Von: Hans 

Gesendet: Montag, 6. August 2001 22:32
An: Freundeskreis-Lorberliste@yahoogroups.com
Betreff: [Freundeskreis-Lorberliste] Gott liebt uns !

 

Liebe Freunde !

Myrta sagte in einem Beitrag:

Ich beschäftige mich lieber mit dem Rückgang ins Vaterhaus, als mit einer möglichen Neubannung. Die Liebe des Vater zu seinen Kindern, ist ja das Schönste, lasst uns darüber fröhlich und glücklich sein, nicht wahr?

Seid Ihr auch Myrtas Meinung ? Ich schon, obwohl mich auch die verschiedensten Endzeitprophezeiungen interessieren, ganz zu schweigen von der Wiederkunft Christi. Aber unser Ziel ist bestimmt der Himmel und nicht die Neubannung in der Erde. Das Thema "Neubannung" kam aus der Bertha-Dudde-Liste, denn das ist ein typisches Dudde-Thema. Dort wurde es sehr ernst und kritisch diskutiert.  Mein Lieblingsthema ist jedoch die Liebe Gottes. Ich denke, das ist auch ein Lieblingsthema von vielen von Euch ?

Lorbers Neuoffenbarung lehrt, warum wir geschaffen wurden - nicht für eine Neubannung in die Materie, was einer Zerstörung unseres Ichs gleichkommt, sondern wir wurden geschaffen aus Liebe für die Liebe ! Gott, das allerhöchste Wesen will Selbst nur geliebt werden von uns. Dafür gibt Er alles. So schuf Gott völlig freie Wesen, die so frei waren, daß sie sich zu Gott hinwenden aber auch von Gott abwenden konnten. Nur die völlig freie Liebe zählt vor Gott, weswegen ER uns den freien Willen schenkte, der sogar gegen Gottes Heilige Ordnung handeln durfte.

[HGt.01_005,10] Da sprach die Liebe abermals: „Lasset Uns machen, daß sie sich erkennen, damit sie dann Mich und durch Mich auch Dich erkennen mögen!“

Dafür schuf uns Gott. Zunächst sollten wir uns selbst erkennen, was für uns Menschen schon schwer genug ist, dann aber kommt ein großes Geheimnis: Wir können die Gottheit nur erkennen durch die Liebe. Oder deutlicher: Erst wenn wir die Liebe Gottes erkannt haben, ist es uns möglich auch die Gottheit in ihrer Weisheit und ganzen Macht zu erkennen. Das aber ist unser Ziel.

Desweiteren wird hier offenbart, daß Gott aus zwei unterscheidbaren Wesen besteht, die aber eine unteilbare Einheit sind:

[GEJ.07_198,15] Die eine unterscheidbare Wesenhaftigkeit ist die Liebe als die ewige Lebensflamme in Gott, und die andere unterscheidbare Wesenhaftigkeit aber ist als Folge der allerhellsten Lebensflamme das Licht oder die Weisheit in Gott.

Die Liebe ist das Zentrum der Gottheit und heißt auch der Vater. Dieses Gotteszentrum ist es, das im Wort zu uns spricht. Dieses Zentrum ist der Vater in Jesus. Dieses Zentrum Gottes ist Christus.

Die mächtige Gottheit aber ist die Macht, die nach dem Sündenfall alles wieder vernichten wollte, weil die Heiligkeit Gottes verletzt wurde. Schließlich sorgte der Sündenfall ja dafür, daß in Gott nun eine Widerordnung existierte, eine Ordnung, die gegen Gottes Ordnung war. Somit wurde der allmächtige Heilige Gott ein unheiliger Gott. In Gott entstand ein Zweikampf. Die Liebe Gottes zu uns Menschen gewann diese Auseinandersetzung. Sie nahm das Blutopfer auf sich schon damals. Weil diese großartige Szene viele Geheimnisse birgt, bringe ich hier die wichtigsten Verse im Zusammenhang von dem Moment ab, als die Gottheit das Universum wieder auflösen wollte:

[HGt.01_009,15] Und siehe, da lösten sich die Bande der Schöpfungen in allen Räumen der Unendlichkeit Gottes, und es stürzten die Trümmer durch die weiten Räume unter großem Krachen, Donnern, Heulen, Toben, Brausen und Sausen in die Tiefen der Tiefen ihrer Vernichtung zu, und diese war die Erde selbst, die ebenfalls zertrümmert lag im weiten Schoße der erbarmenden Liebe.
[HGt.01_009,16] Und die Neugeschaffenen bebten vor Angst ob des fürchterlichen Anblicks dieser großen, vernichtenden Schauderszene, deren Größe kein geschaffener Geist je in ihrer ganzen Fülle ganz erfassen wird; denn sie war unendlich.
[HGt.01_009,17] Und nun siehe und höre weiter, was die erbarmende Liebe da sprach und tat!Vernimm die Worte der Liebe in Ihrer Macht, und schaue die großen Taten der Barmherzigkeit in ihrer Kraft, und höre und verstehe wohl die Worte, welche so lauteten:
[HGt.01_009,18] „Großer, allmächtiger Gott aller Macht, aller Kraft und aller Heiligkeit! Ziehe zurück Deinen großen Zorn, und lösche aus das Feuer Deines alles zerstörenden Grimmes, und höre in der Ruhe Deiner Heiligkeit die Worte Deiner ewigen Liebe, welche das alleinige Leben ist in Dir, ewig wie Du und mächtig und stark wie Du aus Ihr und Sie aus Dir, und wolle nicht vernichten das Leben in Ihr und Dich durch Sie, sondern lasse Gnade für Recht ergehen, und lasse genugtun die Liebe Dir, und fordere Sühnung für Deine verletzte und gekränkte Heiligkeit, und Deiner Liebe wird kein Opfer zu groß sein, das Du von Ihr fordern möchtest zur ewigen Sühnung Deiner Heiligkeit!“
[HGt.01_009,19] Und nun siehe und höre und verstehe wohl, was darauf geschah und was die Gottheit darauf erwiderte! Es dämpfte sich das Feuer, und aus allen Räumen wehte ein sanfterer Hauch, untermischt mit noch stark rollenden Donnern durch die fliegenden Trümmer der aufgelösten Welten, welche von einer Unermeßlichkeit bis zur andern gleich großen Blitzen noch brennend zuckten. Und die Liebe verstand den Donner Gottes, welcher heftig sprach:
[HGt.01_009,20] „Ich will alle Schuld auf Dich legen, gleich den Welttrümmern auf die Erde, und Du sollst tilgen die Schmach Meiner Heiligkeit, welche das ewige Band ist zwischen Mir und Dir! Und siehe, Ich verfluche die Erde, damit kein Fleck besudle Meine Heiligkeit und Ich werden würde gleich Dir ein unheiliger Gott; und dieser Fluch sei Deiner Schuld anheimgestellt, die Du auf Dich zu nehmen hast und zu tilgen für Meine Heiligkeit und zu waschen die Erde mit Deinem Blute vom Fluche der Schande durch die Sünde Adams!“[HGt.01_009,21] Und siehe, höre und verstehe wohl, was darauf die Liebe entgegnete und sprach, wie folgt: „Großer, überheiliger Gott aller Macht und Kraft! Es geschehe nach Deinen Worten!“
[HGt.01_009,22] Und siehe, da erlosch auf einmal all das Feuer auf der Erde und in allen den Schöpfungsräumen! Und die Trümmer der zerstörten Sonnen, Erden und Monde wurden wieder zusammengefügt durch die Macht und Kraft der von der Gottheit erhörten Liebe und ordneten sich wieder, wie sie geordnet waren im Anfange ihrer Entstehung; sie behielten aber zu ewigen Zeichen die unvertilgbaren Spuren ihrer damaligen gänzlichen Zerstörung gleich den Wundmalen der ewigen Liebe, die später in der großen Zeit der Zeiten für alle am Kreuze blutete.

Unser Fürsprecher vor Gott ist die Liebe, das Gotteszentrum, das sich der "Vater" nennt und in der ICH-Form in hohen Offenbarungen zu uns spricht. Dieser Allerhöchste und Allererste mußte sich für die blutige Erlösertat inkarnieren. Seine Seele heißt Jesus und war der "Gottessohn", der Messias. 

[Er.01_070,08]  . .  er war der Geist Gottes als Vater von Ewigkeit, Ich aber war und bin dessen Seele. Diese besitzt zwar ihre eigene Erkenntnis und Fähigkeit, als die höchste Seele und die vollendetste Seele aller Seelen; aber dennoch durfte diese Seele nicht tun, was sie wollte, sondern nur, was Der wollte, von dem sie ausgegangen ist. Wollte die Seele auch den letzten bittern Kelch zur Seite schieben, so wollte aber solches dennoch nicht Der, der in Mir war; darum tat demnach Meine Seele auch das, was Der wollte, der in Mir war.
 
Jede Seele ist ein Werk ihres Geistes, der sie schuf, um selbst Köper und Gestalt anzunehmen. Jesus Seele wurde vom Vater persönlich geschaffen. Doch wie bei allen Menschenseelen hatte auch Jesus einen eigenen Willen, sollte, konnte und mußte sich frei bestimmen. Jesus Seele mitsamt Körper, was sich der "Menschensohn" nannte, mußte wie wir auch nach Beginn des Erdenlebens erst den Vater in sich suchen, also ihren Geist in sich wecken und sich ihm zuwenden. Das gehört zur Wesensfreiheit. Daß dies bei Jesus unvergleichlich schneller ging als bei uns normalen Menschen, braucht nicht betont zu werden. Betont werden muß lediglich, daß auch der Menschensohn Jesus sich selbst frei bestimmte. Jesu Seele erkannte rasch ihren Vater, ergriff ihren Geist und einigte sich mit ihm, wobei sie allen Reizen der Welt widerstand bis in den blutigen schmerzhaften Tod. Danach verschmolzen Vatergeist und Jesus-Seele für immer zu einer Einheit. Gott wurde Mensch. Das Geschenk der Erlösung besteht nun darin, daß wir als Seine Glieder miterlöst sind. Wir müssen nur das Geschenk annehmen und Seine Glieder (Werkzeuge) sein wollen. Dann kann ebendieser Jesus in uns wachsen, handeln und erlösen. Denn der Gottesfunke hat ja nun Gestalt und ist ein "Mensch" in uns - es ist Christus. Wächst ER in uns, indem wir tun, was ER uns z.B. durch Lorber und andere mitteilen ließ, so können wir eines Tages sagen: "Jetzt lebe nicht ich, sondern Christus in mir". Da muß Satan weichen.  

[JS.01_52.05.31,22] Je mehr die Seele das ergreift, was ihr von ihrem Urgeiste geboten wird, desto mehr einigt sie sich mit ihm und geht so unvermerkt in ihren Urgeist ein und mit demselben zum Urlichte und aller Wahrheit aus ihm.

 
Nun noch ein Gedanke zur Dualität Gottes.
 
So wie Gott in sich aus zwei Wesen besteht, so wird auch der vollendete Mensch aus zwei Wesen bestehen, die unzertrennbar zusammengehören und doch zwei sind: Mann und Frau. Da wären wir wieder beim Dual. Ob aber ein Mensch seinen Dualpartner erst im Himmel von Gott erhält oder schon immer einen hat, bloß getrennt wurde von ihm, das ist eine Frage, die mir mein Verstand nicht lösen kann, und die auch bei Lorber nicht eindeutig beantwortet wird. Wir sprachen schon oft darüber. Für beide Annahmen gibt es Hinweise. Doch scheint es nicht wichtig für uns zu sein, dies schon vor der Zeit zu erfahren. Aber reizvoll ist der Gedanke schon.
 
 
Herzlichst
 
Euer
 
Hans
 

_____________________________________________________________________________

Von: MfG [myrta
Gesendet: Dienstag, 7. August 2001 07:06
An: Freundeskreis-Lorberliste@yahoogroups.com
Betreff: [Freundeskreis-Lorberliste] Gott liebt uns !

Wichtigkeit: Hoch
Dear Lorberfriends,

Mein Neubannungs- Beitrag, den ich für die Bertha Dudde -Liste schrieb, wurde von mir versehentlich in diese Liste gesendet. Nach dem ich den Fehler bemerkte, habe ich den Artikel im Freundeskreis-Lorberkiste  sofort ausgelöscht. Da können schon mal Fehler unterlaufen, wenn man mehreren Gruppen angehört, nicht wahr? Ich bitte den Hans daher um Entschuldigung.

Hans schrieb:
So wie Gott in sich aus zwei Wesen besteht, so wird auch der vollendete Mensch aus zwei Wesen bestehen, die unzertrennbar zusammengehören und doch zwei sind: Mann und Frau. Da wären wir wieder beim Dual. Ob aber ein Mensch seinen Dualpartner erst im Himmel von Gott erhält oder schon immer einen hat, bloß getrennt wurde von ihm, das ist eine Frage, die mir mein Verstand nicht lösen kann, und die auch bei Lorber nicht eindeutig beantwortet wird. Wir sprachen schon oft darüber. Für beide Annahmen gibt es Hinweise. Doch scheint es nicht wichtig für uns zu sein, dies schon vor der Zeit zu erfahren. Aber reizvoll ist der Gedanke schon.

Die Liebe und nur die Liebe allein, kann Gott erkennen nicht der kalte Verstand. So auch nur die Liebe allein kann das Dual erkennen nie der Verstand. Der Verstand ist nimmer fähig das Dual zuerkennen nur das Herz. Der Verstand zweifelt immer, darum können wir Gott nur mit dem Herzen wahrnehmen. Wenn wir im Geiste, zumindest halb, wiedergeboren sind, ist unser Herz so weit geläutert, das unser Herz das wahre Dual  auch erkennt. Und dadurch bald ein vollkommener Mensch wird, vorher ist das nur schwer möglich.
 

Zu diesem Thema kann ich nur sagen, daß wir am Anfang- als Gott uns erschuf - wir vollkommen waren wie Gott, das Männliche und Weibliche in uns vereinigt.. Durch den Abfall, erstarrten die abgefallenen Geister in der Materie. Und für die Erlösung muessen sich diese Seelenpartikel durch das Mineralreich Planzenreich und Tierreich wieder sammeln.
Als die ersten Seelenpartikel soweit gereift waren oder sich gesammelt hatten für einen vollkommenen Menschen mit dem hinzugefügten Gottesfunken, entstand ein vollkommener Mensch, der Adam.

  (Aus Lebensblaetter I, von 1891) ( No. 58 Wegweiser ins New Salems Licht Teil II, F)
New Salems Verlag Bietigheim (Wuerttbg)

Wäre Adams Seele so geläutert gewesen, wie Gott die Seele geläutert haben will, so hätte er nicht fallen können, und eine Eva wäre niemals geschaffen worden. Durch seinen mit Gott vereinten Willen hätte er die Lebenskeime hinzustellen können, wie Gott es tut.
Gott wäre ihm dann Alles in Allem geblieben, und er von Gott stets empfangend und weiter gestaltend. Das genügte ihm aber auf die Dauer nicht, er wollte auch geben wie Gott, und ein anderes Wesen sollte es empfangen und ausgebären! Dieser Wunsch fing an, ihn zu beherrschen. Gott gab ihm, da Er sah, dass er von Ihm abgefallen, nach seinem Verlangen, damit er erkannte, wieviel er nun verloren hatte. Als Gott sich deshalb von ihm zurückzog, sagte er, dass er aus sich nicht erschaffen konnte, und er betrübte sich, dass er durch die Schlange in sich, die Eigenliebe, so tief gefallen war und aus einem Gottmenschen mit der ausstrahlenden Gotteskraft ein Tiermensch geworden war. Gott stellte deshalb das, was nun von dem Manne beherrscht und gedemütigt werden sollte, seine Eigenliebe, ihm als unzertrennliche Gefährtin an die Seite und band sie unter seinen Willen, weil die Eigenliebe nur durch Demütigung getilgt werden kann. Er schuf deshalb die Eigenliebe in der Fleischesform des Weibes. Diese hatte nun einen schweren Stand, sie ist der Sündenbock, um dessentwillen Adam fiel, noch ehe sie in die sichtbare Erscheinlichkeit getreten war. "Da sie aber vieles zu tragen bestimmt war, so gab Ich ihr ein Gemüt , weich und schmiegsam und stark im Dulden und Ertragen, auch formte Ich sie aus zarterem Stoff, dass sie schwächer sei als der Mann dem Körper nach. Dem Manne aber legte Ich die Liebe für das Schwache und Zarte, und dem Weibe die Liebe und das Starke und Rauhe in das Herz. So ist der Mann zwar Herr des Weibes, denn sie gehört zu ihm und ist ein Teil von seiner Seele, ausgeschieden von ihm für die Zeit der Läuterung und eingekleidet in einen eigenen Fleischleib, aber dennoch ihr zugetan. Und wenn ein Weib auch mehrere Männer gehabt hat auf Erden, weil sie sich wieder verheiratet hat aus mancherlei Gründen, so kann sie doch nur einen Mann wahrhaftig lieben, und zwar den, zu dessen Seele sie gehört, und dessen Seele sie einst ergänzen und vervollständigen muss; sie wird auch von keinem anderen Manne verstanden. Ich kann ihr daher auch keine selbständige Stellung geben in Meiner Schöpfung, so sehr die Frauen auch darnach trachten, ohne den Mann durch die Welt zu kommen. Den Lebensunterhalt können sie sich wohl zur Not erwerben, aber die Löse der Seele nimmer, denn die Eigenliebe kann nur durch Demütigung ausgetilgt werden.
Wenn sie aber den Mann, unter dessen Willen sie sich beugen soll, meidet, weil sie sich unter ihn nicht demütigen will, so bleibt die Seele ungeläutert, denn die Eigenliebe beherrscht sie, nicht der, nicht der Mann, dem sie untertan sein soll! Sonach ist denn alles eitel, wonach sie streben, denn wenn sie es erreicht haben, ohne den Mann sich eine Existenz zu gründen, was Ich oft zulasse zu ihrer Belehrung, so sind sie dennoch unbefriedigt. Denn wahrhaft befriedigt fühlt sich ein Weib nicht, wenn sie sich selber genügt, sondern nur, wenn sie einem Manne genügt; und wenn der "Zeitgeist", wie ihr es nennt, gegen Meine göttliche Ordnung sich auflehnt, wie gerade jetzt in der Frauen- Emanzipation, so ist auch Meine Antwort darauf nicht in weiter Ferne, sondern ihr könnet sie schon jetzt recht deutlich lesen. Suchet eine Frau, die in der göttlichen Ordnung lebt, und wenn ihr eine solche gefunden habt, so habt ihr auch eine körperlich gesunde und meist anmutige Frau gefunden!" Aber kaum eine von den Frauen und Mädchen ist noch gesund, da sie abweichen von der  göttlichen Ordnung. Die den rechten Weg gefunden haben, soll der Mann mit Sanftmut behandeln, die trotzigen, mit denen er nichts ausrichten kann, soll er Gott fürbittend ans Herz legen! "Ich habe mir Geisseln gedungen, das sind die Frauenaerzte, sie schiessen jetzt wie Pilze aus der Erde und verstehen es gar wohl, mit ihnen fertig zu werden. Ihrem Manne wollen sie sich nicht beugen, so muessen sie sich  dem Frauenarzte beugen und ihm gehorchen; aber dieser gezwungene Gehorsam bringt ihnen keinen Gewinn, sondern je mehr sie dem Ärzte gehorchen, desto elender wird es mit ihnen."

Hinzuzufügen wäre hier noch, dass ich als Frau das alles akzeptieren kann, sofern  der bestimmte Mann auch von Gott erleuchtet ist, und mindesten halb im Geiste wiedergeboren ist.
Andernfalls läuft eine Frau  Gefahr, mit  einem noch blinden Mann  in die Grube zu fallen und das bringt eine Frau auch nicht weiter, nicht wahr???

Something to think  about dear Friends.

Dear Greetings
Myrta
 __________________________________________________________________________

Von: Franz Kreuzwegerer 
Gesendet: Dienstag, 7. August 2001 21:20
An: Freundeskreis-Lorberliste@yahoogroups.com
Betreff: Re: [Freundeskreis-Lorberliste] Gott liebt uns !

Lieber Hans
 
die Stelle in der HHGT I,Kap.9 ist meines Erachtens nicht buchstäblich zu verstehen. In Gott gibt es nicht die Eigenschaften Zorn oder andere negative Eigenschaften, denn der Herr ist die Liebe selbst.  Wenn von Gott gesprochen wird, Er sei zornig, und dergleichen dann bedeutet es, daß Er aus Liebe und Barmherzigkeit handelt. Dazu nur zwei Stellen aus den HG von Swedenborg und eine aus Lorber:
HG 245
Daß: "Er sprach zur Schlange, verflucht bist du vor allem Tier und vor allem Wild des Feldes" bedeutet, daß das Sinnliche sich vom Himmlischen abgewandt und dem Leiblichen sich zugewandt und so sich verdammt oder sich verflucht habe, kann genugsam erhellen aus dem inneren Sinn des Wortes; Jehovah oder Gott der Herr verflucht niemand, Er zürnt niemanden, Er führt niemand in Versuchung, Er straft niemand. Geschweige denn, daß Er verfluchte; sondern die teuflische Rotte tut solches; aus der Quelle der Barmherzigkeit, des Friedens und der Güte kann solches niemals kommen. Wenn aber hier und sonst hin und wieder im Worte gesagt wird, daß Jehovah Gott nicht nur das Angesicht abwende, zürne, strafe, versuche, sondern auch töte, ja verfluche, so geschieht dies darum, daß man glauben möge, der Herr regiere und ordne alles und jedes im Weltall, auch selbst das Böse, die Strafen, die Versuchungen; und damit, wenn man diese allgemeinste Vorstellung einmal angenommen hat, man alsdann auch lerne, wie Er regiert und ordnet, und daß Er das Böse der Strafe und das Böse der Versuchungen zum Guten wende; die Ordnung des Lehrens und Lernens im Wort geht vom Allgemeinsten aus; daher der Buchstabensinn von solchem Allgemeinsten voll ist.
HG 6997
"Da entbrannte der Zorn Jehovahs wider Mose" bedeutet Milde.
Dies erhellt aus der Bedeutung des Zorns Jehovahs, sofern er nicht Zorn, sondern das Gegenteil von Zorn, also Barmherzigkeit, hier Milde ist. Daß Jehovah keinen Zorn hat, wird daraus klar, daß Er die Liebe selbst, das Gute selbst, die Barmherzigkeit selbst ist, und der Zorn das Gegenteil, und auch eine Schwachheit ist, was bei Gott nicht zutreffen kann. Wenn daher im Wort Jehovah oder dem Herrn Zorn beigelegt wird, so werden die Engel keinen Zorn inne, sondern entweder Barmherzigkeit oder die Entfernung der Bösen aus dem Himmel. Hier die Milde, weil es gesagt wird zu Mose, durch den der Herr, da Er in der Welt war, in Anse-hung des göttlich Wahren vorgebildet wird.
Daß dem Jehovah oder dem Herrn im Wort Zorn zugeschrieben wird, hat den Grund, weil es die allgemeinste Wahrheit ist, daß alles von Gott kommt, also sowohl Böses als Gutes. Aber diese allgemeinste Wahrheit, die für Kinder, Knaben, Einfältige bestimmt ist, muß nachmals erläutert werden, nämlich daß das Böse vom Menschen komme, und daß es nur scheine, als ob von Gott, und daß so gesagt ist, damit man lerne Gott fürchten, um nicht durch das Böse, das man tut, zugrunde zu gehen, und hernach Ihn zu lieben; denn die Furcht muß der Liebe vorausgehen, auf daß in der Liebe eine heilige Furcht sei; denn wenn der Liebe Furcht eingeflößt wird, so wird sie heilig durch das Heilige der Liebe, und dann ist keine Furcht vor dem Herrn da, daß er zürnen und strafen werde, sondern nur, daß man dem Guten selbst entgegenhandle, weil dies Gewissenspein verursachen würde.
Außerdem wurden die Juden und Israeliten zur Beobachtung der Satzungen und Gebote in der äußeren Form durch Strafen angehalten, und daher glaubten sie, daß der Herr zürne und strafe, während doch sie selbst es waren, die durch Abgöttereien sich solches zuzogen, und sich vom Himmel trennten.
Daß unter dem Zorn Milde und Barmherzigkeit verstanden wird, kommt daher, weil alle Bestrafungen der Bösen aus Barmherzigkeit gegen die Guten geschehen, damit diese von den Bösen nicht beschädigt werden möchten, aber der Herr legt ihnen keine Strafen auf, sondern sie sich selber; denn Böses und Strafen sind im anderen Leben verbunden. Hauptsächlich ziehen sich die Bösen Strafen zu, wenn der Herr Barmherzigkeit an den Guten tut; denn alsdann nimmt ihr Böses zu und daher auch die Strafen; daher kommt es, daß statt des Zorns Jehovahs unter dem die Bestrafungen der Bösen verstanden werden, von den Engeln die Barmherzigkeit verstanden wird.
Hieraus kann man die Beschaffenheit des Wortes im Buchstabensinn erkennen, wie auch die Beschaffenheit des göttlich Wahren in seinem Allgemeinsten, daß es nämlich den Scheinbarkeiten gemäß ist; und zwar aus dem Grund, weil der Mensch von solcher Art ist, daß er das, was er sieht und aus einem Sinnlichen begreift, glaubt, und was er nicht sieht, und aus seinem Sinnlichen nicht begreift, nicht glaubt, somit nicht annimmt. Daher kommt es, daß das Wort im Buchstabensinn dem gemäß ist, was erscheint; aber dennoch birgt es in seinem inwendigeren Schoß die echten Wahrheiten, und im inwendigsten Schoß das göttlich Wahre selbst, das unmittelbar vom Herrn ausgeht, somit auch das göttlich Gute, d.h. den Herrn selbst.
Und eine Stelle aus Lorber JE IV,141/1-3
Der Herr: So ihr leset von einem Zorne Gottes, da sollet ihr darunter verstehen den ewig stets gleichen und festen Ernst Seines Willens; und dieser Ernst des Willens in Gott ist aber ja eben der innerste Kern der allerreinsten und allermächtigsten Liebe, aus der die Unendlichkeit und alle Werke in ihr wie die Küchlein aus dem Ei hervorgegangen sind, und diese kann doch ewig niemanden gram werden. Oder meint aus euch wohl jemand, daß Gott gleich wie ein dummer Mensch zürnen könne?
Wer mehr über solche Stellen lesen möchte und die „Himmlischen Geheimnisse" und „Erklärte Offenbarung" von Swedenborg hat und die gesamten Lorberwerke dem seien folgende Stellen angeboten: HG 588, 592, 5798, 10431;  EKO 929, 1241
Lorber: JE VI,239/1-10, HHGT II,231/20-36,  HIGA III,S.141/2-4: Die Fürsten und der Herr
Das Thema "ob in Gott Böses sei?", möchte ich auch kurz streifen:
Meines Erachtens hat der Herr das vollste Wissen über das Böse, aber das Böse nicht in irgendeiner lebendigen Kraft, die Er zurückhalten müßte. Sondern das Böse wurde bei der Entscheidung der geistigen Geschöpfen ins Leben gerufen, die sich von der Verbindung mit Gott loslösten.
Der Beginn war, weil die geschaffenen Wesen das Gewordensein nicht demütig annehmen konnten. - In gekürzter Form JE I,1/13-20: Im Geschöpf mußten sich zwei Gefühle begegnen: 1. das Gefühl der göttlichen Ebenmäßigkeit und 2. das Gefühl des zeitgemäßen Werden durch den Urwillen des Schöpfers. Das Hoheitsgefühl streitet gewaltig gegen solch eine Erniedrigung und will das zweite Gefühl erdrücken. Durch solchen Kampf aber entsteht dann Groll und am Ende Haß gegen den Urgrund alles Seins und aus dem gegen das niedere Demuts- oder Abhän- gigkeitsgefühl.
Der Mensch wird durch die „Erbsünde" (das Vererbte von den Eltern, JE IV,108/1-9; HG 313) hineingeboren. Die Erbsünde ist die Selbst- und Weltliebe. Aus diesem kommt das Böse und Falsche.
Damit nicht irgend jemand denken möchte, der Herr hätte dies irgendwie verhindern können, und weil Er es nicht verhindert hat, so wäre Er zumindest teilschuldig - eine Stelle aus HG 8227:
Aber die Ägypter flohen ihm entgegen", 2Mo.14/27, bedeutet, daß sie sich selbst in ihr Falsches aus dem Bösen versenkten.
Dies erhellt aus der Bedeutung von „dem Meere entgegenfliehen", insofern es soviel ist als sich selbst in das Falsche aus dem Bösen versenken, das durch die Wasser des Meeres bezeichnet wird: HG 8226. Es verhält sich damit in folgender Weise:
Wer die inneren Ursachen nicht kennt, muß notwendig glauben, daß das Böse, das den Bösen widerfährt, nämlich Strafen, Verwüstungen, Verdammnisse und endlich das Hinabwerfen in die Hölle, von dem Göttlichen ausgehe; so hat es den vollen Anschein, denn dergleichen geschieht infolge der Gegenwart des Göttlichen: HG 8137, 8138, 8188. Aber dennoch kommt nichts dergleichen aus dem Göttlichen über sie, sondern von ihnen selbst. Das Göttliche und die Gegenwart desselben hat einzig und allein den Schutz und die Erlösung der Guten zum Zweck. Wenn das Göttliche bei diesen gegenwärtig ist und sie gegen die Bösen schützt, dann entbrennen die Bösen noch mehr gegen sie und gegen das Göttliche Selbst, denn gegen dieses hegen sie den größten Haß; denn wer Haß hat gegen das Gute, hat einen großen Haß gegen das Göttliche. Deshalb brechen sie hervor, und in dem Maße als sie hervorbrechen, stürzen sie sich zufolge des Ordnungsgesetzes in Strafen, Verwüstungen und Verdammnis und endlich in die Hölle.
Hieraus kann man erkennen, daß das Göttliche, d.h., der Herr nichts als Gutes tut und niemanden Böses, und daß vielmehr die Bösen selbst sich in solches stürzen. - Das ist es, was dadurch bezeichnet wird, daß die Ägypter dem Meere entgegenflohen, d.h., daß sie sich selbst in Falsches aus dem Bösen versenkten.
Was diese Sache anbetrifft, so soll noch etwas Weiteres darüber gesagt werden: Man glaubt, das Böse komme aus dem Göttlichen auch deshalb, weil das Göttliche es zuläßt und nicht entfernt, und wer etwas zuläßt und nicht wegschafft, wenn er kann, der hat den Anschein, als ob er das wolle, und somit der Urheber desselben sei. Allein das Göttliche läßt das Böse zu, weil es dasselbe nicht verhindern und auch nicht entfernen kann, denn das Göttliche will nichts als das Gute. Wenn es daher das Böse, nämlich Strafen, Verwüstungen, Verfolgungen, Versuchungen und dergleichen verhindern und wegschaffen würde, dann würde es das Böse wollen, denn dann könnten jene nicht gebessert werden, und dann würde das Böse einen solchen Zuwachs nehmen, daß es endlich über das Gute herrschen würde.
Es verhält sich damit wie mit einem König, welcher die Schuldigen freispricht; ein solcher ist Schuld an dem später von ihnen in seinem Reiche verübten Bösen, und auch Schuld, daß andere dadurch frech werden, wie auch, daß der Böse sich bestärkt in seinem Bösen. Deswegen darf ein gerechter und guter König, wenn er es auch kann, dennoch die Strafen nicht erlassen, denn sonst tut er nicht Gutes, sondern Böses.
Man merke also, daß alle Strafen, wie auch die Versuchungen im anderen Leben das Gute zum Zweck haben.
 
Es gäbe noch viel mehr Stellen aus den beiden Offenbarungsquellen, aber ich denke für ein Mail ist dies die Grenze des erlaubten.
 
Mit brüderlichen Gruß
Franz Kreuzwegerer

________________________________________________________________________________________

Von: Hans 

Gesendet: Dienstag, 7. August 2001 23:54
An: Freundeskreis-Lorberliste@yahoogroups.com
Betreff: Re: [Freundeskreis-Lorberliste] Gott liebt uns !

 
Lieber Franz,
 
was Du noch einmal mit Deinen Worten sagst, das zeigt das Email mit dem Betreff "Gott liebt uns !" doch deutlich: Die Liebe Gottes ist in Gott das tonangebende Seiner beiden Wesen. Die Weisheit war die zweite Wesenheit Gottes von Anfang an. Sie wurde bei Lorber auch  "Gottheit" oder nur "Gott" genannt im Gegensatz zur "Liebe Gottes", dem "Zentrum der Gottheit". Das ist Lorbers Definition. Nach der Schaffung der Wesen und Luzifers Fall ordnete sich die "Weisheit" der "Liebe" völlig unter:
 
[HGt.01_005,21] Nun sieh weiter, was alles die Liebe tat, und Gott in der Liebe, und die Liebe in Gott! – Und es dauerte die Liebe der Verlorenen; aber die Gottheit erbebte in Ihrem Grimme, und es ward gehört in allen Räumen der Unendlichkeit Gottes ein großer Donner. Und der Donner drang bis zum Innersten der ewigen Liebe, und die Liebe allein verstand den Donner der Gottheit, und der Donner ward in Ihr zum Worte und sprach: „Alle Macht sei Dir untertan; tue nach Deinem Gefallen und sprich ,Es werde!‘, und es wird sein!“
[HGt.01_005,22] Und siehe, die Liebe wurde gerührt bis ins Innerste, und es floß die erste Träne aus dem Auge der ewigen Liebe, und diese Träne floß aus dem Herzen der Gottheit und hieß und heißt und wird ewig heißen die Erbarmung.
 
 
Somit geschieht immer, was der Vater als die Ewige und Allmächtige Liebe anordnet.  Gottes Weisheit stellte die Mittel zur Verfügung, Seine Allmacht vollendete das Werk. Aber Gottes Zorn, der uranfänglich Gott umgab laut Lorber, wurde zwar niedergeschlagen in die materielle Schöpfung. Doch darüber waltet Gottes Liebe:
 
[HGt.02_231,32] Aber sie ( die Schöpfung) sind nicht etwa ein ledig Zorn, sondern Meine Liebe ist allenthalben das mächtigste Wesen dabei.
 
Im Vers [HGt.01_009,20] nahm Gott das Kreuz der Erlösung auf sich und kündigte an, daß ER selbst mit Seinem Heiligen Blut unsere Sünden wegwaschen will ! Wenn man dann noch bedenkt, daß diese heilige Allmacht sich dafür ins unheilige Fleisch der Menschen inkarnieren mußte, dann begreift man erst, daß Lorber nicht übertrieb mit seiner Schilderung vom Kampf zwischen Gottes Zorn und Gottes Liebe. Dieser Zorn war gerecht ! Mir ist er verständlich. 
 
Gottes Zorn ist zur materiellen Schöpfung geworden.
 
[HGt.02_231,34] Darum soll auch der Mensch nicht an der Welt hängen, sondern sich von ihr ganz losreißen, damit er am Ende nicht von ihr verschlungen wird und somit nicht gerät in Meinen Zorn! Denn die Welt ist ja Mein gefesselter Zorn; wer aber mit der Welt ist, der wird auch mit ihrer ewigen Todesfessel sein!
 
* * *
Ev.Joh.3,16. „Also hat Gott die Welt geliebt, daß Er Seinen eingeborenen Sohn gab, auf daß alle, die an Ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben sollen!“

[GEJ.01_021,01] (Der Herr:) „Ich sage es dir: Gott ist die Liebe und der Sohn ist Dessen Weisheit. Also aber liebte Gott die Welt, daß Er Seinen eingeborenen Sohn, d.h. Seine aus Ihm Selbst von Ewigkeit hervorgehende Weisheit, in diese Welt gab, auf daß alle, die an Ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben sollen! – Sage Mir, verstehst du auch dieses nicht?!“
 
 
 
Herzlichen Gruß
 
Hans

_______________________________________________________________________________

Von: Lothar Bross [a.u.l.bross@onlinehome.de]
Gesendet: Dienstag, 7. August 2001 23:39
An: Freundeskreis-Lorberliste@yahoogroups.com
Betreff: AW: [Freundeskreis-Lorberliste] Gott liebt uns !
Liebe Myrta,
 
in seinem Büchlein "Mahfroh" erzählt Karl Dvorak ein Märchen vom geteilten Menschen. Auf Seite 82 zitiert er einen österreichischen Mystiker mit folgenden Worten: "Es wird aber eine Zeit kommen, da Ich den Strahl sammeln werde im Weibe, um die erloschene Sonne im Mann zu erleuchten!"
Diese Zeilen sind mir bei Deinem Zitat aus den Lebensblättern aus 1891 eingfallen. Diese Stelle gibt eine klare Antwort zu unseren  Fragen über Duale. Jesus hat gerade einer Frau in unserer Gruppe die Antwort finden lassen.
Ich habe Deine Mail an mehreren Stellen in die www.lebensstufen.de deponiert (Gott liebt uns, Dualseelen, Wie erwecke ich meine Liebe- am Schluß)
 
Mit herzlichem Gruß
Lothar
____________________________________________________________________________ 

 

Von: MfG 
Gesendet: Donnerstag, 9. August 2001 05:18
An: Freundeskreis-Lorberliste@yahoogroups.com
Betreff: [Freundeskreis-Lorberliste] Gott liebt uns !

Wichtigkeit: Hoch
Lieber Lothar!

Auch ich habe in Lorber irgendwo gelesen: Daß eine Zeit kommen wird, wenn der Herr den Strahl sammeln wird im Weibe, um die erloschene Sonne im Mann zu erleuchten.
Die Lebensblätter aus dem Jahre 1891  geben eine klare Antwort über Duale, wie Du sagst. Es waren Sammlungen von Lorber Mayerhofer etc. Ich habe dieses Büchlein schon lange Zeit. Habe die Worte  immer als Wahrheit empfunden.
Gestern, lieber Lothar, habe ich mal nachgeschaut, was die Hildegard von Bingen darüber schreibt. Sie sagt, dass jede Frau aus einem Mann entstanden ist. Das bestätigt dann doch auch wieder, dass etwas mit Adam geschah, also auch mit allen Männern geschah. Von jedem Mann wurde eine Frau ausgeschieden, wie Eva aus  dem Adam, dass bestätigt sich hier wieder. Eines Tages - hier auf Erden, oder im Jenseits-  werden die zwei getrennten Teile wieder zusammen geführt, nicht wahr?

Ich wünsche Annemarie  und Dir einen recht schönen Urlaub, und  fuer Euch des Herrn Schutz und Liebe. 

Euch Beiden die herzlichsten Gruesse

Myrta