Titel: Ich lade dich an Meine Tafel

Datum: 23.11.2004   DI   11:02

Nr.: 63

Bedeutung:

 

Ich sehe dich weinen Mein Kind, auch dich sehe Ich weinen in deinem tiefsten Inneren über das Unverständnis deiner Geschwister, die noch so sehr an dieser falschen Gerechtigkeit kleben, über die Langmut, diese unendliche Geduld, die du aufbringen mußt, weil sie sich geistig kaum bewegen wollen, es vor Selbstmitleid und falschem Stolz und ihrer noch versteckten Besserwisserei auch nicht können und so macht jeder in Meinem Namen noch seine eigenen Geschäfte und du weinst darüber, Mein Kind. Und das ist die Gefahr, daß du in dieser Traurigkeit sehr leicht vom Gegner vereinnahmt würdest und deine Geschwister, als unwissende Freunde, hätten dir damit einen Bärendienst erwiesen und deshalb komme Ich, wie so oft, nun wieder zu dir, bin sogar persönlich anwesend, für dich spürbar von außen und vor allem von innen, in deinem Herzen.

 

Es gibt da Geschenke, über die man sich freut und andere, die man nur annimmt und welche, die man noch gar nicht erkennt und so hast du Mich auch nicht richtig erkannt als Ich an deinem Geburtstag anwesend war, Ich, dein Jesus, dein Ein­ und Alles und so lasse Ich dir Worte der Liebe sagen, damit du es hörst, was du ja weißt, aber was dir doch auch manchmal so ein wenig verloren geht. Ich liebe dich so, als wenn du Mein einziges Kind wärest und Ich gebe Mein Leben für dich her. Ja, diese Worte kommen dir bekannt vor, denn du kennst sie schon, du hast sie gehört und gelesen. Du gehst Mir nicht mehr verloren, Mein Kind, nicht du, und auch die deinen, für die du sichtbar so mitleidest und Mich ja täglich um ihren Schutz bittest, können jemals verloren gehen, denn das ist dein Kampf, ist dein Leid, ist all der Kummer, den du Mir zuliebe erträgst. So nehme Ich dich in Meine Arme, umfasse dich und ziehe dich hin an die dich liebende Vaterbrust, und du läßt dich von Mir ergreifen und dich herzen und umarmen, wie da umarmt ein Vater sein Kind in dieser Geborgenheit und ja, weiter noch, wie da umarmt ein Bräutigam seine Braut in seiner Brautliebe und wie da umarmt ein Bruder seinen Bruder, den er schon immer kennt, den er aber doch so lange verloren glaubte. Siehe, Mein Kind, Ich bin dir nicht verlorengegangen und auch du hast dich niemals wirklich von Mir entfernt, noch entfernen können, denn Meine Liebe hat dich von jeher gehalten und so sei nicht traurig über deine Nächsten, über all diese Schwere, die sich in deinem Umfeld so oft zeigt und verzage nicht, wenn du meinst, daß doch gerade deine Geschwister dich verstehen müßten. Nein, nicht wirklich, denn verstehen tue nur Ich alleine dich. Nur der Vater versteht sein Kind und nur der Bräutigam empfindet für seine Braut und nur der Bruder geht mit seinem Bruder und so bin Ich schon wieder bei dir und helfe zu tragen dein Leben, deine Gewohnheiten, um die du so schwer ringst, und nehme die Last von deinen Schultern, denn so trägst ja so oft auch die Last schon der deinen und so will Ich dich erquicken mit Meiner Liebe und Ich werde dir schon noch alles in deinem Herzen gar selbst erklären, um was du nun noch so schwer ringst.

 

Aber du mußt es dir selbst nehmen wollen, was Ich dir biete, denn sonst gehörte es dir nicht und du mußt es dir auch getrauen von Mir, deinem geheiligten Bruder die ebenfalls heilende Liebe entgegenzunehmen, die dich ja nur immer beglücken möchte. Ich sehe deine Tränen, Mein Kind und Mein Herz rührt sich und sendet aus den Bogen der Vaterliebe als Brücke aus Meinem obersten Himmel bis zu hin zu dir, hier hinab in die Tiefe dieser Menschlichkeit, wo die Grenze zwischen Mensch und Tier immer weiter verblaßt und wo sich der Mensch schon freiwillig dem Tiere unterstellt hat. Du hast dich jedoch Mir unterstellt und so bist du für diesen Moment Mein einziges Kind, denn du bist für Mich die alleinige Schöpfung und Mein ganzer Himmel und Mein ganzes Reich und für dich gab Ich alle Meine Herrlichkeit auf, um bei dir zu sein, hörst du, du Kind Meiner Liebe? Ich will ja immer nur bei dir sein und muß doch deinen Willen beachten, ob du es möchtest, ob du den Vater auch lieben möchtest, ob du den Bruder auch lieben möchtest, ob es dir gefällt, daß Ich dir Meine Liebe zeige, denn so ein kleines Kämpferherz ist da schon sehr leicht abgespannt und hält das nicht aus, was Ich in der Liebe so eigentlich dir zeigen möchte, dir auch sagen möchte, dich auch fühlen lassen möchte, denn weißt du, auch Ich, als die Ewige Liebe, bin ja auch abhängig von Meinem Kinde, daß Ich doch so sehr liebe, daß auch Ich in dir weine, Mein Kind. Ich weine auch in dir und ich freue Mich, denn Ich sehe dich weinend, wenn du deine Last spürst und es dich schmerzt, wie man dich verklagt und mißversteht und Ich freue Mich, wenn Ich sehe, wie du für deine Geschwister weiter trägst und dich freust, daß Ich dich dazu ausersehen habe für eine Arbeit, um auch einen Auftrag für Mich zu übernehmen, den sich deine Geschwisterliebe auch schon freiwillig erbat.

 

Ja, du weißt es, daß Ich dich schon längst angenommen habe. Ich habe dich als Mein Kind angenommen und dir gesagt, daß Ich auch dir Meine Worte in dein Herz legen werde und das habe Ich getan und Ich sagte auch, daß Ich dir noch mehr in dein Herz legen werde und auch das werde Ich tun. Was ist all deine Traurigkeit dagegen, wenn doch jede kleinste Erfahrung im Leid und auch in der Freude, die Ewige Liebe veranlassen, Sich dir selbst zuzuneigen, dich zu umarmen und so erkenne, wie auch im Leid dir etwas Großes, etwas unaussprechlich Großes zuteil wird, denn wenn Ich auch alle Meine Kinder umarmen und herzen möchte, so sind es doch nur immer wenige, die das auch zulassen. Ja, besinne dich ein wenig, ruhe ein wenig an Meiner Vaterbrust, schmecke das Gefühl Meiner Liebe zu dir, verbinde dich mit Meinem Fühlen und Wollen und werde mehr und mehr eins. Höre, Ich spreche im Leid zu dir und wie wird es erst sein, wenn Ich in deiner Freude zu dir spreche. Du hast da schon die Reife, um auch das Jenseits zu empfinden, um auch all diese dunklen Mächte zu spüren und so auch wirst du von ihnen empfunden und deshalb kommen sie, um deine Liebe zu vereinnahmen.

 

Sprich zu Mir, Mein Kind, bleibe bei Mir, denn deine Geschwister können dir dabei nicht helfen, sondern du bist ihnen die Stärke, du bist ihnen die Zuversicht und die ersten Worte, die Ich vor einer gewissen Zeit zu dir sprach, du erinnerst dich, Worte über deine Demut und deine Geduld sind in Erfüllung gegangen, denn du hast Mein Wort gelebt und so lebt Mein Wort in dir und so lebe Ich in dir. Ja, diesmal spreche Ich mehr Worte zu dir und auch zu jenen, welche dir gleichen und die doch schon überall um den Erdglobus verteilt sind und da die deutsche Sprache ja auch schon noch der Herzenswirkung überall verteilt ist, so werden sie auch diese Worte in sich empfinden und wissen, daß Ich sie meine und es für sie dann nicht so wichtig ist, wo sie sich befinden, weil sie sich ja nun an Meinem Vaterherzen befinden.

 

Laßt euch nicht beirren, ihr Söhne und Töchter, laßt euch auch von den euren nicht beirren, denn nicht sie, sondern Ich selbst werde es euch sagen, wie es sich verhält mit allem, mit eurem Leid, eurer Gerechtigkeit, eurem Mitempfinden für andere und eure Fähigkeit, euch selbst loszulassen und diese Art der Nächstenliebe, welche euch nur mit Mir verbindet und dabei auch dem Nächsten den Raum zum Leben gibt und es nicht euer Eigengift ist, was ihr ihm reicht, sondern Ich selbst in euch es bin, der ihnen gereicht wird. Ja, eure Tränen könnten Mich traurig machen, wenn Ich nicht wüßte, daß ihr in ihnen auch all das Unerlöste und Geistige aus euch herausspült und wie wichtig es ist, daß es keine zu großen Trauertränen oder Reuetränen sind, oder gar dieses Selbstmitleid, sondern daß es nur diese Mitleidstränen für andere und so auch für Mich selbst sind, weil ihr erkennt, wie ihr auch um Mich in euch und anderen weinet.

 

Ja, ihr werdet Welle um Welle geprüft und die Zeit rinnt mit grausamer Unerbittlichkeit an euch vorbei und versucht euch mitzureißen in den Strudel der Ablenkung und Erbarmungslosigkeit, in die Tiefe, wo sich der Gegner so wohlfühlt. Aber ihr, bleibt ruhig und haltet stand, denn was soll euch an Meiner Vaterbrust geschehen und auch du, Mein kleiner Schreiber dieser Liebesworte an Mein Kind und darüber hinaus an alle Kinder, die guten Willens und voll der Liebe sind, was soll euch denn geschehen in Meiner Gegenwart, vor dem ihr noch Angst haben müsset? Ich sagte ja früher und durch andere Wortträger, meiner Magd, und auch hier, daß Ich bei euch bin bis ans Ende der Welt und wenn ihr schon wißt, daß es die Welt ist, die euch bedrückt und wenn ihr auch wißt, daß es diese Zeit des Endes dieser Welt ist, die euch noch bedrücken kann, so dürft ihr auch wissen, daß für euch doch die Endzeit dieses Zustandes herangerückt ist und daß nun Mein himmlisches Jerusalem auf euch wartet. Ist das nun eine Trauerträne oder ist das nicht vielmehr eine Freudenträne wert, daß Ich diesmal euch auserkoren habe und ihr es geglaubt habt und es zugelassen habt, daß Meine Liebe euch berühren konnte und ihr Mir dadurch die große Seligkeit des Vaters und des Bräutigams und des Bruders geschenkt habet. Ich bin doch von eurer Liebe berührt, Meine Kinder, und sie ist es doch, die Mir das Herz öffnet und die Mich in Meinem ganzen Wesen berührt und durch dessen Liebe ja schon Welten wieder neu erstehen und ins Dasein treten, von denen ihr noch keine Ahnung habt und so schauet ihr noch oftmals in den gestirnten Himmel und blicket dort für euch unerkannte Gestirne und wißt doch nicht, daß ihr in jedem Moment der tiefsten Freude zu Mir doch schon mehr ins Dasein rufet, als ihr nach außen schauen könnt.

 

Oh wie reich habe Ich euch gestaltet, wie reich und selig könnt ihr sein, wenn ihr nur ein wenig euren Standpunkt verlaßt und auf Mich schauet und in Meiner Liebe um euch herum schaut, auf die Menschen, in ihre Herzen und wie ihr fühlen könnt, wie schon ganze Gefühlsstürme aus eurer Brust entschwinden und ihr euch fragt, wohin sie denn gehen und wenn ihr dann eines Tages diese Gefühle dann selbst wieder als Erfahrungen erlebt, dann habt ihr die Antwort und wenn diese Gefühle mit Meiner Liebe ausgesendet wurden, weil ihr sie Meinem Segen anheimgestellt hattet, so werden diese Erfahrungen dann später so unaussprechlich schön sein, daß ihr tatsächlich den Tränenbogen Meiner Liebe in all seinen himmlischen Farben durch den himmlischen Liebesklang bereichert und geschmückt wiederfindet und wenn ihr so wie jetzt durch dieses Kind, was es schon weiß, daß Ich es gemeint habe, sodann Mich selbst in seinem Liebesgefühl umfaßt und vor Seligkeit und Freude euer Herz sprechen läßt, so entstehen dann schon Räume und Schöpfungen von unaussprechlicher Schönheit und alles wird mit allem verwoben und alle Menschen werden sich daran erfreuen können und doch wißt ihr zurzeit noch so wenig davon und solltet doch wissen, wie wichtig, ja wie wichtig nun alle eure Erfahrungen und Erlebnisse sind und noch werden und dabei gerade jene, bei denen Ich Mich zu einem kleinen Kinde demütig hinabbeuge, es aufnehme und in Meinen Armen trage.  

 

Mein Sohn, du weißt es, es ist dir bewußt und so auch den anderen Söhnen und Töchtern und doch bin Ich noch traurig über andere, die kaum einen Bruchteil davon wissen, was ihr wißt und wenn ihr schon so ein wenig verzagt, wie mag es ihnen in ihren dunkelsten Stunden ergehen, wenn sie voller Verzweiflung und Gottesferne sich die Schmerzen ihrer Seele und ihres geschundenen Körpers herausschreien und in ihrer Ichbezogenheit nicht mehr Raum haben, um den Nächsten zu sehen. Euch habe Ich dazu erziehen können, den Nächsten zu sehen, den Partner, die Frau, den Mann, die Kinder, die anderen und euch bin Ich deshalb im Nächsten entgegengekommen und Meine Tränen gelten allen, die noch im Reiche des Bösen gefangen sind. So bitte Ich euch, daß ihr euch nun wieder ermannt und nun gestärkt an Meiner Vaterbrust euren Weg als Weinbergsarbeiter im Gut des Herrn wieder aufnehmt, denn spät habe Ich euch gedungen, aber nicht zu spät und so wird das große Werk auch schon gelingen und so sage Ich nun, daß der Zyklus auch in euch eröffnet sei und auch in diesem Meinem Kinde, daß sich so im Leid befunden hatte, auch darüber vor allem, daß die Meinen noch so träge sind und es nicht schaffen, sich deutlich genug auch über Meine Worte auszusprechen, sondern so oft noch dazu schweigen und stattdessen ihren eigenen Geschäften nachgehen.

 

Doch dich Mein Kind, lade Ich an Meine Tafel, welche die Meinen nun auf Mein Geheiß vorbereiten und zu welcher du dich auch schon hingezogen fühlst. Ich erwarte dich.

 

Amen. Dein und euer Vater Jesus. Amen

 

  Tausenjähriges Reich

 

  Wachstum des  neuen geistigen Schöpfungsmenschen

 

  MN-Kundgaben