Von:
Gesendet: Sonntag, 14. Oktober 2001 22:10
An: Freundeskreis-Lorberliste@yahoogroups.ca
Betreff: [Freundeskreis-Lorberliste] (Kein Thema)
In einer eMail vom 12.10.01 10:06:53 (MEZ) - Mitteleurop. Sommerzeit schreibt CSchmeling@t-online.de:


Ich denke mir, und das ist von ganzem Herzen meine Meinung, Das wir es sein sollen die dafür Sorge tragen , das die Worte der NO, in alle Welt gesandt werden, um dem Wort der 1/3 Leserschaft seine Erfüllung zu geben..


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Lieber Christian, liebe Freunde,

nach meiner Meinung sprichst Du mit diesem Hinweis eine sehr wichtige Frage an. Dürfen oder sollen wir wirklich aktiv werden um das Wort der Neuoffenbarung breit zu streuen, weil wir sehen, dass es dafür sehr gute Gründe gibt und wir aus Liebe nicht wollen, dass viele von diesen Offenbarungen des Herrn keine Kenntnis haben?

Ich sehe für mich hierzu noch keine klare Antwort am Horizont und würde mich sehr interessieren, wie das von anderen in der Liste gesehen wird.

Als eine Hintergrund-Überlegung möchte ich die Geschichte des Alten Testaments, die in 2 Mose 12 steht, skizzieren:

Das Ägyptenland wurde schon von 9 Plagen schwer heimgesucht und die 10. Plage - gegen das ganze Land gerichtet - hatte schon ihren Anfang genommen. Da sprach der Herr zu Mose und Aaron, dass alle die dem Herrn angehören sich ein Lamm nehmen sollen (Lamm = u.a. sich Gott in Demut anvertrauen). Dieses Lamm soll verwahrt werden bis zum 14. Tag des Monats (Monat = hier ist es der erste Monat des Jahres und 14 = 10 plus 4 in der Zahlenbedeutung des Hebräsichen). Ist der 14. Tag gekommen, soll jeder sein verfügbares Lamm schlachten und vom Blut des Lammes (Weisheit und Geist des Herrn) die Türpfosten des eigenen Hauses kennzeichnen (das Erkennungszeichen für den Herrn, sobald er kommt). An diesem Abend (Ende des Tages) soll das Lamm zubereitet und gegessen werden; es soll dabei nichts übrig bleiben, alles soll gegessen werden (alles, was durch das Lamm dargestellt ist). Jeder soll danach auch reisefertig sein. In jener Nacht hält der Herr sein Strafgericht über die Götter in Ägyptenland. Das Blut des Lammes ist in dieser Situation das Zeichen für den Herrn (vgl. Jesus als Lamm der Welt), damit Er bei Seinem Gericht (der Sichtung) diese Häuser verschonen kann.

Mit dieser Maßgabe hat der Herr (Jehovah) laut dem Alten Testament das Passafest eingerichtet: das Fest des ungesäuerten Brotes. Der Sauerteig, der für das tägliche Brot (Brot = Liebe und das, was sich aus der Demut entwickelt) verwendet wird, soll von da an 7 Tage lang nicht im eigenen Haus sein. Am 1. und am 7. soll auch heilige Versammlung sein und eigens sagt der Herr in 2 Mose 12,14: "Ihr sollt diesen Tag als Gedenktag haben und sollt ihn feiern als ein Fest für den Herrn (Jehovah), ihr und alle eure Nachkommen, als ewige Ordnung."

Für mich entnehme ich u.a. daraus, dass die Gläubigen (es waren in der Geschichte die Israeliten) sich still in ihr Haus zurückziehen sollen, wenn draußen unruhige Zeiten sind und der Herr sich ankündigt um seine Sichtung vorzunehmen. Es kann ratsam sein, dass man in solchen Zeiten besser still innerhalb des kleinen eigenen Bereiches (im eigenen Haus) verbleibt und sich in Demut und Vertrauen dem Herrn Jesus ganz zuwendet.

Hier scheint eine Situation für eine Zeit beschrieben zu sein, wo es nur noch darauf ankommt, das Lamm zu essen (sich im Geist der Weisheit dem Herrn hinzugeben) und nach außen nicht aktiv zu sein. Die Mithilfe bei der Verbreitung der Lehren des Herrn (Jehovah) ist hier kein Thema. Dieses Aufmerksam-machen vieler anderer Menschen, die noch für den Herrn gewonnen werden können, ist nicht in der Zuständigkeit derer, die den Herrn schon kennen.     

Der Herr (Jehovah) hat das damals durch Mose und Aaron seinem Volk Israel mitteilen lassen und wer sich an diese Ordnung hielt, konnte aus Ägyptenland befreit werden. Mit diesem Auszug beginnt dann eine weitere schwere Zeit für das Volk, das sich in Ägypten schon bewährt hatte und sogar die 10. Plage überstanden hatte.

Diese Geschichte habe ich skizziert, weil ich meine, dass das nicht nur damals, sondern auch heute eine wichtige und immer gültige Verhaltensregel ist für die, die bereit sind, das Blut des Lammes an ihrer Türe anzubringen und im Haus zu bleiben, um auf das Kommen des Herrn Jesus in Demut und Vertrauen zu warten; sich in Stille vorzubereiten.

Das würde bedeuten, dass wir nicht dazu bestimmt sind dafür Sorge zu tragen, dass das Wort der Neuoffenbarung durch Lorber in alle Welt gesandt werde, sondern im Gegenteil still (und allein mit den Seinen) im eigen Haus zu bleiben und zu warten auf das, was kommen wird: keine eigenen Aktivitäten außerhalb des eigenen Hauses zu haben.

Ist die Geschichte von Noah und den Seinen nicht sehr ähnlich? Es hat für die Seinen den Kasten gebaut und hat alles hineingenommen, was als sein
menschlicher Unterbau dazu gehört und war so - in der Sicherheit aber auch Isolation des Kastens - wohl gerüstet am Ende der Sündflut an das neue Ufer zu kommen.

Es interessiert mich sehr, wie Ihr das seht!

Liebe Grüße


Von: Winfried.D
Gesendet: Montag, 15. Oktober 2001 09:00
An: Freundeskreis-Lorberliste@yahoogroups.ca
Betreff: Re: [Freundeskreis-Lorberliste] (Kein Thema)

Ich sehe das auch so wie Du, Gerd-Fred, wir können die NO nicht vielen Menschen andienen. Nur wenige sind dafür offen. Das merken wir dann schon. Aber die bibel oder wenigstens Neue Testamente können wir weiterreichen, weil sie allgemein anerkannt sind und für die meisten Menschen auch das einzige verdaubare geistige Brot sind. Myrta hat zwar recht, das die Heilige Schrift im Laufe der Jahrhunderte oft korrigiert worden ist. Aber unser himmlischer Vater hat auch die Hand der Korrektoren stets so geführt, dass sein Wort für die Menschheit noch genießbar geblieben ist. Wäre es heute noch in der Urschrift, wäre es nur für ganz wenige Schriftgelehrte noch lesbar. Deswegen sollten wir auch nicht die Bibel und die NO gegeneinander ausspielen. Es ist genauso wie mit der Vollwertkost: Vollkornspaghetti sind gesünder als Weißmehlpasta, aber die breite Masse ißt nur die weißen Nudeln, weil sie angeblich besser schmecken.

Von: Lothar Bross [a.u.l.bross@onlinehome.de]
Gesendet: Montag, 15. Oktober 2001 13:31
An: Freundeskreis-Lorberliste@yahoogroups.ca
Betreff: AW: [Freundeskreis-Lorberliste] (Kein Thema)

Lieber
 
Deine Gedanken beziehe ich auch auf den begonnenen Kampf gegen den Terrorismus, auf krankmachende Viren und Bazillen aller Art. Wir müssen uns nicht nur aus Gründen der Nahrungsbeschaffung außer Haus begeben. Unser Brandzeichen sollte unsere Herzensausstrahlung sein. "Das  Lammeswesen tritt sofort in den Riß und heilt den Schaden", den wir möglicherweise erleiden. Hierauf sollten wir vertrauen. Unser Heiland in Jesus Christus ist unser Begleiter, denn Er ist unser Leben. Dieses absolute Vertrauen muß unsere Burg werden Das auf die Türpfosten aufgestrichene Blut ist Seine von uns ausgehende Ausstrahlung , die uns immun macht. Wir müssen notfalls Hand anlegen. Unser Hans kann seinen Beruf nicht an den Nagel hängen, sondern muß die Personen gar berühren, die sich von ihm behandeln lassen. Er begrüßt sie sicher nicht bereits mit Gummihandschuhen.
 
Liebe Grüße
Lothar

 

Von Norbert am 15.10.01

Lieber ,

an den Christian, aber auch an uns alle, schreibst Du bezüglich der
Neuoffenbarung durch Jakob Lorber.

Wie ich es auffasse, können wir durchaus Menschen, die wir dafür in unserem
Herzen! als geeignet ansehen, auf die NO und diese Art, Gott näher! kennenzulernen
ansprechen.

Aber, wie ich bei durchaus Christen, sogar Kirchenläufern!, sehe, ist nicht
jeder Christ bereit, sich der NO, oder auch nur einem vertiefenden Großen Evangelium des
Johannes in irgendeiner Form zu öffnen.

Wie sollten wir es dann also quasi jedermann auf's Auge zu drücken
versuchen???

Niemals. Vielleicht noch per Zeitungsanzeige oder von Tür zu Tür, wie die
Jehova-Leute?

Nein, ich bin überzeugt, Gott führt uns schon, im gelegentlichen! Ansprechen
von Mitmenschen darauf, im Nicht-Aufdrängen oder -Drücken Seines heiligen Wortes
und Seins.

Ich bin sogar sicher, daß Gott die Sehe für Sein Wort absichtlich nicht
jedermann gibt, um eben gerade nicht Perlen vor die Säue zu werfen. Und finde das richtig
so. 

Unsere Liebe im Herzen wird uns, jeden einzelnen von uns, schon recht dabei
führen! Ganz gewiß! Und, lieber Gerd-Fred, ganz klar, zweifelsfrei.

Wir sollten missionierend oder auch nur werbend für Gott, und schon gar für
Gott aus Lorbers Worten, da auftreten, wo wir es innen drinnen spüren. Und auch nur
dann. Und manchmal auch ohne zu Missionieren den Abgang machen, Er wird schon
wissen, warum das diesmal eben doch das Bessere war, - aus Seiner Sicht wohl
verstanden!

(Ich habe das auch schon mal kapieren lernen dürfen, obwohl ich mit
Feuereifer unbedingt jemanden auf Reihe bringen wollte. Bis Er einen Wink mit dem Zaunpfahl
gab.)

Gott zählt ja nicht die guten Taten auf der Kaufmanns-Waage!
Gott wertet und wichtet, und das wägt ganz anders.
Wie soll ein Taubstummer, ein Verkrüppelter, ein lebenslang schwerst
Pflegebedürftiger gute Taten zusammenkarren können. Das packt der doch in großer Anzahl nie,
oder?
Nein, es geht um den ehrlichen, aufrechten Willen und die BEREITSCHAFT,
entsprechend tätig zu werden. Das zählt, ich habe es aus Gottes Wort, bei Ihm. 
Und zwar viel mehr, als die abgedrückten Fünf-Mark für irgendeine
Fernsehwerbeaktion von World-Vision oder sonst einer Tränen-Drüsen-quälenden
Weihnachts-Kampagne.

Ein dankbarer Blick zum Pflegenden, ein warmer, schwacher, schweißnasser
Händedruck, selbst bei mir Sünder zählt das bedeutend mehr, wieviel mehr denn bei Gott
...

Wer kein Märtyrer ist, und Gott hat aus uns niemanden!!! zum Märtyer
befohlen, das wäre alles eigener Wunsch!, wie Er selber sagt, der braucht auch keiner
zu werden.

Nicht jeder ist ein Draufgänger und Schauläufer, um der gerechten Sache
willen.

Eigene Aktivitäten also da, wo das eigene Herz nach brennt und dazu
auffordert. Mehr - mehr ist nicht vonnöten. So sehe ich es. - Es bleibt genug zu tun,
auch im eigenen Dunstkreis und am Balken im eigenen Auge zu hobeln, oder?!

GerdFred, ich hoffe, daß ich ein paar klare, eindeutige Worte für Dich und
andere haben finden dürfen, für unser eigenes Gewissen und unseren Herrgott in
Jesus Christus.

Dein Norbert.

Von: Andrew 

Gesendet: Dienstag, 21. August 2001 17:29
An: Freundeskreis-Lorberliste@yahoogroups.com
Betreff: [Freundeskreis-Lorberliste] Anleitung für stille Stunden Meiner Kinder...........5.Februar 2001

 
So spricht der HERR:


Montag, 5. Februar 2001
 
Anleitung für stille Stunden Meiner Kinder

Schreibe - Mein Kind- für die, welche sich ganz fest bemühen und willig sind, zu Meinen engsten Getreuen und Kindern zu gehören. Diese will Ich führen und tragen und heben in Mein Reich des Verstehens und Erkennens. Ihnen will Ich die Augen öffnen, damit sie sehen, wie Meine weiteren Pläne und Vorhaben sich gestalten, damit aus dem kleinen Trüppchen eine größere Gemeinde an Gotteskindern heranwachsen kann und auch die Kinder und Nachkommen hinzuströmen, treu bleiben und in die Lehre der Erlösung geistig hineinwachsen, damit Meine Samen der edlen Worte gutes und weites Land und wertvollen Mutterboden finden, worin die Lehre Meiner Liebe und Weisheit aufgehen wird und Früchte tragen kann, die die Menschheit der
künftigen tausend Jahre rettet über die schwere Not, die allzeit und jetzt im Lande herrscht, damit diese schwere Not der geistigen Armut gelindert werden kann.
Denn die geistige Finsternis auf der Welt ist noch groß und der
Höchstpunkt der Dunkelheit nahezu erreicht. Die Liebe in vielen Herzen ist erkaltet, und purer Verstand in Weltgeschäften beherrscht den Markt des Antichristen.
So sind die wenigen Getreuen auf Erden aufgerufen, sich zu sammeln
und einander zu erkennen, damit Stärke in ihnen heranwachse, die durch Mich genährt und vermehrt werde." 

Wie wird dieses bewerkstelligt?", fragen sich viele. "Wie werden wir stark?- Was können wir in unserer menschlichen Schwäche tun für Dich, oh Herr und Vater?", so fraget ihr.
Wie könnt ihr in die Stille zur inneren Gemeinschaft kommen, wenn
eure Gedanken noch allzu sehr in Sorgen und weltlichen Organisationsgedanken herumirren. So will Ich euch nun eine einfache Anleitung schenken, wie ihr in der Stille näher an Mich und Meine Liebe heranrücken könnet, ohne allzu sehr von den lästigen Gedankenfliegen aus dem Alltag belästigt zu werden.
Zu allererst denkt an Meinen Namen Jesus. Lasset ruhig Gedanken zu,
die jedoch auch wieder vergehen wie die Wolken im heißen Sommerwind, denn Mein Name ist höher und stärker als alles andere und schmilzt im Laufe der Zeit jeden Unrat an weltlichem Geschmeiße in eurem Herzen hinweg.
Nun verbindet mit diesem Namen Jesus auch noch die Vorstellung an
Mich als euren Vater oder auch Geliebten oder Bruder oder Freund oder auch als mütterliche Amme. Verbindet ihn mit dem Attribut an Vorstellung, die in euch die meiste Liebe und Hingabe hervorruft.
Dann atmet in die Vorstellung und in das Gedankenbild Meiner
lebendigen Gegenwart all eure Liebe und Zuneigung langsam und gleichmäßig hinein, so daß in euch eine Welle entsteht, die alles Alte und Unbrauchbare, alles Sorgenvolle und Belastende mit dem Ausatmen hinwegfließen läßt in Meine Brust hinein, euch entlastet und Mich bereichert.
Ihr fragt euch nun,wie Mich all euer Schrott bereichern kann? Doch
ist nicht alles und jedes gut, von euch genommen und Mir geschenkt, frei geopfert zu werden als geringe Gabe eurer Dankbarkeit und eures Vertrauens?
So kann Mich dieses wachsende und stets stärkere Vertrauen schon
bereichern und glücklich machen, denn Meine Kinder wenden sich auf diese Weise - wenn auch zaghaft Schritt für Schritt - Meinem Antlitz zu und erkennen, wie gut und liebevoll Ich für sie alles regeln und leiten kann. - Ich wandle Blei in Gold und Kot in Erde.
So ist also dieses Ausatmen in Mich hinein ein Loslassen eures
eigenen Ego, eures Unguten, eures Belastenden. Selbstverständlich dürft ihr auf diese Weise auch alle eure Freude, euer Glück und eure Liebe in Mich hineingeben.
Schenkt Mir so eure Liebe zu den Mitmenschen, zum Partner, zu Freunden oder euren Söhnen und Töchtern, ob sie ferne oder nah von Mir auch seien, und gebet Mir  so euer anscheinend eigen Leben, das aber allzeit aus Mir euch geschenkt ist, zur Verwaltung und Versorgung.
Habt ihr euch auf diese Weise entleert, so atmet im gleichen Rhythmus
aus, und im Einatmen geschieht nun das Wunder Meiner Liebe in euch. 

Im Einatmen - körperlich wie auch geistig - fließt Mein Segen, Mein Licht in euch hinein und füllt die Leere, die das Ausatmen, das Abgeben bewirkt hat. Nun kann Ich die Tasse füllen, die ihr freiwillig geleert, den Inhalt Mir gegeben.
Und was fülle Ich in euch hinein? - Nichts, was nicht schon in aller Fülle
wartend in euch läge! - Mich selbst!
Meine Liebesfülle, ob euch nun fühlbar oder nicht, werde Ich in euch
ergießen, und ihr dürft Meinen Nektar an Liebe und Weisheit tief in
euch aufsaugen, damit er nähre alle Glieder und Teile eurer ausgehungerten und verdurstenden Seelen, die täglich nun danach lechzen sollten, wenigstens ein Viertelstündchen - wenn nicht mehr - genährt und gelabt zu werden. Speiset ihr doch mindestens dreimal täglich, warum setzet ihr nicht ein Viertelstündchen Ruhe davor? So kann die Nahrung viel besser ausgewertet und verarbeitet werden.

Nun fragt ihr euch noch, wie es sich wohl anfühlen muß, wenn Mein
Name, Meine Gegenwart, Meine väterliche Liebe sich in euch auch so reichlich ergießt. Ob da nicht euphorische Zustände euch hinweg schmelzen lassen? - Oder ob stoische Ruhe und Kraft eure Glieder und Eingeweide erfüllt? Oder ob eine stille Glut in euch erbrennt zu verzehrendem Liebesfeuer?
Es ist ganz verschieden. Steht ein Kind noch am Anfang seiner
Liebesbeziehung mit Mir, so werde Ich ihm manche gute Stücke Liebesbrot in reichlicherem Maße zukommen lassen, um es erst einmal aufzupäppeln und zu Kräften kommen zu lassen. Steht es aber erst einmal halbwegs auf festen Beinen und wackelt und wankt nicht mehr bei jedem Windstoß, aus den prüfenden Weltreizen kommend, so lege Ich in es sanfte Ruhe und eine stille Zufriedenheit, die sich im
Alltag in allen Handlungen und Entscheidungen wohl bemerkbar machen und Mein Kind festigen in seinem Verstand und seiner Vernunft, ja auch alle Entscheidungen und Gedanken auf Mich und Meinen Willen auszurichten.
Dann wird in seinem Dienen allezeit Meine Führung und Weisung zum
Ausdruck kommen, und Mitmenschen werden sich verwundern über die innere Wandlung dieses Menschen, die sich in ihm vollzogen hat durch Mein stetes Einfließen und Meine sanfte Wirkung in ihm. Dann wird die Lust und der Hunger nach Mir sich täglich steigern, und wie von selbst wird das Kind sich in die Stille und auch allezeit in allen Handlungen des Alltags an Mich wenden wollen, um noch mehr des guten Brotes, des süßen Weines der Liebe aus Meinen Vaterhänden zu erhalten.
Es wird sich ein allgemeiner Schutzfilm um seine Habe, seine Kinder,
seine Freunde und seine Umgebung legen, der, gebildet aus Meiner
Ausstrahlung, die Aura und die Schutzschicht seines Wesens umgibt, verstärkt und widerstandsfähiger macht als tausend Stahlwände, denn der Gedanke - aus Meinem Geiste geschöpft - durchdringt alles und schützt alles, was ihm lieb und teuer ist.
Alle seine Bedürfnisse werden sich im Laufe der Zeit nur noch dahin
ausrichten, ja so viel Zeit mit Mir im Herzen verbringen zu dürfen
wie möglich und wie es die Pflichten des Alltags zulassen. All sein
Wollen wird dahin gehen, seine Handlungen und seinen Willen nur im Guten und aus Meiner göttlichen Wahrheit gespeist zu wissen, und die Verhältnisse in seinem Leben werden sich dahingehend verändern, daß er diese Zeit bekommt, mit Mir zu verbringen, und daß seine Aufgaben sich so gestalten, letztendlich Mir zu dienen.
Oft werden neue Freunde, geistige Freunde in sein Leben treten, die
von Mir aus dazu bestimmt sind, seiner Lebensrichtung eine Wendung zu geben, sich nach Meinen Worten auszurichten und sein Leben neu zu gestalten, so daß er mehr und mehr zum Sammelpunkt Meiner großen Liebe für die Menschheit werden kann.
Ist ein Kind einmal soweit gediehen, so werden ihm -wie von selbst -
Aufgaben, sogenannte kleine Missionen, geschenkt werden, diees
freudig in meinen Dienst stellt und mit Meiner Hilfe und mit höchstem Beistand zu erfüllen und auszuführen vermag.
Und oft bestehen diese Aufgaben auch "nur" darin, seine leiblichen
Kinder dahingehend zu erziehen, daß sie Meine Worte gerne hören, Auszüge aus dem großen Werk der Neuoffenbarung gerne selber lesen und so in ihnen der Hunger nach geistiger Kost geweckt wird.
Ihnen die Freiheit zu schenken, zu entscheiden, wie sie ihren
Lebensweg ausrichten wollen, ist noch so eine "schwere" Aufgabe, doch - die Bitte an Mich gerichtet - erleichtert,daß Ich die Kinder in Meine Obhut nehme und durch Engel und gute Schutzgeister ihren Sinn dahingehend ausrichten lasse, daß sie weiterhin aus den guten Früchten der Erziehung Lehre ziehen und Konsequenzen schaffen, die ihr Leben ebenfalls wiederum in Meine  Dienste stellt, damit ein großes Volk Gottes aus ihnen hervorsprieße.
So gesehen kann jeder einzelne von euch im Stillen Großes bewirken,
ja, wie Ich einstmals sagte, Größeres tun, als Ich es zu Meinen Erdenzeiten sogar am Kreuze für euch tun konnte, denn ich eröffnete euch den Himmel, doch ihr müsset selbst hineinschreiten, und das ist die größere Tat, die Mir das Herz als himmlischer Vater nun füllen kann.
Darum befleißigt euchin eurem Streben. Lebt die stille, stille Glut
der Hingabe, und atmet in der Ruhe all Meine Allmacht und Liebe in euch
hinein, auf daß stark werde euer innerer Geist, euer Inneres durchdrungen werde vom Verständnis für Mein Werk und ihr ganz und gar verwandelt, vervollkommnet, jeden kleinsten Wink Meiner Liebe und Weisheit in euch verstehen lernet, um Mir vollkommene Werkzeuge und Jünger zu werden; bestrebt zu sein wie der Meister, damit ihr meisterliche Arbeit an Meiner Seite zu vollbringen fähig seid.
Und dieses unterstütze Ich in euch in unseren Zusammenkünften in der
Stille und dann auch in den Treffen unter euch als Geistesgeschwister.
Ihr werdet euch austauschen und so - im Geiste gestärkt - wieder
voneinander gehen, auf daß ein jeder auf seinem Platze seine vorerst noch einsame Arbeit eines äußerlich anscheinend kleinen Einzelkämpfers für das Gottesreich auf Erden verrichten kann.
Doch tröstet euch! Während der Aussaat kann niemand schon Früchte
erwarten.
Doch gehen die Früchte einmal auf, so ist genug für alle da, und die
Himmel werden sich senken auf die Felder der Arbeit, um zu segnen und zu vermehren die Früchte eurer Arbeit. Dann werden Engel die weitere Führung übernehmen, und euch sei eine kleine Erholungspause an Meiner Brust gegönnt, damit ihr euer Tun weiter fortsetzen könnet in Meinen ewigen Reichen.
   

Amen, euer Vater Jesus.  - Amen


Von:
Gesendet: Donnerstag, 18. Oktober 2001 00:24
An: Freundeskreis-Lorberliste@yahoogroups.ca
Betreff: Re: AW: [Freundeskreis-Lorberliste] (Kein Thema) -- Liebestat --
In einer eMail vom 16.10.01 13:31:19 (MEZ) - Mitteleurop. Sommerzeit schreibt CSch:


Dann kommt mir auch noch die Tatsache das du mit deiner Geschichte aus dem AT, die ja wohl als Geduldsaufforderung dienen soll, eben eine Geschichte aus dem AT wähltest um dich davon zu überzeugen eben jetzt nicht aktiv zu sein. Allein die Tatsache das der Herr gekommen ist neues zu bringen, und das alte zu erfüllen, zwingt mich dazu, die Handlungsweise im Angesicht einer Bedrohung als für jetzt gültig nicht anzuerkennen. Zum einen sind wir etliche Tausend Jahre später auf der Erde. Wir haben uns entwickelt. Die einen dahin , die anderen dort. Doch wir die wir dem Herrn folgen sollten es nun anders sehen, wenn Bedrohungen unser Leben in Gefahr bringen.

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Lieber Christian,

unsere Fragestellung kreist nach meiner Meinung um den folgenden zentralen Punkt:

Soll sich unser Bemühen Mitmenschen für die NO zu gewinnen aus unserem eigenen Erkennen, Empfinden, Einsicht leiten lassen, oder soll dieses Bemühen erst dann beginnen, wenn der Herr uns durch einen Anstoß (den man aber dann merken muss) aktiviert?

Außer Frage steht ja, dass wir in allen Fällen, in denen wir sehen, dass unsere Mitmenschen materiellen oder seelischen Beistand benötigen, aus uns heraus (eigenem Erkennen, Empfinden, Einsicht) aktiv werden und helfen: das ist das Thema der Nächstenliebe.

Wie soll es aber sein, wenn es um den geistigen Beistand geht? Soll hier dasselbe gelten wie bei der Nächstenliebe? Sollen wir auch hier nur gestützt auf unser eigenes Erkennen, Empfinden, Einsicht aktiv werden? Konkret: Sollen/dürfen wir aus uns heraus die NO unters Volk bringen wollen?

Ich stelle es mir so vor: Im Bereich des Materiellen und des Seelischen (z.B. bei Armut und Krankheit) geht es um das menschenwürdige Mensch-sein-können unserer Nächsten; hier ist das Helfen ein Gebot. Im Bereich des Geistigen aber ist die Willensfreiheit des Mitmenschen zu beachten: wir können aus uns (mit unserem Erkennen, Empfinden, Einsicht) gar nicht überblicken, was hier für den Mitmenschen sein soll. Wird nicht jeder Mensch auf seine individuelle Weise vom Herrn geführt, und unsere "Einmischung" könnte kontraproduktiv sein. Gilt nicht auch hier der Satz: "Herr, Dein Wille, nicht mein Wille geschehe!"

Und noch mal zur Erinnerung: Die Ausgangslage der Betrachtung waren  "Endzeitanliegen" und die Frage dabei, ob wir bei einem solchen Zustand aus uns selbst heraus (eigens) aktiv sein sollen/dürfen, möglichst viele Mitmenschen auf die Neuoffenbarung aufmerksam zu machen bevor es zu spät ist, wie wir dann meist meinen.

Ich vertrete die Meinung, dass insbesondere in extremen Lagen viele geistige Kräfte tätig sind, welche eine uns nicht einsichtige Führung übernehmen und es nicht mehr auf uns ankommt dabei mit eigenem geistigen Bemühen mitzuwirken. Das wäre dann nicht Inaktivität oder ein Augenverschließen sondern Bescheidenheit.

Die Beispiele aus dem Alten Testament (2 Mose 12 = Hinweis des Herrn an sein Völkchen im "Haus" zu bleiben bzw. an Noah eine dichten Kasten für sich und die Seinen zu bauen) finde ich sehr bedenkenswert. Da das Wort der Bibel - auch des AT - immer und ewig gilt, gelten diese "Geschichten" auch heute wie damals. Ich meine, dass solche Mitteilungen des Herrn (damals nannte man IHN nicht Jesus sondern Adonai (Herr), denn den Namen >Jehovah< wagte man nicht auszusprechen) zu jeder Zeit und in jedem Zustand unverändert gelten. So sagen uns solche "Geschichten" wie es auch heute sein soll, wenn solche Zustände in der Welt sind/sein sollten.

Lieber Christian: Wie siehst Du diese Unterscheidung:

a) materiellen und seelischen Beistand für alle Mitmenschen und  
    stets aus eigenem Anstoß (Nächstenliebe) einerseits,

b) geistigen Beistand für die Mitmenschen nicht aus eigenem Anstoß
    wegen der Willensfreiheit der Mitmenschen und der Unkenntnis darüber,
    was der Herr mit diesen Mitmenschen geistig beabsichtigt andererseits?

Ich stelle mit vor, dass man hier (b)) erst richtig aktiv sein darf, wenn man einen eigenen "Auftrag" dazu erhalten hat: wenn der Herr eigens bestimmte Menschen für solche Zwecke zu Seinem Werkzeug macht. Denn hier gilt ohne Einschränkung: "Dein Wille, nicht mein Wille geschehe!" Würden wir - wenn wir heute eine solches Werkzeug sein wollten - sehr viel eigenes Erkennen, Empfinden, Einsicht mit hineingeben, wären wir dadurch gar keine guten Werkzeuge des Herrn (weil noch nicht leer im eigenen Innern, noch nicht wirklich >Werkzeug<).

Ich stimme Dir zu, wir sind hier an einer Grundsatzfrage. Vielleicht findet ja jemand ein paar treffende Textstellen der NO hierzu, die das be- oder widerlegen.

Liebe Grüße
GerdFred      

                                            * * * * * * *  
Von: Dirk Pf
Gesendet: Mittwoch, 21. November 2001 22:20
An: Freundeskreis-Lorberliste@yahoogroups.ca
Betreff: Re: [Freundeskreis-Lorberliste] Licht in der Dunkelheit

Liebe Xenia,

für dich, falls sich mal wieder der Wahnsinn wie ein dunkler Schatten über
dich legen sollte - und alle, die irgendwie leiden...

Worte, die ich in einer schweren Zeit ins Herz gelegt bekommen habe:

"Löwenzahn"

Da ich nicht aufhören will an das Gute und den Durchbruch ins schöne und
schmerzfreie Land zu glauben:

Schaut doch wie schön wir alle sind.
So empfindsam.
So feinfühlig.
So tief.
So bunt.
Diese Welt braucht uns - wer sonst könnte ihr zeigen, wie kalt sie geworden
ist?!
Wer will uns für unseren Schmerz verurteilen?
Wir sind der Löwenzahn, der sich durch dicken, dunklen, klebrigen Asphalt
nach oben, an die warme, helle Sonne, ans Tageslicht kämpft. Asphalt, den
andere über uns ausgeschüttet und festgestampft haben. Und so klein und
schwach der Löwenzahn auch aussieht - die dunkle, schwere Decke kann ihm am
Ende nicht wiederstehen, bricht auf, denn das Leben in der kleinen Pflanze
ist stärker als der Tod über ihr.
Wer will mich für meinen Schmerz verurteilen?
War ich es, der sich selbst zugeteert hat?
Nein.
In der Dunkelheit versuche ich die Sonne zu spüren, die mich wärmen will.
Das Leben ruft mich.
Ich kämpfe mich nach oben.
Der Asphalt kann mir nicht wiederstehen.
Nicht für immer.


Und wenn es dann wieder mal soweit sein sollte, dann halte dir das Bild des
Löwenzahns vor Augen, wie er den Asphalt durchbricht - und blüht...


Liebe Grüße,

Dirk