Von Hans
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Freundeskreis-Lorberliste@yahoogroups.ca
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Wednesday, June 05, 2002 10:31 PM
Subject:
[Freundeskreis-Lorberliste] Neuoffenbarung im Zeichen der Wiederkunft Christi
Liebe Freunde,
was ich vermutet
hatte, ist eingetreten: Die nun bald nicht mehr "Neuen" befruchten
unsere Diskussionen mit ihren Ideen und Fragen. Deswegen wollte ich sie auch
gerne hier haben. Wir können voneinander lernen, wenn alle ernsthaft
mitmachen auf der Suche nach Gottes Wort und Liebe unter den Menschen. Doch
Vorurteile sollten erkannt und abgelegt werden, nicht nur gegen andere Menschen,
sondern auch gegen andere Glaubensquellen, auch gegen verschiedene
Neuoffenbarungen, wenn nur Christus die Mitte ist. Fragen sollten
weder aggressiv gestellt noch aggressiv beantwortet werden. Deswegen
hatte ich auch der Anna "das Fahrwasser ausgebaggert", lieber Dirk.
Deswegen antwortete ich Dir, lieber Gerd Fred, noch nicht auf Deine Frage, wie
ich die großen Gottes-Offenbarungen der letzten Zeit deute.
Ich schrieb darüber aber schon vor längerer Zeit ausführlich an Thomas
Noack, unseren damaligen Listenchef, und möchte nun die Antwort hier auf
meine Weise nachholen.
Die
Wiederkunft Christi hat stattgefunden ! Das geistige
Morgenrot ist längst angebrochen und manche sehen schon der Sonne erste
Strahlen. Man glaube aber ja nicht, daß Christus wieder als
ein einzelner Mensch auf Erden ist oder kommt ! Das war einmal. Leute wie
Maitreya sind Charlatane, falsche Propheten. So wie damals kommt Jesus
nicht wieder.... Aber wie gleichen sich doch die Verhältnisse von
damals und heute: Da kam Jesus, der Messias, der Christus, - und keiner
glaubte es, weil ER in äußerlicher Armut anders als erwartet diese Welt
betrat. Heute kommt Christus im Geist zu den Menschen und spricht zu ihnen
durch Menschen - und wieder glaubt es keiner. Dieses Mal kommt das "Wort
Gottes" in die Herzen der Menschen, die IHN ersehnen, die Öl (Liebe)
in ihren Lampen haben, das ER anzünden kann, die Seinem Klopfen die Türe
zum Herzen öffnen. Er schickt Seinen Heiligen Geist, Sich Selbst, zu
allen Menschen so wie schon vor 2 Jahrtausenden angekündigt und
spricht zu ihnen. Zu den Ihm noch verschlosseneren Menschen sprach und spricht
ER durch dafür besonders Ausgewählte, wie einst Gott durch die Propheten
zu den Menschen sprach. Es sind die Propheten und Wortträger der heutigen
Zeit. Wenn Christus innen keine Aufnahme findet, so kommt ER im
neuen WORT von außen eben durch Menschen wie Jakob Lorber und viele andere, die
zwar alle keine Heiligen sind aber dennoch eine hohe Mission hatten. Klappt
auch das nicht, so gilt: Wer nicht hören will, muß (selbstverschuldet) fühlen! Christi Liebe möchte in jedem einzelnen Menschen
auferstehen, dessen Sündenlast mittragen und die Seele erlösen helfen. Das ist
der einzige Erlösungsweg: Erlöser und Erlösung kommen bei der zweiten
Ankunft Christi "von innen", d.h. aus den geistigen und ewigen
Dimensionen, von jenem Reich, das Christus Sein eigen nennt, nicht aus dem
äußeren Reich, wovon Jesus sagte, es sei nicht sein Reich - und wohlgemerkt:
Auch nicht unsere ewige Bleibe ! Wir auf Erden sind aufgefordert und bestimmt,
uns zu vergeistigen, die Welt hinter uns zu lassen und uns hier und jetzt
geistige Schätze für das Jenseits zu sammeln. "Gottes
Wort" hilft uns dabei: Alte Offenbarungen -> Christus auf Erden
-> neue Offenbarungen ->Christus in den Herzen. Noch sind wir Menschen der
Erde verhaftet, doch jetzt ist die Zeit, sich davon abzunabeln. Schiebe es
keiner vor sich hin, denn die kostbare Zeit auf Erden verrinnt wie im Fluge !
IN Jesus kam vor
2000 Jahren die "Liebe Gottes" zu uns Menschen und gab uns die
klarste Lehre über Gott, die Menschen und die Welt. Ihn dürstete nach Liebe
noch am Kreuz. Wer da denkt, er wollte Wasser vor seinem Tod, der irrt. Jesus
hatte keine irdischen Bedürfnisse mehr. ER vergab den Menschen und
tauschte den strengen Jehova ein gegen den Gott der Liebe und
Barmherzigkeit. Ja, dieser alte Gott hatte IHN verlassen, doch wahrlich nicht
der VATER, zu dem Jesus immer betete. Auch am Kreuz blieb Jesus pure göttliche
Liebe. In Erinnerung Seiner vielen guten und wunderbaren Taten
der Liebe und wissend, daß IHN trotzdem so wenige erkannt hatten, und
angesichts Seiner zutiefst demütigenden Kreuzigung war die
Frage berechtigt, warum IHN der Gott der Rache verlassen hatte. Jesus stellte
den Menschen diese Frage. Beantworten und verstehen kann sie aber nur derjenige,
der weiß, wer JESUS ist, wer im Grunde der Messias ist. Die Liebe
Gottes brachte die frohe Botschaft, daß nun aus dem strengen Gott des
alten Bundes ein Gott der Liebe wurde. Am Kreuz wurde ein neuer Bund mit
uns Menschen durch Jesu Worte besiegelt. Seitdem dürfen auch wir immer zum "Vater"
beten ! Wir dürfen IHN beim Namen nennen und rufen wie ein Kind seinen
liebevollsten Vater. Statt uns sündige Menschen nach unseren Werken zu richten, vergalt
uns Jesus Christus unser Böses mit Seinem Gutem, sühnte es mit seinem
Blut, vollbrachte das allgemeine Erlösungswerk und vollbringt nun heute
gemeinsam mit uns das individuelle Erlösungswerk. Sein letztes Wort war
damals am Kreuz: "Es ist vollbracht !" - Und wiederum läßt ER
sich kreuzigen in uns sündhaften Menschen, in deren Herzen ER doch die Wohnstätte,
das Haus Seines Vaters, bauen möchte. Und wieder wird Er rufen: "Mich
dürstet !" und "Mein Gott, warum hast Du Mich verlassen !" und
schließlich "... vollbracht !" Diesmal aber für uns ganz
allein. Welch ein Gewinn !
Nach Seiner
Auferstehung und Seiner von hunderten von Menschen beobachteten Himmelfahrt in
Bethanien versprach Jesus wiederzukommen - doch nicht im Fleisch, sondern im
Geist zu einem jeden, der IHN liebt. Jesus war DAS WORT, das von Anfang an
bei, um und in Gott war. Dieses WORT hat Gestalt angenommen für ewig. Jesu Körper wurde
verklärt und vergeistigt der Seele Jesu hinzugefügt, die wiederum mit
Seinem Geist, Seinem "VATER", das ist die Liebe Gottes zu
uns Menschen, vereint ist. Seitdem sitzt Christus zur Rechten
Gottes, was so viel heißt, wie die ausführende göttliche Gewalt innezuhaben
und auszuüben. Ein Bild der ansonsten unendlichen Gottheit, der Allmacht. In
Jesus Christus können wir sie jetzt persönlich ansprechen, ER ist der Mittler
- und die Ewige Mitte.
Die Wiederkunft
Christi muß in jedem stattfinden, doch zuvor schon kommt Sein Geist
in den "Wolken" wie versprochen. Das sind Seine neuen
Offenbarungen, die wir empfingen. Das Kreuz, das Christus wiederum dabei trägt,
ist die sündhafte Seele des IHN aufnehmenden Menschen. ER spricht zunächst
zu der noch blinden aber aufnahmebereiten Menschheit durch auserwählte
Menschen, Seher, Propheten, dann aber zu allen "Knechten und Mägden",
die Gott lieben, und endlich zu jedem einzelnen. Gott hat
viele Möglichkeiten jeden einzelnen von uns zu erreichen. Wer endlich
Seine Worte annimmt, der nimmt Christus in sich auf, erweckt IHN in sich zu
einem eigenen neuen geistigen Leben, und ist gerettet. Der wird ein Glied
am Corpus Christi, ein seligster Bewohner des Neuen Jerusalem. Wer das aber
nicht will, ist dem Himmel verloren für Äonen zu seinem eigenen größten
Nachteil.
Gottes
Liebe-Licht-Lebensfunke war schon immer in den Menschen seit Adam und Eva. Doch
jetzt kommt der Messias, der Retter in Gestalt Jesu, um uns beim Kreuztragen zu
helfen. Innerlich. Wir sündigen Menschen sind heute das geistige Kreuz
Christi. Ich meine: Damals kämpfte Jesus allein für alle als ein Vorbildner
und nahm ein eigenes auch materielles Kreuz auf sich. Heute aber ist die Zeit
gekommen, wo Jesus in uns und mit jedem von uns individuell für unseren ganz
persönlichen Sieg kämpfen will. Was Seinerzeit im Äußeren
geschah, vollzieht sich bei der Wiederkunft Christi in uns. Die Herzen werden
von Christus gefegt und gereinigt wie damals äußerlich der Tempel von Jesus. Nun
ist unsere Endzeit. Das heißt, wir können jetzt endlich
den schmerzlichen Fesseln der Materie entfliehen, um in die geistige
Heimat zu gelangen, wo der Vater den "verlorenen Sohn" mit weit
ausgebreiteten Armen liebevoll empfängt und - um keine Mißverständnisse
aufkommen zu lassen - auch jede Tochter an Sein Vaterherz drückt. Es ist
nun unsere ganz persönliche Endzeit, die alles entscheidet, denn die allgemeine
Wiederkunft hat stattgefunden ! An uns ist der Ruf längst ergangen!
Allgemein geht es darum, daß die Menschheit insgesamt einen geistigen Kurs
einschlägt. Langfristig wird der Egoismus besiegt und stattdessen die Nächstenliebe
vorherrschen. Es geschieht in den Herzen. Ohne Unterschied von Rasse oder
Herkunft sind alle eingeladen zum großen Festmahl der Liebe. Viele von uns
sind nun aufgerufen, Einlader zu sein. Wir werden auf Ablehnung bei
denen stoßen, die nur auf ihrer Zunge Christus tragen, und mehr am Äußeren hängen.
Wie gleichen sich doch die Bilder ! - Doch was kommen muß, das kommt nun wie
damals beschrieben in den Bildern von Jesus und Bibel.
Es wird Streit
geben - und tut es schon. Es wird der Streit der Ideen, der Glaubensüberzeugungen,
der Religionen, Lehren, Philosophien und Wissenschaften einsetzen und es wird
die Wiederkunft Christi diskutiert werden. Die Gläubigen werden gestärkt
werden. Die Materialisten und Gottesleugner werden schmerzliche Erfahrungen
machen müssen. Erst Leid macht sie zur Aufnahme der Wahrheit bereit.
War das erste Auftreten Christi schon von eminenter Bedeutung für alle
Menschen, so wird die geistige Wiederkunft Christi erst recht für
eine durchgreifende Änderung der Menschheit sorgen. Schon die erste Zeit
nach Jesus war geprägt vom Kampf der Religionen und Völker. Die nächstenliebige
Lehre Christi wurde verunstaltet, weil sie den herrschsüchtigen
Weltmenschen nichts einbrachte, doch der Same konnte nicht mehr zertreten
werden. Jesus hatte Satan und die Welt besiegt. Nun aber kommt die Erntezeit.
Die Welt und ihre Wissenschaft kann nicht mehr lange Gottes Existenz, Gottes
Liebe und Weisheit leugnen. Sie wird mit der Unendlichkeit nicht fertig. Jeder
wird es spüren, daß Gott existiert. Für die materialistische Menschheit wird
es noch Kämpfe, Leid und Kummer bedeuten, bis sie zur besseren Einsicht
gelangt. Die Meinen aber, spricht der Herr, weiß ich zu beschützen, denn
sie hören Meine Stimme und folgen Mir.
Stephen Hawkin,
von einigen angesprochen, leugnet noch die Unendlichkeit. Er lehrt, daß das All
endlich sei. Ebenso leugnet er die ewige Zeit. Zwei Zustände, mit denen er
nicht zurechtkommen kann. Er ist gefangen in eigenen Ketten. Mit seinem
kleinen begrenzten Verstand, von der geistig blinden Menschheit
hochgelobt, vermag er nicht das Unendliche fassen, so sehr er auch rechnet und
philosophiert. Ich aber, spricht die Gottheit, bin unendlich und habe keine
Grenzen. Der menschliche Verstand setzt da aus. Was mancher Wissenschaftler
als Weltallgrenzen bestenfalls erahnt, sind die verkündeten Hülsengloben,
Weltall-Zellen. Doch eine Hülsenglobe reiht sich an die andere. Mit eurem Verstand werdet
ihr da nichts ausrichten. Seht besser an die sogenannten Wunder der Schöpfung,
die euer Herz erwärmen. Habt ihr noch ein Gefühl dafür ? Spürt ihr
nicht die Liebe, mit der alles geschaffen wurde ? Allein der Mensch schuf
Grenzen, Haß und Krieg aus purem blinden Egoismus, den ihm Mein Gegner
einimpfte. Dieser sorgte auch für Gift und Tod in den astralen Welten. Statt
zu einem segensreichen Miteinander kam es zu einem zerstörerischen
Gegeneinander der Geschöpfe. Aber nicht mehr lange bleibt es so.
Die WAHREN
MÄCHTE und EXISTENZEN sind für Menschen nicht mess-, begreif- oder
sichtbar mit seinen irdischen Sinnesorganen, seinem Gehirn oder irgendwelchen
wissenschaftlichen Apparaturen.. Denkt an die Macht der Liebe ! Wer will
sie leugnen ? Wohl keiner ! Dennoch hat der Wissenschaftler kein Maß
dafür. Noch kein Mensch hat die Liebe je gesehen mit
seinen irdischen Augen, wohl aber gespürt im Herzen. Die allein wirksamen
Kräfte, die schließlich die tote Materie, Raum und Zeit und Ewigkeit beleben
und bewegen, hat noch nie ein Mensch begriffen. Sie sind unsichtbar, unwägbar,
unmeßbar - und dennoch hängt alles von ihnen ab. Nur die Wirkungen
der Kräfte können die Wissenschaftler etwas beschreiben und berechnen.
Auch haben sie sich einige Naturkräfte nutzbar gemacht. Das sind
jedoch ganz winzige Teilaspekte der großen Wirklichkeit. Das ist noch
Schatten, längst noch nicht Licht ! Die Kraft der Kräfte aber
ist die Liebe. Ihr haben sich alle anderen Kräfte und Mächte der unendlichen
Gottheit untertan gemacht. Das bedeutet unsere seligste Rettung, zu der aber
jeder selbst beitragen muß wegen seiner freien Selbstbestimmung. Gott will von
freien Kindern gefunden und geliebt werden, nicht von Robotern. Und so kann
man allein mit der Liebe Gott näherkommen und durch sie die
Unendlichkeit begreifen, was nie mit dem an Raum und Zeit gefesselten
Verstand gelingen kann. So kann auch kein Erzengel mit Seiner Weisheit Gott
imponieren, dessen Weisheit und Allwissenheit doch alles und jeden übertrifft.
Die Liebe aber wirkt wie ein Magnet anziehend sogar und gerade auf
Gott. Denn Gott ist der Quell der Liebe. Er schuf uns aus Liebe zu Seiner
Liebe. Er will selbst geliebt werden von uns. So kann man durch die
Liebe zu Gott zum "Vater" kommen, der eben die Liebe Gottes ist. Und
durch diesen, nur durch diesen, auch die unendliche Gottheit kennenlernen.. So
ist die Liebe Gottes, des Allmächtigen, auch voll höchster Demut. Denn der
unendliche mächtige Geist beugt sich tief, tief nieder zu den kleinen Menschen,
nennt sie Kinder, Brüder, Schwestern, Freunde. Und ER nahm Selbst Gestalt an,
damit die Liebe der schwachen Kinder ein erreichbares Ziel hat und deren
Seligkeit vollendet sein kann.
Jeder stimmt mir
zu: Allein die Liebe macht das Leben lebenswert, nicht Geld, nicht Macht, kein
noch so hoher "IQ". Das benutzen viele nur als (falsches) Mittel
zum gleichen Zweck. Jeder strebt nämlich im Endeffekt nur nach Anerkennung und
Liebe. Doch das von jenen nicht erkannte Geheimnis lautet: Nur
Liebe erzeugt wieder Liebe! Nicht vergessen: Die Liebe ist die
Lebenskraft in jedem Menschen, in jedem Geschöpf sogar - und das
wichtigste Gut. Das wahre "Licht", die tiefe Erkenntnis,
die echte Weisheit, sind dagegen eine Zugabe Gottes für denjenigen, der
liebt. Aus Liebe entsteht Licht wie aus dem Feuer auch. So ist letztendlich
im Gefühl alles und im von der Welt gepriesenen Verstand nichts gelegen, als
allein das, was die Liebe dort festigte. Deswegen gehen reine Intellektuelle und
Rationalisten leer in die große andere ewige Welt. All ihr Weltwissen,
auf das sie einst stolz waren, zerfällt dort zu geistigem Staub. Sie
bringen nichts mit, was dort irgendeinen Wert hätte. Sie gleichen im Jenseits
kraftlosen Schatten unabhängig davon, ob sie auf Erden klug, reich, mächtig,
schön und stark waren. Der innere Gefühlsreichtum dagegen ist ein
echter Wert im Jenseits, bedeutet dort Kraft, Leben, Licht, Fortschritt und
bei gutem Wollen und Wirken auch Schönheit und ewige Jugend, unabhängig davon,
ob jemand auf Erden ansehnlich, unansehnlich, schön, groß, klein, dick oder dünn
war. Damit wir zutiefst inkarnierten Geistwesen nicht im finsteren Abgrund
der Materie verloren gehen, kam das WORT GOTTES, Christus, als LICHT in die
Welt, zuerst im FLEISCH als Jesus und jetzt im GEIST zu jedem, der Ihm die
Tür öffnet. Wie Moses schon beschrieb, kommt er nicht mit Lärm und Gewalt,
nicht im Sturm und nicht im Feuer - nein ER kommt still in einem zarten Säuseln
völlig unaufdringlich so wie auch damals Jesus im Verborgenen die Welt betrat,
wohl aber von denjenigen sogar in weiter Ferne sich finden ließ, die Ihn
ersehnten.
Die Macht der
Liebe und des Mitgefühls wird in alten wie neuen Offenbarungen gefördert.
Doch die neuen Offenbarungen sind für die Menschen unserer Zeit bestimmt. Sie
sind unverhüllt und in einer für uns viel verständlicheren Sprache
gegeben. Aus ihnen spricht Christus, unser Bruder - und wer es
annehmen mag: Der Vater in Christo. "Meine Schafe kennen Meine
Stimme". Sie ist Gottes Wort. Mein Wort, spricht der Herr, ist
ein lebendiges Wort voller Liebe. Einmal von einer Menschenseele angenommen, zündet
es in jedem Menschen das innere Liebeslicht an. Dadurch erst wird der
Glaube zur inneren Gewißheit, schenkt dann Frieden, Trost und Kraft.
Ein Vorgang, der ebenfalls hier hinterfragt wurde, jedoch nicht anders
erklärt werden kann.
Gott will nur
unsere Liebe. "Ich suche nicht die Vollkommenheit in euch Menschen, nur ein
liebendes Herz ist Mir wichtig. Vergeßt nicht: Wer Liebe will, muß Liebe
geben. Andererseits: Wer Wind sät, wird Sturm ernten. Auch Ich will
eure Liebe, und Ich zeigte sie euch und schenke sie euch als Mein Leben jeden
Augenblick. Doch eure Liebe zur Welt ist Mir widerlich, denn sie ist das Gift
eurer Seele und zerrt euch weg von Mir in den Abgrund des Todes, eine Falle
Satans. Wieviele Worte muß Ich euch noch durch andere zukommen lassen,
bis ihr selbst Mir euere Herzen öffnet. Ich bin nicht nur groß in der
Liebe zu Euch, Ich bin auch der Größte bezüglich Geduld und
Barmherzigkeit. Wer all mein Werben ablehnt und verachtet, der wird von Mir
dennoch nicht aufgegeben. Denn Ich bin auch ein eifersüchtiger Gott. Zu
jenem kommen dann notgedrungen unangenehme äußere Ereignissen, die ihn
so wachrütteln werden, daß er die Welt eines Tages verabscheut, sich
hoffentlich bald wieder Meiner erinnert und sich im Gebet an Mich wendet.
Ich bin nicht der Verursacher von Leid und Not. Es ist des Menschen
Hochmut, der Mich verachtend wegstößt und sich dadurch den Angriffen negativer
Wesen hilflos aussetzt, was Ich zulassen muß. Ich Selbst verlasse
aber keinen Menschen wirklich und weiß alles zum Besten zu wenden, selbst wenn
es Äonen dauern sollte, bis ein verlorener Sohn, eine verlorene Tochter,
heimkehrt. Und über solch einen reuigen Sünder wird die Freude größer sein
im Himmel als über 99 Gerechte."
Fragt mich nicht,
liebe Freunde, wo ich das alles gelesen habe. Ich müßte viele Bücher wälzen.
Auf alle Fälle steht es schon so in meinem Herzen.
Hans
Von Lothar Broß
----- Original Message -----From:Sent: Friday, June 07, 2002 10:18 AMSubject: Re: [Freundeskreis-Lorberliste] Neuoffenbarung im Zeichen der Wiederkunft Chr...
mit dieser großen Zusammenfassung - einem Credo - hast du der Liste eine tiefe
und reiche Darstellung dessen geben, was uns bewegt und erwartet, wenn wir all
das verstehen und bereit sind es im eigenen Leben Wirklichkeit werden zu
lassen.
Man spürt in deinen Worten den Geist der Liebe und daraus der Weisheit, der
dich hier angeleitet hat. Danke.
Liebe Grüße
From:
Dominik
To:
Freundeskreis-Lorberliste@yahoogroups.ca
Sent:
Friday, June 07, 2002 11:00 AM
Subject:
Re: [Freundeskreis-Lorberliste] Neuoffenbarung im Zeichen der Wiederkunft
Chr...
lieber hans ... ich lese ja nicht viel und das was ich lese oft nur quer ... und
dann gibts immer mal wieder mails an denen ich hängenbleibe, diese ausdrucke
und im cafe lese aber das ist ja so eigentlich schon bekannt ... so auch deine
mail, ausführlich mit stift auf hardcopy im cafe studiert und nicht nur gelesen
... weisst du lieber hans es ist aus meiner sicht auch nicht wichtig, was wir wo
in welchen büchern gelesen haben ... wichtig ist, dass alles was wir an
erkenntnissen bekommen zusammenpasst und mit der lehre JESU der bibel und der NO
durch JL übereinstimmt ... dein sicherlich intuitiv entstandener text tat mir
sehr gut und es steht so auch in meinem herzen ...
danke
dominik
----- Original Message -----From: HansSent: Wednesday, June 05, 2002 10:31 PMSubject: [Freundeskreis-Lorberliste] Neuoffenbarung im Zeichen der Wiederkunft Christi
und angesichts Seiner zutiefst demütigenden Kreuzigung war die Frage berechtigt, warum IHN der Gott der Rache verlassen hatte. Jesus stellte den Menschen diese Frage. Beantworten und verstehen kann sie aber nur derjenige, der weiß, wer JESUS ist, wer im Grunde der Messias ist. Die Liebe Gottes brachte die frohe Botschaft, daß nun aus dem strengen Gott des alten Bundes ein Gott der Liebe wurde. Am Kreuz wurde ein neuer Bund mit uns Menschen durch Jesu Worte besiegelt. Seitdem dürfen auch wir immer zum "Vater" beten !Ich bin da zugegebener Maßen ein wenig unverständig was die AT Seite betrifft und habe nur weniges aus den HG- Büchern gelesen, da mich die NT Seite eher angezogen hat.Wie begründest du denn den Gott der Rache ?Und wurde nicht schon im AT zu Abba=Vater gebetet ?Ich errinere mich ein wenig, das auch im AT= HG viel von der Liebe die Rede ist, ja ganz am Anfang steht :[HGt.01_005,04] Und Gott sah in Sich die große Herrlichkeit Seiner Liebe, und die Liebe ward gestärkt mit der Kraft der Gottheit, und so verband Sich die Gottheit mit der Liebe ewiglich, und das Licht ging aus der Wärme hervor.
[HGt.01_005,05] Und siehe, da sah die Liebe alle Herrlichkeiten, deren Zahl kein Ende ist, in der Gottheit, und die Gottheit sah, wie dieses alles aus der Liebe in Sie überging, und die Liebe sah in der Gottheit Ihre Gedanken und fand großes Wohlgefallen an denselben. Da entzündete Sich die Liebe von neuem, und die Kräfte der Gottheit rauschten um Sie, und siehe: Die Gedanken der Liebe waren selbst Liebe und waren ohne Zahl.
[HGt.01_005,06] Da sah die Gottheit Ihre Herrlichkeit, und die Liebe empfand Ihre Macht. Und da sprach die Liebe in der Gottheit: „Lasset Uns die Gedanken der Herrlichkeit festhalten und heraustreten, daß sie frei werden und Uns empfinden und sehen, wie Wir sie empfinden und sehen und Wir sie empfanden und sahen, ehe noch das Licht ihre Formen erleuchtete!“
[HGt.01_005,07] Da ging das Wort in die Gottheit über, und Sie ward überall Liebe. Und siehe, da sprach die Gottheit zum ersten Male: „Es werde!“ Und es ward ein Heer der Geister aus Gott frei, deren Zahl kein Ende hat, und die Liebe sah Sich Selbst verunendlichfältigt und sah Ihre unendliche Schönheit vollkommen.Da kann ich keinen Gott der Rache erkennen und ich sträube mich auch eigentlich innerlich gegen eine solche Bezeichnung.Vllt. kannst du diese deine Gedanken noch ein wenig weiter erhellen ?Liebe Grüße und Gottes SegenDirk N.
----- Original Message -----From:Sent: Sunday, June 09, 2002 10:08 AMSubject: Re: [Freundeskreis-Lorberliste] Neuoffenbarung im Zeichen der Wiederkunft Chr...
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Lieber Dirk,
mit deiner Anfrage vom 07.06. (oben) hast du Hans angesprochen; er wird er mir bestimmt nachsehen, wenn ich ein paar Anmerkungen zu deinen Fragen mache:
"dass auch im AT = HG viel von der Liebe die Rede ist, ..."
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Nimmt man die Einteilung von Swedenborg, die er für die Kirchen dieser Erde (Kirche=
Bund mit Gott) mitgeteilt hat, dann war der 1. Bund Gottes mit den Menschen durch
die Sündflut zu ihrem Ende gekommen. Es war der Bund mit Adam und all seinen
Nachkommen. Nimmt man die Geschlechter-Einteilung zur Hilfe, die wir aus der Bibel
kennen, dann handelt es sich um die 10 Geschlechter von Adam bis Noah. Über diese
gesamte Phase = 1. Bund handelt "Die Haushaltung Gottes" und nicht darüber hinaus.
So wird im Schlußkapitel der HHG (Kap. 365) nur eine kurze Geschichte der Familie des Noah bis hin zu Abraham genannt und dann heißt es in HHG 03_365,13: "Und siehe,
Abraham erst wird zum eigentlichen Vater der Kinder Gottes berufen werden!"
Und dann zusätzlich in HHG 03_365,19: "Es wäre freilich wohl noch vieles von Noah bis Abraham zu zeigen; aber da davon Moses schon Ausführlicheres kundgibt und darnach ein jeder, der in den Entsprechungswissenschaften bewandert ist, jede Kleinigkeit finden kann, so sei damit dieses ohnehin sehr gedehnte Werk (die HHG) abgeschlossen!"
Daraus ergibt sich, dass man HHG und AT nicht gleichsetzen sollte. Das AT folgt erst
der HHG. Gleich nach der Sündflut (ab Noahs sicherer Landung am Berg) hat Gott der
Herr (Tetragramm (Jehovah) und noch nicht körperlich auf Erden) Seinen 2. Bund mit den
Menschen begründet: mit Noah und seinen Nachkommen. Hier erst beginnen die
eigentlichen Aussagen, die wir das AT nennen. Im AT stehen zuerst die "Geschichten"
(= keine historischen Berichte) über die drei Stammväter (Abraham, Isaak, Jakob).
Mit den 12 Söhnen Jakobs geht es in die "Welt" (Ägypten = Mizram = "Welt"). Hier nun
setzt die Wünstenwanderung an. Und erst danach im Lande Kanaan setzt die historische Geschichte des Volkes der Juden ein. In dieses "gelobte Land" geht Moses aber gar nicht mit, denn bis einschließlich Moses handelt es sich gar nicht um Geschichte oder Historie als Geschehen in der Zeit, sondern um Zustände, die in jedem Menschen vorkommen können (auch heute und immer, denn das Wort Gottes gilt ewig). Bis einschließlich Moses ist alles eine Beschreibung von Seelenzuständen im Menschen (Bilder der Entsprechung) oder erzählte "Geschichten", nicht aber schon "irdische Geschichte".
So kann man auch sagen:
1. Durch Lorber die HHG (Offenbarung über den 1. Bund: Adam bis Noah)
2. Durch das AT (Offenbarung durch Moses und die irdische Geschichte des 2. Bundes)
wird keine historische Geschichte von Adam über Abraham bis Moses berichtet. Erst
ab Moses beginnt die irdische Geschichte (Historie) des von Gott dem Herrn
auserwählten Volkes bis hin zur körperlichen Geburt des Herrn in Jesus).3. Jesus Selbst begründet dann den weiteren Bund mit den Menschen: Sein neuer Bund. das wird uns auf wundervolle Weise im "Das große Evangelium Johannes" durch Lorber mitgeteilt.
Bezüglich des AT sollte man sich nach meinem Verständnis immer fragen: steht eine
Mitteilung in der Thora (5 Bücher Moses = Pentateuch) oder steht sie in Teilen des AT,
die darauf erst folgen.
Durch Swedenborg erhalten wir sehr viel Offenbarungswissen über das AT.
In dieser Dreiteilung sieht man auch eine "Arbeitsteilung" der beiden großen Knechte des
Herrn: Lorber und Swedenborg. Beide zusammen bilden ja mit ihren Aufzeichnungen die
Neu-Offenbarung des Herrn und Vaters: HHG und GEJ durch Lorber; AT-Tiefsicht mit
Hilfe vieler Entsprechungen durch Swedenborg.
Ich schließe aus all dem, dass man nicht sagen sollte HG = AT. Diese Unterscheidung
ist wichtig, weil sie für deine 2. Frage "wie begründet man den Gott der Rache" wichtig
ist. Das bezieht sich auf "Gesetz" (der Thora), "Recht" = "Gerechtigkeit" und damit
"Urteil", denn es ging um das auserwählte Volk, das erzogen werden sollte, damit es
fähig sei, den Herrn (noch unsichtbar als "Yod-He-Wav-He"; 10-6-5-6 = Tetragramm) dann aber körperlich in Jesus als den Messias zu erkennen und anzunehmen.
Bei den Juden es AT hat der Messias (der Gesalbte) interessanterweise mehrere Namen:
Immanuel = <Gott ist mit uns>,
Menachem = <Tröster>,
Jehoschua (hebräsich für Jesus) = <der Herr hilft>
Sohn Davids = <Geliebter>.
Das war wohl auch ein Grund, weshalb die Schriftgelehrten verwirrt war, als sie
Jesus - ihrem Gott und Herrn - körperlich begegneten. Jesus hat dann selbst gesagt,
dass Er aus dem Hause Davids sei. Das muss man sicherlich auch als eine
Entsprechung werten; nicht nur dem äußeren Wortsinne nach verstehen.
Die Mail ist aber schon recht lang geworden, deshalb möchte ich hier erst mal zu Ende kommen.
Liebe Grüße
P.S: Das Tetragramm ist der nicht aussprechbare Name Gottes des Herrn. Er besteht aus
den Buchstaben Yod (10), He (5), Wav (6), He (5). Das ist verbal "Jehovah" und als Summe der Zahlen = 26. Im AT wird von 26 Generationen von Adam bis Moses gehandelt, die in der Thora nach Gruppen eingeteilt sind. Diese Gruppeneinteilung ist 10-5-6-5 = 26. Dies Generationen-Gruppen stehen für Zustände (seelisch) und bezeichnen die Wege Gottes des Herrn mit den Menschen: vom Zustand "Adam" bis Zustand "Moses". Die Historie des Volkes der Juden beginnt erst ab Moses. Alles andere davor, was wir gerne auch zeitlich betrachten, sind "Geschichten", keine irdische Geschichte. Die Historiker haben ja z.B. auch nicht feststellen können, ob Moses eine historische Person (ein Mensch aus Fleisch und Blut) war. So kann man sagen, dass man auf diesen Teil des 2. Bundes Gottes mit den Menschen (das erwählte Volk) das Entsprechungswissen anwenden soll, um es im Innern seiner Aussagen ein wenig erahnen zu können. Wer also z.B. den Jakobsbrunnen sucht und beansprucht, weil er meint, dass Jakob eine historische Figur sei, der sollte genauer hinsehen und nicht nur das äußere Wort zur Kenntnis nehmen; Gleiches git für das "Grab des Abraham". Dieses Grab als einen Platz auf Erden zu bezeichnen ist materielles Denken in Reinform.
Lieber
Von
am 9.6.02
Lieber
Dirk,
so würde ich es zusammenfassend nicht sagen. Scanned man die Lorber-CD nach dem
Begriff "Rache", werden insgesamt 265 Fundstellen genannt. Selbst in
der Kombination "Rache Gottes" gibt es 77 Fundstellen-Anzeigen.
Das Wort "Rache" wird in der NO sehr vielfältig verwendet. Zum einen
als eine Aussage des Herrn in Jeusus Selbst über Sein eigenes Tun (siehe
unten), zum anderen von Mensch zu Mensch (z.B. in JJ oder auch GEJ) und auch
unter Menschen im Jenseits (BM, RB). Es würde sehr viel Zeit beanspruchen,
wollte man alle Textstellen lesen und einordnen wollen.
Zwei Textstellen möchte ich hervorheben: hier gibt Jesus eine Auslegung über
die Rache Gottes, d.h. wie dieser Begriff im AT Verwendung findet. Vermutlich
gibt es aber weitere solche Auslegungstexte durch Jesus (in der NO) zu Stellen
aus dem AT.
a) JJ 153 "Josefs Erklärung am lebendigen Worte Gottes in den Propheten
(des AT)" und
"Die Berichtigung durch das Jesuskind."
Es geht hier um folgende Textstelle aus Isaias im AT:
"Ich bin Es, der Gerechtigkeit lehrt und ein Meister bin zu helfen!
Warum ist denn Dein Gewand so rotfarb und Dein Kleid wie eines Keltertreters?
Ich trete die Kelter allein, und ist niemand unter den Völkern mit Mir. Ich
habe gekeltert
in Meinem Zorne und zertreten in Meinem Grimme.
Darum ist ihr Vermögen auf Meine Kleider gespritzt, und Ich habe all Mein
Gewand
besudelt!
Denn Ich habe einen Tag der Rache Mir vorgenommen; das Jahr, die Meinen
zu
erlösen, ist gekommen!
Denn Ich sah Mich um, da war kein Helfer; und Ich war im Schrecken, und niemand
enthielt
Mich, sondern Mein Arm musste Mir helfen, und Mein Zorn enthielt Mich!
Darum habe Ich die Völker zertreten in Meinem Zorne und habe sie
trunken
gemacht in Meinem Grimme und ihr Vermögen zu Boden gestoßen!" (Isaias
63)
Jesus sagt sodann zu Josef (Ziff. 26):
"Joseph! - Kennst du Den, der von Edom kommt und nun gekommen ist und nun
zu dir spricht: Ich
bin es, der Gerechtigkeit lehrt und ein Meister bin zu helfen!?
Es
geht bei der Aussage durch Isaias um "Gerechtigkeit", nicht Rache
(siehe weiter unten). So sagt z.B. das Kindlein (Jesus) in JJ 242,11: "und
jegliche Rache ist Mir fern." Und da Jesus (des NT) und der Gott der Herr
(des AT) ein und derselbe sind, müssen die AT Aussagen ent-schlüsselt werden.
Erst im NT und später in der NO werden die Aussagen des Herrn un-verschlüsselt
gegeben. Die Prophetn des AT sprechen in starken Bild-Aussagen; der Herr in
Jesus Selbst dann allgemein in sanfter Sprache.
Es ergibt sich die Schlussfolgerung, dass der Begriff "Rache" im AT
eine andere Bedeutung hat als die, die wir heute anwenden. Rache bedeutet im AT
"Gerechtigkeit" (siehe weiter unten).
b) HiG 03_47.06,15 (S. 254 ff): "Noch einiges von der Menschen mehrfacher
Klage (törichte
Klagen).
Jesus sagt in Ziff. 02: ".... Für jede andere, bloß äußere
Weltkirche, ob römisch oder protestantisch oder griechisch, aber gilt
ohnehin für ewig, was Ich in 51. Kapitel, Vers 36-39, des Propheten Jeremias
vorausgesagt habe, ..."
(Ziff. 03): "Darum spricht der Herr: Siehe, Ich will seine Sache ausführen
und dich rächen; Ich will ihr Meer (dieser äußeren Kirchen)
austrocknen und ihre Brunnen versiegen lassen. Und Babel soll zum Steinhaufen
und zur Drachenwohnung werden, zum Wunder und zum Anpfeifen, damit niemand darin
wohne. - Sie sollen miteinander brüllen wie die Löwen und schreien wie die
jungen Löwen. - Ich will sie mit ihrem Trinken in die Hitze treiben und will
sie trunken machen, dass sie fröhlich werden und einen ewigen Schlaf schlafen,
von dem sie nimmer aufwachen werden, spricht der Herr!" (Jeremias 51.36-39)
Jesus sagt über diesen Text seines Propheten Jeremias des AT.
(Ziff. 04): "Diese Texte, die eben nicht schwer zu fassen sind, zeigen zur
Genüge, wie es mit Rom und jeder anderen äußeren Kirche steht und was ihr Los
ist für ewig."
(Ziff. 05): "Ich will deine Sache, das ist, deinen Trug und deine lügenhaften
Anmaßungen nach außen kehren, auf dass das Innere des Menschen unversehrt
bleibe und dadurch rettbar sein Geist und seine Seele; und eben dadurch sollst
du äußere Kirche Meine Rache in dir haben, welche ist der ewige
Tod. Deine Bosheit (das Meer von Falschem und Bösem) will Ich ohnmächtig
machen und deine reichen goldenen Brunnen stets mehr und mehr versiegen lassen,
auf dass deine Macht zum Bösen vermindert werde stets mehr und mehr und
vielfach mehr." ......
(Ziff. 09): "Jeder aber besorge nur seine innere lebendige Kirche und überlasse
Mir getrost das Gericht der äußeren Kirchen; dann wird alles in der
ewigen gleichen Ordnung fortgehen, wie es sonst auch geht, wenn es die Blindheit
der stets klangenden und richtenden Menschheit auch nicht merkt, amen. Das
spricht der Herr, amen, amen, amen."
Das ist ein Beispiel, das uns zeigt, dass selbst Jesus das Wort
"Rache" verwendet. Aus dem Textzusammenhang kann man aber erkennen,
dass es um die Herstellung von "Gerechtigkeit" und nicht um
"Rache" im heutigen Sinne geht.
Nach diesen beiden Beispielen nun eine Erläuterung zu den Begriffen
"richten" und "Rache" durch F. Weinreb, den profunden Kenner
der Bibel und vor allem des alten Hebräischen der Thora:
Das AT kennt insbes. zwei Gottes-Namen: a) <ELOHIM> und das b) Tetragramm,
den nicht ausprechbaren Namen "Gottes der Herrn" (=Yehovah). Man könnte
sehr vereinfacht sagen:
* In ELOHIM kommt die Herrlichkeit und Heiligkeit Gottes zum Ausdruck und
damit vor
allem die Gerechtigkeit in der Ordnung Gotten und
* in "Gott der Herr" äußert sich der Vater in Seiner Schöpfung,
die Liebe und Erbarmung in
Gott, der sich dann sogar in Jesus inkarniert.
Und nun zu Weinreb: "ELOHIM, sagt man, ist die Eigenschaft, die Seite
Gottes, die mit dem Begriff der Gerechtigkeit, des Rechts umschrieben wird. So
ist es recht, wie man sagt. Und bei "richten" denkt man nicht an den
Richter, sondern auch an ein Richtigmachen, an ein Zusammenbringen, was
zerbrochen war: wieder herrichten. So
sagt das hebräische Wort, das im Deutschen immer mit Rache übersetzt
wird, nichts anderes als "Wiederaufrichten"; wenn etwas
gefallen ist, wird es wiederaufgerichtet. Auch
bei dem Begriff Recht denken wir immer gleich an objektive, kausal urteilende
Strenge, die nichts anders zulässt. Es ist aber hier (bei Gott: ELOHIM) eine
Vielschichtigkeit, wo Recht sprechen eine Art Reparieren meint; ein
Wiederherrichten des Zerbrochenen." (F. Weinreb:
"Gotteserfahrung", S. 22)
Diese Aussage von F. Weinreb kann man leicht und gut auf die beiden oben
genannten Textstellen der Propheten aus dem AT anwenden und es harmoniert auch
mit dem, was uns Jesus Selbst dazu in JJ und in HiG durch Lorber erklärend
mitteilen lässt.
Die Heftigkeit und Deftigkeit im Wort der Propheten des AT - es ging ja um die
Bildung des auserwählten Volkes - ist dann nicht mehr vorhanden, wenn Jesus in
Seiner großen Liebe Selbst zu den Menschen redet (im NT und vor allem in der
NO). Eine Ausnahe ist aber die oben genannte Textstelle aus HiG.
Wenn das alles so richtig ist, dann unterscheidet sich nur die Wortwahl des
AT von der Wortwahl des NT und der NO, nicht jedoch die Inhalte. Vielleicht
darf man schlussfolgern: die Sprache Gottes durch Seine Propheten des AT ist
eine strenge Erziehungs-Sprache, das betrifft aber nur die äußere Form der
Wortwahl.
Lieber Dirk, es kann sehr interessant sein, diesbezüglich auch die Aussagen
bei Swedenborg über "Rache Gottes", "Recht" und
"richten" zu betrachten. zumal es bei Swebenborg sehr umfangreiche
Auslegungen der Mitteilungen der Propheten des Herrn (Seine Ankündiger und
Mahner) gibt. Da bei Swedenborg insbes. die Entsprechungs-Auslegung bedeutend
ist, wird das vermutlich eine Fundgrube für deine Fragestellung sein.
Liebe Grüße
Von Dirk am 9.6.02
danke für deine Erläuterungen.
Von am 10.6.02
Lieber
Dirk,
mit deiner Frage
"Kommt also zwischen HHG = LiebeGott und NT = LiebeGott plötzlich AT =
RacheGott?"
kannst du micht sehr gut beschäftigen. Ich will es aber so, denn auch ich möchte
zu diesem
Sprachgebrauch der Bibel und der NO auch ein besseres Verständnis erlangen. In
meiner Mail von gestern habe ich auf Swedenborg hingewiesen und angedeutet, dass
es dort sicherlich weitere und wichtige Hinweise geben kann (also nicht
nur in der NO durch Lorber).
Im Werk "Die wahre christliche Religion" durch Swedenborg sind sehr
aufschlussreiche Hinweise unter dem Stichwort "Zorn Gottes", die ich
hier anführen möchte:
1. "Warum Gott im Wort Zorn zugeschrieben wird"; Ziff. 264-265:
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Swedenborg sagt in Ziff. 264 über den Buchstabensinn des Wortes Gottes u.a.:
"Die Ursache (für das Verfälschen von Wahrheiten) ist darin zu erblicken,
dass das Falsche durch die Begründung in den Willen eindringt, dieser aber den
eigentlichen Menschen darstellt (vgl. Liebe-Wille) und den Verstand nach seinem
Wunsche lenkt, während die bloße Kenntnis nur in den Verstand eingeht, der
keine Gewalt über den Willen hat. Solche Kenntnis gleicht einem Menschen, der
im Vorhof oder in der Tür eines Hauses steht, aber noch nicht im Hause selbst
ist."
(Ziff. 265): "Ein Beispiel soll dies jedoch verdeutlichen: An vielen
Stellen im Wort wird Gott Zorn, Grimm und Rache zugeschrieben, heißt es, dass
Er strafe, in die Hölle werfe, versuche (auf die Probe stelle), und
dergleichen mehr. Wer dies ganz schlicht wie ein Kind glaubt und deshalb
Gott fürchtet, so dass er sich hütet, gegen Ihn zu sündigen, der wird wegen
dieses schlichten Glaubens nicht verdammt. (Vgl. die Propheten gegenüber dem
aus-erwählten Volk im AT, das zum Volk Gottes erzogen werden sollte.) Wer sich
aber auf den Glauben versteift, dass sich Zorn, Grimm, Rache, also Böses tatsächlich
von Gott aussagen lasse, und dass Er aus solchen Regungen heraus den Menschen
strafe und in die Hölle werfe, der wird verdammt, weil er die ursprüngliche
Wahrheit zerstört hat, wonach Gott reine Liebe und Barmherzigkeit, also das
Gute selbst ist und daher gar nicht zürnen, ergrimmen, geschweige denn sich rächen
kann. Die genannten Regungen werden im Wort nur deshalb Gott zugeschrieben, weil
sie einem Anschein entsprechen; sie sind Scheinwahrheiten" (aber hilfreich
für Erziehungs-zwecke).
(Die Angaben in Klammer sind meine eigenen Anmerkungen; meine Sicht hierzu.)
2. "Gott kann niemand im Zorn anblicken" Ziff. 650:
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"Die Tatsache, dass der Herr dem Menschen das Gute und gar nichts Böses,
der Teufel aber, unter dem die Hölle zu verstehen ist, dem Menschen das Böse
zurechnet und gar nichts Gutes, ist für die Kirche (Kath. Kirche z.Zt.
Swedenborgs) etwas Neues. Dies liegt daran, dass man im Wort Gottes oftmals
liest, Gott zürne, räche, hasse, verdamme, strafe, wefe in die Hölle oder
versuche (auf die Probe stellen) - was alles in das Gebiet des Bösen gehört
und dader böse ist. Oben im Kapitel (in den Ziffern davor) über die
Heilige Schrift wurde jedoch gezeigt,
dass ihr Buchstabensinn aus Dingen zusammengesetzt ist, die man Scheinbarkeiten
und Entsprechungen nennt, und zwar deshalb, damit eine Verbindung der äußeren
Kirche mit ihrer inneren und so der Welt mit dem Himmel bestehen möge . (Das
ist auf offene Weise - d.h. mit der äußeren oder weltlichen Sprache - nicht möglich.)
In dem genannten Kapitel wurde auch gezeigt, dass beim Lesen derartiger Stellen
im Wort eben jene Scheinbarkeiten des Wahren, wenn sie vom Menschen zum Himmel
übergehen (wenn das eigene Empfinden in die jenseitige Welt eindringt), in
echte Wahrheiten verwandelt werden, und diese sind, dass der Herr durchaus nicht
zürnt, rächt, hasst verdammt, straft, in die Hölle wirft und versucht, mit
anderen Worten, keinem menschen etwas Böses zufügt. Diesen Wechsel,
beziehungsweise diese Verwandlung habe ich in der geistigen Welt oft
beobachtet". (Hier liegt auch eine Antwort auf die Wirkung von Gebeten,
denn wir Menschen sind "Wesen zweier Welten" (Swedenborg).)
(Die Anmerkungen in Klammer sind meine eigenen Bemerkungen.)
3. "Was unter dem <Zorn des Lammes> (Off. 6,16) verstanden
wird"; Ziff. 641e:
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"Was geschehen würde, wenn der Herr herabkäme und sich irgendeinem
Gottlosen nahte, wird ebenfalls beschrieben und zwar durch folgende Worte in der
Offenbarung: Sie verbargen sich in den Höhlen und Felsen der Berge und
sprachen zu den Bergen und Felsen.... Verbergt uns vor dem Angesicht dessen, der
auf dem Throne sitzt und vor dem Zorn
des Lammes
(Off. 6,15). <Zorn des Lammes> heißt es, weil der Schrecken und die
Qual beim Herannahen des Herrn ihnen so erscheinen. (Das eigene, böse
Empfinden verursacht diese Bewertung, nicht der Herr.) Ebenso kann man er
deutlich daran ersehen, dass ein Gottloser, falls er in den Himmel engelassen
wird, wo Nächstenliebe und Glaube an den Herrn herrschen, erleben muss, dass
sich Dunkelheit über seine Augen legt, sein Gemüt Schwindel und Irrsinn, sein
Leib Schmerz und Qual befällt und er wie ein Toter wird. Was würde also erst
geschehen, wenn der Herr selbst mit Seinem göttlichen Verdienst, nämlich mit
der Erlösung und Seiner göttlichen Gerechtigkeit in den Menschen einginge?!
Selbst der Apostel Johannes hielt die Gegenwart des Herrn nicht aus, liest man
doch, er sei, als er den Sohn des Menschen inmitten der sieben Leuchter sah, wie
tot zu dessen Füßen gefallen (Off. 1,17)." (Vgl. auch Moses, der sich mit
mehreren Decken den Kopf bedecken musste.)
(Die Anmekrungen in Klammer sind meine Bemerkungen.)
Lieber Dirk, die Frage "AT = RacheGott" kann durch Swedenborg sehr schön
und leicht mit einem klaren "nein" beantwortet werden. Swedenborg ist
es ja auch, der uns den inneren Sinn des Gotteswortes des AT und der Offenbarung
des Johannes sehr gut nahebringen kann. Lorber und Swedenborg ergänzen sich als
die beiden Schreiber der Neu-Offenbarung.
Liebe Grüße
Von Hans am 10.6.02
MAYERHOFER -lgeh.016. Kapitel: Vater unser! (Am 11. November 1872) 05] Wenn ihr die Zeitverhältnisse ins Auge fassen wollet, in welchen Ich dieses Gebet Meinen Jüngern vorsagte, so werdet ihr leicht erkennen, welch mächtiger Unterschied schon darin lag, daß Ich Meinen Mitlebenden gegen alle religiösen Gebräuche schon in den ersten Worten Meines Gebetes zeigte, wie wenig sie selbst ihre religiösen Bücher verstanden, noch sie geistig auslegen konnten; denn während den Juden es streng verboten war, den Namen ihres Gottes eitel zu nennen, während sie ihren Gott als einen Gott der Rache und des Zornes ansahen und höchstens ebendeswegen Ihn oft anflehten, mehr aus Furcht als aus Vertrauen zu Ihm, so lehrte Ich sie in den ersten zwei Worten "Vater unser" diese Kluft zwischen ihrem Gott und Schöpfer und den Menschen zu übersteigen, und aus dem strengen Richter einen liebenden Vater zu machen.
ENGEL-jl.ev11.020. Kapitel
16](Der alte Jude Rael zu Jesus) Ich mußte ihm schwören, festzuhalten an dem einen Gott meiner Väter; denn Er sei Derselbe, den auch er gefunden: kein Gott der Rache, wie Er oft gescholten wurde, sondern ein Gott der Liebe, der nicht wüte und strafe, sondern nur oft ein Halt den Völkern gebieten müsse, damit sie sich nicht ganz verderbten, - der oft die Leiber verderben müsse, als einziges Mittel, die Seelen zu retten. "Siehe, der Geist sagte mir - und meine Augen haben es gesehen -, daß dein Land auserkoren ist, das große Wunder zu bewahrheiten! Dort wird geschehen, was der Jetztzeit und späteren Geschlechtern stets unbegreiflich bleiben wird, weil es göttlich ist und mit menschlichen Begriffen nicht zu fassen sein wird!"ENGEL-jl.ev11.037. Kapitel 08] (Jesus) Er (Gott) aber will euch allen ein liebreichster Vater sein, - kein Gott, vor dessen Zorn ihr zittert und banget. Der Gott der Rache lebt nur in eurer Phantasie. Ihr habt Ihn erst dazu gemacht, weil nur ein rachsüchtiger, strenger Gott den Juden verehrungswürdig schien, weswegen auch von diesen auf die mannigfachen Strafgerichte so großes Gewicht gelegt wurde, die aber nie wahre Strafgerichte, sondern nur allein Folgen der Bosheit, Dummheit und Verstocktheit der Menschen waren. 09] Ich aber bin der Vater Selbst, der nun in Menschengestalt herabgekommen ist, den Menschen eine übergroße Liebe zu beweisen und ihnen die Pforten des Lebens zu öffnen, die sie sich selbst verrammelt haben. Was fürchtet ihr euch also, so ihr sehet, daß Ich die Pforten des Todes sprenge, damit das Leben in vollen Strömen einziehen kann?«
Daß auch später wieder die christliche Liebeslehre verfälscht wurde und aus dem väterlich barmherzigen Gott ein strafender Gott gemacht wurde, ist uns bekannt. Die Kirche regierte wieder mit Feuer, Schwert und Gewalt. Fegefeuer und Höllenqualen wurden dem Volk lieber gelehrt als Vergebung aller Sünden. Dazu war das Lesen der Bibel jahrhundertelang verboten ! Mit Drohungen und kostenpflichtigen kirchlichen Vergebungen konnte die Mächtigen eben leichter regieren. Die Wiederkunft Christi in den Neuoffenbarungen und Sein Kommen unter das Volk durch die Herzenstür ist jedoch der Anfang vom Ende jener Gottes Liebe leugnenden Kirchenpolitik. Der moderne Mensch wendet sich ab von den Dogmen der alten Kirchen:
Swedenborg, Jenseitsschau, Nachwort, Der Gedanke, wer einmal in der Hölle sei, komme nie wieder heraus, ist dem modernen Menschen beinahe unerträglich. Ein Gott, der zeitliche Vergehen mit ewiger Verdammnis bestraft, ist in seinen Augen eher ein Gott der Rache als der Liebe. Da dies allgemein als christliche Lehre gilt, sucht er sein Heil zunehmend...
Wie dem auch sei: Des Messias Geist biegt alles gerade. Damals, heute, jetzt, morgen - ER ist schon überall am Werk. Er braucht aber noch viel mehr Helfer im Weinberg. Vor 2000 Jahren war Sein persönliches Kommen nötig, jetzt Sein geistiges. ER kommt heute im Geist zu allen, die IHM auf Sein Klopfen öffnen. Je mehr IHM dienen, desto schneller kommt der weltweite Wandel. Allgemein kann man schon Wirkungen erkennen: Weltweit fallen die morschen Kirchengebäude zusammen wie damals der steinerne Tempel. Und wohin führt das einmal ? Die (geistigen) Grenzen zwischen Völkern und Rassen werden verschwinden. Das wird zwar nicht ohne blutige Kämpfe abgehen, aber es wird sich dennoch langfristig so entwickeln. Eine Ordnungsmacht muß es auf Erden allerdings dafür geben, selbst wenn diese noch nicht erkennt, welcher Geist über allem steht. Damals waren es die Römer.... Mag der weltweite "Krieg gegen den Terrorismus" oder die "Kreuzzüge" von G.W.Bush auch egoistischen Machtinteressen gehorchen, so sind sie dennoch ein Mittel in Gottes Hand. Am Ende allen Kämpfens werden sogar nur diejenigen Sieger bleiben, die fest an der Seite Gottes standen und stehen, weder links noch rechts Parteigänger machten. Das Reich Gottes entsteht jetzt mehr und mehr in den Herzen, bis eines Tages Moral und Ethik wieder erblühen. Das wird der wahre "Phönix aus der Asche" sein ! Ja, jetzt sind wir noch fernab von dieser allgemeinen Besserung. Jetzt stecken wir noch tief im Schlamm der Hölle. Doch es geht aufwärts: Christus hat uns, Dir und mir und vielen anderen, schon Seine Hand zur Rettung gereicht. Das Christuslicht kam rechtzeitig, leuchtet und wirkt nun ununterbrochen ! Eine Hauptstütze des Drachen ist zerbrochen: Die alten Religionsgebäude sind morsch, morscher geht es nicht mehr. Der alte Aberglaube stirbt aus.
Das Haupthindernis für das geistige Vorwärtskommen der Menschheit waren und sind religiöse Halbwahrheiten, von Weltkirchen verfälschte Lehren, die Völker gegeneinander aufhetzten, Rassismus, Haß und Elend erzeugten, siehe auch Zitat ganz am Schluß. Der Schwertstreich gegen diesen Drachen der Lüge waren neue Offenbarungen in den Herzen und allgemeine weltweite Aufklärung in den Köpfen. Christus kämpft an allen Fronten. Mit dem Antichristen der letzten Jahrhunderte geht es bergab! - Viele glauben, daß die Wissenschaft heutzutage Gottes Gegnerin ist. Allein dem ist nicht ganz so. Sie war und ist ein scharfes Werkzeug, um den alten Aberglauben zu zerstören, sie wird auch jeden neuen Aberglauben stets wieder zerstören - aber niemals die Wahrheit Gottes. Der Wissenschaftler, der Gottes Existenz nicht beweisen kann, so sehr er sich auch müht, wird am Schluß aller Forschung zwar sagen: Es gibt keinen Gott, ich kann ihn nicht sehen ! Doch in seinem Inneren gärt die Sehnsucht, es doch richtig wissen zu wollen. Dieser Schien-Unglaube ist nur ein äußerer und vergeht.
Wenn aller Aberglaube durch die Wissenschaft beseitigt wurde, wird nur noch der reine Glaube übrigbleiben. Die reine (!) Wissenschaft verträgt sich mit Christus. Sie verträgt sich mit Gottes Wort. Gott ist die Wahrheit und die reine Wissenschaft ist Wahrheit, aber letztere steht auf schwachen Füßen ohne Liebe und Gottes Segen. Der Baum der Erkenntnis ist noch nicht gesegnet. Es muß vorher die extreme Abwendung der nur naturwissenschaftlich orientierten Menschheit von Gott wegen der korrupten alten in vielen Punkten als verlogen erkannten Glaubenslehren beseitigt werden. Die Liebe zur inneren Welt muß zunehmen. Die geistigen Kräfte und die wahren Mächte müssen anerkannt werden. Man wird dann wieder gern sprechen von Werten wie Ethik, Moral, Liebe, Herzensbildung, Intuition, Inspiration usw... Diese Zeit wird kommen, wenn man es am wenigsten erwartet. Doch die irdische Mauer war auch schnell gefallen, ein Jahr vorher hätte das keiner für möglich gehalten. Ebenso wird Christus eine geistige Mauer einreißen. Verlassen wir uns auf IHN ! Er weiß, was ER tut - und ER tut es gut. Lassen wir uns von IHM führen ! Christus kann jeden von uns gebrauchen. Wir müssen IHN nur darum bitten.
Gottes Führung und Gottes Frieden oder "Salaam aleikum"(was das Gleiche ist für unsere islamischen Brüder ) wünscht
Hans
p.s.:
Ein Zitat aus dem "Heiligen Koran" (49. Die Wohnungen = Al-Hudschurát,), das beweist, daß Gott überall der Gleiche ist:
Der göttlichen Lehre nach sind damit alle gläubigen Menschen gemeint, wenngleich manche Mohammedaner diese Lehre wohl nur auf sich beziehen, denn die Christen sind ja keine "Gläubigen" in ihrem Sinne. Wieder so eine Fehldeutung, von Weltkirchen fabriziert. In Zukunft aber sollte dieser Aufruf als für alle geltend verstanden werden ... so will es unser aller Vater.
.....und es heißt auch nicht, wie schon früher von mir erklärt: Auge um Auge, sondern Auge für Auge... mit den Augen der Liebe erkennt man sofort, was damit gemeint war, aber falsch verstanden und gelehrt wurde....