Titel: Verschiedene Fragen I

Datum: 25.11.2004   Donnerstag   11:15

Nr.: 64

Bedeutung:

 

Liebster Vater Jesus, heute möchte ich einige Fragen stellen, die sich aus dem Geschwisterkreis und aus der Lektüre von einigen Werken Deiner Lieblinge ergeben haben. So es Dein Wille ist, so bitte ich um eine Erläuterung. Amen.

 

Ja, es ist Mein Wille, euch einige Fragen zu beantworten, denn obwohl ihr über so viele Liebes‑ und Aufklärungsworte von Mir verfügt, so gebricht es euch doch noch an der richtigen Ordnung, um mit der Fülle dieser Aussagen klarzukommen, da es nicht das pure Auswendiglernen alleine ist, was euch diese Tatsachen verstehen läßt, sondern nur der Geist der Liebe in euch, den ihr durch die Taten danach auch erhalten werdet. Beachtet, nicht derjenige ist ein Kenner Meiner Werke, der sie kennt, sondern nur der, der danach auch lebt!

 

Die erste Frage lautet, warum der Mensch, obwohl er doch gerade in der heutigen Zeit soviel Aufklärung von Mir in den Neuoffenbarungen erhält, noch soviele Schwierigkeiten hat, Mich auch in seiner Gegenwart als vollbewußten und direkt erfahrbaren Vater und Bruder wahrzunehmen?

 

Darüber habe Ich schon kurz gesprochen, daß es an den noch falschen Vorstellungen liegt, die sich der Mensch von Mir macht und er sich deshalb in einer Sphäre befindet, die noch nicht mit der Meinen übereinstimmt. Ihr wißt, daß nur dann, wenn sich der Mensch innerhalb Meiner Sphäre befindet, die Verbindung zwischen Mensch und Gott von ihm aus möglich ist, daß jedoch, bevor der Mensch sich in Meiner Sphäre aufhalten kann, er sich soweit von seinen falschen Vorstellungen befreien muß, um solches auch geschehen zu lassen und dazu dient ihm vorzüglich auch die innere Stille, in welcher er sich auf Meine Liebessphäre einstimmt. Da allerdings in der Endzeit, in jeder Endzeit, die Ablenkung und sinnliche Beschäftigung mit der Außenwelt über eine ziemlich starke besitzergreifende Sphäre verfügt und auch die Meinen einfängt, so ist die Lostrennung davon ein gewisser Akt der Gewalt und die Menschen können das nur deshalb schaffen, weil Ich ihnen dann zur Hälfte entgegenkomme, so wie dies auch durch euch geschieht, wo Ich sie direkt anleite und ihnen die Möglichkeit verschaffe, daß sie aus ihrer normal gewöhnten Sphäre herausgelangen.

 

Im Gleichnis vom verlorenen Sohn ist das enthalten und ihr könnt daran sehen, wie der Sohn auf dem Weg zur Rückkehr dann zaudert, vor lauter Selbstzweifeln dann unsicher wird und eine Rast einlegt, um sich über seine Gefühle klarzuwerden. Diese Rückkehr geschieht über Meine Offenbarungen und die Pause tritt ein, weil der Gegner ihn zum Endkampf herausfordert und alles, was dann geschehen kann, ist in der Apokalypse Meines Johannes geschildert und doch komme Ich ihm entgegen und wenn er Mich dann noch erkennen will, so wie er Mich in solchen neuesten geoffenbarten Worten erkennt und dann in sich selbst erkennt, so ist er auch schon gerettet. Aber der kritische Punkt ist hier, wo er im Endkampf steht. Über Meine Neuoffenbarungen gelangt er auch zielsicher dorthin, denn Meine so als Propheten mißverstandenen Wortträger und Volksbelehrer führen ihn sicher bis an diese Stelle, aber dann, wenn Ich ihm selbst sichbar werden könnte, muß er von seinen Vorstellungen ablassen und Mich auch erkennen wollen als Vater, der sich ihm völlig überraschend auf eine Weise nähert, mit der er nicht gerechnet hat. Solches geschieht wie gesagt auch durch euch und wohl demjenigen, der es in sich erkennt und Mir in sich selbst vertraut, um diesen noch trennenden Fluß der Eigenliebe zu durchschreiten.

 

Jakob hatte seinerzeit an dieser Stelle mit Gott gerungen, d.h.,  er war sich als Gerechter nicht so sicher und rang noch um diese Gotteserkenntnis, die er dann auch bekam, allerdings deshalb, weil Ich ihm seine Fleischesliebe abrang, was an der ausgerenkten Hüfte sichbar wurde. So auch heutzutage, wenn derjenige, der durch die Kenntnis Meiner Neuoffenbarungen noch pausiert und mit Mir ringt, mit Mir in euch oder auch anderswo und wo Ich ihm sodann als diesen sich in der Gerechtigkeit Ereifernden die Hüfte seiner ehelichen Liebe zerschlage, wenn er Mir ehebrüchig wird, weil er sich wieder nur mit seinem in ihm versteckten Rest der Weltliebe einläßt, sich mit seiner eigenen Geliebten einläßt und Mich am anderen Ufer stehenläßt. Deshalb komme Ich ihm als jemand anderer entgegen, mit welchem er ringen muß, um seine Gerechtigkeit loszulassen. Es ist besser, er wird mit einem Leiden geschlagen, als daß ihn der Gegner dann völlig vereinnahmt. So hat auch der gerechte Jakob seinen Weg zu Mir gefunden und doch ist es Mir lieber, dieser Endkampf würde nicht auf diese Weise ausgetragen werden, sondern Mein Gottesstreiter würde Mich in euch und in sich als die demütige Liebe erkennen, so wie ein Petrus, Jakobus oder Mein Lieblingsjünger Johannes.

 

Die zweite Frage schließt sich daran an und einige möchten wissen, warum ausgerechnet diese Erde diese Funktion hat, wo man durch diesen Lebenskampf zum Gotteskind und was das bedeutet, wenn man es mehr in der Weisheit und weniger in der Liebe auffaßt.

 

Das ist allerdings eine heikle Frage, etwas mehr in der Weisheit aufzufassen, denn um diese Antwort zu verstehen, braucht man ohnehin alle Liebe, zu der man fähig ist und so nur wieder ein kleinstes Licht. Wenn Ich also von Meiner Sphäre sprach, in der ein Mensch sich aufhalten sollte, so bedeutet das, er hält sich in Meiner Erde auf, denn die Sphäre Meines Himmels ist die eigentliche Erde, ist die Urerde und so ist eure Erde zwar auch ein Himmel, denn ihr selbst seid ja ein Himmel im Kleinsten und doch ist dieser Himmel noch so weit von Meinem Himmel, von Meiner Sphäre entfernt, daß man dazu getrost den Vergleich mit der Hölle ziehen kann. Aber eine Urerde muß ja vorhanden sein, eine Urheimat, mit welcher alle anderen Wesen in eine Beziehung treten und welche sie alle als Keim in sich tragen, der sie mit allen anderen abgleicht. In Meine Sphäre ist ja alles enthalten und für jedes Erdenkind ist dann eine Ecke freigestellt, wo es sich in aller Freiheit entwickeln kann, ohne daß es von Meinem Himmel bedroht ist. Da jedoch jeder Mensch sich dann auch auf sich selbst beschränken könnte und sich selbst in seiner eigenen Sphäre verlieren könnte, so habe Ich eine Urerde als Himmel erwählt, um alle Wesen einmal dort mit allem abzugleichen, um so also eine Übereinstimmung der Sphären aller zu schaffen, um aber auch jedem sich auf sich selbst beschränkendem Wesen die Möglichkeit einzuräumen, sich aus dieser Selbstfixierung zu lösen, um in andere Sphären und Gesellschaften einzutreten und der Weg dazu bin allemal Ich als Jesus selbst, denn nur über Mich führt der Gang aus der Isolation einer bestimmten Zeit und Epoche innerhalb einer eng zentrierten Ichpersönlichkeit, die sich im Jenseits ja schon endlos lange in sich selbst genügen könnte.

 

Aber diese Urerde, eure Erde, bietet nun als alleiniger Punkt diese Möglichkeit, sich mit dem allseits vorhandenen Geist zu verbinden, um durch das Erdenleben sich die Möglichkeit zu erarbeiten, um von sich selbst loszukommen, denn jeder Mensch ist im Prinzip ja Gott für sich selbst. Allerdings mehr im Jenseits, wo es diese Entwicklungszwänge über die Materie nicht gibt und der Geist sogleich innerhalb seiner Sphäre ein freiestes Bewußtsein erhält, abhängig von seinem Erkenntnisgrad, versteht sich. So bin Ich als die Urliebe auch schon die alleinige Verbindung aller Wesen über Jesus und so wie Jesus den Weg zurück zu Mir darstellt, so ist es auch diese Erde, die Ich als Jesus zum Himmel verwandelt habe, wenn ihr euren Endkampf auch erfolgreich durchlebt habt. Die Apokalypse ist der Vorgang der Verwandlung eurer Sphäre, in der ihr selbst gefangen seid und der Weg eines jeden, wie er von Mir herausgezogen wird, wenn er Mich als Jesus Christus anerkennt und die zwei Zeugen für ihn tätig werden können, nämlich die Liebe und die Weisheit in Mir. Die Liebe als der Vater, der Mich gesandt hat und die Weisheit als der Sohn, der zu euch gekommen ist. Nehmt ihr dieses an, so seid ihr vom Gegner nicht mehr zu überwinden, denn wenn ihr im Leibe sterbt, so seid ihr dennoch in Meiner himmlisch verwandelten Erde angekommen.

 

Nun zur dritten Frage. Ob die Zeit und die Entwicklung des Menschen angefangen von Adam und Eva bis hin zu euch und noch weiter doch eine innere Entwicklung des Geistes bedeutet oder ob die ersten Menschen Mir doch mehr am Herzen lagen und moralisch höher standen?

 

Was Mir immer am Herzen liegt, ist eure freie Liebe zu Mir. Da Ich jedoch der Freiheit eures Geistes wegen, auch auf euch warten muß, bis ihr bereit seid, Meiner Liebe Folge zu leisten, so ist die Entwicklung eures Geistes tatsächlich ein wichtiger Faktor. Die ersten Menschen waren noch mehr in Meiner Gegenwart befangen und man kann es damit vergleichen, wie ihr euch um eure kleinen Kindlein kümmert, die sich ohne eure Besorgungen denn auch schon nicht in der Welt behaupten könnten und so war Ich ihnen näher vom Gefühl. Eure Zeit ist anders geartet, denn nun ist das Menschengeschlecht erwachsen geworden und ihr könnt aus der größten Freiheit und Entfernung von Mir heraus handeln, wie Ich vorhin sagte, in einer kleinen Ecke des Universums handeln völlig abgetrennt von Mir und doch ist ein Teil dieser Menschheit anwesend, die dafür Sorge tragen, daß die Abtrennung ihrer Geschwister nicht den völligen Untergang dieses Universums zur Folge hat und so bezieht sich der Endkampf immer auf diejenigen, die Mich im Sinne aller sodann im Herzen aufnehmen, tragen, ihr Kreuz tragen und dadurch die Weiterexistenz aller gewährleisten.

 

Diese Erde ist das Herz aller und Meine Liebsten sind auf dieser Erde auch schon die Herzmenschen aller und die Meinen werden jeder für sich einen geistigen Schöpfungsmenschen bilden, in denen alle anderen wieder weiterleben, auch wenn sie sich im Geiste selbst wieder töten. Und so, wie auch in Mir, als die Urerde alles lebt und die Berechtigung zur Weiterexistenz hat, obwohl die Taten vieler Menschen aus der Sicht der Gerechtigkeit her ihr Ende bedeuten, so lebt ihr in Mir und in euch leben dann alle anderen, die ihr als bewußt liebend umfassen könnt während jene, die ihr nicht bewußt erkennt, sodann noch andere Ecken eures Universums ausfüllen, um dort im Verborgenen zu leben, gleich wie es heutzutage auf dieser Erde ist, wo sich viele von Mir abwenden. Aber seid ihr euch der Sphäre von Mir bewußt geworden und habt dabei sämtliche andere Bewußtseinszustände und Erscheinlichkeiten durchstanden, um zu Mir durchzukommen, so lebt ihr schon selbst ein Christusleben und könnt alles sich in euch als unbewußt Empfindende noch zum Bewußtsein führen und jeder Gedanke, den ihr jemals gedacht habt, wird in euren Welten völlig neue Schöpfungen entstehen lassen und in der Gesamtheit der Zeit, könnt ihr alles erfassen, denn dann seid ihr wie Ich selbst, ein Gott für alles von euch Geschaffenen, doch jetzt, hier auf dieser Erde, ringt ihr noch darum und müsset euch die Fähigkeit verschaffen, daß ihr allem in euch auch der Helfer und Heiland werden könnt. Allem, was ihr auf dieser Erde je gedacht, gehört und getan habet.

 

Nur hier, in Meinen Himmeln, die sich noch verborgen halten, habt ihr die Möglichkeit, euch alles selbst zu verschaffen, was ihr als Meine Miterlöser eurer Welten auch braucht, denn ihr selbst seid der Sohn, seid die ausgesendete Weisheit der Liebe, die sich selbst wieder in Liebe verwandeln soll, so wie Ich als Jesus, als Gott selbst, es euch gezeigt habe. Ich mußte es euch zeigen, ihr hättet es sonst nicht geschafft, denn selbst die größten Meiner Engel haben es nicht vermocht entweder den Paradieszustand zu überwinden, noch überhaupt diesen engelhaften Zustand der Weisheit zu überwinden und deshalb habe Ich als Gott selbst kommen müssen, um es zu leben. Darum werdet ihr noch Größeres schaffen als Ich, wenn auch ihr dereinst die Erlösung euren Welten bringet. Nur hier ist der Ort, wo ihr das Rüstzeug dazu erhaltet, denn hier ist ja Mein Himmel, wenn ihr es erkennt und habt ihr das erkannt und lebt ihr danach, so seid ihr in Meinem tausendjährigen Friedensreich angelangt und Ich bin euch sichtbar zur Seite.

 

Oh ja, eure Vorstellungen sind noch sehr irdisch und ihr glaubt, ihr hättet schon soviel erreicht und doch sage Ich euch, daß ihr ja nur im kleinsten Funken Meiner Göttlichkeit lebt und das wahre Leben erst beginnt, wenn ihr die Vorschule des Lebens hier auf der Universität Gottes durchlebt habt. Wo Ich bin, da sind ja alle Sphären enthalten, so ist es auch hier auf Erden, aber wo Ich in euch wirkend bin, in eurer Gegenwart bin, da seid ihr zeitlos und alles wird sich euch erschließen, sämtliche Zeiten und alle Orte und sämtliche Zustände und alle Erscheinlichkeiten und alles nur, weil ihr Mich aus ganzer Seele liebt, weil in Meiner Liebe die Ungefährlichkeit aller Sphären enthalten ist, weil Ich selbst in dieser Liebe euch vor allem bewahre, was euch schädlich sein könnte und so ist es doch auch jetzt, wo ihr es doch lernt, daß ihr bewahrt bleibt, mag es auch so toben um euch herum wie es will, denn eure Sphäre vermag Ich aus Meiner Vaterliebe immer zu hüten.

 

So seid ihr Mir als Kinder am liebsten vor allem, wenn ihr euch als Erwachsene dieser Kindsliebe noch befleißigen könnt und Mir nun im vollbewußten Zustand eure Liebe schenket, nach der Ich Mich so sehne.

 

Drei kleine Fragen und doch beinhalten sie Großes und wohl dem, der sich nicht an Meiner Liebes‑Weisheit stört, ihm will Ich die Hüfte einrenken und Ihm geben Mich selbst als Braut.

 

Amen. Euer Vater Jesus. Amen

 

  Tausendjähriges Reich

 

  Wachstum des neuen geistigen Schöpfungsmenschen

 

  MN-Kundgaben