Von Norbert am 15.10.01
Liebe Myrta,
Du schreibst an den Franz bezüglich der Bibel.
Die Bibel ist sehr gut und hat viele, auch mich!, überhaupt erst zum Glauben
an einen liebenden, barmherzigen und nächstenliebenden Gott gebracht.
Deswegen ist sie unentbehrlich als Einstieg für viele. Ohne Bibel kein Norbert bei
Jesus Christus!
Die Vertiefung für wirkliche ernsthafte Gottessuchende und liebhabende
Verehrer, die
finden wir, die wir weitergesucht haben, in Lorbers Worten Gottes. Auch
Swedenborg
kann da in vielen Details nützlich und wegweisend wirken, wie Gott ja auch
in Lorber
ausdrückt. Was ich inzwischen auch selber merken durfte, beim S-Lesen und
durchdenken vieler Aspekte der Offenbarung des Johannes, ausgelegt im
biblisch-religiösen
Sinne durch S.
Myrta, die Bibel bleibt wo sie ist!
Einstieg, Angebot und erstes Kennenlernen Gottes und Seines Weges.
Sie hat ihren Platz und dient auch als Kontroll-Instanz zur Überprüfung
weiterer Worte Gottes, indem der aus ihr trotz allem herausleuchtende
Geist Gottes mit dem Geist anderer Texte verglichen werden kann. Erst
wenn derselbe leuchtende Geist für mich erkennbar wird, oder - wie bei
Lorber - für mich noch heller, leuchtender und intensiver, dann ist für
mich eine Authentizitätsprobe erfolgreich absolviert.
Mit anderen Worten, die Echtheitsprobe passiert bei mir nur, was gegenüber
der alten Bibel und ihrem Geist standhalten kann.
Anfangs war ich so unsicher, daß ich im Großen Evangelium tatsächlich sogar
die alte Luther-Bibel in altdeutscher Schrift neben Lorber liegen hatte, um
ja
jede eventuelle Lüge oder Verdrehung aufdecken zu können. Unentbehrlich
also.
Auf ähnliche Art habe ich die gesammelten Sprüche von Lichtgeistern, von
Ramta,
von anderen Medien und so weiter geprüft - alle durchgefallen, alle ab in
die Tonne.Geistig gemeint. Haben bei mir in meinem geistigen Bücherregal keinen Platz
mehr!
Alles Liebe und Gute,
Dein Norbert.
PS Die Bibel ist der große Sammelhafen für die Menschen.
Die Schriften Lorbers sind dagegen nur für herzinnigliche Menschen
geeignet!
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Von: Ralf M
Gesendet: Dienstag, 16. Oktober 2001 06:54
An: Freundeskreis-Lorberliste@yahoogroups.ca
Betreff: [Freundeskreis-Lorberliste] Bibel
Liebe Geschwister im Herrn,
wiederholt wurde die Bibel als Babykost bezeichnet. Nun ich kenne die
NO nicht so gut wie die allermeisten hier und weiß auch nicht genau
was der Herr in der NO über die Bibel sagt aber ich denke wir sollen
uns vor Überheblichkeit hüten.
Ich denke in der Bibel ist alles drin, was man braucht um Jesus
anzunehmen und sein Leben danach auszurichten. Die Bibel steckt
voller Entsprechungen und ich lese weniger die Bibel sondern mehr in
der NO, weil mir die Bibel zu schwer und nicht weil mir die Bibel zu
leichte Kost ist.
Wenn wir entsprechend weit sind, dann müßten wir aus der Bibel den
gleichen Geist heraus lesen können wie aus der NO. Und ich denke
darum geht es doch hier in unserem Erdenleben, zu erkennen wie Jesus
ist, Liebe zu ihm zu entwickeln, in Demut die Eigenliebe untertan
machen lassen der Hauptliebe zu Jesus und der Liebe zum Nächsten und
dies durch den tätigen Glauben zu festigen. Um das Wissen an sich
kann es ja nicht gehen, ich habe die Vorstellung, dass die Liebe das
Entscheidende ist und dass einem Wissen im Jenseits schnell
vermittelt werden kann.
Und diesen Geist den kann man aus der Bibel heraus lesen. Ich bin
noch in zwei normalen christlichen Listen und manchmal von den
Socken, wie manche Christen, den Geist auf den es ankommt, aus ohne
NO aus der Bibel ziehen können und tätig in ihr Leben umsetzen. Da
könnte zumindest ich mir eine Scheibe abschneiden. Gleichzeitig habe
ich aber die Hoffnung, dass wenn ich geistig weiter komme auch ich in
der Lage sein werde den Geist der in der Bibel steckt herauslesen zu
können und merke, dass ich mit manchen Bibelstellen gar keine
Probleme mehr habe, die anderen Christen ohne NO die größten Rätsel
sind. Ich denke wir können uns ab und an an der Bibel testen, denn
wenn wir den Geist in der NO richtig aufgenommen haben, dann müßten
wir in der Lage sein, das auch in der Bibel wiederzufinden, sonst hat
es uns noch nicht richtig durchdrungen.
Liebe Grüße
Ralf
_____________________________________________________________________
-----Ursprüngliche Nachricht-----In einer eMail vom 15.10.01 15:16:16 (MEZ) - Mitteleurop. Sommerzeit schreibt Norbert-Hoegel@gmx.de:
Von:
Gesendet: Montag, 15. Oktober 2001 19:42
An: Freundeskreis-Lorberliste@yahoogroups.ca
Betreff: Re: [Freundeskreis-Lorberliste] Die suesse himmlische Speise
........, die Bibel bleibt wo sie ist!
Einstieg, Angebot und erstes Kennenlernen Gottes und Seines Weges.
Sie hat ihren Platz und dient auch als Kontroll-Instanz zur Überprüfung
weiterer Worte Gottes, indem der aus ihr trotz allem herausleuchtende
Geist Gottes mit dem Geist anderer Texte verglichen werden kann. Erst
wenn derselbe leuchtende Geist für mich erkennbar wird, oder - wie bei
Lorber - für mich noch heller, leuchtender und intensiver, dann ist für
mich eine Authentizitätsprobe erfolgreich absolviert.
Mit anderen Worten, die Echtheitsprobe passiert bei mir nur, was gegenüber
der alten Bibel und ihrem Geist standhalten kann.
Liebe Freunde,
Hört es Euch selber an was es mit der Bibel für
sich hat, und wie vollkommen sie ist:
Und nun lauscht den Worten des heiligen Vaters.
J. Lorber: 'Himmelsgaben' (Div. Themen) 2
Vulgata oder Lutherbibel? {23.02.1843}
00] Bitte: »O Herr, möchtest Du mir
armem Sünder denn nicht kundtun, ob die
Luthersche Bibel richtiger ist als die Vulgata? - Denn
siehe, wie ich entdeckt habe, so
gehen die Zahlen der Verse und noch so manches andere
nicht zusammen. Darum möchte
ich ganz bestimmt wissen, welches Buch da wohl das
richtigere ist? - O du
liebevollster Vater, gebe mir doch solches kund, so es
Dein heiliger Wille ist!«
01] Also
schreibe denn! Ich sage dir und euch allen: Weder die Vulgata (Lateinische
Übersetzung der Bibel) noch die Lutherische Übersetzung
ist (vollkommen) richtig und
ist die eine wie die andere voll Fehlern. Ja, Ich möchte
dir sagen: Die 'Zerstörung
Jerusalems' ist in der einen wie in der andern
anzutreffen. Selbst die griechische ist voll
Unordnung und Irrtümern. Darum denn auch in allen den
Sekten kein wahrer Glaube und
keine rechte Liebe mehr anzutreffen ist, weil allenthalben
der Grund verstört ist!
02] Diese Verstörung des Grundes aber rührt
aus derselben grundeitlen
Herrschquelle, aus welcher die ganz entsetzliche
Kirchenversammlung zu Nizäa (vom
Jahre 325) geflossen ist! - Wie gestaltig aber war wohl
diese schmähliche Quelle?
03] Siehe, als Mein Wort durch die Apostel
und Jünger schon gar vielseitig
ausgebreitet war, da gab es denn auch bald eine Menge
Evangelisten, welche das
niedergeschrieben haben, was sie entweder aus dem Munde
der Apostel oder Jünger
selbst vernommen haben oder was ihnen von Augen- und
Ohrenzeugen wiedererzählt
worden ist. Solche (Ur-)Aufzeichnungen, entweder in
griechischer oder jüdischer
Sprache, wären alle anzunehmen, denn da wirkte der
Heilige Geist und war alles
richtig.
04] Aber weil derlei Aufzeichnungen bald
einen guten Handelsartikel zu bilden
anfingen, so erstanden bald in allen Winkeln falsche
Evangelisten, schrieben Evangelien
zu Tausenden, ohne daß sie von der eigentlichen Lehre
mehr wußten als jetzt die
Chinesen, und behaupteten aber doch, solches aus dem Munde
der wundertätigen
Apostel selbst vernommen zu haben, und gaben sogar eidlich
vor, daß sie dazu von den
Aposteln selbst aufgefordert worden seien.
05] Ein gewisser, vorher rechtschaffener
Mann, namens Arius, war gar ein
berüchtigter solcher falscher Prophet und Evangelist.
Dieser behauptete am Ende sogar,
daß er vom Geiste Gottes dazu aufgefordert worden sei,
den Menschen klärlichst
darzutun, daß Christus kein Gott, sondern nur ein ganz
gewöhnlicher Prophet war und er
(Arius selbst) es nun auch sei, so gut wie Christus!
Gottes Segen und Liebe
Myrta
Von: Von: Franz K Lieber Franz, warum
tust Du das Wort Bibel
hinzufügen??? Aber um den Kern der
Bibel zu verstehen muss man im Geiste Wiedergeboren sein. Was ich hier schreibe hat
der Herr oft erwähnt, das kommt nicht von mir, denn er sieht sehr wohl was
die Machenschaften der Menschen sind.
Die Bibel ist wie eine Violine jeder spielt sein Lied
das er gerne hören möchte. Weil es ja das verhüllte Wort Gottes ist und die
meisten Menschen noch im Fleisch stecken, ist es ein bequemes Werkzeug es so
hinzubiegen wie es einem gefällt, das man nicht so leicht mit der unverhüllten
Lehre des Herrn durch Lorber möglich ist.
Alles Liebe Gottes Segen und Erleuchtung
Gesendet: Mittwoch, 17. Oktober 2001 12:27
An: Freundeskreis-Lorberliste@yahoogroups.ca
Betreff: Re: [Freundeskreis-Lorberliste] Das Geheimnis das nicht
verstanden wird
In einer eMail vom 17.10.01 06:53:22
(MEZ) - Mitteleurop. Sommerzeit schreibt myrta@telusplanet.net:
Die Bibel hat wohl einen noch guten Kern, und kann manchen erquicken. Mich erwärmt
sie einfach nicht so wie Lorber. Die Liebe fehlt, wohl hat sie Weisheit. Ich
liebe die Liebe und die Einfachheit.
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Liebe Myrta, liebe Freunde,
da unterschiedliche Meinungen über die Qualität der Aussagen der Bibel in
unserer Liste hin und her gingen, möchte ich mal versuchen ein wenig Systematik
hineinzubringen, denn man sollte bei solchen Wertungen möglichst nicht
"die Bibel" sagen, wenn man nur bestimmte Teile im Auge hat.
zum Alten Testament:
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1) die gesamte Thora (die 5 Bücher Mose oder der Pentateuch) gelten unter
Fachleuten noch immer als unverändert in ihrer ursprünglichen Sprache,
dem alten Hebräischen. Das ist ja auch das Buch, auf das sich das
gesamte gläubige Judentum stützt. In den christlichen Bibel-Ausgaben
wird dieser Teil als die "Geschichtsbücher" bezeichnet. Das alles ist
die große Offenbarung an Moses (die Offenbarung am Berg Sinai). Kein gläubiger
Jude würde diese Bücher je übersetzen wollen, denn man kann das gar nicht,
ohne den geistigen Inhalt (den inneren Sinn) zu strangulieren. Der Pentateuch
ist aber nicht fehlerhaft, seine Übersetzungen sind mangelhaft. Hier muss man
sich die Mühe machen, das Hebräische zu erfassen.
2) Die Thora wird begleitet von einer Reihe von Schriften: Josua, Richter, Ruth,
Samuel, Könige, Chronik, Esra, Nehemia, Ester. All das sind Bücher,
welche die Thora ergänzen und es gibt keinen Anlass, sie als verfälscht
anzusehen. Für das Judentum sind sie Vertiefungen und Ausgestaltungen
der 5 Bücher Mose. Auch dieser Teil wird den "Geschichtsbüchern"
zugerechnet. Hier geht auch wirklich um die Geschichte des jüdischen Volkes.
3) Es folgen die "Lehrbücher und Psalmen" bestehend aus dem Buch
Hiob,
den Psalmen (den Liedern, die David zugeschrieben werden), die Sprüche
Salomos, die Predigten Salomos und das Hohe Lied Salomos. Das sind
den Pentateuch ergänzende Schriften aber keine Offenbarungen, wie dies
in den Büchern des Mose der Fall ist. Für das traditionelle Judentum sind
das wichtige Bücher, aber eben nur ergänzende Bücher; zur Thora
gehören sie nicht: es sind der Thora nachgelagerte Schriften, die sich
auch für eine Übersetzung in anderes Sprachen eignen. Es sind "Lehrbücher",
d.h. Aussagen von Lehrern und Begnadeten oder Inspirierten.
4) Dann kommen in der Reihenfolge die "Prophetenbücher"; die Aussagen
aller Propheten. Hier geht es dann nicht mehr nur um die Ermahnung
des Gottesvolkes, sonders insbesondere um die Vorbereitung und die
Ankündigung des Herrn; der Weg hin zu Jesus. Dieser Teil der Bibel ist
ja auch deshalb für das Christentum so bedeutend und für den gläubigen Juden
nicht so wichtig. Auch hier wurde durch Übersetzung aus dem Hebräischen in
andere Sprachen kein Missbrauch getrieben; auch sind sie nicht die eigentlichen
Offenbarungen, sondern ergänzende Stimmen von Menschen, die vom Herrn
inspiriert wurden, bestimmte Mitteilungen zu machen.
5) Abgeschlossen wird das AT dann mit den diversen apokryhischen
Schriften. Diese gehören ja alle nicht zum engeren Kreis der Bücher der Bibel
des AT und wir können sie bei unserer allgemeinen Betrachtung weglassen. Wir
sollten sie aber auch nicht einbeziehen, wenn es darum gehen sollte, Aussagen
der Bibel in Frage zu stellen.
Man sollte immer bedenken, dass das AT, wie wir er kennen, in allen Fällen Übersetzungen
sind aus einer Sprache, die noch nicht mal unter den Juden die Umgangssprache
war. Das alte Hebräisch ist eine Sprache, die für die Mitteilung des
Gotteswortes vom Herrn verfügbar gemacht wurde und das Sprechen (oder Vorlesen)
von Mitteilungen der Thora bedurfte stets sehr großer Kenntnis, nur wenige (die
im Glauben sehr tief Verwurzelten) können die Thora richtig vortragen (so ist
es noch heute). Man sollte also nicht sagen, dass sich hier Fehler
eingeschlichen haben; die Fehler macht hier immer der, der nicht gut in das Hebräische
des AT einzudringen vermag. Die Fehler liegen beim Menschen, der mit der
Bibel umgehen, nicht in den Texten der Bibel des AT. Es ist nicht schon
deshalb etwas falsch, weil man es nicht gut versteht.
zum Neuen Testament:
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Bezüglich der vier Evangelien wird wie folgt unterschieden:
1) Die synoptischen Schriften: die Evangelien des Matthäus, Markus, Lukas.
Hier handelt es sich um Aufzeichnungen über Leben und Wort Jesu aus
zweiter Hand; nicht von den Jüngern selbst. Im GEJ durch Lorber sagt uns
der Herr ja selbst einiges dazu. Myrta hat hier zu Recht auf die Aussage
in "Himmelsgaben" (Bekanntgabe vom 23.02.1843) aufmerksam gemacht.
Hier sagt der Herr, dass Mitteilungen nicht korrekt (verfälscht) sind
(vermutlich unabsichtlich). Der Herr hat hier Selbst durch das "Große
Evangelium Johannes" alles richtig gestellt und in großartiger Weise
für uns vertieft und erweitert: das ist ja auch der Kern der Neuoffenbarung (die
der Schreibknecht Lorber aufzeichnen durfte).
2) Das Evangelium Johannes des NT: Hier spricht ein Augenzeuge, hier
informiert ein Jünger des Herrn. Sehr befremdlich ist es zu sehen, dass
unsere Amtskirchen gerade mit diesem "wahren" Evangelium nicht viel
anzufangen wissen (es passt nicht so recht in das Konzept der
"Angestellten" der Kirchen. Ich habe noch nie gehört, dass dieses
Evangelium fehlerbehaftet sei; es ist aber zur Seite gedrängt. Dadurch ist
es aber nicht falsch und niemals leichte Kost.
3) Es folgen all die Briefe des Paulus und der anderen "Ausleger" des
Gotteswortes für bestimmte Gemeinden. Ich vermute, dass auch hier
niemand sagt, diese Briefe seien mit Fehlern behaftet.
4) Den Abschluss des NT bildet dann "Die Offenbarung des Johannes".
Auch hier wird wohl niemand sagen sie sei voller Fehler; man versteht
sie nicht und dadurch wird sie ja andererseits nicht falsch.
Nach meinem Verständnis kann man sagen, dass es im NT Ungereimtheiten in den
Evangelien Matthäus, Markus, Lukas gibt. Aber das weiß man auch erst, seit der
Herr in der NO gesagt hat, dass das so ist (vgl. die Mitteilung in
"Himmelsgaben").
Es ist also äußerst gewagt zu sagen, "die Bibel" sei unzuverlässig,
weil verfälscht. Seien wir doch froh, das uns der Herr nun Selbst auf ein paar
wenige Schwachstellen in den synoptischen Evangelien aufmerksam gemacht hat.
Aber auch all das gilt nur für Teile des NT. Das AT ist davon ohnehin unberührt.
Pauschalbewertungen sollte man nicht machen.
Wichtig scheint mir auch der Hinweis zu sein, dass nicht nur in der
Neuoffenbarung alles das für uns Wichtige zu finden ist; das ist so im AT, das
ist auch so im NT. Im AT (der Thora) ist aber alles noch sehr verdeckt, im NT
dann offen dargelegt und in der NO dann mundgerecht gemacht. Ist nicht eher die
NO die leichte Kost für uns alle. Man könnte sagen, je mehr die Menschen veräußerlichen,
desto weniger sind sie empfänglich für den inneren Sinn des Gotteswortes (Swedenborg
sollte hier korrigierend wirken). Das veranlasste den Herrn dann, weil es nicht
fruchtete, gegenüber den Menschen unserer Zeit, die Offenlegung des Wortes noch
weiter zu führen als dies z.B. im Evangelium des Johannes des NT schon der Fall
ist. Weil wir immer unfähiger werden, das Gotteswort zu erfassen, deshalb haben
wir es nur als leicht verdaulich in der NO (durch Lorber) erhalten: so erscheint
es mir. Die große Gnade besteht wohl gerade darin, dass der Herr Sein stets
vollständiges Wort (das schon immer bestand) nun noch mehr verdeutlicht hat
(die NO ist mundgerecht für uns, nicht umgekehrt).
Liebe Grüße
GerdFred
Gesendet: Mittwoch, 17. Oktober 2001 21:19
An: Freundeskreis-Lorberliste@yahoogroups.ca
Betreff: Re: [Freundeskreis-Lorberliste] Die suesse himmlische Speise
Die Bibel wurde von Menschen geschrieben, und kann
allein dadurch nicht Lorber gleichgestellt werden. Es ist wohl der Kern
noch in Takt geblieben. Lorber ist das direkte Wort Gottes, er war nur der
Schreibknecht.
Die Bibel hat so viel Verwirrung, Missverständnis, und
viel Blut ist darüber geflossen, weil es das
meist missverstandene Buch ist. Mir genügt Lorber ganz
und gar, da ist alles drin und zwar unverhüllt um in das Reich Gottes
einzugehen. Lorber ist die Direkte reine Sprache vom Herzen des Vaters. Die
Bibel ist und bleibt so wie sie ist, verunreinigt. Ich halte mich an die reine
Speise des Himmels, die noch nicht von Menschenhanden beschmutzt wurde.
In Lorber ist alles enthalten was in der Bibel
ist und noch tausendmal mehr, nur verständlicher. Warum nicht von der süssen
himmlischen Speise Essen die frisch und nicht versauert wurde von der
selbstherrlichen, egoistischen Priesterschaft, die eigentlich oft die
Tore zum Himmel versperrt haben und eigentlich die Lehre von den Himmeln
benutzten für Ihre Selbstherrlichkeit.
Myrta