Da ist etwas Wahres dran: Geistig besteht Gott aus
drei Hauptprinzipien (Eigenschaften). Die Gottheit ist
tatsächlich unpersönlich. Persönlich ist nur der Vater als Zentrum dieser
Gottheit. Der Vater nämlich, von dem Jesus aussagt, daß wer ihn, den
Gottessohn Jesus, sieht, auch den Vater sieht. Gott Selbst aber ist weder
Mann noch Frau. Er vereinigt beide Prinzipien in sich. Dennoch will
Gott von uns als Seinen Kindern seit eh und jeh nur als VATER,
nicht als Mutter angesprochen werden. Warum ? Dazu machte ich mir einige Gedanken
und zitiere ein paar Textstellen. Zunächst zur Geschlechtlichkeit Gottes:
[BM.01_186,13] So aber schon eine irdische Mutter das
täte, um wieviel mehr Ich, der Ich zu Meinen Kindern alles bin in der
Fülle als Vater und als Mutter . . .
Um zu verstehen, warum wir aber Gott als Vater und nicht Mutter
anbeten sollen, geben uns die Neuoffenbarungen einige deutliche
Hinweise:
1. Um das rechte Verhältnis zwischen Mensch und Gott
herzustellen
DUDDE: Gott als liebender Vater . . . .
15.7.1960 B. D. NR. 7648
Für die meisten Menschen bin Ich der ferne, unnahbare
Gott, vorausgesetzt, daß sie noch an Mich glauben . . . Aber sie haben keine
Bindung mit Mir, sie suchen Mich in der Ferne, sie sehen in Mir wohl
ihren Gott und Schöpfer, aber nicht ihren Vater . . . . sie haben noch nicht das
Verhältnis eines Kindes zum Vater hergestellt, und sie wagen sich darum auch
nicht, Mich wie einen Vater anzusprechen,..... Ich aber will der Vater Meiner Kinder sein . . .
!
Warum ist das so wichtig ? - Weil der Vater die LIEBE ist im Gegensatz zur
Gottheit,die die WEISHEIT und Macht darstellt. Aber nur durch die Liebe
können wir Gott uns nahen ! Die Liebe, der Vater, ist der Lenker - auch der
Weisheit, in und mit der alle göttlichen Pläne erzeugt und ausgeboren
werden.
2. Weil wir nur durch den Vater erlöst werden
können. Ohne die Liebe des Vaters würde uns die Gottheit vernichten
!
[HGt.01_003,06] So merket es denn: Die Liebe
wohnt nur im Vater und heißt der Sohn. Wer diese verschmäht, der wird der
mächtigen Gottheit anheimfallen und wird seiner Freiheit auf ewig beraubt
werden, und der Tod wird sein Anteil sein; denn die Gottheit wohnt auch in der
Hölle, aber der Vater wohnt nur im Himmel.
[HGt.01_167,13] Denn Gott ist ein ewiges,
allerreinstes, aber auch allerunendlichst heftigstes Feuer, welches nimmerdar
erlischt; und wo es der Vater nicht mildern möchte, da würde es alsbald alles
auf ewig zerstören. Daher soll jeder Gott fürchten über
alles und den Vater aber lieben über alles; denn der Vater ist das allerblankste
Gegenteil von Gott.
[HGt.01_167,14] Und doch wäre Gott nicht Gott ohne
den Vater, welcher ist die ewige Liebe in Gott; und der Vater aber wäre nicht
Vater ohne Gott.
[HGt.01_167,16] Wer also den Vater rührt mit
der Liebe, der rührt auch Gott. Wer aber des Vaters vergißt
und mit seiner Weisheit nur die Gottheit rühren will, den wird der Vater nicht
ansehen; der Gottheit Feuer aber wird ihn ergreifen und ihn zerreißen und
vernichten ins Unendliche, daß er sich dann ewig nimmerdar finden wird.
Und es wird dann auch nicht leicht mehr geschehen, daß ihn der Vater wieder aus
aller Unendlichkeit zusammensuchen und sodann wieder von neuem bilden
wird.
[HGt.01_167,17] Wo aber der Vater ist, da ist Gott
auch. Aber allein der Vater offenbart Sich den Kindern; Gott aber kann
Sich niemandem offenbaren, außer allein durch den Vater, und da offenbart, wie
jetzt, der Vater die Gottheit. Wer also Mich hört, sieht und liebt, der hört,
sieht und liebt auch Gott. Wer aufgenommen wird vom Vater, der wird auch
aufgenommen werden von Gott.
3. Nur der Vater ist persönlich erlebbar durch Jesus
Christus. Die Gottheit dagegen ist unpersönlich.
Jesus sagte: " Wer Mich sieht, der sieht
den Vater !" Weiter spricht der Herr:
[GEJ.11_075,27] Ohne Mich kann niemand zum
Vater gelangen, und ohne den Glauben an Jesus hat auch noch kein Weiser jemals
das allgewaltige Gottwesen als den Urquell aller Liebe, die
sich persönlich darstellen kann, empfunden. Das
Unpersönliche wird zum Persönlichen nur in Jesus, und diese Vereinigung
beider in der Menschenform ermöglicht das Herantreten des Geschöpfes an den
Schöpfer, das Aufgehen der Materie in den Geist, die Rückführung der
entstandenen Sündenfolge aufwärts über die Scheidewand von Materie und Geist als
sonst sich unmöglich berühren könnende Punkte hinweg – Brücke ist das Leben
Jesu. –
So wurde aus dem "unpersönlichen" -
besser "unsichtbaren und unbegreifbaren" - Gott ein persönlicher
Vater, Bruder und Freund. Wer von Euch Offenbarungsfreunden will das
abstreiten ? Der Vater ist der
persönliche Gott, der uns liebt und führt, der uns erlöst. Nur der Vater hat
diese Macht, denn
4. Der Vater ist das Lebenszentrum der gesamten
unendlichen Gottheit
[HGt.01_005,02] Die Gottheit war von Ewigkeit her die
alle Unendlichkeit der Unendlichkeit durchdringende Kraft und war und ist und
wird sein ewig die Unendlichkeit Selbst. In der Mitte Ihrer Tiefe war
Ich von Ewigkeit die Liebe und das Leben Selbst in Ihr; aber siehe, Ich
war blind wie ein Embryo im Mutterleibe!
Hier wird klar gesagt, daß die LIEBE, der uns bekannte Vater in
Jesus, mehr ist als die Gottheit. ER, der Vater, ist das
Lebenszentrum der Gottheit ! Und dieses Zentrum hat aus Liebe zu uns das
Menschenkleid angezogen in Gestalt von Jesus Christus, dessen freie
Menschenseele sich für ewig mit dem Vater vereinte. So ist Gott
persönlich. Und er will als Vater=Liebe von uns gesucht werden. Nicht als
Mutter=Weisheit.
5. Die "MUTTER" Gottheit ist "nur" die Ausgebärerin,
der VATER ist der ERZEUGER, die allesbelebende Liebe.
Der Vater ist der Schlüssel zu allem, auch und gerade zur Gottheit, zur
Weisheit, zur Macht ! Also bleibet bei der Liebe. Diese ist geistig gesehen der
VATER. Die Gottheit dagegen ist geistig die MUTTER. Sie ist das
Licht der Liebe des Vaters, der Vaterliebe Schein. Was der Vater will, das
geschieht durch die Gottheit. Das gebiert die Gottheit wie eine Mutter
aus.
Wir können die Gottheit, deren Zentrum die Liebe ist, nur erkennen durch
die Liebe zum Vater, nie mit der Weisheit. Gott-Vater aber ist der Urquell
und das Leben selbst. Die Gottheit ist nicht der Vater, sondern die Mutter, weil
sie der vom Vater empfangende und dann ausgebärende Teil Gottes ist.
6. Der Vater=die Liebe ist unser bester
Führer: Vater = "Pfad-Herr"
So sagte Jesus "Ich bin der Weg
!" und "Folget mir
!" und seine irdische Mutter sagte "Tut, was Er euch sagt !" So
ist eine Haupteigenschaft des Vaterbegriffes "Das geistige Führen" Seiner
Kinder.
Dudde sagt dazu passend:
Der Vater führt die Seinen an der Hand . . . 28.12.1951
B. D. NR. 5283
Der Vater ist aber auch der Sohn und das Wort, das uns führt. Dieses liegt
uns in Bibel und Lorber usw. vor.
[Lg.01_020,54] Ich als Vater aller
Meiner geschaffenen Wesen lasse nichts unversucht, einem jeden zu helfen und ihm
seinen Weg zu erleichtern; wenn er sich aber nicht helfen lassen will, so werden
die Miß-Zustände, die daraus erwachsen nicht Mir, sondern nur ihm selbst zur
Last fallen!
Dem gegenüber ist das Hauptwesen der Mutterschaft nicht das geistige
Führen sondern das Bilden und Ausreifen der Körper und Seelen bis zu dem
Stadium, wo dem Vater dann dieses Wesen übergeben werden kann zur geistigen
Höherentwicklung. - Lassen wir uns also vom Vater führen.
Resume:
Da Lorber, Dudde, Engel, Mayerhofer und alle
alten und neuen christlichen Offenbarungen unmißverständlich sagen,
daß wir Gott als Vater lieben sollen, so ist daran mit unserer
Weisheit auch nicht zu rütteln. Die erlaubte Frage lautet nur leise: Warum
sollen wir Gott nicht als Mutter lieben ? - Weil das ganz verkehrt wäre ! Es
würde Gottes Ordnung auf den Kopf stellen. Das ist die Antwort. Dem so
Fragenden fehlt ein grundlegendes geistiges Verständnis vom Vater- und
Mutterbegriff. Und der Fragende will es besser wissen als Gottes Wort
Selbst, als Jesus und alle Propheten, als Lorber, Swedenborg, Dudde, Mayerhofer
und tausend andere begnadete. Diese falsche"Emazipation" des Weiblichen
gibt es bei Gott nicht ! - Nur die New Age Society mit Leuten wie Walsch
sagen lieber provozierend "Liebe Mutter" zu ihrem Gott, womit sie die göttliche
Ordnung ganz und gar auf den Kopf stellen, so wie es Satana
wünscht !
Satana sagt von sich, daß sie Gottes Frau sei. Sie könnte so manchem
Menschen den Floh ins Ohr setzen, sich als Göttin anbeten und als "Liebe Mutter"
ansprechen zu lassen. Satana sagte:
[HGt.03_017,13] Aber der Herr nahm mich in meinem
Lichte plötzlich gefangen, schuf dann aus meinem Lichte die Materie und neben
mir zahllose Wesenreihen gar herrlicher Art und liebte sie mehr denn
mich, Sein erstgeschaffenes Weib.
Also Vorsicht mit dem Begriff: "Liebe Mutter ", "Göttin" usw... Das ist ein
Trick Satans, der in gewissem Sinne tatsächlich unsere Mutter sein kann (Heer
der Gefallenen, die Satana als ihren Gott ansahen). Das wäre eine falsche
Richtung.
[HGt.03_018,11] Und der Herr sprach: „Ja, bis auf die
Hiebe Kisehels hat sie noch nie eine Züchtigung erlebt von Mir, ihrem
Schöpfer, Gott, Vater und Manne, und dennoch haßt sie Mich als
die ewige, reinste Liebe und will töten Mein Herz, weil es nicht ihr gleich ein
Zerstörer sein will!
Mit der Anerkennung einer Göttin, eines weiblichen Gottes, würden wir der
Satana eine Würde verleihen,die sie in unseren Herzen über den Gott
als Vater (der Liebe und allen Lebens ) erheben würde, und uns in den
Machtbereich Luzifers katapultiert.
Gott als Vater ist der einzige
Schlüssel zur Seligkeit der Himmel, zur Weisheit der Gottheit und zur
Allmacht Gottes. Der Vater - in Jesus Christus personifiziert
- ist der einzige Schlüssel, der alle Tore nach oben öffnet. Ohne
diesen Schlüssel, der Liebe zum Vater und der
Liebe des Vaters zu uns, kommen wir nicht annähernd in die Weisheit und
Macht Gottes, in die Seligkeit der Himmel. Das wäre vermessen und unerhört
dreist. Die Gottheit würde uns zerreissen, wie es uns obige Offenbarung schön
bildlich mitteilt. Lieben wir also unseren Gott so wir wir es
sollen: Als VATER ! Und wem das nicht paßt,
der soll sich die Frage stellen, warum er den Unterschied zwischen Mann und
Frau, Vater und Mutter, noch nicht kennt, obwohl er sich als
Offenbarungskenner ausgibt und Gott und Jesus über alles lieben
sollte.
Bitten wir unseren liebevollsten Vater im Himmel um ein rechtes
Verständnis des Vaterbegriffes.
mfg hz