Von: Hans [cordial@goldmail.de]
Gesendet: Mittwoch, 27. Juni 2001 14:04
An: Freundeskreis-Lorberliste@yahoogroups.com
Betreff: [Freundeskreis-Lorberliste] . . .
Richtschnur für unser Leben
Liebe Freunde,
Jesus kommt als Arzt zu uns, die wir alle irgendwie krank an unserer Seele
sind. JESUS kommt gerne zu den Armen und Schwachen, wenn sie nur an IHN
glauben. ER kommt und hilft trotz ihrer Unwürdigkeit. Doch wer
schon ist Seiner würdig ? Keiner ! Seien wir uns
unserer Fehler und unserer Unwürdigkeit bewußt, aber seien
wir uns auch sicher, daß das Jesus nicht stört. ER ist nicht wie
wir Menschen. ER ist unser Heiland und will, daß wir Seiner Heilkunst
vertrauen. ER wird uns heilen. Kommt Jesus in unseren Augen trotz vieler
Gebete auch spät und läßt auf sich oft warten, so kommt ER dennoch immer
rechtzeitig !
Auch in unseren Lorberlisten gibt es noch so manche, die an ihre Brust klopfen
und sagen: Wir müssen noch viel tun, um besser zu werden, damit wir dann in
Seiner Nähe bestehen können. Vorher haben wir gar keine Chance, Seine Nähe
und Gnade zu ertragen. - Wir in unserer Liste verehren Jesus und so
mancher hält sich für zu schlecht, um zu glauben, daß der Herr auch zu ihm
schon jetzt ganz persönlich kommen kann. Doch der Glaube muß anders sein:
[GEJ.01_011,14] Sage Ich zu ihm: „So du dich für
unwürdig hältst, an Meiner Seite zu wandeln, wen hältst du dann für würdig?
Sieh, Ich bin nicht gekommen zu den Starken, so sie irgendwo seien, sondern
nur zu den Schwachen und Kranken kam Ich. So jemand gesund ist, bedarf er des
Arztes wohl nicht; nur der Kranke und Schwache bedarf des Arztes. Bleibe du
daher nur ganz guten Mutes bei Mir, denn Ich habe dir deine Sünden schon
lange vergeben, und so du auch an Meiner Seite sündigen wirst, werde Ich dir
es auch vergeben; denn nicht in deiner Stärke, sondern in deiner Schwäche,
darum du Mich erkannt hast und nun schon ein Fels im Glauben bist, sollst
du vollendet werden durch die alleinige Gnade von oben!“
Vollendet werden wir durch die alleinige Gnade
von oben ! - Bilde sich keiner ein, daß er durch viel Beten oder viel Spenden
sich das Recht erwirbt, in den Himmel zu kommen. Allein das wäre schon eine
hochmütige Vorstellung, es so schaffen zu können. Wer glaubt, daß er
sich das Himmelreich erwerben kann durch sei es was auch immer, der ist
auf dem Holzweg. JESUS allein veredelt uns, sobald wir ihm folgen, Ihn
lieben, Seine Worte in den Offenbarungen lieben, Seinem Rat folgen, den Er da
gibt. - Ja, das heißt IHN lieben und IHM folgen: Seinem Heiligen Wort
und Seinem Rat darin zu folgen im Alltag. Sündlosigkeit und Fehlerfreiheit
verlangt Gott nicht von uns ! Gott kennt uns ! Nur um Glauben und festes
Vertrauen bittet uns Gott und will, daß wir IHN lieben über alles (was da
kommen mag) und Seinem guten biblischen Rat und Seinem Neuoffenbarungsrat
befolgen.
Wie veredelt JESUS uns ? - ER veredelt uns wunderbar durch
die Macht Seines Wortes, das wir nur annehmen müssen. Danach leben müssen
wir also. Zumindestens sollen wir uns bemühen, so zu leben. ER
nimmt den Willen für das vollendete Werk. ER wird uns auch auf halbem Wege
entgegenkommen, da ER unsere Schwäche und Unzulänglichkeit kennt. ER will
lediglich unseren festen Willen zur Besserung aus Liebe zu IHM erkennen. Den
Rest schenkt ER uns immer wieder gern.
Die "unteren Wasser" - unsere schlechten Erkenntnisse, unsere sinnlichen
Ambitionen - verwandelt JESUS in köstlichsten Wein, sprich himmlische
Erkenntnisse, die uns beleben und erleuchten und in uns ewig verbleiben als
himmlische Schätze. Was müssen wir dafür tun ? Immer ist die Antwort
die gleiche seit Maria, Jesu leiblicher Mutter. Sie empfahl den
Meschen immer wieder sehr eindringlich:
„Was Er sagen wird zu euch, das tuet!“
[GEJ.01_011,19] Denn also wie Ich das Wasser in
den Wein verkehrte, wird auch des Menschen naturmäßig Sinnliches in den
Geist verwandelt werden durch das Wort aus Meinem Munde, so er danach lebet!
[GEJ.01_011,20] Aber es solle auch ein jeder den Rat in seinem Herzen genau
befolgen, den Maria den Dienern gab, indem sie sagte: „Was Er sagen wird zu
euch, das tuet!“, dann werde Ich auch an einem jeden das tun, was Ich zu
Kana in Galiläa getan habe, nämlich ein rechtes Zeichen, an und aus dem nun
ein jeder, der nach Meinem Worte lebt, die Wiedergeburt des Geistes in sich
selbst leichter erkennen wird.
Das bleibe unsere Richtschnur unser ganzes Leben !
mfg - hans