Von: Andrew 

Gesendet: Dienstag, 21. August 2001 17:29
An: Freundeskreis-Lorberliste@yahoogroups.com
Betreff: [Freundeskreis-Lorberliste] Anleitung für stille Stunden Meiner Kinder...........5.Februar 2001

 
So spricht der HERR:


Montag, 5. Februar 2001
 
Anleitung für stille Stunden Meiner Kinder

Schreibe - Mein Kind- für die, welche sich ganz fest bemühen und willig sind, zu Meinen engsten Getreuen und Kindern zu gehören. Diese will Ich führen und tragen und heben in Mein Reich des Verstehens und Erkennens. Ihnen will Ich die Augen öffnen, damit sie sehen, wie Meine weiteren Pläne und Vorhaben sich gestalten, damit aus dem kleinen Trüppchen eine größere Gemeinde an Gotteskindern heranwachsen kann und auch die Kinder und Nachkommen hinzuströmen, treu bleiben und in die Lehre der Erlösung geistig hineinwachsen, damit Meine Samen der edlen Worte gutes und weites Land und wertvollen Mutterboden finden, worin die Lehre Meiner Liebe und Weisheit aufgehen wird und Früchte tragen kann, die die Menschheit der
künftigen tausend Jahre rettet über die schwere Not, die allzeit und jetzt im Lande herrscht, damit diese schwere Not der geistigen Armut gelindert werden kann.
Denn die geistige Finsternis auf der Welt ist noch groß und der
Höchstpunkt der Dunkelheit nahezu erreicht. Die Liebe in vielen Herzen ist erkaltet, und purer Verstand in Weltgeschäften beherrscht den Markt des Antichristen.
So sind die wenigen Getreuen auf Erden aufgerufen, sich zu sammeln
und einander zu erkennen, damit Stärke in ihnen heranwachse, die durch Mich genährt und vermehrt werde." 

Wie wird dieses bewerkstelligt?", fragen sich viele. "Wie werden wir stark?- Was können wir in unserer menschlichen Schwäche tun für Dich, oh Herr und Vater?", so fraget ihr.
Wie könnt ihr in die Stille zur inneren Gemeinschaft kommen, wenn
eure Gedanken noch allzu sehr in Sorgen und weltlichen Organisationsgedanken herumirren. So will Ich euch nun eine einfache Anleitung schenken, wie ihr in der Stille näher an Mich und Meine Liebe heranrücken könnet, ohne allzu sehr von den lästigen Gedankenfliegen aus dem Alltag belästigt zu werden.
Zu allererst denkt an Meinen Namen Jesus. Lasset ruhig Gedanken zu,
die jedoch auch wieder vergehen wie die Wolken im heißen Sommerwind, denn Mein Name ist höher und stärker als alles andere und schmilzt im Laufe der Zeit jeden Unrat an weltlichem Geschmeiße in eurem Herzen hinweg.
Nun verbindet mit diesem Namen Jesus auch noch die Vorstellung an
Mich als euren Vater oder auch Geliebten oder Bruder oder Freund oder auch als mütterliche Amme. Verbindet ihn mit dem Attribut an Vorstellung, die in euch die meiste Liebe und Hingabe hervorruft.
Dann atmet in die Vorstellung und in das Gedankenbild Meiner
lebendigen Gegenwart all eure Liebe und Zuneigung langsam und gleichmäßig hinein, so daß in euch eine Welle entsteht, die alles Alte und Unbrauchbare, alles Sorgenvolle und Belastende mit dem Ausatmen hinwegfließen läßt in Meine Brust hinein, euch entlastet und Mich bereichert.
Ihr fragt euch nun,wie Mich all euer Schrott bereichern kann? Doch
ist nicht alles und jedes gut, von euch genommen und Mir geschenkt, frei geopfert zu werden als geringe Gabe eurer Dankbarkeit und eures Vertrauens?
So kann Mich dieses wachsende und stets stärkere Vertrauen schon
bereichern und glücklich machen, denn Meine Kinder wenden sich auf diese Weise - wenn auch zaghaft Schritt für Schritt - Meinem Antlitz zu und erkennen, wie gut und liebevoll Ich für sie alles regeln und leiten kann. - Ich wandle Blei in Gold und Kot in Erde.
So ist also dieses Ausatmen in Mich hinein ein Loslassen eures
eigenen Ego, eures Unguten, eures Belastenden. Selbstverständlich dürft ihr auf diese Weise auch alle eure Freude, euer Glück und eure Liebe in Mich hineingeben.
Schenkt Mir so eure Liebe zu den Mitmenschen, zum Partner, zu Freunden oder euren Söhnen und Töchtern, ob sie ferne oder nah von Mir auch seien, und gebet Mir  so euer anscheinend eigen Leben, das aber allzeit aus Mir euch geschenkt ist, zur Verwaltung und Versorgung.
Habt ihr euch auf diese Weise entleert, so atmet im gleichen Rhythmus
aus, und im Einatmen geschieht nun das Wunder Meiner Liebe in euch. 

Im Einatmen - körperlich wie auch geistig - fließt Mein Segen, Mein Licht in euch hinein und füllt die Leere, die das Ausatmen, das Abgeben bewirkt hat. Nun kann Ich die Tasse füllen, die ihr freiwillig geleert, den Inhalt Mir gegeben.
Und was fülle Ich in euch hinein? - Nichts, was nicht schon in aller Fülle
wartend in euch läge! - Mich selbst!
Meine Liebesfülle, ob euch nun fühlbar oder nicht, werde Ich in euch
ergießen, und ihr dürft Meinen Nektar an Liebe und Weisheit tief in
euch aufsaugen, damit er nähre alle Glieder und Teile eurer ausgehungerten und verdurstenden Seelen, die täglich nun danach lechzen sollten, wenigstens ein Viertelstündchen - wenn nicht mehr - genährt und gelabt zu werden. Speiset ihr doch mindestens dreimal täglich, warum setzet ihr nicht ein Viertelstündchen Ruhe davor? So kann die Nahrung viel besser ausgewertet und verarbeitet werden.

Nun fragt ihr euch noch, wie es sich wohl anfühlen muß, wenn Mein
Name, Meine Gegenwart, Meine väterliche Liebe sich in euch auch so reichlich ergießt. Ob da nicht euphorische Zustände euch hinweg schmelzen lassen? - Oder ob stoische Ruhe und Kraft eure Glieder und Eingeweide erfüllt? Oder ob eine stille Glut in euch erbrennt zu verzehrendem Liebesfeuer?
Es ist ganz verschieden. Steht ein Kind noch am Anfang seiner
Liebesbeziehung mit Mir, so werde Ich ihm manche gute Stücke Liebesbrot in reichlicherem Maße zukommen lassen, um es erst einmal aufzupäppeln und zu Kräften kommen zu lassen. Steht es aber erst einmal halbwegs auf festen Beinen und wackelt und wankt nicht mehr bei jedem Windstoß, aus den prüfenden Weltreizen kommend, so lege Ich in es sanfte Ruhe und eine stille Zufriedenheit, die sich im
Alltag in allen Handlungen und Entscheidungen wohl bemerkbar machen und Mein Kind festigen in seinem Verstand und seiner Vernunft, ja auch alle Entscheidungen und Gedanken auf Mich und Meinen Willen auszurichten.
Dann wird in seinem Dienen allezeit Meine Führung und Weisung zum
Ausdruck kommen, und Mitmenschen werden sich verwundern über die innere Wandlung dieses Menschen, die sich in ihm vollzogen hat durch Mein stetes Einfließen und Meine sanfte Wirkung in ihm. Dann wird die Lust und der Hunger nach Mir sich täglich steigern, und wie von selbst wird das Kind sich in die Stille und auch allezeit in allen Handlungen des Alltags an Mich wenden wollen, um noch mehr des guten Brotes, des süßen Weines der Liebe aus Meinen Vaterhänden zu erhalten.
Es wird sich ein allgemeiner Schutzfilm um seine Habe, seine Kinder,
seine Freunde und seine Umgebung legen, der, gebildet aus Meiner
Ausstrahlung, die Aura und die Schutzschicht seines Wesens umgibt, verstärkt und widerstandsfähiger macht als tausend Stahlwände, denn der Gedanke - aus Meinem Geiste geschöpft - durchdringt alles und schützt alles, was ihm lieb und teuer ist.
Alle seine Bedürfnisse werden sich im Laufe der Zeit nur noch dahin
ausrichten, ja so viel Zeit mit Mir im Herzen verbringen zu dürfen
wie möglich und wie es die Pflichten des Alltags zulassen. All sein
Wollen wird dahin gehen, seine Handlungen und seinen Willen nur im Guten und aus Meiner göttlichen Wahrheit gespeist zu wissen, und die Verhältnisse in seinem Leben werden sich dahingehend verändern, daß er diese Zeit bekommt, mit Mir zu verbringen, und daß seine Aufgaben sich so gestalten, letztendlich Mir zu dienen.
Oft werden neue Freunde, geistige Freunde in sein Leben treten, die
von Mir aus dazu bestimmt sind, seiner Lebensrichtung eine Wendung zu geben, sich nach Meinen Worten auszurichten und sein Leben neu zu gestalten, so daß er mehr und mehr zum Sammelpunkt Meiner großen Liebe für die Menschheit werden kann.
Ist ein Kind einmal soweit gediehen, so werden ihm -wie von selbst -
Aufgaben, sogenannte kleine Missionen, geschenkt werden, diees
freudig in meinen Dienst stellt und mit Meiner Hilfe und mit höchstem Beistand zu erfüllen und auszuführen vermag.
Und oft bestehen diese Aufgaben auch "nur" darin, seine leiblichen
Kinder dahingehend zu erziehen, daß sie Meine Worte gerne hören, Auszüge aus dem großen Werk der Neuoffenbarung gerne selber lesen und so in ihnen der Hunger nach geistiger Kost geweckt wird.
Ihnen die Freiheit zu schenken, zu entscheiden, wie sie ihren
Lebensweg ausrichten wollen, ist noch so eine "schwere" Aufgabe, doch - die Bitte an Mich gerichtet - erleichtert,daß Ich die Kinder in Meine Obhut nehme und durch Engel und gute Schutzgeister ihren Sinn dahingehend ausrichten lasse, daß sie weiterhin aus den guten Früchten der Erziehung Lehre ziehen und Konsequenzen schaffen, die ihr Leben ebenfalls wiederum in Meine  Dienste stellt, damit ein großes Volk Gottes aus ihnen hervorsprieße.
So gesehen kann jeder einzelne von euch im Stillen Großes bewirken,
ja, wie Ich einstmals sagte, Größeres tun, als Ich es zu Meinen Erdenzeiten sogar am Kreuze für euch tun konnte, denn ich eröffnete euch den Himmel, doch ihr müsset selbst hineinschreiten, und das ist die größere Tat, die Mir das Herz als himmlischer Vater nun füllen kann.
Darum befleißigt euchin eurem Streben. Lebt die stille, stille Glut
der Hingabe, und atmet in der Ruhe all Meine Allmacht und Liebe in euch
hinein, auf daß stark werde euer innerer Geist, euer Inneres durchdrungen werde vom Verständnis für Mein Werk und ihr ganz und gar verwandelt, vervollkommnet, jeden kleinsten Wink Meiner Liebe und Weisheit in euch verstehen lernet, um Mir vollkommene Werkzeuge und Jünger zu werden; bestrebt zu sein wie der Meister, damit ihr meisterliche Arbeit an Meiner Seite zu vollbringen fähig seid.
Und dieses unterstütze Ich in euch in unseren Zusammenkünften in der
Stille und dann auch in den Treffen unter euch als Geistesgeschwister.
Ihr werdet euch austauschen und so - im Geiste gestärkt - wieder
voneinander gehen, auf daß ein jeder auf seinem Platze seine vorerst noch einsame Arbeit eines äußerlich anscheinend kleinen Einzelkämpfers für das Gottesreich auf Erden verrichten kann.
Doch tröstet euch! Während der Aussaat kann niemand schon Früchte
erwarten.
Doch gehen die Früchte einmal auf, so ist genug für alle da, und die
Himmel werden sich senken auf die Felder der Arbeit, um zu segnen und zu vermehren die Früchte eurer Arbeit. Dann werden Engel die weitere Führung übernehmen, und euch sei eine kleine Erholungspause an Meiner Brust gegönnt, damit ihr euer Tun weiter fortsetzen könnet in Meinen ewigen Reichen.
   

Amen, euer Vater Jesus.  - Amen


Von: Ulrich S.

Gesendet: Samstag, 1. Dezember 2001 19:36
An: Freundeskreis-Lorberliste@yahoogroups.ca
Betreff: [Freundeskreis-Lorberliste] Fw: HIM3-062 7 Viertelstunden (aus schnellstem Weg zur Wiedergeburt) 

Lieber  Dirk, liebe Listenfreunde !   aus Him3.62   

 

43] Dann muß er sich ganz fest vornehmen, mit der Welt ganz zu brechen, und sich ganz Mir übergeben und in seiner Liebe eine große Sehnsucht haben nach Mir - und muß in dieser großen Sehnsucht tagtäglich sich von der Welt und allen Geschäften in ihr zurückziehen und wenigstens 7 Viertelstunden lang bei verschlossenen Türen und Fenstern weder beten noch etwas lesen, sondern er muß diese Zeit in der völligen Ruhe, bloß nur sich in seinem Innersten mit Mir beschäftigend, zubringen. - Und allzeit aber, sooft sich jemand in diese Ruhe begeben hat, soll er folgende kleine anregende Rede halten in seinem Herzen an Mich im allerfestesten Ernste und sagen:
   44] Herr! - Hier bin ich. Ich ließ Dich, o liebevollster heiliger Vater, lange warten, da Du mir schon seit meiner Kindheit unablässig zugerufen hast: Komm zu Mir, Ich will dich erquicken! - Nun, o Vater, ist die Zeit gekommen, daß sich mein Ohr geöffnet und mein sonst starrer Wille ganz in den Deinigen ergeben hat voll Demut und Gehorsam vor Dir, wie auch nach Deinem Willen zu allen meinen besseren Brüdern. Daher komme Du, mein allerliebster Jesus, zu mir und erquicke meine kranke Seele mit dem Balsam Deiner unendlichen Liebe; laß mich finden meine große Unbild (Unrecht, d. Hg.) in Deinem bitteren Leiden und Sterben; lasse mich sehen die heiligen fünf Wundmale und erkennen darinnen meine große Missetat! O Jesus, Du Überwinder des Todes und der Hölle, komme zu mir und lehre mich Deinen Willen erst recht verstehen; lehre mich erkennen mein völliges Nichts und Dein Alles!
   45] O Du mein süßester, liebevollster Jesus, Du Herr aller Heerscharen, komme zu mir Armem, - komme zu mir Schwachem, - komme zu mir Blindem, - komme zu mir Taubem, - komme zu mir Aussätzigem, - komme zu mir Gichtbrüchigem, - komme zu mir Lahmem, - komme zu mir Krummem, - komme zu mir Besessenem, - ja o mein, mein, mein allerliebster Jesus! komme, komme, komme zu mir Totem und laß mich nur anrühren Dein heilig Kleid, so werde ich leben. - Herr, lasse Dir ja nicht Zeit, denn ich habe Deiner unendlich nötig; ich kann ja nicht mehr ohne Dich sein, da Du mir Alles und alles andere aus Liebe zu Dir zunichte geworden ist! Ohne Dich kann ich nicht mehr leben; daher, o mein liebster Jesus, komme alsobald zu mir! - Doch wie allezeit, so geschehe auch diesmal Dein heiliger Wille Amen. -

   46] Nach dem begebet euch zur Ruhe und wachset in der Sehnsucht und Liebe zu Mir. So ihr das nur eine kurze Zeit üben werdet, so sage Ich: Ihr werdet bald blitzen sehen und donnern hören; aber dann erschrecket nicht, und werdet auch nicht ängstlich, denn nun komme zu jedem Ich erst als Richter unter Sturm, Blitz und Donner, und hernach erst in sanftem, heiligen Wehen als Vater! -

 

Viele Grüße

Ulrich

                                        *  *  *  *  *  *  *

Von: Hans-Dieter U
Gesendet: Montag, 3. Dezember 2001 13:38
An: Freundeskreis-Lorberliste@yahoogroups.ca
Betreff: [Freundeskreis-Lorberliste] Chakras und die sieben Geister
Gottes

Lieber Norbert,

ein paar Hinweise auf geistiges Üben (die sieben Viertelstunden und das Sichselbstbeschauen [GEJ.01_224,08] kamen ja schon zur Sprache) und auf den Zusammenhang zwischen den sieben Geistern Gottes und den sieben Chakras. 
Auch der Böhme Schüler Johann Georg Gichtel stellt diese Zusammenhänge dar.

[HiG.03_42.08.19,27] Daher auch übet ihr beständig all die Kräfte des Geistes, so wird er einst in der Fülle der ewigen Lebenskraft dastehen und wird auf seinen Schultern die größten Lasten Meiner Liebe, Gnade und Erbarmung gar wohl zu tragen imstande sein.

[GEJ.07_019,10] Und also ist das wahre, vollkommene Leben in Gott, im Engel und im Menschen gleichfort ein Kampf der dir nun gezeigten sieben Geister. Aber dieser Kampf ist in Gott wie im Engel kein solcher, als wäre in einem oder dem andern der sieben Geister ein Bestreben, die anderen Geister zu unterdrücken und untätig zu machen, sondern der Kampf geht ewig dahinaus, daß ein Geist den andern gleichfort nach aller seiner Kraft und Macht unterstützt und sonach ein jeder Geist in dem andern vollkommen enthalten ist. Es ist also die Liebe in allen den anderen sechs Geistern und ebenso das Licht oder die Weisheit in der Liebe und in den anderen fünf Geistern und also fort, so daß in jedem einzelnen Geiste auch alle anderen ganz vollauf wirken und stets wirkend gegenwärtig sind und sich fort und fort im schönsten Ebenmaße unterstützen.“
[GEJ.07_020,01] (Raphael:) „Also sollte es auch im Menschen sein; aber es ist leider nicht so. Wohl ist diese Fähigkeit jedem Menschen gegeben, jedoch ohne je völlig ausgebildet und 

durchgeübt (!!!)

zu werden. Nur wenige Menschen gibt es, die alle die sieben Geister in sich zur vollen und gleichen Tätigkeit bringen und dadurch wahrhaft Gott und uns Engeln Gottes gleich werden; aber, wie gesagt, gar viele sind davon abgewandt und kümmern sich wenig darum und erkennen sonach das wahre Geheimnis des Lebens in sich ganz und gar nicht. 
Solche blinden und halbtoten Menschen können dann den ihnen zugrunde liegenden Zweck des Lebens nicht erkennen, weil sie sich nur von einem oder dem andern der sieben Geister leiten und beherrschen lassen.

Das Durchüben der sieben Geister bewirkt aber nichts anderes als ein Aufsteigen der Kundalini (ein verstärktes Fließen geistiger Kräfte von einem der sieben Geister zum anderen), was bei Lorber nicht mit diesem Wortlaut, jedoch inhaltlich enthalten ist.

[Fl.01_012,60] Haltet ferne euren Verstand, aber desto näher euer Herz, so werdet ihr den wahrhaften Sieg des Lebens in euch erkennen und werdet euch aufschwingen können zu dem siebenfachen Lichte, und zum dreifachen Lichte über das siebenfache Licht!

Man muß sich immer der Wechselbeziehung zwischen der Ausbildung bzw. Reinigung der sieben Geister und der Beziehung zum Gottesfunken bewußt bleiben. 
Aus der Verinnerlichung und dem Kontakt zum Gottesfunken holen wir die Kraft zu der Arbeit an den sieben Geistern, jedoch erst wenn sich die sieben in der göttlichen Harmonie befinden, können wir uns mit unserem göttlichen Funken vollends vereinigen. 

[HiG.03_54.02.24,14] Geht nun die Seele nicht in eine gewisse träge Genußsucht über, sondern arbeitet tätigst an ihrer inneren Ausbildung, so belebt sie den Keim des Atma in sich

(diese Bezeichnung für den Gottesfunken findet man sowohl im Yoga, 
z. B. in der Bhagavat Gita, als auch in der Theosophie!! 
Warum wohl gebraucht Jesus in der Neuoffenbarung ausgerechnet dieses alte vorchristliche indische Yoga-Wort "Atma"??), 

und dieser wächst dann schnell, wird endlich in der Seele selbst ausgeboren und nimmt sodann die ganze Seele in sich auf und wird eins mit ihr. Die also veredelte und vergöttlichte Seele wirkt dann auf den Leib zurück, veredelt dessen ätherische Lebensteile und macht sie zu den ihrigen, was dann eine wahre Auferstehung des Fleisches ist.
[HiG.03_54.02.24,15] Ein solcher Leib, der schon bis auf seine allergröbsten Materieteile mit der Seele vollends unsterblich ist, veredelt und vergöttlicht dann aber auch den jeden Menschen von außen her umgebenden Lebensätherkreis, wodurch dieser dann zum intelligenten Leben wird und sich, wie die Fäden einer Spinne, nach allen Richtungen als intellektuell-lebendig fühlend ausdehnt.
[HiG.03_54.02.24,16] Durch diesen Lebenskreis kann dann die Seele sich in die weitesten Fernen hin gewisserart intellektuell ausdehnen und alles fühlen, hören und sogar schauen, was selbst die entferntesten Schöpfungsräume für sie vordem verborgen hielten.

[GEJ.02_226,05] Dagegen jene Seelen, die auf der Welt zu der heilsamen Überzeugung gelangt sind, daß alle Schätze der Erde der Seele nichts nützen, weil sie in den Tod sinken müssen wie der Leib, und sich darum von der alten Narbe Adams so frei als möglich gemacht, aber dafür ihren Geist, das Atma Gottes, in sich gefunden und mit aller der wahren Sorgfalt gepflegt haben –, haben fürs erste wenig mehr eine irgend wie immer geartete Krankheit des Leibes zu bestehen.

Anmerkungen in Klammern von mir.

Liebe Grüße 

Dieter

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Von:
Gesendet: Montag, 3. Dezember 2001 15:28
An: Freundeskreis-Lorberliste@yahoogroups.ca
Betreff: Re: [Freundeskreis-Lorberliste] Chakras und die sieben Geister Gottes
In einer eMail vom 03.12.01 13:39:20 (MEZ) Mitteleuropäische Zeit schreibt DieterU


[HiG.03_54.02.24,14] Geht nun die Seele nicht in eine gewisse träge Genußsucht über, sondern arbeitet tätigst an ihrer inneren Ausbildung, so belebt sie den Keim des Atma in sich

(diese Bezeichnung für den Gottesfunken findet man sowohl im Yoga,
z. B. in der Bhagavat Gita, als auch in der Theosophie!!
Warum wohl gebraucht Jesus in der Neuoffenbarung ausgerechnet dieses alte vorchristliche indische Yoga-Wort "Atma"??),

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Lieber Dieter,

aus der Aussage Jesu :"so belebt sie den Keim des Atma" abzuleiten, dass Jesu gezielt ein "Yoga-Wort" verwendet, erscheint mir recht gewagt. Das Wort "Atma" kann auch völlig unabhängig von Yoga und diesbezüglichen indischen Praktiken zur Verbesserung der Leiblichkeit verwendet werden.

Im Hebräischen ist der "Odem des Lebens" (der dem Menschen bei Geburt eingehaucht wird) das Wort <neschamah> = "lebendige Seele" oder auch das einmalig Menschliche. Psyche ist der Atem Gottes (für den Menschen), denn Atem <neschem> ist der Wortstamm für <neschamah>, das ist Seele. Sprachlich ist "Atem" mit dem altindischen >>atman<< verbunen = Gottähnlichkeit im Menschen, und von dort über das Indogermanische ins Deutsche gekommen. Atem (das Wort) enthält viel mehr, als sich physisch beschreiben oder mit Atemtechnik anwenden lässt.

Ich würde also davon ausgehen, dass der Herr in der diesbezüglichen Aussage in der NO nicht den Atem im Sinne einer Yoga-Übung im Sinne hatte. Denn der Herr wird ja wohl nicht die "fitness" und gar "wellness" des Leibes mit dieser Aussage zum Ausdruck gebracht haben. Sondern eher nur die Sitaution die beim Atmen generell (auch ohne Yoga) gilt (als ein Bild): von der 1 (Einheit: sie einatmen) über die 2 (Welt: im Körper halten) und zurück zur 1 (Einheit: dorthin ausströmen lassen). Um das zu tun, ist Yogo nicht erforderlich. Jesus sagte auch in HiG 03_54.024,14: "so belebt sie (die Ausbildung der Seele) den Keim des Atma." Dieser "Keim des Atma" wird im Menschen durch eine innere Ausbildung in der Seele des Menschen angeregt, nicht durch Atemluft im Körper, nicht durch Atemtechniken. All das ist doch völlig unabhängig von indischen Yoga-Praktiken (die sich ja auch nur auf den Körper beziehen). Das Atma von dem der Herr hier spricht, bezieht sich auf den Kern (den Geistfunken) in der Seele; den will der Herr doch nicht mit Yoga im Menschen wecken. Es geht dem Herrn in dieser Stelle von HiG um die "innere Ausbildung (der Seele)" , nicht um eine Ausbildung mit Hilfe von Yoga, auch wenn das Wort "Atma" dabei Verwendung findet.

Herzliche Grüße
 

Antwort:


Lieber,

"Ich würde also davon ausgehen, dass der Herr in der diesbezüglichen Aussage
in der NO nicht den Atem im Sinne einer Yoga-Übung im Sinne hatte."
Schriebst du.

Davon würde ich auch ausgehen und das steht auch in meiner Mail nicht drin,
genauswenig wie das folgende: 

"Dieser "Keim des Atma" wird im Menschen durch eine innere Ausbildung in der
Seele des Menschen angeregt (von nichts anderem handelte meine letzte Mail),
nicht durch Atemluft im Körper, nicht durch Atemtechniken."

Yoga bedeutet meines Wissens "Joch". Gemeint ist die Anjochung an Gott im
Inneren, das ist gleichbedeutend mit "Religio" = Rückverbindung, und das ist
doch noch beträchtlich mehr als Atemübungen. (Bitte keine Schnellschüsse, wenn
man sich mit Yoga nicht auskennt.)

Das Wort "Atma" (= Gottesfunke) gibt es im Deutschen nicht, wohl aber im
indischen. 
Deinen Versuch das hinweg zu diskutieren finde ich nicht überzeugend.

Lieben Gruß

Dieter


Von: h.m.osiander
Gesendet: Dienstag, 4. Dezember 2001 01:49
An: Freundeskreis-Lorberliste@yahoogroups.ca
Betreff: Re: [Freundeskreis-Lorberliste] Chakras und die sieben Geister
Gottes

Lieber Norbert,
Dieter hat ja ganz tolle Textstellen gefunden, hier hätte ich noch was zur
Ergänzung, ob es Chakras (oder die 7 Posaunen von Jericho?) gibt.

Was in der Schöpfung ist, ist auch in uns, der Mensch ist Gottes Ebenbild,
der Schöpfungsmensch wie ihn Lorber beschreibt ist ja das äußere Bild der
geistigen als auch (kleiner nur) der materiellen Schöpfung. So ist die
menschliche (oder göttliche, weil ja Ebenbild) Form eine Urform in der alles enthalten
sein muß, die Konzentration der ganzen Schöpfung. 
Da Gott am Anfang ja, wie bereits GerdFred so schön bemerkte, aus seiner
Einheit die Drei, dann die 7, dann die 12 herausgestellt hat, muß dieser
Schöpfungsvorgang auch in der menschlichen Gestalt zu finden sein in der
entsprechenden Form. 

Diese 3, 7 und 12 müßen eine besondere Wichtigkeit haben, da sie schon
gleich zu Beginn 
geschaffen wurden, sozusagen lenkende, steuernde Elemente wie die
erstgeschaffenen Geister, Engel ja auch eine solche Funktion haben.
Um nur mal von der materiellen Physiologie aus die Sache zu betrachten,
haben die Hormondrüsen solch eine lenkende, steuernde Funktion für den Körper.
Diese werden aber von unserem Ich (Einheit) gesteuert, welches sein Denken,
Fühlen und Wollen (Dreiheit)einsetzt.

Die Dreiheit findest Du auch im KÖRPER, 
das Denken (Kopf), 
Fühlen(in der Brustgegend) und 
Wollen (beansprucht unsere Gliedmaßen und in gewisser Weise unseren
Stoffwechsel zur Krafterzeugung) 
Da hast Du den dreigeteilten Menschen im oberen , mittleren und unteren
Bereich.

oder die Weisheit, Liebe und der Wille, die drei Erstgeschaffenen, wie
GerdFred ausführte.
Die genauere Entsprechung in der Physiologie könnte ich nun näher ausführen,
falls von Interesse.

Genauso haben wir die 12 in uns, wie allein die Meridiane beweißen, da sie
als Verlauf auf der Körperoberfläche mit erniedrigtem Hautwiderstand zu messen
sind. Diese Zwölfe haben 
eine wichtige Aufgabe für die Organe. GerdFred sagte, die 12 habe etwas mit
der geschaffenen Materie zu tun, dem Sichtbaren. Also etwas
untergeordnetes,dienendes, wie unsere Organe jedes im Körper dient, sie haben keine lenkende
Funktion wie die Hormondrüsen.

Also zusammenfassend: Unser Ich (Einheit) drückt sich aus oder gebraucht
Denken (Weisheit), Fühlen (Liebe) und Wollen (Wille) um über die Siebenheit der
Hormondrüsen die Zwölfe zu führen, welche eine dienende Funktion an der Basis
haben. 

Dass hinter jeder Hormondrüse oder jedem Organ eine entsprechende ätherische
und seelische Kraft dahintersteht ist ja klar, wie die Seele im Jenseits ja
auch alles an sich hat, nur eben feinstofflich. So ist es auch klar, dass
ein Hellsichtiger diese Kräfte wahrnimmt als besonderes Licht oder Farben.

Hast Du noch Zweifel,
liebe Grüße,
Mauela