Von:
Gesendet: Montag, 6. August 2001 11:14
An: lorber@yahoogroups.com
Betreff: [lorber] Qualität von Jenseits-Mitteilungen 

In einer eMail vom 06.08.01 07:50:57 (MEZ) - Mitteleurop. Sommerzeit schreibt 
desiree_dinning@hotmail.com:


> Aber hier ist ein Edgar Cayce der doch auch sehr viel Gutes getan
> hat und viele geheilt hat wo die Schulmedizin versagte. Auch war er 
> ein Vorbote für viele auch für mich, um Grösseres
> zuverstehen. 
> Warum wird denn eine Irrlehre zugelassen neben doch guten Dingen die 
> doch hilfreich für die Menschen sind?
> Oder ist das mal so was durch die Materie geht irgendwie verschmutzt 
> wird?
> Yes, I sometimes have to shelf those things, which I do not 
> understand.


-

Liebe Desiree,

bezüglich der Kontakte in die jenseitigen Welten kommt es sehr darauf an, ob 
diese von "weit oben" oder aus geistigen Bereichen von weiter unten sind.

Das Medium Eva Herrmann (Buchtitel "Von drüben" Bd.1) beschreibt offen und 
ausführlich, wie sie Mitteilungen erhält und dass dabei diverse jenseitige 
Geistwesen mitwirken. Sie sagt z.B.: "Worauf es in Wirklichkeit ankommt ist 
nicht, dass eine Nachricht aus dem Jenseits kommt, sondern von welcher 
geistigen Stufe aus dem Jenseits die Nachricht kommt. In unserer Welt 
verlassen wir uns ja auch nicht auf jedes erstbeste Urteil, sondern wir 
vergewissern uns zunächst der Qualität es Urteilenden."

Und dann zusätzlich aus dem Buch von Eva Herrmann: "Wünscht nun eines dieser 
den höchsten Sphären angehörendes Wesen (sie meint damit ehemalige weise 
Lehrer des Altertums; mithin nicht Jesus) mir etwas mitzuteilen, so geschieht 
dies durch eine Art Mitteilungskette. Bei solchen von Stufe zu Stufe oder von 
Wellenlänge zu Wellenlänge herabgesandten Mitteilungen (modulated 
information) wird lediglich die Essenz dessen, was mitzuteilen ist, 
weitergegeben, da Geister sich auf diese Weise mitteinander verständigen, und 
erst auf meiner Bewusstseinsebene übernehmen meine Helfer (sie hat 
verstorbene Freunde als "Helfer") die endgültige Formulierung in einer mir 
vertrauten Sprache (Eva Herrmann spricht mehrere Sprachen)." 

Daraus wird ersichtlich, dass Verzerrungen oder gar Fehler in den 
Übermittlungen auftreten können, weil verschiedene Stationen (Netzknoten) 
durchlaufen werden. 

Wichtiger aber ist der "Ort" der Quelle, aus der die ursprüngliche 
Information kommt. Ist die Quelle weit oben, in der Mitte oder gar nur unten? 
Eine untere Quelle ist dann nicht zwangsläufig eine "Satans-Quelle", sondern 
eine Quelle mit abgestufter guter Qualität. Eine böse Quelle wäre es ja erst 
dann, wenn eine böse Absicht besteht.

Über Edgar Cayce weiß ich zu wenig um mir eine Meinung bilden zu können, ob 
er "Jenseits-Quellen" selbst hatte und wo diese angesiedelt sind. Man muss 
vermutlich die Fähigkeit zum Heilen von der Fähigkeit, Wort-Einsprachen zu 
erhalten, trennen, zumindest separat betrachten. Es kann ja sein, dass ein 
Mensch ein vorzüglicher Heiler ist, deshalb aber noch lange nicht auch ein 
großer Wort-Empfänger, umgekehrt gilt das ja auch.

I also shelf questions and I try to get them answered via Lorber and/or 
Swedenborg; therefore I keep their books in my shelf and I am always 
convinced to find the answers there.

Nach meinem Verständnis sind wir bei Lorber und Swedenborg an der besten 
aller Quellen. Hier fliest das gute und reine Wasser für uns so reichlich, 
dass wir davon wohl in Ewigkeit trinken können, um unser Leben zu erhalten 
und zu bessern. Ich bin überzeugt, dass Lorber die Offenbarungen dirket - 
ohne Zwischenstationen - von Jesus erhielt.

Immer wieder stellt sich uns ja die Frage, ob wir zusätzlich zu anderen 
Quellen (weiter unten am Berg) gehen sollen, um auch dort zu trinken. Ich 
denke, dass das nicht nötig ist und nur ablenken würde. Hier kommt aber der 
Glaube oder die subjektive Gewissheit ins Spiel. Das hält jeder so, wie er es 
für sich selbst für recht und gut empfindet. Es ist das Empfinden im Herzen, 
das hier entscheiden soll. Wir sind ja auch alle verschieden. Wenn wir aber 
ähnlich empfinden, dann gehen wir aufeinander zu, weil wir miteinader reden 
wollen und das ist schön, anregend und befruchtend.

Herzliche Grüße


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Von: Hans 
Gesendet: Montag, 6. August 2001 13:59
An: lorber@yahoogroups.com
Betreff: Re: [lorber] Qualität von Jenseits-Mitteilungen 

Wichtigkeit: Hoch

............. schrieb u.a. :

"bezüglich der Kontakte in die jenseitigen Welten kommt es sehr darauf an, ob 
diese von "weit oben" oder aus geistigen Bereichen von weiter unten sind."


Liebe Freunde,

ich schließe mich Gerd Freds Meinung voll und ganz an. Auch nach meiner Überzeugung gibt es zahllose Mitteilungen aus der Geisterwelt, die nicht sehr wertvoll sind. Auch unter den besseren Geistern davon sind die meisten noch lange nicht vollkommen. Sie kennen längst nicht alle Zusammenhänge. Doch Lorbers Werke strahlen ein so umfangreiches und auch zu Herzen gehendes Wissen aus, daß man nicht umhinkommt, dahinter den Allerhöchsten zu vermuten. Christus, "Gottes lebendige Wort", verkündet im Vorwort zu Lorbers Offenbarungswerken:

[HGt.01_000,02] Wer das vorliegende Werk lesen wird mit einem demütigen und dankbar gläubigen Herzen, dem wird daraus allerlei Gnade und Segen zuteil werden, und er wird im Werke den rechten Autor nicht verkennen.


Bei keinem anderen Offenbarungswerk wird so detailliert und akribisch alles erörtert, was für unser Lebensziel nötig ist, wie bei Lorbers Werk. Leben und Lehre von Jesus wird in gar keinem anderen Werk auf Erden so detailliert fast Tag für Tag wiedergegeben, daß man schon deswegen alle Achtung vor diesem Werk haben muß. Selbst ein Gottesleugner muß sich dann ernsthaft fragen, woher dem Jakob Lorber das viele Wissen um kleinste Vorgänge kam. Bei aller menschlichen Phantasie - das kann sich kein Mensch alles ausdenken ! Alle Lebensbereiche kommen vor, alle Charaktere, zahlreiche Lebensbeschreibungen und viele zu herzengehende Lehren. Von den Lebensweisheiten gar nicht zu sprechen. Was wir dort lernen können, das ist heutzutage noch immer mit bestem Erfolg anwendbar. Dafür garantiere ich, weil ich dieses Werk seit Jahrzehnten kenne, vergleiche und in die Tat umsetze, wo immer mir das möglich ist. Es stimmt, was da geraten wird ! Wenngleich Jakob Lorber ein Mensch und auch noch nicht vollkommen war. Die Lehre aber ist göttlich !

Es gibt im Vergleich dazu mediale Kundgaben, bei denen sich die Geister plump melden als "Jesus" und "Maria" oder irgendeine berühmte Persönlichkeit. Das aber, was diese dann verkünden, ist so furchtbar seicht im Gegensatz zu Lorber und so schrecklich banal, daß ich mit meinem Lorberwissen sofort weiß, daß es recht tiefstehenden Lügengeister sind. Andere Kundgaben, die ich dann schon eher schätze, sind solche, bei denen die sich mitteilenden Engel oder Geister selbst sagen, daß sie noch nicht sehr weit fortgeschritten sind und nur eine untere odere mittlere Stufe erreicht haben, sich aber ganz in den Dienst der Menschen und Jesu stellen. Hier denke ich an die Bücher von Gisela Weidner, die viel Wahres und auch Gutes, aber kein höchstes Wissen und auch Fehler vermitteln. 

Ob eine Kundgabe von gut- oder schlechtgesinnten Geistern herrührt - unabhängig von ihrer geistigen Entwicklungsstufe, erkenne ich am besten daran, wie sie zu dem Erlösungswerk Christi stehen. Ganz schlechte Medien versprechen den Menschen den Himmel schon auf Erden und stellen Jesus als einen von vielen wenn auch guten Meistern hin. Die Guten wissen, daß Jesus Christus das höchste Wesen ist, haben es aber noch nicht gesehen im jenseits, wünschen sich dies aber. Die besten und schon höchsten Kundgaben rühren von Engeln her, die Jesus persönlich sehen und eben auch im höchsten Himmel wohnen. Was diese kundgeben ist so gut, daß es quasi direkt als vom Herrn gegeben angesehen werden kann.

Bei sehr vielen medialen Offenbarungen aus unteren und mittleren Ebenen spielt auch noch östliche Lehren eine Rolle. Da kommt es zu Vermischung von Christlichem mit Buddhistischem, Heidnischen usw.... 

Wie dem auch sei - - - Wachet und betet !, empfahl uns der Herr.


Herzlichst 

Hans