3. Das Geheimnis der Zahlen
  a)   Das Geheimnis der Zahlen
  b)   Die Entsprechung der Zahlen und Zeichen
  c)   Die Bedeutung von einigen zusammengesetzten Zahlen

3. Abschnitt

a) Das Geheimnis der Zahlen

Leitwort des Herrn:

"Nichts ist so rein und lauter wie die Z a h I ."

(EQ 229,28.)

Einfältige Bibelleser nehmen die Zahlenangaben der Schrift meist als Mengenwert. Wird diese Annahme auch noch begründet, dann ist eine Sektenmeinung fertig, und die Wahrheit muß sich dann inzwischen solange hinter dem Isisschleier verbergen, bis das irrende Gemüt für höheres Licht empfänglich geworden ist. Die modeme Bibelforschung scheint - Dank sei dem Vater alles Lichtes - heute bereits über die naive BibelaufIassung hinausgewachsen, während manche Sekten noch immer im kindlichen Buchstaben-Glauben verhaftet bleiben.

Hier einige Zitate aus offiziellen Bibelwerken:

"Jeder Bibelleser weiß jedoch, daß die Zahlen der Schrift nur selten als exakte Angaben verstanden sein wollen, daß sie vielmehr Bedeutungen angeben und nach ihrem geistlichen Sinne aufgefaßt werden müssen. "

"Bildatlas zur Bibel ", Bertelsmann, 1957/ Seite 31)

" Über den reinen Zähl- und Mengenwert hinaus haben die Zahlen in der Heiligen Schrift aber vielfach noch eine besondere inhaltliche, sinnbiIdIiche Bedeutung. Sie ist bei vielen Zahlen ganz eindeutig, bei anderen nicht so klar erkennbar. ... Die mögliche oder eindeutige symbolische Bedeutung einer Zahl braucht darum auch keineswegs ihre sachliche Bedeutung und Richtigkeit auszuschließen; beides kann sehr wohl nebeneinander stehen (vgl. etwa die häufigen Zeitabschnitte von 40 Tagen, z.B. 2 Mose 24,18; Matth 4,2; Apg 1,3)."

(Brockhaus: "Lexikon zur Bibel" S. 1553)

Auch die neue Einheitsübersetzung der "Heiligen Schrift", herausgegeben im Auftrag der Bischöfe Deutschlands u.a. Staaten, des Rates der Evangelischen Kirche Deutschlands und des Evangelischen Bibelwerkes in der BRD, erkennen die Tatsache der Symbolbedeutung biblischer Zahlen.

In mehreren Fußnoten wird auf die Zahlen-Bedeutung eingegangen, die ich im nächsten Abschnitt unter den entsprechenden Ziffern anführen will.

Hier nur zwei bemerkenswerte Stellen aus dem "Neuen Testament" der Einheitsübersetzung:

"Im Stammbaum Jesu mit den 3 mal 14 Generationen verbirgt sich eine Zahlensymbolik: Die Buchstaben dienen im Hebräischen zugleich als Ziffern; zählt man die Buchstaben des Namens David zusammen, so ergibt sich die Zahl 14." (Einheitsübersetzung, Fußnote zu Mt 1,17)

"Im Griechischen und Hebräischen dienen die Buchstaben auch als Ziffern. Man kann also den Zahlenwert der Buchstaben eines Namens zusammenzählen." (Einheitsübersetzung / zu Offb 13,18)

Lange vor der theologischen Aufgeschlossenheit bezüglich der Sinnbedeutung der Schrift wurden die Geheimnisse der inneren Bedeutung der Zahlen den Kabbalisten aus der Urzeit mündlich und teilweise schriftlich überliefert. Die vielen uneingeweihten Christen wußten davon nichts. Erst mit den Offenbarungen des Herrn durch Jakob Böhme, Emanuel Swedenborg und Jakob Lorber wurden den einfachen Gläubigen die Geheimnisse der Zahlen kundgegeben.

So spricht der Herr durch Swedenborg :

"Die Zahlen im Gottworte bedeuten Dinge (AR 10) und bezeichnen die Beschaffenheit einer Sache und nicht die Zahl (AR 287,364)" "Die multiplizierten Zahlen bezeichnen Ähnliches wie die einfachen. "(HG 5291,5335)

"Daher bedeuten die Zahlen im Worte die Qualität und nicht die Quantität."(AB 336)

"In der Geisterwelt schließt jede Zahl eine Sache in sich. ... Ich (Swedenborg) war begierig zu wissen, was sie bedeuten, und es wurde gesagt, daß sie herkommen aus der Engelsrede. ... Die Zahlen erscheinen nicht im Himmel, sondern in der Geisterwelt, wo sie sichtbar dargestellt werden. Dies Geheimnis wußten die Uralten, .. und hatten daher eine kirchliche Rechnung durch Zahlen gebildet, durch welche sie in allgemeiner Weise das ausdrückten, was durch Worte in besonderer Weise ausgedrückt wurde. (HG 5265)

"Im Himmel gibt es Schriften, die nur aus Zahlen gebildet sind, und Geheimnisse in sich schließen, welche nicht in Worten ausgedrückt werden können. (HH 263. HG 5265)

Die Urväter um Henoch, wie auch die späteren ausgewanderten Urvölker des femen Ostens, die Ägypter und Hebräer, kannten die geheime Sprache der Zahlen. Selbst die Juden zur Zeit Jesu wußten, teilweise noch durch die Kabbala, von der Zahlenmystik. In der hebräischen Sprache hat jede Hieroglyphe ihren bestimmten Zahlenwert.

In der neuerschienenen "Papus-Kabbala" können Wissensdurstige darüber Aufschluß finden. Doch für uns Christen ist dieses Wissen kein Beitrag zu größerer Seligkeit. Trotzdem will ich hier einige Zitate aus jüdischer Zahlen-Lehre anführen:

"Die in den Zahlen und Buchstaben ausgedrückten Ideen sind unbestreitbare Realitäten. Diese Ideen verketten und vereinigen sich wie die Zahlen selbst. In logischer Weise geht man von einem zum anderen über." (S 28)

So schrieb Eliphas Levi : Dieses erreichbare Erkennen der Gottheit, gegliedert nach den zehn Ziffern, aus denen sich alle Zahlen zusammensetzen, enthält die ganze Methode der kabbalistischen Philosophie. " (S 32)

" Das Alphabet und die zehn Zahlzeichen - gibt es etwas Elementareres? Man füge noch die Zeichen für die vier Kardinalpunkte am Himmel oder die vier Jahreszeiten hinzu - und man hat das Buch Henochs seinem Hauptinhalte nach! Aber jedes Zeichen ist das Sinnbild einer absoluten und wesentlichen Idee. Die Gestalt jeder Ziffer und jedes Buchstabens hat ihren mathematischen Grund und ihre hyroglyphische Bedeutung. Die Ideen, die unzertrennlich mit den Zahlen verknüpft sind, folgen je nach Addition, Multiplikation, Division usw. den Zahlenoperationen und erreichen so deren Genauigkeit. Das Buch Henoch ist also die Arithmetik der Gedanken. " (S 34-35 aus "Papus, Die Kabbala", Ansata-Verlag, 1975)

Dem Lorber-Kenner wird das oben erwähnte "Buch Henoch" besonders auffallen. Dazu möchte ich folgende Bemerkung einflechten:

Wie der Herr durch Lorber kundgibt, wurde die Lehre der Urzeit unter dem Hohepriester Henoch der Nachwelt überliefert. (Man vgl. Ev 5/281,3; WCR 202; HGt 2/142, 3-4; und die Anmerkung in der "Menge-Bibel" zum Judasbrief 14 f)

Dieses gesammelte Schrifttum der Patriarchen wurde unter den Namen "Sanahscritt" (die heilige Schrift), "Seant ha vesta" (= euer Heil) und "Seant hiast elli" (=die heilige Geschichte Gottes) den Nachkommen überliefert. (HGt 3/192)

Später wurden diese Urschriften als "Kriege Jehovas" , von Noah über die Sintflut gerettet, den Semiten übergeben. (Vgl. Ev 1/154,18; DT 16,7)

Diese "Kriege Jehovas" sind heute noch bei den Bewohnern Tibet' s und der Tatarei in Mittelasien erhalten (WCR 279).

Teilweise sind sie unter den Namen "Sanskrit" oder "Zenda vesta" bekannt. (EM 76). So befinden sich in Mittelasien (Himalaya, Lhasa) heute noch reine Offenbarungen aus der Henoch-Zeit , die damals mittels Hieroglyphen auf Steinplatten eingeritzt wurden. (AR 11, LS 101-103, WCR 279, HGt 1/169,6 fund EM 76).

Moses, der Kenner der Ursprache, nahm teilweise die Henoch-Urschriften in seinem 6., 7. und Anhangs-Buch auf. (Vgl. Ev 7/3,7 und 12,17; Ev 4/129,7; ffi-I 237.) Im 4. Moses-Buch, Kap. 21,14 und 27, wie im Jos 10,13 und 2. Sam 1,18 findet man Hinweise auf vorbiblische Offenbarungen.

Die Pharisäer enthielten ihren Gläubigen diese Urschriften vor, und sonderten sie von den übrigen Mosesbüchern. Daraus entstand die "Kabbala". (Vgl. Ev 6/216,6.ff; 221,5; 223,6 : Ev 9/124,3; Ev 10/203,11)

Im Laufe der Zeit wurde dieses Schrifttum verändert, verschlüsselt und schließlich war zur Zeit Jesu nur noch die "Kleine Kabbala", ein verstümmeltes Restwerk der Henoch-Urschrift, vorhanden (Vgl. DT 11,46-48).

Erst mit der Neuoffenbarung des Herrn durch Jakob Lorber wurde im Werk "Haushaltung Gottes" die verschollene Uroffenbarung Henochs neu kundgegeben. Wörtlich bestätigt dies der Herr in "Erde und Mond" Kap. 76.

Wer jedoch die Einzelheiten genauer (mit Quellenangaben versehen) nachgewiesen finden will, der sei auf meine Schriften Nr. 11 (Das Urwort Gottes) und Nr. 34 (Und Gott spricht dennoch) verwiesen.

Demnach können Lorber-Leser in der HGt im ganz neuen Kleide die Urlehre der Kabbalisten entdecken. Es ist beglückend zu wissen, daß die Kundgaben der Neuoffenbarung durch Swedenborg und Lorber eigentlich die Urschriften aller Weltreligionen und Kulturen in deutscher Sprache enthalten. Den buchstaben- und zahlenkundigen NO-Freunden wird mit diesem Elementarwissen die Tür in die urältesten Mysterien göttlicher Weisheit geöffnet.

Selig die Eintretenden, beglückend das Licht, welches erwachte Geistaugen im Neuoffenbarungs-Werk erschauen dürfen. Nicht eine Wissensbereicherung wird im nachbiblischen Gottwort geboten, sondern gerade das Gegenteil: hier wird vom Leser ein inneres und äußeres Mittun gefordert, ein verständiges Gemüt, welches aus dem Quell unendlicher Gottweisheit schöpfen, denken und urteilen gelernt hat!

Unser Freimachen von eigener Meinung und Begründung, unser Ledigwerden vom menschlich-äußeren Denken, Wollen, Fühlen und Wissen öffnet und erweckt die eingeschlafene Seele und trägt Gottes Bewußtsein in die stille Herzenskammer.

Mit der göttlichen Intelligenz aber fließt auch die Liebe ein, und das Urleben des Vaters, das wir Christen die Wirkung des "Heiligen Geistes" nennen. -

So wird Jesus Christus unser Lehrmeister, macht uns zum Beherrscher der Buchstaben und Zahlen, der Schrift und des Lebens. Hier lehrt uns Gott Selbst die hohe Arithmetik (Zahlenlehre, Rechenkunst) der Himmel.

Lauschen wir vorerst den buchstäblichen Kundgaben des Vaters durch Lorber !

So lautet das Geheimnis der Zahlen:

"Meine Ordnung und Mein System ist ein ganz anderes als das der Menschen, die da zählen eins, zwei, drei, vier, fünf, sechs, sieben, acht, neun, zehn; bedenken aber nicht dabei, daß jede dieser Zahlen nur eine Grenzmarke einer Unendlichkeit ist. Was aber zwischen eins und zwei und drei und so fort liegt, das bedenken sie nicht!" (HG I 175,8)

"Jede Zahl hat einen unerschöpflichen entsprechenden geistigen Grundsinn. Aus diesem Grunde will Ich euch zeigen, daß die Zahlen, Jahre, Tage, Stunden und Minuten im Geiste durchaus nicht das bezeichnen, als was sie dastehen, sondern die Weisheit des Geistes ist eine andere als die des irdischen Verstandes. .. (GS 2/45,12.20.)

Nehmen wir also die Zahlen nicht mehr buchstäblich, entdecken wir hinter den Zeichen die Wunder göttlicher Liebe und Weisheit! Erkennen wir, daß die Jahreszahlen der Urväter und Kinder nicht immer ihr persönliches Alter vorstellen, sondern die Beschaffenheit ihres Zustandes (V gl. Fußnote des Herrn durch Lorber in HGt 1/38,20).

Auch der erleuchtete Böhme erkannte diese Tatsache, und der Herr spricht durch ihn zu uns :

"Der Verstand wird in Gott geboren, nicht auf den Schulen aus Kunst, wiewohl wir die nicht wollen verachten; denn so die Kunst in Gott geboren wird, so ist sie ein zehnfältiges Mysterium, denn sie erreicht allezeit die zehnte Zahl im Witze, ... denn sie kann aus vielen Zahlen eine machen. .. (Seel.Fr.38,20)

"Der Geist Gottes redet bloß von seinem Mysterio, und lässet die Zahlen stehen. ... Es hat keine Kreatur Gewalt darüber, sie zu offenbaren. ... Darum haben Propheten und auch Christus, alle in Gleichnissen geredet. .. (Letzte Zeit 1/87 f)

Der Leser stellt hier die Frage: "Wie kann der Glaube aus den vielen Zahlen eine machen ?" Vielleicht entdeckt der Frager im folgenden Zitat des Herrn durch Lorber selbst die Antwort.

So spricht der Herr:

"Die große u n b e k a n n t e Z a h I bin Ich Selbst." (Hg I /291,7)

Das Göttliche Ich in Jesus Christus ist also die "große unbekannte Zahl", die alle anderen Zahlengeheimnisse enthält.

Heißt das nicht mit anderen Worten: nur der Vater kann über unseren Geist die Geheimnisse der Zahlen enthüllen? Öffnen wir uns deshalb dem Einstrom des Göttlich-Einen ! Lassen wir einfließen den Geist der Heiligkeit! Und wir werden finden, schauen und erkennen, was hinter den einfachen Zeichen an unendlicher Gottfülle steckt, die nur darauf wartet, bis ein Einfältiger die Bande äußerer Buchstaben und Ziffern löst.

In diesem innigen Worterleben wird der Beschauer der Zeichen die heilige Zahl als Gott Selber erkennen, und erleben die Fülle aller Wunderzeichen.

Dann erst werden sich die Widersprüche in den Zahlen des Buchstabenwortes von selbst verlieren, und der Herr braucht nicht mehr einen Lehrmeister im Außenwort abgeben, wie dies Christus in der Lorberkundgabe "Natürliche Sonne" noch tun mußte. (Man vgl. NS 69,3 f. und 65,12.)

Gotthingebende Demutsliebe erweckt das Mysterium aller Zahlen zu einer lebendigen Gottsprache, die auch der äußere Mensch verstehen und begreifen kann.

In ehrfurchtsvoller Andachtsstimmung empfand auch Eckehart von Hochheim das heilige Geheimnis der Zahlen, welches hier als Schlußwort des Vaters stehen soll:

"Nichts ist so rein und lauter wie die Zahl." (BQ 229,28.)

"Alles, was Zahl ist, das hängt vom E i n e n ab, und das Eine hängt von nichts ab. Gottes Reichtum, Weisheit und Wahrheit sind ganz und gar Eins in Gott. ... Gott hat alles, was Er hat im Einen, es ist Eins in Ihm." (BQ 254,24f)

" Tausend Engel sind in der Ewigkeit nicht mehr an Zahl als zwei oder einer, denn in der Ewigkeit gibt es keine Zahl.. sie ist jenseits aller Zahl. " (BQ 338,25 f)

Nun will der Autor dem Leser eine Tabelle der Grundzahlen und einiger zusammengesetzter Zahlen mit ihrem geistigen Entsprechungs-Sinn vorstellen. Die Bedeutungen stammen neben Bibel-Schriften, NO-Exegesen teilweise aus der Entsprechungskunde von Armin Schumann.

Zahl Zeichen  B e d e u t u n g
0 Die erste Zahl ist die Null und bez. den unoffenbarten Gott. (Ev 4/122,6-8) Die Null ist nicht Null in weltlicher Darstellung, denn ein Nichts gibt es nicht. (WGR 76)

Die Zahl 0 wird durch Kreis oder Kugel dargestellt. Sie zeigt den unoffenbarten Gott oder das "Göttliche Selbst". Sie ist die Zahl des göttlichen Mittelpunktes, des Ungrundes, der Gnaden- oder Gottessonne, der Unendlichkeit und Ewigkeit und damit der Maßlosigkeit. Null ist die Zahl des ewigen Anfangs und damit der ewigen Gegenwart; die Zahl der göttlichen Ruhe und aller göttlichen Allmacht-Eigenschaften; ferner bezeichnet sie auch das göttlich unbegrenzte Leben, die ewige Stille ohne Wesen und die göttliche Einsamkeit. (Vgl. auch die Bedeutung des Buchstaben "O"!)

1 Gott-Einheit, der offenbarte Gott Vater, Schöpfer, Jehova, Jesus Christus (vgl. Is-Rune oder i). Eins bezeichnet den allumfassenden Geist der Einheit, genannt Gott, als Grund alles Seins und Daseins; den ewigen Anfang aller Dinge und Begebenheiten. 1 = ist der Begriff des Geistigen, Seelischen, Materiellen u. Monismus.

Eins ist die Zahl der vollkommenen Einheit; der höchsten Konzentration und des unbegrenzten Universalismus. Grundzahl alles Seins und Daseins, aller Kraft und Dinge, und die Zahl des letzten Zieles.

1 = ist Vater, Beginn, Ursprung, feurige Liebe. (EQ 116,5.f. 118,30 ff.)

1 bezeichnet ein Verneinen, meint nicht zulegen. (EQ 252,36.f.)

1 bez. den Glauben allein ohne Liebtätigkeit. (HG 5291)

Nach Bibel-Lexikon: "Eins = Gott ist einer, sein Wesen ist Einheit. Der eine Mittler ist Gott und Mensch, Jesus Christus, der mit dem Vater eins ist (Joh. 10,30)"

2 X

V

Bezeichnet die Verbindung zwischen Schöpfer und Geschöpf, Gottes eigene Kirche, die Kindschaft und die Wirksamkeit in Gottes Kirche. Bezeichnet ferner das Geschöpf, das Kind Gottes. Zwei ist auch die Zahl der Gott-Zweisarnkeit, der Verbindung zwischen Gott und Mensch; das Gesetz der Dualität, wie zwischen Gott und Satan, Gott und Mensch, und Mensch zu Mensch.

Bezeichnet alles in Ansehung des Guten: AR 245,610.

Aus Bibel-Lexikon: "Die Zwei ist die Zahl sowohl der kleinsten Gemeinschaft, wie der Trennung und Entscheidung. Sie bedeutet die Überwindung der Einsamkeit und Hilflosigkeit in Ehe(1 Mos 2,20b-24; Mt 19, 4-6) und Freundschaft (Pred 4,8-12)."

3 Freier Wllle, strebend zu Gott.. Ist auch das Zeichen des Feuers strebend wider Gott. Ist das Zeichen des Wassers

Die Zahl Drei  bedeutet:

1. Das Wesen des Wesen des Geheimnisses vom Werden, Sein und Vergehen.

2. Gott in Seiner Offenbarung als Vater, Sohn und Hl. Geist.

3. Die Fülle des Guten und Wahren von Gott auf den Menschen übergehend.

4. Die Zahl des Heiligen Geistes und seine Einwirkung auf alle Geschaffenen.

5. Zahl der 3 Hauptgeister Gottes, gleich Michael (Liebe), Satana (Weisheit) und Uriel (Wille).

6. Verbindung des Diesseits mit dem Jenseits, in jedem Zustand.

7. Universelles Dreiverhältnis von allen Wesen, Dingen und Begebenheiten, von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.

Bezeichnet nach Swedenborg: Alles in Ansehung des Wahren (P3 245,610) und  das Vollständige und Gänzliche (AR 875).

Bezeichnet nach Böhme die drei Prinzipien (Licht, Finsternis und Materie), die drei Söhne Noah, die drei Böden der Arche, die drei Himmel usw (MM 32,11-12)

Nach Bibel-Lexikon: "Wie die Eins erscheint auch die Drei in enger Beziehung zu Gott. ... Gott offenbart sich als Vater, Sohn und Geist (Mt 28,19). Geist, Wasser und Blut legen Zeugnis für Jesus ab (1 Joh 5,7.8 )

... 3 Männer kommen zu Abraham (1 Mos 18,2);

... 3 bilden das Heiligtum, die Wohnung Gottes unter seinem Volk: Vorhof, Heiliges und Allerheiligstes. (2 Mos 26,33).

3 Tage liegen zwischen dem Tod und der Auferstehung Jesu."

4 Bezeichnet das irdisch Begrenzte; die Erlösung oder Erhöhung Gottes. Vier ist eine Zusammensetzung aus dem Gotteszeichen  und dem Kindschaftswinkel L

Vgl. dazu die lateinische (bzw. ariabische) Zahl 4 = 4- und die römische: IV

Ursprünglich "Hakenkreuz", Sonnenrad, Feuerrad, bez.  die Tätigkeit des Geistigen innerhalb des Irdischen. Z.B. im nebenstehenden Zeichen (das wie ein Brief aussieht): Das höllische Streben im Irdischen.

Die Zahl Vier ist exoterisch (= äußerlich, für nicht Eingeweihte); sie stellt dar den in vier Teile gebrochenen geistigen Ring. Ist die Zahl der Einhüllung und Verdichtung des Geistigen zur Seelensubstanz und Stofflichkeit. Ist auch die Darstellung des Höllenmäßigen, des Verlorenen (verlorener Sohn) ohne göttliche Hilfe; ist weiter die Zahl des geistigen und des Seelentodes und gleichzeitig die Zahl des vorgeburtlichen Entscheidungszieles.

Eckehart-Spruch: (EQ 145,-20-23)   "1 bleibt 1 in 1000 x 1000, wie in 4".

Einheitsbibel: (Fußnote zu Offb 14,20) "Als ein Vielfaches der symbolischen Zahl der Erde (= 4, Vier) symbolisiert die Zahl 1600 (4 mal 4 mal 100) die ganze Erde. - "

Bibel-Lexikon: "Die Vier bezeichnet die Gesamtheit der geschaffenen Welt, wenn von den 4 Enden (Jes 11,12; Offb20,8), Örtern (Hes 7,2) der Erde und den 4 Winden (Dan 11,4) gesprochen wird."

5 Fünfstern, Pentagon, Zeichen der Verinnerlichung (Mystik), Zahl der Eingeburt. und des Gemütslebens.

Die Zahl 5 ist esoterisch (= innerlich, für Eingeweihte, Gegensatz zu Zahl 4).

Zahl des geheimen Wissens über die Dinge des Geistigen und seines Zustandes. Geheimes Wissen der Gesetze göttlicher Vorsehung, Fügung und Zulassung. Zahl der göttlichen Gnade, Erbarmung und Offenbarung. Zahl über geheimes Wissen von der Auswirkung von Gut und Böse. Zahl der Erkenntnis über das Gottesleben, Seine Planung und Sein Ziel.

Die Zahl der Mystik. (5 = gleich G).

Die Zahl aller Vorgänge des Geistigen in ihrer Erfassung von Ursache und Wirkung.

Swedenborg: 5 bezeichnet wenig oder auf kurze Zeit (AR 427).

Einheitsbibel, bzw. Bibel-Lexikon: "Bei der Fünf zeigt sich keine deutliche Beziehung in bestimmter Richtung."

6 Sechsstern (Sex), bedeutet die Beachtung der Gesetze der "geistigen Zeugung".

Zeichen der Wiedergeburt und der Verbindung des Geistigen mit dem Materiellen (Körperlichen). Zahl des geheimen Wissens über die organischen und biologischen Gesetze der Natur. Geheimes Wissen von der Kausal- und der Himmels-Zeugung, wie überhaupt der organischen Zeugung an sich.

Wissen über Einhüllung der Essenz in den Stoff. Vgl. die Zahl 666!

Die Zahl 6 ist auch die Zahl des zurückgekehrten Sohnes oder der Satana in den Prozeß ihrer Erlösung.

Sechs ist auch die zur höchsten Form gehobene seelische Entscheidungszahl VIER (= Dual, geistige Zeugung) zu neuen, gegenwärtigen Entscheidungen im Körper, unabhängig vom Bewußtsein der kosmischen Vergangenheit in Richtung zum Himmel oder zur Hölle  .

Sechs ist auch die Zahl des irdischen goldenen Schnittes. Die Zahl der "Alten Schöpfung, die Zahl Adams vor dem Fall und die Abschlußzahl der ganzen Zeitperiode bis zur Geburt Christi.

Damit ist die Zahl Sechs die Zahl der Gesetz-Erfüllung oder die Zahl der Gottheit in Ihrer Wirkamkeit. -

Nach Swedenborg: (AR 245,610) Bedeutet SECHS "Alles des Wahren und Guten"

Nach Bibel-Lexikon: "Nach der SECHS zählen die Tage (2 Mos 20,9) und Jahre (2 Mos 23,10) menschlicher Arbeit, die zwischen den Gott geheiligten Sabbaten und Sabbatjahren liegen, und ebenso die Tage des göttlichen Schöpfungswerkes (1 Mos 1,31; 2 Mos 20,11).

7 Siebenstern. Die Zahl Sieben bedeutet die göttliche Planung in der Schöpfung außerhalb des Falles... . Die Vollkommenheit der göttlichen Ideen und Gedanken. Zahl der göttlich-persönlichen Einrichtungen und Einwirkung in allen Belangen des Seins und Daseins.

Sieben ist die Zahl des Wesens und der Ordnung Gottes, von der äußersten Auswirkung bis in das tiefste Innere des menschlichen Herzens.

Die Zahl Sieben zeigt uns die sieben Entwicklungswege des göttlichen Waltens auf dem Lebenswege der Menschen zu Gott.

Beiepiele wären:

Die 7 Geister in Gott;

im Negativen:  die 7 Geister der Hölle; die 7 Töne, Farben und Schöpfungstage.

Die 7 als heilige Zahl stellt uns gleichzeitig die Entwicklung und Einwirkung des göttlichen Wesens in Sich Selbst in unbegrenzter Konzentrierung und unbegrenzter Erweiterung dar-

Nach Einheitsübersetzung: "SIEBEN" ist die symbolische Zahl der Ganzheit und Vollkommenheit. Die 7 Gemeinden in der Provinz Asien (Offb) vertreten also die Gesamtkirche. "(Fußnote zu Offb.1,4)

Nach Swedenborg: (AR 10) "Sieben bezeichnet alles, sowie Volles."

Nach Bibel-Lexikon: "Die Sieben drückt ein abgeschlossenes, erfülltes Ganzes in seiner Vollkommenheit aus."

8 (Achtstern)

Bedeutet die "Neue Schöpfung"  auch Zahl  der Eingeburt (vgl. 5 + 3 = 8). Hier stehen wir am vollzogenen Übergang von der "Alten zur neuen Schöpfung durch die Zahl 7. (1 + 7 = 8)

Acht ist die Zahl der Auflösung der Alten Schöpfung im Menschen, mitsamt  seinen Begründungen und Einstellungen zu dieser.

Sie ist die Zahl der Selbstvergessenheit, der Demut und Aufgabe des eigenen Willens, Zahl der ersten Hingabe an Gott mit dem Ziel der Auflösung in Selbstvergessenheit des eigenen Ichs und Eigen-Wollens in die Willensnorm des Vaters.

Zahl der ersten Empfindung zur Gelassenheit und der himmlischen Empfindung beim vollen Eingehen ins Leben Gottes.

Überhaupt ist Acht die Zahl aller jener Ausführungen, die darauf abzielen, die eigene Selbstauflösung zugunsten der Gottwirksamkeit im Menschen zu fördern. -

Bibel-Lexilkon: "Die Acht erscheint einigemal als Zahl eines neuen Anfangs." -

9 Neunstern.

Bedeutet die vollkommene innere Reinigung. Das Wirken der Gesetze der materiellen und geistigen Auswirkungen in und außer dem Manschen im positiven und negativen Sinne.

Zahl der Läuterung und vollkommenen Erneuerung durch Gott.

Zahl der göttlichen Führung, soweit sie aus der Tiefe zur Höhe führt, vgl. jedoch dazu die Zahl 5.

Unter dieser Zahl stehen: alle jene Ereignisse, die in der Auswirkung unangenehm sind oder Katastrophen bewirken.

Zusammenfassend bezeichnet NEUN alle jene Vorkommnisse, die den Menschen fähig machen sollen, ein Kind Gottes zu werden, zu dem ein gereinigtes Herz gehört.

Nach Swedenborg: "Neun bezeichnet einen vollen oder bis zur Ende erfüllten Zustand." (AE 194)

Neun bezeichnet: Alles im Inbegriff" (AE 401)

Bibel-Lexikon: "Die Neun wird nirgends mit sinnbildlicher Bedeutung gebraucht."

Symbol-Lexikon/Herder: "Als Dreifaches der heiligen Drei-Zahl bezeichnet sie Vollkommenheit. Die 9stöckige Pagode galt in China als Symbol des Himmels. -

Im christIichen Symboldenken ist 9 u.a. die Zahl der Engelchöre."

10 Zehnstern oder Vielstern, entspricht durch  die Kugelform der Sonne = der Herr Selbst.

Zehn ist die Zahl des persönlichen Gottes in der Wirksamkeit Seiner Offenbarung im Bereich menschlicher Sinne und der menschlichen Offenbarung.

Sie ist die Zahl der Gottvollendung, gesehen mit den Augen des Geschaffenen.

Zusammengefaßt ist Zehn die Zahl Gottes, in der alles enthalten ist und in die jeder, der guten Willens dazu ist, als Gotteskind eingehen kann. -

Nach Swedenborg: "10 bez. Volles, Vieles und Alles"(AR 101).

Nach Lorber: "Zahl Gottes" (W' 11). -

Nach Böhme: "Gott ist Anfang und Ende" (SeeI. Fr. I/192. )

"Ewiges Feuer Gottes, daraus alle Wunder gehen." (Dreif.Leb.10,45.50.)

Nach Bibel-Lexikon: "Die Zehn ist die Grundlage des in Israel gebräuchlichen Zahlensystems; in den Maßen- und Zahlenangaben der Stiftshütte und des Tempels kommt sie bzw. ihr Vielfaches "häufig vor."

11 Diese Zahl ist gleich dem gemeinsamen Wirken zwischen Gott und Mensch auf der Grundlage des Gott-Alleinlebens im Verhältnis der Gott-Zweisamkeit, in der Auswirkung der reinen göttlichen Liebe und Weisheit.

Dieses gemeinsame Wirken muß in absoluter geistiger Demut von Seiten des Kindes erfolgen.

11 ist die Zahl der Freiheit in Gott, des Friedens und der Seligkeit. (Vgl auch Zahl 2.)

12 Zwölf bedeutet das Hervorgehen der menschlichen Wirksamkeit aus der Zahl 11 in die Freiheit des Gotteswillens in der Vollendung des "Neuen Gottes" in den Gottesgesetzen der Liebe und Weisheit.

Ist auch die Einsetzungszahl des vollendeten Wesens in die Neue Schöpfung für alle die Belange, die Gott, der Herr, bisher Selbst in persönlicher Wirksakeit durchgeführt hatte.

12 ist auch die großartige Darstellung des höchsten Erfolges in der Möglichkeit des Daseins eines Geschaffenen; es ist der Sitz auf einem der 12 Stühle im Hause Israels. -

Bibel-Lexikon: "Die Zwölf, die Zahl der Monate im Jahr und der Stunden am Tage, ist in besonderer Weise die Vollzahl des Gottesvolkes;              12 Jakobs-Söhne; 12 Apostel; 12 Stämme.

2 x 12 = 24, ist die Zahl der Priester.

Vgl. weiter die Vervielfältigung der Zahl 12 in 144, 12000, 144000 usw."

Einheiteübersetzung: "Zwölf ist die Zahl der Stämme Israels. Tausend die Zahl der Fülle. Die Zahl 144 000 (12 mal 12 mal 1000) symbolisiert die Gesamtheit derer, die gerettet werden." (zu Offb.7, 4-17/Fußnote)

Nach Swedenborg (aus AE): 12 bezeichnet das Gesamte und wird vom Wahren aus dem Guten ausgesagt; ebenso 24, das doppelte von zwölf (253,430).

12 000 bez. alle Angehörigen der Kirche und auch alles, was zur Kirche gehört (430,431,433), und auch alle, welche im Lichte des Wahren sind aus dem Guten der Liebe zum Herrn (434).

Zahlen welche durch Multiplikation aus zwölf entstehen, bezeichnen das Gleiche was zwölf (so die Zahlen: 144, 12000, 144000) (AE 1318.)

Nach Böhme: "Die Zwölf-Zahl ist die Menschen-Zahl" (Dreif. Leb. 9,70) -

Bemerkung: Alle weiteren Zahlen (durch Zusammensetzung oder Vervielfältigung entstanden) können nach den Entsprechungsbedeutungen der Grundzahlen erklärt werden.

24 Bedeutung:

Nach Swedenborg: "24 bezeichnet  alles, in gleicher Weise wie zwölf, indem es das Doppelte davon ist, und das Doppelte bezeichnet das Gleiche, wie das, aus welchem es durch Multiplikation entstanden ist."(AE 270)

Nach Böhme: "24 ist nach der Zahl 12, welche die Menschen-Zahl ist gebildet, ... und zwar in zweien Reichen, daraus geboren werden die 24 Geister, das sind die Ältesten vor dem Stuhle Gottes." (Dreif.Leb.9170)

30 30 hat in der Bibel eine mehrfache Symbolbedeutung, hier einige Beispiele: 
a) Joseph war 30 Jahre als er vor Pharao stand.    
b) Mit 30 Jahren begann der Dienst der Leviten an der Stiftshütte         (4 Mos4, 3.)                                                 
c) Mit 30 wurde  David König von ganz Israel.
d) Mit 30 begann Jesus Sein Lehramt (Luk.3, 23.)
e) 30 Tage dauerte die Trauer der Israeliten um Aaron (4.Mo3 20,29).
f) 30 Silberlinge waren der Hirtenlohn des Propheten Sacharja (Sach 11,12-13).    
g) 30 Silberlinge waren der Verräterlohn des Judas (Matth 26,15; 27,3.5).
40 Nach Swedenborg: "Vierzig bezeichnet einen völligen Zustand der Versuchung und auch die Verwüstung der Kirche." (AE 633)  "Vierzig Jahre bezeichnen die Versuchungen, damit nicht der natürliche Mensch über den geistigen herrsche. (AE 654) Jakob Böhme vergleicht wieder die 40 Jahre der Israeliten mit den 40 Tagen Christi in der Wüste, den 40 Stunden Christi im Grabe und die 40 Tage nach Seiner Auferstehung. (Vgl. 1~ 18,20-27).  "Darum ist die Zahl 40 eine heimliche Deutung der Propheten". (MM 32,23.f.).                                                                                            Nach Bibel-Lexikon: Die Vierzig kommt häufig in Zeitangaben vor. 40 Jahre sind der Zeitraum, in der eine alte Generation ausstirbt und eine neue heranwächst; in diesem Sinne sind wohl die wiederholten Angaben im Richterbuch als runde Zahlen zu verstehen. ... Im anderen  Sinne bedeutet  40 eine Vorbereitung und Prüfung."
42 Nach Swedenborg: "42 bezeichnet das Ende der vorigen Kirche und den Anfang der neuen." (AE 633)                                                                                "42 bezeichnet auch die Lästerung" (AE 781); 42 Monate bezeichnen die vollständige Verwüstung und Vertilgung, folglich eine Zerstörung bis nichts Gutes und Wahres übrig bleibt." (AB 796)
66 und 70 Nach Böhme: "Die Zahl 66 ist eine große geheime ZahI, sowohl die Zahl 70, welche eine Zahl des großen Babel ist: Und die Zahl 66 ist des Tieres und der Huren Zahl, von welcher Israel und ein jedes Kind Gottes muß ausziehen. 11 (MM 73,10.)
70 Nach Swedenborg: "70mal siebenmal bezeichnet immer, ohne zu zählen, oder beständig." (AE 257;391). "Aus der Zahl Sieben entstehen die Zahlen 14,70, '700, 7000 und 70000, Und diese bedeuten das Gleiche wie Sieben. " (AE 430)' Nach dem Bibel-Lexikon: "Siebzig (= 7 x 10) ist wieder eine Zahl der Fülle, der Vollendung."
72 "'Zwölf bezeichnet alle Wahrheiten und alles Gute im Inbebegriff, HG 577, 2089, ebenso 72, weil 72 aus zwölf multipliziert entsteht." (HG 7973)
126 ,Der Herr durch Lorber über das Lamech-Alter: "Hier aber besagen 126 Jahre nicht das Alter,  sondern zeigen nur einen Zustand an, in welchem der Mensch noch nicht das rechte Verständnis eingenommen hat, das da ist 1 00 für Gott, 10 für den Bruder und eine für  sich! (HGt I/38,20,20. Fußnote)
137 Der Herr durch Lorber über Symbol-Alter: "Anselm W. Hüttenbrenner ist erst 137 Jahre alt; - da muß vom sieben und auch von drei noch so manches wegfallen." (HGt I/38,20. NB-Fußnote)
144 Der Herr durch Swedenborg: "Mithin ist die Zahl 144, wie dieselbe Zahl mit 12; denn 12 mit 12 multipliziert, macht die Zahl 144, und bezeichnet alle diejenigen, die die Kirche Gottes ausmachen." (AR 348,909)
153 Bemerkung: In der Einheitsübersetzung vom NT, zu Joh.21,11:                (". . .Petrus zog das Netz an Land. Es war rnit 153 großen Fischen gefüllt. ...") "Die Zahl 153 hat vielleicht symbolische Bedeutung und bezeichnet die große Zahl der Gläubigen aus allen Völkern, die durch die Jünger gewonnen werden."
666 Nach Swedenborg: "Durch 666 wird alles Wahre und Gute bezeichnet, in der Offb 13,18 aber wird 666 die Verfälschung alles Wahren und Guten im Gottwort verstanden." ('AR 610)  Deshalb erschien dem Cahin ein gräßliches Ungeheuer 666 Ellen lang. (Man vgl. HGt 1/20,4.)  Lorber-Leser kennen auch den Maßstab der drei Liebearten, der mit der Zahl 666 dargestellt wird. Man vgl. dazu Ev 2/77, 1-5  Als Ergänzung diene noch die Entsprechungsdeutung der Zahl 666 (zur Offb.13,18) in Lorber's Hgt 1/346 f.
144000 Nach Einheitsübersetzung (Fußnote zu Offb 7,4-17): Die Zahl 144 000 (12 mal 12 mal 1000) symbolisiert die Gesamtheit derer, die gerettet werden.                                                                                                                 "Nach Swedenborg bez. 144 000 alle die, welche im Wahren aus dem Guten sind (AR 348) und daher in der Kirche des Herrn (AB 430).

Das Gottwort enthält neben den oben angeführten Zahlen noch viele andere, die dem Leser zur Selbstdeutung anheim gestellt werden.

Doch eine besondere Zahl (bzw. Datum) wollen wir noch gemeinsam,  als  Beispiel einer Entsprechungslösung, anführen ; es ist die Geburtszahl der Mensch-Werdung Gottes in Jesus Christus. Laut Ev 8/86,3 wurde Jesus von Nazareth am 7.Januar 4151 nach Erschaffung Adams zu Bethlehem geboren.

Sehen wir uns dieses Geburtsdatum in der Entsprechung an : 

„7. 1. 4151“ 

7  Die sieben Geister Gottes vollenden und bündeln sich in 1, 
1  = das ist im „Göttlich Einen“, im Vater, in Jesus Christus. 
4  = Die ganze Fülle der Gottheit betritt in Jesus die „Stofflichkeit“ (=4),  wird Fleisch  (= 4) und geht somit in die irdische Begrenzung (= 4 ) ein, um die Erlösung, für alle Gefallenen (= 4) durchzuführen.  
1  =  Da ist Gott in Jesus (= 1) vollkommen Mensch geworden.  
5  = damit die vielen Menschen durch verinnerlichte (= 5) Gebets-Tat- und  Liebe-Nachfolge die Eingeburt (= 5) des Christusgeistes in ihrer Seele erleben können.  
1  =

Dadurch werden die getreuen Nachfolger in göttliches Erbarmen (= 1) erhoben, verbunden mit dem Vater (= 1) und vereint mit Jesus (= 1) in Ewigkeit.  

Als Probe die Quersumme: 7 + 1 = 8 .Dies bezeichnet, daß wir durch unseren Glauben , in die „Neue Schöpfung“ (= 8)  und damit in den „Neuen Himmel“ (= 8) aufgenommen werden. 

Quersumme der Jahreszahl:  4 + 1 + 5 + 1 = 11

So werden die Kinder Gottes in ein gemeinsames Wirken (=11) mit dem Vater gebracht und stehen dadurch in der „Gottzweisamkeit“ (= 11). Die Quersumme von 11= 1 + 1 = 2; zwei bezeichnet dann, daß die Geschöpfe zu Kindern Gottes geworden sind und damit zu Angehörigen der Kirche Gottes, welche durch die  Zahl Zwei oder durch  das Andreaskreuz X  dargestellt  werden. 

An diesem Beispiel, welches selbstverständlich noch weiter ausgeführt werden könnte, ersieht man, welche unendliche, harmonische Vielfalt in der Zahlenmystik  verborgen liegt, eine Mannigfaltigkeit, die immer neue Wunder des Gottwortes dem erleuchteten Leser erschließt.

Man wisse: die Zahlen sind eine entsprechende  Darstellung der systematischen Ordnung in den heiligen Gedanken Gottes. Die Zahlen 1 bis 12  sind die Grund- oder Urzahlen ! Sie sind urewige Normung des reinen Gottbegriffes.

Bei Gegenüberstellung von Zahlen bezeichnet die niedere Zahl das Gute und die  höhere Zahl das Wahre; im negativen Sinne dann das Böse und Falsche.

Wie bei den Buchstaben, so hat auch jede Zahl und jedes Zeichen, wie jedes Wort und Gleichnis der Schrift eine negative (höllische) und eine positive (himmlische) Bedeutung.

Zwischen diesen Extremen liegen dann alle Zustandsbedeutungen mit ihren entsprechenden Auslegungsmöglichkeiten. Wichtig ist bei  Entsprechungslösungen, daß  der Forscher den  einmal   angepeilten  Zustand der Entsprechungsdeutung nicht mehr  wechselt,  d.h. wenn  man z.B. eine  himmlische Deutung begonnen hat, so darf  man nicht  in glaubensmäßige, paradiesische oder höllische Entsprechungen eingehen oder  umgekehrt. 

Anfänger tun dies leider allzuoft und vermengen und verwirren  dadurch  das  Entsprechungsbild. Für eine einwandfreie Entsprechungslösung muß das Gottwort dem  Leser  genau bekannt sein. Wer die Lehre nicht kennt, wird kaum eine wahre Deutung in sich finden. Doch wie schon oben bemerkt: über allem steht die Liebe, der schöpferische Geist im Menschenherzen.

Nur dieser Gott in uns kann seine  ureigenen Vaterzeichen erkennen, deuten und erklären. Diesem einen Vater der Liebe und des Lichtes,  der in allen Herzen wohnt, widmet der innige  Entsprechungsjünger  seine ganze Liebe, sein ganzes Verständnis und  öffnet dadurch seine Gemütskammer, damit einstrahle die Sonne ewiger Gottlebenskraft.

Göttliche Lebenskräfte sind allväterliche Tugenden, sind himmlische Liebe, Verständnis, Weisheit und Reichtum, paradiesische Schönheit und Fülle, sind „Heiliger Geist“, der immerzu bereit ist  mit seiner  ganzen  Lebensmachtfülle einzuströmen in die dafür offenen und reinen Menschenherzen. Wo der Geist Leere und Reinheit findet, da erfüllt er den Entwordenen mit Seiner ganzen Gottmajestät.

Darum: Loslassen und Leersein verwandelt die Natur der Geschaffenen, läßt die erdenschwere Seele - entgegen der  gerichteten Gesetzmäßigkeit -  ihre Feinstofflichkeit vergessen und steigt, verwandelt von unsichtbarer Macht gezogen, himmelan. Im überseligen Aufsteigen zum Urborn des Lebens wird die Seele verklärt im Denken, geadelt im Wollen und vergottet in ihrem ganzen Wesen. Da öffnen sich die blinden Augen des Gemütes, es schaut der Liebe stiller  Blick  mit  verherrlichter  Sehe. Wo bislang die Zahlen und Zeichen dunkle, unverstandene Bilder waren, da werden sie nun dem neuen Beschauer, je nach der Liebesflamme seines Herzens, zu  leuchtenden Sternen,  zum  silberklaren Monde und wenn es hoch  kommt,  zur  flammenden  Morgensonne      ewigen Gott-Lebens.

Da finden, erkennen und lieben sich die zerstreuten Zahlen,  die  zerspreiteten Buchstaben der verlorenen Söhne im namenlosen,  unausgesprochenen,  ungewordenen  Urlaut des göttlichen Vaterwortes: „Ich bin“.

 

Siehe auch: "Das Universum der Zahlen" (Seiten 222-262)