie gesagt, gar viele sind davon abgewandt und kümmern
sich wenig darum und erkennen sonach das wahre Geheimnis des Lebens in sich ganz
und gar nicht.
Solche blinden und halbtoten Menschen können dann den ihnen zugrunde liegenden
Zweck des Lebens nicht erkennen, weil sie sich nur von einem oder dem andern der
sieben Geister leiten und beherrschen lassen.
Das Durchüben der sieben Geister bewirkt aber nichts anderes als ein Aufsteigen
der Kundalini (ein verstärktes Fließen geistiger Kräfte von einem der sieben
Geister zum anderen), was bei Lorber nicht mit diesem Wortlaut, jedoch
inhaltlich enthalten ist.
[Fl.01_012,60] Haltet ferne euren Verstand, aber desto näher euer Herz, so
werdet ihr den wahrhaften Sieg des Lebens in euch erkennen und werdet euch
aufschwingen können zu dem siebenfachen Lichte, und zum dreifachen Lichte über
das siebenfache Licht!
Man muß sich immer der Wechselbeziehung zwischen der Ausbildung bzw. Reinigung
der sieben Geister und der Beziehung zum Gottesfunken bewußt bleiben.
Aus der Verinnerlichung und dem Kontakt zum Gottesfunken holen wir die Kraft zu
der Arbeit an den sieben Geistern, jedoch erst wenn sich die sieben in der göttlichen
Harmonie befinden, können wir uns mit unserem göttlichen Funken vollends
vereinigen.
[HiG.03_54.02.24,14] Geht nun die Seele nicht in eine gewisse träge Genußsucht
über, sondern arbeitet tätigst an ihrer inneren Ausbildung, so belebt sie den
Keim des Atma in sich
(diese Bezeichnung für den Gottesfunken findet man sowohl im Yoga,
z. B. in der Bhagavat Gita, als auch in der Theosophie!!
Warum wohl gebraucht Jesus in der Neuoffenbarung ausgerechnet dieses alte
vorchristliche indische Yoga-Wort "Atma"??),
und dieser wächst dann schnell, wird endlich in der Seele selbst ausgeboren und
nimmt sodann die ganze Seele in sich auf und wird eins mit ihr. Die also
veredelte und vergöttlichte Seele wirkt dann auf den Leib zurück, veredelt
dessen ätherische Lebensteile und macht sie zu den ihrigen, was dann eine wahre
Auferstehung des Fleisches ist.
[HiG.03_54.02.24,15] Ein solcher Leib, der schon bis auf seine allergröbsten
Materieteile mit der Seele vollends unsterblich ist, veredelt und vergöttlicht
dann aber auch den jeden Menschen von außen her umgebenden Lebensätherkreis,
wodurch dieser dann zum intelligenten Leben wird und sich, wie die Fäden einer
Spinne, nach allen Richtungen als intellektuell-lebendig fühlend ausdehnt.
[HiG.03_54.02.24,16] Durch diesen Lebenskreis kann dann die Seele sich in die
weitesten Fernen hin gewisserart intellektuell ausdehnen und alles fühlen, hören
und sogar schauen, was selbst die entferntesten Schöpfungsräume für sie
vordem verborgen hielten.
[GEJ.02_226,05] Dagegen jene Seelen, die auf der Welt zu der heilsamen Überzeugung
gelangt sind, daß alle Schätze der Erde der Seele nichts nützen, weil sie in
den Tod sinken müssen wie der Leib, und sich darum von der alten Narbe Adams so
frei als möglich gemacht, aber dafür ihren Geist, das Atma Gottes, in sich
gefunden und mit aller der wahren Sorgfalt gepflegt haben –, haben fürs erste
wenig mehr eine irgend wie immer geartete Krankheit des Leibes zu bestehen.
Anmerkungen in Klammern von mir.
Liebe Grüße
Dieter
________________________________________________________________
[HiG.03_54.02.24,14] Geht nun die Seele nicht in eine gewisse träge Genußsucht über, sondern arbeitet tätigst an ihrer inneren Ausbildung, so belebt sie den Keim des Atma in sich
(diese Bezeichnung für den Gottesfunken findet man sowohl im Yoga,
z. B. in der Bhagavat Gita, als auch in der Theosophie!!
Warum wohl gebraucht Jesus in der Neuoffenbarung ausgerechnet dieses alte vorchristliche indische Yoga-Wort "Atma"??),
Antwort: